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> Wieder mal ne Wiederbelebung
Tom
Geschrieben am: 29.10.2006, 21:19
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Hallo allerseits,

ich gucke mich hier schon eine ganze Weile um, habe mir auch die echt klasse Seiten vom Treffen in Kürbitz angeschaut und mich nun entschlossen, meine SR 2 E ihrem tristen Kellerdasein zu entreißen.

Hier erstmal alle Angaben zu meiner Esser: SR 2 E, Fahrgestellnummer 935075, Baujahr 1962, jetziger Standort Berlin.

Ich habe das Teil im Jahre 1976 gebraucht gekauft, damals war ich noch Lehrling! Mit einem Kumpel zusammen haben wir die SR rot/schwarz gespritzt (sah damals schön peppig aus, heute ärgere ich mich, aber aus zeitgeschichtlichen Gründen bleibt sie jetzt so). Ich bin das Moped nie wirklich viel gefahren, damals kam mir ne Jawa 20 dazwischen (die zwar häßlich, aber einfach schneller war!), später dann ne TS 250, nach der Wende SR 500, und nun fahre ich seit 11 Jahren eine Moto Guzzi California 1100.

Okay, zurück zum Moped! Die SR stand immer trocken im Keller mit ner Plane drüber. Und immer, wenn ich mal umgezogen bin, wanderte sie mit in den nächsten Keller ... nunja ... Als ich die Plane jetzt nach wieder einmal 10 Jahren im derzeitigen Keller abnahm, sah sie nicht soooo schlecht aus! Ich habe erstmal die Räder und Reifen in Ordnung gebracht, nun kann sie wengistens schon mal rollen ... smile.gif ... und als nächstes ist der Tank dran ... dort ist immer noch so halb voll VK88 drin ... und der Tank ist leider total vergammelt. Naja, er hatte sowieso ne böse Beule, nun kommt er erstmal ins Regal, und der neue, bei ebay ersteigerte, wird seinen Platz einnehmen. Natürlich wird er erstmal rot (ja, sie bleibt jetzt rot!) gespritzt und mit Simson-Aufklebern versehen.

Parallel hierzu habe ich schon mal die Anmeldung ans Kraftfahrt-Bundesamt verschickt. Ihr hattet Recht! Ich hatte nach EINER Woche eine ABE! Klasse! Die haben übrigens extra für solche Anmeldung eine email-Adresse: mopedabe_beitrittsgebiet@kba.de

Wenn der Tank fertig und drauf ist, dann werde ich mir mal das Motörchen anschauen. Er ist nicht fest, läßt sich beim Treten kuppeln und schalten und hat einen ganz guten Zündfunken. Naja, vor das erste Starten hat der liebe Gott noch ne Vergaserreinigung und einen ordentlichen Ölwechsel (da dürfte noch GL 60 drin sein!) gesetzt ... Ich bin gespannt!

Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Tom


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Tom
Geschrieben am: 29.10.2006, 21:29
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... und dann habe ich auch gleich noch 2 Fragen an die Gemeinde hier:

- Im Moment ist in meiner SR 2 E eine 175er Isolator - Zündkerze drin ... in meinem original - Betriebshandbuch steht 225er. Welche Wärmewerte verwendet Ihr so?

- Leider fehlt an meinem Moped die hintere Schutzblechstrebe (wo die beiden Aufnahmen für das Speichenschloß dran sind) ... sad.gif ... die Gestaltung der Achse sieht sowieso etwas abenteuerlich aus, mit einem "Distanzstück" aus ca. 10 Unterlegscheiben (siehe Foto) ... kann mir jemand sagen, wie das im Original aussehen muß?

Vielen Dank und schöne Grüße!
nochmal Tom

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Toni
Geschrieben am: 29.10.2006, 21:32
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Hallo und willkommen!
Naja, wenn der Lack gut ist, warum nicht! wink.gif
ALso wenn der Motor nicht fest ist und der Funke gut da ist, kann nichts schief gehen.
Hast du den Sprit schon entsorgt? Wenn nicht, könntest du den nochn 3/4tel Jahr in ner Flasche aufheben? biggrin.gif Ich bin scharf auf das Zeuch!
MfP601g. Toni

Jetzt erst gesehen: 225er muss rein! 175er könnt5e dir den Kolben perforieren. ohmy.gif
Kannste aber aufheben, falls du maln MAW oder nen B1000 hast! biggrin.gif


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fahrfisch
Geschrieben am: 30.10.2006, 08:01
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Hallo Toni,
an der Hinterachse gibt es eigentlich nur den Konus, die Kontermutter, ein Distanzstück (EIN! Teil) und dann kommt schon das hintere Ausfallende...
Wenn du eine 10 mm Achse hast, habe ich noch alle möglichen Zwischenstücken da, aber 1962 waren ja schon die 12 mm Achsen drin. (Normalerweise...)
Da kann ich nicht weiterhelfen.
Ist das Hinterteil etwa verbogen? Stimmt die Spur? Manchmal war der massive seitliche Ausgleich auch Folge eines schiefen "Arsch´s".

Fahrfisch


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fahrfisch
Geschrieben am: 30.10.2006, 08:04
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Korrektur:
Konus, Zwischenstück, Kontermutter, Ausfallende. So ists richtig.
Fahrfisch


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Tom
Geschrieben am: 01.11.2006, 19:41
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Hallo Toni,

soll das ein Joke sein, Du willst den ollen Sprit haben? Das ist noch VK88 25:1! Das heißt, jetzt dürfte es nur noch dreckige Brühe sein! ... huh.gif ... wenn Du die Suppe wirklich haben willst, dann heb ich Dir nen Schluck auf! ... wink.gif

Schönen Gruß
von Tom
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Tom
Geschrieben am: 01.11.2006, 19:50
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Hallo Fahrfisch (oder auch alle anderen),

danke für Deine Antwort zur Hinterachse ... aber vielleicht hat jemand noch ein Foto, wo man sieht, wie das richtig sein muß, mit all den Scheiben und Distanzstücken? ... und was, um Himmels Willen, ist denn ein "Ausfallende"?

Nochmal schöne Grüße!
Tom
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Toni
Geschrieben am: 01.11.2006, 22:31
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Hallo user posted image ...ähm, Tom!
Ja, ich bin da so verrückt... Will das in meinen DDR-(Ex-Küchen)Chemieschrank in ner schönen alten Flasche hinstellen.
Ob ichs nebens Ubotex stelle? oder lieber neben Leunamot Motorenreiniger? biggrin.gif
Vielleicht kannstes dir mal angucken, wenns genug fürn Museum ist. _clap_1.gif
Ausfallende? Wads ded?


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Tom
Geschrieben am: 05.11.2006, 16:52
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Hallo Toni, Du sollst eine Flasche voll von dem edlen Saft haben! ... ich stell Dir einen Schluck zurück! ... smile.gif
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NorbertE
Geschrieben am: 05.11.2006, 18:13
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Hallo Tom,

was ein Ausfallende ist, weiss ich auch nicht. Ich denke das Ende eines Ausfalls biggrin.gif

Zu Deinem Problem: Original war an Stelle der einzelnen Scheiben eine Distanzhülse mit innen Achsdurchmesser (10 od. 12mm) und aussen so 15mm. Breite ca. 10mm.

Es ist unwichtig, ob Du Scheiben, diese Hülse oder was Andres hast. Wichtig ist die Flucht des hinteren Kettenrades mit dem Motorritzel. Diese beiden müssen in einer Linie sein. je nach (ev. verzogener) Schwinge hinten muss man nun zwischen Schwinge und Rad beilegen.

Am besten machst Du es so: Rad raus und von der Achse Alles runter. Bremsschild rechts mit der Mutter bleibt dran. Rad wieder rein und die Flucht der beiden Kettenräder einrichten. Dann kann man messen, ob und wieviel rechts und/oder links beigelegt werden muss. So kann man auch eine leicht verzoge hintere Schwinge noch zum Laufen kriegen. Die Geister scheiden sich dann bei der Spureinstellung Vor-/Hinterrad. biggrin.gif

Grüsse Norbert


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Karl Kraus
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Mopedfahrer
Geschrieben am: 05.11.2006, 18:21
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Hallo Norbert!


Das Ausfallende ist das Teil wo das Rad oder besser die Achse in der Gabel oder in der Schwinge sitzt. Also das letzte Stück von Gabel oder Schwinge.


Alles OK Norbert?


Grüße vom Gerd


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Glück Auf Gerd

Die Simme ist ein schönes Teil, macht den Vati und die Mutti g...... ( schön ).


Meine Mopeds: SR2 BJ. 1962, Spatz mit Fußrasten BJ. 1966, S83 BJ. 1996, ach und ein Mofa SL1 Bj. glaube 1970? und einen Roller Kymko BJ 2004 aber der läuft fast wie eine normale s50 ca. 60kmh
Neuestes Simson Moped das Leichtkraftrad S83 Bj. 1996
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Tom
Geschrieben am: 06.11.2006, 00:00
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... all right! ... Fall geklärt! ... dann werde ich mal versuchen, mein Hinterrad ordentlich auszurichten! ... das lief sowieso irgendwie schief, die Kette hat an einer Stelle auch Schleifspuren am Rahmenkasten hinterlassen ... aber das krieg ich wieder hin!

... nun bin ich auch endlich im Besitz einer hinteren Schutzblechstrebe (jippppie!), die muß nun noch (zusammen mit dem Tank) zum Lacker ... und dann wird alles zusammengebastelt ... smile.gif
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Tom
Geschrieben am: 06.11.2006, 00:09
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SO! Nun hab ich ein neues Problem! ... ich habe heute mal das Polrad abgezogen und mußte feststellen, daß das Zündkabel mit dem Kabel von der Zündspule zusammengelötet war, was ja sicher nicht der ordentliche Zustand ist, ODER? ... das Zündkabel war durch das Plasteteil (das Teil nennt sich offiziell Stromabnehmer) hindurchgeführt und im Inneren des Gehäuses verlötet.

Frage 1: Wie muß es richtig sein?

Frage 2: Mein Kabel, das aus der Zündspule kommt, ist leider schon ziemlich kurz ... macht es Sinn, das neue Zündkabel (nun aus Kupfer und nicht aus Alu, Eisen oder Irgendwas) wieder anzulöten? ... ich denke da an den Übergangswiderstand des Lötzinns bei diesen Spannungen ... oder mit ner Lüsterklemme zu verschrauben ... rappelt sich bestimmt schnell lose ...
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NorbertE
Geschrieben am: 06.11.2006, 09:22
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Hallo Tom,

da hat mal einer eine Behelfslösung gebaut, die sich aber bewährt. Der Grund ist sicherlich das früher einmal gebrochene Kabel von der Zündspule, was nun nicht mehr in den Stromabnehmer reicht. Normal ist im Stromabnehmer eine Messingschraube zum Klemmen der Zündleitung der Spule mit einer Spitze auf der anderen Seite, wo das Zündkabel zur Kerze draufkommt. Wenn Du es dicht hinbekommst, löte es wieder an (auf die Isolation achten!). Wegen des Zinnes brauchst Du Dir keine Sorgen machen.
Lüsterklemme scheidet aus.

Grüsse Norbert


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Tom
Geschrieben am: 06.11.2006, 14:42
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Also, ich muß ja mal sagen: Das klappt ja prima hier! ... immer nach kurzer Zeit eine praktikable Antwort! ... danke an alle Beteiligten!

Also okay, ich denke mal, bevor ich mir ne neue Zündspule kaufe, nehme ich die restlichen 2 cm des Zündspulenkabels her, löte das neue Zündkabel an und isoliere alles ordentlich.

Ich hab mich in diesem Zusammenhang mal im Internet bezüglich Grundplatten umgeschaut und mußte feststellen, daß meine Grundplatte wohl keine originale ist?

- Erstens: Bei den SR2 - Grundplatten, die ich so gesehen habe, waren immer Kondensator und Unterbrecher genau gegenüber montiert, bei mir sind sie auf der jeweils anderen Seite.

- Zweitens: Der Unterbrecherkontakt, der bei mir verbaut ist, hat eine eigene Kipphebelachse, bisher hab ich immer nur Unterbrecher gesehen, wo die Achse auf der Grundplatte war und der Kontakt dort drauf gesteckt werden mußte.

Ich hab mal ein Foto dazugetan. Die Grundplatte trägt eine eingestanzte Nummer: 31965. Kann jemand etwas dazu sagen? Ist die original oder nicht? Wenn nicht, wo kommt sie her? Kann man sie bedenkenlos verwenden?

Viele Grüße
Tom


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