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> Motorprobleme durch verschlissene Pedalwelle
Mopedfuchs
Geschrieben am: 26.11.2006, 19:11
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Gestern habe ich mir einen Motor vorgeknöpft, den ich ausprobieren wollte. Der Motor drehte gut durch, Zündung eingestellt, ein Stück Benzinschlauch dran, Trichter rein und los gings. Der Motor sprang gut an und lief ordentlich.

Als ich den Motor das 2. Mal starten wollte, ratschte es beim antreten und plötzlich drehten die Pedalarme beim Betrieb des Motors mit.

Die erste Vermutung war, dass innen der Walzenkorb kaputt ist. Es blieb keine andere Wahl, als den Motor zu öffnen. Der Walzenkorb war in Ordnung, aber die Pedalwelle machte keinen gesunden Eindruck (die linke auf dem Foto). Die Pedalwelle weißt Rostnarben auf und ist ziemlich abgewetzt. Dadurch rutschen die kleinen Walzen im Walzenkorb drüber und verklemmen mit der Pedalwelle und so dreht diese mit, wenn der Motor läuft.

Ich frage mich nur, wie sich die Pedalwelle so abnutzen konnte _uhm.gif

Ich habe die rechte Pedalwelle auf dem Foto eingebaut und nun ist das Problem behoben.

Angefügtes Bild
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NorbertE
Geschrieben am: 26.11.2006, 20:24
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QUOTE (Mopedfuchs @ 26. Nov 2006, 19:11)
... ist ziemlich abgewetzt. Dadurch rutschen die kleinen Walzen im Walzenkorb drüber und verklemmen mit der Pedalwelle und so dreht diese mit, wenn der Motor läuft.


Das kann ich so recht nicht verstehn hmm.gif Wenn die Nocken abgewetzt sind (oder eingelaufen) so rutscht es durch, da die Klemmfunktion nicht mehr gegeben ist. Beim Antreten also.
Warum das grosse primäre Kettenrad jetzt aber soll die Pedalwelle mitnehmen _uhm.gif hmm.gif
Hast Du mal versucht, bei laufendem Motor einen Pedalarm festzuhalten?

Mal davon abgesehn, dass die Pedalwelle wirklich nicht mehr gesund aussieht.

GRüsse Norbert


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Mopedfuchs
Geschrieben am: 26.11.2006, 20:33
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QUOTE (NorbertE @ 26. Nov 2006, 20:24)
QUOTE (Mopedfuchs @ 26. Nov 2006, 19:11)
... ist ziemlich abgewetzt. Dadurch rutschen die kleinen Walzen im Walzenkorb drüber und verklemmen mit der Pedalwelle und so dreht diese mit, wenn der Motor läuft.


Das kann ich so recht nicht verstehn hmm.gif Wenn die Nocken abgewetzt sind (oder eingelaufen) so rutscht es durch, da die Klemmfunktion nicht mehr gegeben ist. Beim Antreten also.
Warum das grosse primäre Kettenrad jetzt aber soll die Pedalwelle mitnehmen _uhm.gif hmm.gif

Das ist nur meine Theorie, warum die Pedalarme mitdrehten.

QUOTE
Hast Du mal versucht, bei laufendem Motor einen Pedalarm festzuhalten?

Ja habe ich, nicht möglich, die Dinger drehten mit voller Motorkraft.

Wenn ich die schlechte Stelle der alten Welle zw. Daumen und Zeigefinger nehme und die Welle mit der Hand drehe, merke ich das es sich eher rund anfühlt. Bei der anderen Welle merkt man einen deutlichen Unterschied. So rutschen wohl auch die Walzen drüber. _uhm.gif


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NorbertE
Geschrieben am: 26.11.2006, 21:29
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Das ist ja auch das, was ich nicht verstehe: wenn die Welle rund ist, also keine Nocken (oder Berge) mehr hat, wie sollen da die Rollen klemmen _uhm.gif hmm.gif

Ich hätte auch sofort an einen gebrochenen Käfig gedacht. Dort können sich die Rollen ja verkanten.

Wenn die Pedalwelle "mit voller Motorkraft" mitgelaufen ist, braucht es flinke Füsse... laugh.gif

Grüsse Norbert


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andib558
Geschrieben am: 29.11.2006, 10:10
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Wenn nun die Welle aber schon soweit abgenutzt ist, das sich die Walzen grade so schön verklemmen, dass sie nicht mehr lösen? Dies würd evtl. auch die fehlerfreihe Funktion beim ersten Mal erklären? Nur eine Theorie hmm.gif


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Callifan
Geschrieben am: 03.12.2006, 00:21
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Ja ist doch vollkommen logisch.

Die Welle ist verschlissen und wo normalerweise die rollen sich verkeilen wurden sie über den nocken rübergedrückt und haben sich dann dort irgenwann so verkeilt, das sie im Motorbetrieb natürlich nicht mehr gelöst haben.

Irgendwie merke ich immer mehr Fehler und eigenschaften an diesen motoren die mir nicht so sehr gefallen :-)
scheint ein richtiges Untier zu sein dieser olle sr motor :-)

mfg Toni
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hottekob
Geschrieben am: 03.12.2006, 19:21
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Also,
normalerweise ist der Essimotor unkaputtbar. Jetzt nach ca. 55 Jahren gründlich reinigen, zerlegen, neu schleifen, neue Lager, neue Dichtringe, und ordentlich zusammen bauen. Jetzt läuft er wieder mehr als 50 Jahre.
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