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> KR51/2 L macht ein paar Mucken
meisterB
Geschrieben am: 23.06.2010, 10:55
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Hi Leute,
Seit Montag ist meine blaue Schwalbe endlich auf der Straße. Ein Problemchen hat sie noch:
Irgendwie verträgt sie den Lastwechsel nicht so gut. Wenn man länger auf der Geraden Vollgas gefahren ist, und das Gas weg nimmt, muckt sie und geht aus. Wenn man auskuppelt und sie wieder anrollen lässt, geht sie wie an.
Ich schiebe es auf den Vergaser, bin aber nicht sicher. Ev. der Schwimmerstand.
Was denkt Ihr?
Zündung ist E, ev. Anzeichen für einen kaputten Geber?
Auspuff ist frei, ich hab gestern einen neuen verbaut.

Grüße, Sebastian


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schwalbe rider
Geschrieben am: 23.06.2010, 14:52
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Da wird der Vergaser etwas zufett sein! Bei höherer Wärme verdampft das Gemisch besser und Überfettet dadurch! Dreh die Leerlaufluftgemisch schraube ein stück raus wink.gif ca. 1/4 Drehung
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meisterB
Geschrieben am: 23.06.2010, 15:11
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Wird gemacht! Danke!


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meisterB
Geschrieben am: 23.06.2010, 19:36
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So, also:
Sie läuft jetzt wesentlich besser, aber wenn man von unten raus (also von ganz unten) Gas gibt, kommt sie sehr verzögert. Ich hab die Gemischschraube noch ein bisschen raus. Morgen mal sehen.
Also gemuckt hat sie vorhin nicht, aber am Berg denke ich das meine Kupplung noch ein Problem ist. Es war ja die Schwalbe mit dem Wasser-Öl-Gemisch im Getriebe. Kupplung ist neu, aber so wie sich das angefühlt hat eben, rutscht sie am Berg wieder. Da muss ich nochmal das Öl wechseln.

Grüße, Sebastian


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ddrschrauber
Geschrieben am: 23.06.2010, 19:38
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Wenn sie kein Gas annimmt, muss die Leerlaufgemischschraube ein Stück reingedreht werden.

Der Tim


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meisterB
Geschrieben am: 23.06.2010, 19:41
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Okay, dann wichtel ich das nochmal aus. Mehr Sorgen macht mir die Kupplung...


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schwalbe rider
Geschrieben am: 23.06.2010, 23:16
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Klingt immernoch nach zuviel Sprit wink.gif
Das erkennt man daran, das wenn du aus dem Stand heraus Gas gibst der Motor niht gleich hoch Dreht!
Anders ist wenn zuweng Sprit ankommt, da dreht der Motor sofort hoch und braucht aber ein wenig bis er wieder in den Standgasbereich kommt!
Daran hört man, ob der Vergaser richtig Eingestellt ist wink.gif
Am besten ist es, wenn du Gas gibst, dass der Motor LEICHT verzögert Hochtourt und schnell wieder Abtourt! Dabei sollte er auch das Standgas ohne Brobleme halten!
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meisterB
Geschrieben am: 25.06.2010, 08:06
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So, ich habe gestern nochmal ein paar runden gedreht.
Vorher:
-Gasnadel in dritte Kerbe gehängt (war in der Zweiten)
-Gemischschraube auf 2 1/4 Umdrehungen gestellt
-Luftansaugschauch am Rahmen fixiert und weiter vom Zylinder weg gedreht

Wenn sie kalt ist läuft sie super. Als es dann wärmer und bergig wurde schien die Kupplung wieder zu rutschen. Ab nach Hause, warmes flüssiges Öl ablassen und neues rein. Alles wieder gut.
Dann noch ein bisschen gefahren. Lief eigentlich ganz gut. Wenn sie warm wird, verändert sich der Motorlauf ein bisschen zum negativen hin. Ich denke ein bisschen Nacharbeit ist noch nötig. Das Kerzebild ist i.O.
Hat jemand noch Tips?

Grüße, Sebastian


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meisterB
Geschrieben am: 27.06.2010, 21:26
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QUOTE (schwalbe rider @ 24.06.2010, 00:16)
Klingt immernoch nach zuviel Sprit wink.gif
Das erkennt man daran, das wenn du aus dem Stand heraus Gas gibst der Motor niht gleich hoch Dreht!
Anders ist wenn zuweng Sprit ankommt, da dreht der Motor sofort hoch und braucht aber ein wenig bis er wieder in den Standgasbereich kommt!
Daran hört man, ob der Vergaser richtig Eingestellt ist wink.gif
Am besten ist es, wenn du Gas gibst, dass der Motor LEICHT verzögert Hochtourt und schnell wieder Abtourt! Dabei sollte er auch das Standgas ohne Brobleme halten!

Heute beim Fahren konnte man es merken. Kaum geht es dern Berg hoch, kommt die Kraft nicht mehr.

Ich greife da nochmal an:
Heute hab ich mal den Vergaser aufgemacht. Ich habe die Schwalbe damals als "fast fertig" bekommen. Bei vielen Sachen wußte ich nicht was gemacht wurde.
Züm Zünden hab ich sie gebracht, der Motor lief erstmal so. Es war ein Sportluftfilter dran und die Elektronik war eine Baustelle.
Langsam arbeite ich mich zu den Details vor. Also, wie gesagt, heute war es der Vergaser. Ein 16N1-12, wie es sich gehört.
Innen sah das ein bisschen anders aus.
Hauptdüse 75 und 212 als Nadeldüse.
Beides falsch. Aber es läßt ahnen, das der Nachbauzyliner kein einfacher 50er is.
Wie auch immer, ich habe die Nadeldüse durch eine 215er ersetzt und eine 70er Hauptdüse eingebaut. Das Problem mit den Bergen scheint gelöst, allerdings scheint sie nun ein bisschen zu wenig Sprit zu bekommen. Ich werde eine 72er Düse besorgen. Sie kommt teilweise recht spät von den hohen Drehzahlen runter. Im Stand läuft sie gut.
Was mich ein bisschen wündert: Während den ganzen verschiedenen Düsen und Einstellkombinationen war das Kerzenbild immer okay.

Kann jemand noch was dazu sagen?

Danke und Grüße,
Sebastian


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Auxburger
Geschrieben am: 28.06.2010, 08:46
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Richtig wäre 67er Hauptdüse. Prüfe auch Typ und Einstellung der Teillastnadel, und vor allem auch die Schwimmerhöhe. Spritnachschub aus dem Tank muss auch passen, 200 ml pro Minute ist der Sollwert.

Wenn der Zylinder allerdings wirklich Tuningware ist, dann darfst du dir deine Abstimmung selber suchen ... die Werkstabellen helfen dann nicht mehr.


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meisterB
Geschrieben am: 28.06.2010, 09:24
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QUOTE (Auxburger @ 28.06.2010, 09:46)
Richtig wäre 67er Hauptdüse. Prüfe auch Typ und Einstellung der Teillastnadel, und vor allem auch die Schwimmerhöhe. Spritnachschub aus dem Tank muss auch passen, 200 ml pro Minute ist der Sollwert.

Wenn der Zylinder allerdings wirklich Tuningware ist, dann darfst du dir deine Abstimmung selber suchen ... die Werkstabellen helfen dann nicht mehr.

Ja, das hab ich alles schon gemacht.
Ich glaub ich schau trotzdem mal rein was das für ein Zylinder ist.
Wie gesagt:
Das Problem was für mich am "interessantesten" ist, ist die Tatsache das der Vogel am Berg nicht mehr "hoch" kommt. Ich habe das erst auf eine rutschende Kupplung geschoben, ist es aber nicht. Auf der Geraden ging es super.
Jetzt mit der kleineren Düse scheint es weg zu sein, allerdings fehlt die Geschwindigkeit, welche vorher gut war.
Das Ansprechverhalten vom Gas ist jetzt allerdings besser. Vom Stand kommt sie ein bisschen zögerlich raus, war vorher aber noch schlechter.
Die Frage ist nun:
Auf die 67er Düse runter oder auf eine 72er hoch.
Ich kann die Zeichen noch nicht richtig deuten.

Grüße, Sebastian


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Auxburger
Geschrieben am: 28.06.2010, 13:27
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Naja, wenn das denn ein Serienzylinder ist, dann muss er definitiv mit der 67er am besten laufen. Tut er das nicht, sucht man nach dem eigentlichen Fehler, Nebenluftquellen und luftfilterseitigen Verstopfungen - den Vergaser zu verstellen kaschiert nur Symptome.

Wenn das ein Tuningzylinder ist, dann musst du selbst im Versuch ermitteln, was der von seinem Vergaser will.


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meisterB
Geschrieben am: 28.06.2010, 14:53
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QUOTE (Auxburger @ 28.06.2010, 14:27)
Naja, wenn das denn ein Serienzylinder ist, dann muss er definitiv mit der 67er am besten laufen. Tut er das nicht, sucht man nach dem eigentlichen Fehler, Nebenluftquellen und luftfilterseitigen Verstopfungen - den Vergaser zu verstellen kaschiert nur Symptome.

Wenn das ein Tuningzylinder ist, dann musst du selbst im Versuch ermitteln, was der von seinem Vergaser will.

Ja, das sehe ich ein. Nur bin ich noch nicht so weit, das ich hier von Symptomen reden kann.
Machen wir nochmal eine Liste.

75er Düse, 212er Nadeldüse, Gemischschraube auf 2 1/4 Umdrehungen und Gasnadel in der 2. Kerbe
-läuft gute Endgeschwindigkeit
-bei längerer Vollastfahrt und an Bergen bremst irgendwas
-kommt verzögert aus dem Standgas raus
-Kerze ist rehbraun

70er Düse. 215e Nadeldüse, Gemischschraube auf 2 Umdrehungen und Gasnadel in der 3.Kerbe
-weniger Endgeschwindigkeit (Drehzahl nicht am Limit, denkt man)
-kein Bremsen am Berg oder nach Vollast
-hält Standgas und dreht langsam aber ohne Verzögerung hoch
-Kerze ist rehbraun
-Klingelt deutlicher

Ich kann mir hier einfach keinen Reim drauf machen.
Wenn man nach der Liste hier geht, war sie vorher zu fett und ist nun zu mager. Aber irgendwie werden nie alle Symptome erfüllt, bzw. sind nicht konkurrierend.

Beste Grüße, Sebastian


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Geschrieben am: 28.06.2010, 15:25
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Wir können jetzt noch seitenlang rumwabern, oder du machst jetzt einfach mal den Zylinderkopf runter, misst den Durchmesser und zählst die Kanäle. Das ist doch der Ausgangspunkt allen Grübelns.


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meisterB
Geschrieben am: 28.06.2010, 15:28
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QUOTE (Auxburger @ 28.06.2010, 16:25)
Wir können jetzt noch seitenlang rumwabern, oder du machst jetzt einfach mal den Zylinderkopf runter, misst den Durchmesser und zählst die Kanäle. Das ist doch der Ausgangspunkt allen Grübelns.

Jap, mach ich,

MFG Sebastian


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