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> Lenkerschloß Sitzbankschloß Schloss, ausbauen ohne das Schloß zu beschädigen
fork
Geschrieben am: 20.01.2011, 17:43
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Hallo Leute,

da ich ein neues Lenkrradschloß brauche, da ich zu meinem alten keine Schlüssel hatte, habe ich ein bisschen rumgelsen, wie man es am besten ausbaut...
Die meisten sagen ausbohren.
Da dies mit Risiken, wie z.b abgebrochenen Bohrern zusammenhängt, habe ich weitergesucht und bin auf eine gute Lösung gekommen, die ich vorstellen möchte:

Als erstes das Schloss etwas mit WD40 o.ä. einsprühen.

Wenn man frontal auf das Schloss guckt, sieht man untem am Fuß des Zylinders eine Platte, die abnehmbar ist.
Am besten mit einen Schlitzschraubenzieher und einem kleinen Hammer ansetzen und sie ganz durchschlagen, am Ende ist in der Fassung des Schlosses ein Schlitz wo man die Teile rausschrieben kann.
Danach man einem sher kleinen Schraubenzieher, ich habe Uhrmacherwerkzeug benutzt, die Federn aus dem Zylinder porkeln.
Wenn diese draußen sind mit einem Schraubenzier die Stifte durch Schlüsselloch reindrücken, wenn unten in dem Spalt schon welche liegen diese auch wie das Plättchen rausholen, danach noch ein-zweimal mit einem kleinen Hammer gegen das Schloss klopfen und gucken ob noch welche nachkommen.
Dann kann man versuchen das Schloss zu drehen, indem man mit einem Schlitzschraubendreher ins Schlüsselloch reingeht und es nach Links dreh, bis der Stift, der das Schloss im Gehäuse hält ganz unten ist und dann kann man es einfach herrausziehen.

Wenn man lust hat kann man es auch weider zusammenbauen. Vielleicht kann man bei einem Schlüsselmacher sich die kleinen Stfite neusetzen lassen und einen Schlüssel dazu anfertigen, das habe aich aber noch nicht ausprobiert.

Ich hoffe das hilf euch, und spart kompliziertes ausbohren.

lg

Christian

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fork
Geschrieben am: 20.01.2011, 17:44
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pinorrek
Geschrieben am: 20.01.2011, 18:48
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So hab ich´s auch gemacht.
Hat super funktioniert thumbsup.gif


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PaddyQL
Geschrieben am: 20.01.2011, 20:50
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Hallo,

gut beschrieben. So habe ich auch schon mehrere Schlösser gerettet.

Noch eine Anmerkung zum Auseinander bauen:
Manchmal springen die Federn sofort durch die Gegend, wenn man die Platte wegschiebt. Im eingebauten Zustand kann man dagegen sicher nicht viel machen, ansonsten sollte man vorsichtig vorgehen und die Räumlichkeit günstig wählen.

Zum Zusammenbau:
Da ich keinen Originalschlüssel mehr hatte, habe ich einen MZA-Nachbauschlüssel genommen.
Bei meinem Schlüssel, musste ich nur ca. 0,25mm auf der oberen Kante weg schleifen.
Sonst dreht sich der Zylinderkern im Schließzylinder nur schwer bis gar nicht.
Alles andere passt prima.
Jetzt fertigt man sich kleine Messingstifte in der Stärke der alten Stifte an. Die Stifte müssen ein paar Millimeter länger sein, als die Alten. Ein Ende muss stumpf gewölbt sein (wie die alten Stifte). Eine Drehbank empfiehlt sich. Man benötigt so viele Stifte, wie Löcher im Zylinderkern.
Nun steckt man Schlüssel und Zylinderkern ohne das Gehäuse zusammen. Die Stifte steckt man nun mit der bearbeiteten Seite nach unten in die Löcher des Zylinderkerns. Wenn der Schlüssel richtig steckt, schleift man die überstehenden Reste der Stifte mit dem Zylinderkern plan.
Damit ist das Schloss auf den "neuen" Schlüssel codiert.
Ohne erneut zu zerlegen, steckt man die Teile wie sie sind in das Gehäuse. Die Hälfte aller alten Stifte sind genau gleich lang und auch leicht gewölbt an (mindestens) einem Ende. Mit dieser Seite nach unten steckt man diese Stifte in die Löcher des Gehäuses. Es folgen die Federn. Mit etwas Übung bekommt man die Platte wieder über die Löcher geschoben. Ich drücke dabei mit einem kleinen Schraubendreher die jeweils nächste Feder nach unten, bis die Platte die Feder hält.

Der Vorteil ist, dass man so mehrere Schlösser auf den selben Schlüssel codieren kann.

Grüße,

Patrick.
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jan_avr
Geschrieben am: 23.01.2011, 21:03
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Echt ein guter Tip mit dem Zusammensetzen, konnte mir dadurch ein Lenkerschloss auf den Schlüssel vom Sitzbankschloss anpassen. Nun muss ich mich nichtmehr mit dem MZA Schloss rumärgern...

mfg Jan


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