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> Dichtungen mit Dichtungsmittel?, Am Motorgehäuse
Dapfer
Geschrieben am: 25.02.2011, 12:45
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Hallo,
Ich wollte mal fragen, ob man Dichtungsmittel zu den Motorgehäusedichtungen brauch, oder man diese auch ohne ein Mittel einbauen kann/sollte.

MfG Lenni


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schwalbe rider
Geschrieben am: 25.02.2011, 13:02
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Lass bloß weg den Mist!
Die guten Papierdichtungen reuchen völlig aus.
Die Dichtmasse wird richtig hart und wenn du deinen motor mal wieder überholen willst, kannst du erstmal die ganzen Dichtflächen wiederherstellen...
Wenn du Riefen oder so in den Dichtflächen hast oder so, kannst du die damit wie "Spachteln" ausbessern.
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NorbertE
Geschrieben am: 25.02.2011, 13:11
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Ganz so kann man das nicht sagen. wink.gif Für die M-Motore gibt es ja Dichtungen. Die bewähren sich auch und werden ohne jegliches Mittel eingesetzt. Beachten muss man bei Papierdichtungen nur, dass man sie vor dem Einbau "feucht" macht, damit sie quellen können. Am Einfachsten gehts mit Wasser, WD40 geht aber auch.
Für ältere Motore (Essi z.B.) oder Dichtflächen, die auf Grund von Fehlbehandlung Kerben o.Ä. haben, empfielt sich eine wärmebeständige, Öl- und spritresistente dauerelastische Dichtungsmasse. Es gibt einige Anbieter am Markt, ich bevorzuge dort Hochtemperatursilikon. Bei Einsatz von solchen Dichtungsmitteln entfällt die Papierdichtung.


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Dapfer
Geschrieben am: 25.02.2011, 14:04
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Danke thumbsup.gif


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Neumi83
Geschrieben am: 25.02.2011, 14:46
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Hallo Norbert,

danke für die Info mit den Papierdichtungen. Ich darf die vom Kupplungsgehäuse jetzt nämlich zum 3. Mal wechseln. Also auch die originalen dickeren Dichtunge mit Wasser oder WD40 einsprühen und dann drauf.


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schwalbe rider
Geschrieben am: 25.02.2011, 15:24
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Ich hab sie immer mit nem Kumpel eingefettet hmm.gif
Bis jetzt sind die Motoren aber dicht thumbsup.gif
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Ramirez
Geschrieben am: 25.02.2011, 15:35
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Ich persönlich setze die Mitteldichtung des Motorgehäuses immer beidseitig dünn mit der blauen Gehäusedichtmasse von VW bestrichen ein. Ebenfalls dauerelastisch. Bis jetzt keine Schwierigkeiten, alle Motoren dicht. Sicher ist sicher! laugh.gif


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Gruß,
Carsten
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NorbertE
Geschrieben am: 25.02.2011, 16:03
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Man kann, ich betone kann, natürlich die Papierdichtung auch mit einer Dichtungsmasse bestreichen. Es ist aber doppelt gemoppelt. wink.gif Eine Papierdichtung, angefeuchtet und damit gequollen aufgelegt, reicht bei nicht beleidigten Dichtflächen völlig aus. Nur wenn die Dichtflächen durch unsachgemässe Behandlung (manche hebeln ja die Gehäuse mittels Schraubendreher auseinander wink.gif )beschädigt sind, muss man diese "Kerben" verschliessen. Entweder mittels Dichtmasse oder besser ist ein Materialauftrag in Form von Reparaturalu oder dergleichen. Hinterher die Dichtfläche über eine Platte zum Richten gezogen und Alles ist wieder im grünen Bereich.
Auch ein Essimotor (wo ja zwischen den Hälften keine Papierdichtung vorgesehn ist) funktioniert damit. Es ist nur scheinbar beim Rh50-Motor noch kein Händler auf die Idee gekommen. wink.gif

Und so ganz nebenbei: Es gibt im Maschinenbau auch Dichtflächen, die sind aufs 100stel abgezogen. Die kommen, Metall auf Metall, ganz ohne jegliche Dichtungen aus.

Im Motorenbau verwendet man Dichtungen nur wegen der Wärmeausdehnung.
Aus diesem Grund muss eine ev. verwendete Dichtmasse "dauerelastisch" sein.
Der in der DDR verwendete "Bärendreck" war das nicht und ausserdem war er nicht spritbeständig.


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Unhold
Geschrieben am: 25.02.2011, 16:35
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Ich verwende an der Gehäusemitte für die Papierdichtung immer beidseitig reichlich aushärtende Curil-Dichtmasse. Die Gehäusedichtflächen bekommt man bei notwendiger erneuter Motortrennung mit einem Scheit weichem Holz einfach wieder sauber. An den Dichtkappen und für den Kupplungsdeckel nehm ich nur die alten roten Asbestdichtungen (Kautasit) ohne jegliches Dichtmittel. Davon hab ich zum Glück noch 'ne Hand voll. Außerdem lassen die sich meistens noch mehrmals weiterverwenden.


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Mopedtobias
Geschrieben am: 25.02.2011, 16:57
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Also ich habe bei den letzten Motoren die ich gemacht habe, auf Mitteldichtungen und Kupplungsdeckeldichtungen verzichtet. Die alleinige Anwendung von geeigneter Dichtmasse reicht völlig aus.
Markus


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Gruß Markus


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Flacheisenreiter
Geschrieben am: 25.02.2011, 17:16
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Wie ist das eigentlich bei den Motoren mit Papierdichtung zwischen den Gehäusehälften, die Dichtung hat ja auch eine gewisse "Breite", die allerdings mit der Dichtmasse nicht erreicht wird. Das wiederrum heißt, dass die Wellen evtl. nicht richtig ausdistanziert laufen. Kann man das bei den Simson-Motoren ohne Bedenken vernachlässigen?


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MfG
Tobi, der Flacheisenreiter


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NorbertE
Geschrieben am: 25.02.2011, 17:31
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Markus, natürlich wird das gehn. Ich sehe es so und es ist nur eine Theorie von mir: Wenn man eine Papierdichtung hat und die ist vorgesehn, so ist deren Stärke (z.B. 0,2) in der Konstruktion, den Toleranzmaßen usw. mit berücksichtigt. Lass ich die weg und nehme "nur" ein Dichtmittel, was durch den Pressdruck der Verbindung sowieso an planen Stellen weggedrückt wird, fehlen mir schlussendlich die 0,2mm. Diese 0,2 (und ich beziehe mich da wieder auf den Rh50, weil ich mich damit nun wirklich auskenne) können aber über Funktion oder Nichtfunktion entscheidend sein.


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lambiman
Geschrieben am: 25.02.2011, 22:04
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Norbert du bist auf der richtigen fährte.

Es ist eigentlich schon das Problem bei dem M53 bis zum M501 Motor dass die neuen Dichtungen dünner als die alten Kautasit Dichtungen sind aber bedingt durch die Konsktruktion geht es immer noch,auf die Ausgleichscheiben kann man dann verzichten vorallem beim M501 bekommt man diese garnicht mehr rein das liegt einfach daran das die rechte Gehäusehälfte weiter an der linken sitzt der Radialausgleich geht dann nicht mehr so wies ab Werk war.

Da es aber Konstruktionsbedingt noch genug Spielausgleich gibt stellt das kein Problem in der Funktion dar.

Dichtmasse sollte man auf jeden Fall verwenden diese sollte natürlich bis min. 100grad einsetzbar sein und auch Öl und Benzinfest sein es gibt da welche die auch aushärtet diese sollte man nicht nehmen.

Gruß
Dirk


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Roadrunner335
Geschrieben am: 26.02.2011, 00:53
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Hmm,
also ich hab bei meinen letzten zwei Motoren (Rh50 & M53) Motordichtmasse von Henkel (Teroson) verwendet. Diese härtet auch aus.
Quote:
"Dünnflüssiger, aushärtender Dichtstoff.

Fluid besitzt im ausgehärtetem Zustand hohe Festigkeit und geringe Elastizität. Beständig gegen Mineral- und Dieselöl, Frostschutzmittel und Benzin."


Probleme gabs bis jetzt noch nicht. Der M53 hat mittlerweile >500km drauf. hmm.gif


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Gruß Marcel
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