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> Simmerring sitzt fest M53
flötschi
Geschrieben am: 02.10.2011, 08:47
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Hallo Zusammen,

Gibt es einen Trick bei dem Ausbau des Simmerring am Kicker?
Dieser sitzt bei mir extrem fest und lässt sich keinen Millimeter bewegen.
Ich möchte die Fassung aber nicht mit Schraubenzieher und Co beschädigen..

Vielleicht mit erwärmen?

Gruß
Flötsch
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Simsonolli
Geschrieben am: 02.10.2011, 15:08
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Hi,

Ich habe beim Motor meiner '65er Handschaltschwalbe zwei 2mm Löcher von aussen zur Stirnfläche des Radialwellendichtrings (das heißt nicht Simmerring) gebohrt. So kann man auch zukünftig den Ring einfach ausdrücken. Finde das ist ein fachgerechter Umbau zum Zwecke der Reparaturerleichterung. Man muss halt vorher ein bisschen messen und rechnen damit die Löcher an die richtige Stelle kommen. Dann anreißen, körnen (damit der Bohrer direkt eine Führung hat), und mit einem nicht verschlissenen (oder fachgerecht neu angeschliffenen) 2mm-Spiralbohrer zwei Löcher bohren.

Wer jetzt ganz gefuchst ist, nimmt sich ein Stück 40mm Automatenstahl, dreht sich das etwas zurecht, zwei geriebene Passbohrungenim gleichen Abstand rein, da rein zwei Zylinderstifte und man hat auch noch ein schönes Ausdrückwerkzeug.


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Oliver
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Gast
Geschrieben am: 02.10.2011, 16:00
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Unregistered









Hallo.

Die Methode von Simsonolli ist sicher eine Möglichkeit, aber übertrieben. Bin nicht der Meinung, das man zum Wecheln eines Radialwellendichtringes (du darfst gerne auch Simmerring schreiben, das ist nicht verkehrt, nur eben veraltet und nicht DIN gerecht, dennoch versteht es jeder Schrauber wink.gif ) den Getriebedeckel löchern muss.
Ich habe eben gestern, weil ich für meine 64er einen neuen Seitendeckel gebraucht habe auch so ein altes festgegammeltes Ringchen rausgebaut. Einfach einen großen Schraubenzieher nehmen und ein wenig von innen unter den Dichtring klopfen. Mache das so, dass du den Schraubenzieher auf dem Gusssteg im Deckel auflegen kannst und somit hast ein einen 1a Hebel. Ein paar kräftige Rucke und er fliegt dir ins Gesicht wink.gif . Wichtig bei der Sache ist, das du die Deckeldichtfläche nicht beschädigst(deshalb auf den Gusssteg auflegen) und das du den Außenradius der Dichtringpassungsbohrung nicht beschädigst. Die Stirnfläche besagter Bohrung kannst du verkratzen, denn da dichtet der RADIALwellendichtring eh nicht. Sondern nur über seine beiden Durchmesser ;-)
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flötschi
Geschrieben am: 02.10.2011, 19:26
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Unfassbar aber wahr, Ich hab Ihn!

Habe die Methode mit dem großen Schraubendreher probiert und es hat nach dem 3. drücken funktioniert. Leider ist dabei aber der Aussenradius der Dichtringpassungsbohrung zur Hälfte beschädigt worden. Ich hoffe das er so trotzdem noch zuverlässig abdichtet.

Für alle die es nach mir probieren, - versucht es mit dem seitlichen Verdrehen des Schraubenziehers. So ist die Gefahr auch geringer beim lösen des Dichtringes abzurutschen und die Bohrung zu beschädigen.

Nochmals Danke an Martin und Simsonolli!
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