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> Kupplung richtig einstellen, vom SR2
essifreak
Geschrieben am: 21.11.2011, 21:05
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Hallo!

Wie stellt man denn eigentlich die Kupplung vom SR2 richtig ein? Also ich mein jetzt professionell und nicht so russisch wie ich immer mach. Gibts da irgendwelchen Richtzahlen/-maße?


Grüße
Crispin


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Wolfgang
Geschrieben am: 22.11.2011, 08:52
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Das steht genau in der Bedienungsanleitung:

3.4 Kupplungsspiel prüfen und nachstellen
Die Kupplung muß vollständig ein- und auskuppeln, darf also nicht rutschen, weil dadurch die Kupplungslamellen verbrennen können. Bei richtiger Einstellung muß der Handkupplungshebel in eingekuppeltem Zustand etwa 1 cm toten Gang (Spiel) am Hebelende aufweisen, bzw. der, von vorn gesehen, aus dem Motorgehäuse rechts herausgeführte Bowdenzug muß ein Spiel von 2-4 mm aufweisen. Bei zu großem Spiel löst die Kupplung nicht voll aus, wenn das Spiel fehlt, neigt sie zum Rutschen

Arbeitsvorgang:
Gegenmutter der Stellschraube am Kupplungshebel lockern.
Stellschraube so weit herausdrehen, bis das notwendige Spiel erreicht ist.
Stellschraube festhalten.
Gegenmutter wieder anziehen.


Ist es nicht mehr möglich, durch die Stellschraube allein richtige Kupplungsfunktion zu erhalten, dann öffnet man den runden Deckel an der linken Seite des Gehäuses. Die innere Kupplungsstellschraube mit Gegenmutter wird zugänglich. Gegenmutter lösen und innere Stellschraube verstellen; Linksdrehen ergibt Vergrößerung, Rechtsdrehen Verkleinerung des Kupplungsspiels.



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essifreak
Geschrieben am: 22.11.2011, 15:22
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vielen Dank Wolfgang, werde es gleich mal ausprobieren wink.gif


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NorbertE
Geschrieben am: 22.11.2011, 20:30
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Wenn man an der Kupplung, der Einstellung schon mal mächtig "rumgemurkst" hat, empfiehlt sich folgende Grundeinstellung:Am Kupplungshebel unten am Motor die Feder mitsamt dem Zug aushängen. Den linken runden Deckel im Deckel beöffnen und Kontermutter der Madenschraube lösen.
Dieser Kupplungshebel unten hat als endgültigen Endanschlag einen Alusteg ins Gehäuse eingegossen. An Diesem darf er aber nicht anliegen!! Dort sollten bei Kupplung "eingekuppelt" noch 4-5mm Luft sein.
Man muss dazu den Kupplungshebel unten mit zwei Fingern einer Hand packen und nun gleichzeitig an der Madenschraube links drehn. Man spürt, wie sich der Kupplungshebel unten bewegt. So einstellen, dass da von diesem Steg noch die 4-5mm Luft sind. Kontermutter fest, fertig. Der Rest geht nur über den Bowdenzug a la Wolfgang.

Ach ja: Nicht vergessen, die Feder unten wieder einzuhängen. laugh.gif


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essifreak
Geschrieben am: 22.11.2011, 20:35
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der Essi läuft soweit und mit der Kupplung haut das jetzt auch hin, nur bin ich noch dabei die Feineinstellung des Schaltbowdenzuges verzunehmen...
Manchmal rutscht der Gang trotzdem noch raus...

Gibts da auch ne professionelle Methode?


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Wolfgang
Geschrieben am: 23.11.2011, 08:47
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Wieder die Betriebsanleitung:

3.7 Schaltung prüfen und einstellen

Damit der Kupplungshebel am Schaltdrehgriff richtig einrastet und dabei die Gänge ordnungsgemäß geschaltet werden, muß der Seilzug vom Schaltdrehgriff zum Getriebe vorschriftsmäßig eingestellt sein.

Arbeitsvorgang:
Kupplungshebel ziehen.
Zweiten Gang einschalten (Marke am Griffstück steht auf 2).
Stellmutter lösen.
Stellschraube so lange drehen, bis die Seilzughülle etwa 1 mm Spiel hat.
Stellmutter festziehen.
Kupplungshebel ziehen.
Ersten Gang einschalten (Marke am Griffstück steht auf 1). Erster Gang muß jetzt einwandfrei eingerastet sein. Ist dies nicht der Fall, dann muß das Spiel der Seilzughülle im 2. Gang etwas verändert werden.


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Nico Henning
Geschrieben am: 06.03.2016, 11:35
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Hallo zusammen, ich habe zu dem Thema auch nochmal einige Fragen.
NorbertE du hast ja sehr gut Beschrieben wie das mit der Grundeinstellung der Kupplung funktioniert.
Ich habe das vorhin mal ausprobiert.
Also unten den Deckel ab, Seilzug der Kupplung ausgehangen, Feder ausgehangen und 4mm zum Anschlag eingestellt.
Dann wieder alles zusammen und das Spiel am Kupplungshebel und Seilzug eingestellt.
Jetzt fällt die Einstellschraube am Kupplungshebel fast raus.
Wenn ich den ersten Gang einlege müsste ich dann nicht das Hinterrad bei gezogener Kupplung drehen können ? Das kann ich nicht es macht quasi keinen Unterschied ob ich die Kupplung betätige oder nicht.
Heißt das jetzt das die Kupplung doch schon zu sehr gelitten hat oder habe ich einen Denkfehler ?
Es wäre nett von euch wenn ihr mir mal wieder helfen könntet denn so richtig weiß ich jetzt nicht mehr weiter.
Gruß Nico
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Nico Henning
Geschrieben am: 08.03.2016, 17:19
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Hallo Leute, kann mir denn keiner weiter helfen?
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hsllacky
Geschrieben am: 08.03.2016, 22:42
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Hallo Nico, deine Kupplung scheint nicht richtig zu trennen, woran das liegen könnte hat dir Wolfgang schon im anderen Fred erklärt. Wenn der Motor aus ist und der Leerlauf eingelegt ist, quasi Antretstellung und du die Kupplung betätigst müsstest du "leer" durchtreten können.
Schraub doch mal den linken Motordeckel ab und guck dir die Kupplung mal an, der Kupplungskorb sollte keine Kerben von den Nasen der Kupplungsscheiben haben, sonst hängen eben diese dort fest und die Kupplung trennt schlecht. Wenn du das Moped elegant auf die rechte Seite legst brauchst du nicht mal das Öl abzulassen.

Sollte ich mich mit den getroffenen Aussagen irren streite ich alles ab und behaupte das Gegenteil! laugh.gif

Angefügtes Bild
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Gruß Ronny

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Nico Henning
Geschrieben am: 09.03.2016, 19:26
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Hallo, ich habe gerade mal die Kupplung ausgebaut und dabei ein paar Bilder gemacht.
Schaut doch einfach mal ob euch was auffällt.
Mir ist aufgefallen dass das Sicherungsblech am Kupplungskorb nicht umgebogen ist, die Mutter war aber trotzdem fest.
Müssen die erhebungen an den Belägen alle in der selben Aussparung im Kupplungskorb sitzen ? Wie gesagt ich bin kein kupplungs Fachmann.
Die Beläge sind auch an den Gnubbeln die in den Korb greifen so seltsam abgesetzt aber am Korb sind nur leichte Spuren an dieser Stelle zu sehen.
Vielleicht seht ihr ja noch etwas, ich versuche mal die Bilder anzuhängen.

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Otto
Geschrieben am: 09.03.2016, 20:03
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Kupplungskorb sieht gut aus. Daran kann es nicht liegen.

Ja, die Zähne der Kupplungsscheiben müssen immer in den Aussparungen des Korbes liegen - geht ja auch nicht anders. Es gab aber Kupplungskörbe mit 6 Aussparungen und welche mit 12 und entsprechend gab es auch die Scheiben dazu. Wenn du Scheiben mit 6 Zähnen in Körbe mit 12 Laschen einlegst, bleibt jede zweite Lasche ohne Zahn, vermutlich ist deine unterste Scheibe eine alte mit 6 Zähnen, was darauf hindeutet, dass die Kupplung schon mal jemand auseinander genommen hatte.

Das die Zähne der Scheiben nicht saugend in die Laschen gehen ist unschön und führt schnell dazu, dass sich die Scheiben in die Flanken des Korbes einarbeiten, noch sieht dein Korb sehr gut aus. Kurzzeitig sollte das aber trotzdem erstmal gehen und die Kupplung ordentlich trennen und schließen.

Zeig mal mehr Bilder.

edit: sehe gerade, dass in der zweiten Lasche gar kein Zahn ist, das heißt, du hast alles alte Scheiben, dann fehlt aber an der untersten Scheibe mindestens ein Zahn, da zwei aufeinanderfolgende Laschen ohne Zahn sind. Zähl mal bitte, wie viele Zähne jede Scheibe hat.


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Twingo C06 Bj 1998 (Alltagsfahrzeug)
Trabant 601 Bj 1989 (lange nicht mehr bewegt...)
Ninja ZX6R Bj 1998 (als Neufahrzeug gekauft und dabei geblieben, soll eine rollende Restauration werden, derzeit 84.000km auf der Uhr)
SR2E Bj 1962 (seitdem in Familienbesitz, wartet auf Überholung)
Pegasus KM30 Bj 1994 (als Alltags und Reiserad, rollende Restauration, geschätzt 70.000km gelaufen, eine MIFA-Marke????)
Giant Terrago Bj 1999 (Mountainbike geschätzt 40.000 km gelaufen)
MIFA Klappie Bj 1972 (derzeit im Aufbau)
Diamant 35154 Schwanenhals (Projekt für irgendwann)
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Nico Henning
Geschrieben am: 09.03.2016, 20:44
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Danke für die schnelle Antwort Otto.
Jede Scheibe hat 6 Laschen, das täuscht wohl auf dem ersten Bild und der Korb hat 12 Laschen.


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Nico Henning
Geschrieben am: 09.03.2016, 20:47
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Hier nochmal ein Bild vom Korb ...

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NorbertE
Geschrieben am: 09.03.2016, 23:55
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Otto, es ist rein technisch gesehn nicht unbedingt notwendig, dass die Nasen alle in der gleichen Aussparung liegen. Es ist ja auch nur bei 6er Scheiben und einem 12er Korb möglich. wink.gif

Nico, wenn Du mit der Einstellschraube am Griff "am Ende" bist, wirst Du einen Nachbau-Bowdenzug haben. Leider Gottes machen sich die Produzenten der Dinger um 2 oder 3mm keine Gedanken. Eine 2 oder 3mm zu kurze Hülle wirkt sich aber dann so aus, wie bei Dir.


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Nico Henning
Geschrieben am: 10.03.2016, 09:28
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Danke für die Antworten.
NorbertE wie ist es denn mit dem Bowdenzug hier im Shop.
Der hat ja eine Gesamtlänge von 1125mm und eine Funktionslänge von 85mm.
Funktioniert es mit dem also ich meine ob der denn genau gefertigt ist, hat den schon mal jemand ausprobiert ?
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