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> Kickstarterwelle erneuern, Lickstarterwelle erneuern
carlos100
Geschrieben am: 28.11.2011, 13:20
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Hi,
ich bin nun der "Neue" hier (gerade angemeldet) und habe zudem schon die erste Frage. Also nicht überrascht sein und sagen der "DREISTE", ich glaube deshalb sind wir alle hier, um uns mitzuteilen und aus Fehlern zu lernen und Erfahrungen anderer zu nutzen.

Ja, wenn man sich eine Schwalbe KR51/1 Baujahr 72 zulegt, dann fallen schon Arbeiten an, weil auf dem ersten Blick, nun mal alles nicht mehr so rosarot ist. Dachte auch draufsetzen und losfahren, war aber nicht so ohmy.gif .

Konkret, die Verzahnung an der Kickstarterwelle ist hin. Nun möchte ich ohne viel Aufwand diese ersetzen, ohne gleich das Dumcke Ersatzteilangebot zu nutzen und den letzten Satz, besser gleich den Motor regenerieren wahrnehmen.

Wer kann mir bitte einfach und verständlich kurz erklären, wie ein solcher Austausch durchgeführt werden kann! Ich habe mich in diverse Sachen eingelesen, aber irgendwie nicht alles verstanden. die Welle heraus? Wie bekommt man die Feder wieder unter Spannung eingebaut, bzw. wie ausgebaut ohne dass einem gleich die Finger abgerissen werden! Es wäre nett von euch, mir hier sinnvolle Hilfe zu geben. Dafür möchte ich mich schon jetzt bedanken.

Viele Grüße


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Carlos100 KR51/1 K
suum cuique - Jedem das Seine
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Doc Holliday
Geschrieben am: 28.11.2011, 14:14
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Nun zuerst musst Du den Motor ausbauen....

Rechts die Zündung demontieren und das Ritzel für den Antrieb ab.....

Zylinderkopf und Zylinder demontieren, alle Gehäuseschrauben auf der rechte Seite lösen.

Seitendeckel links entfernen, Öl ablassen, den Schaltfinger nebest der kleinen Feder rausziehen....

Motor mittels Trennvorrichtung spalten, Welle rausnehmen und tauschen. Feder vorspannen und alles wieder zusammenbauen.

bei Gelegenheit die Simmeringe vom Kurbelhaus mitwechseln...

Dauer bei einem geübten Schrauber mit allem Werkzeug 2,5 Stunden.....

Matze


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Schraubst Du noch, oder fährst Du schon ???
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boerdy61
Geschrieben am: 28.11.2011, 14:39
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Die Mutter für das kleine Kettenritzel lässt sich besser lösen, wenn der Motor noch eingebaut ist (normales Rechtsgewinde). Die Feder der Kickerwelle hat nicht sooo viel Spannung, fliegt also nix gleich um die Ohren. Spannen durch Drehen der Welle per Hand in Gegenrichtung, Anschlag reinstecken und vorsichtig loslassen. Und Matzes Empfehlung des Simmerringwechsels kann ich nur unterstreichen.

Thorsten


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Gruß Thorsten

boerdy61

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schwalbe rider
Geschrieben am: 28.11.2011, 14:43
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Und dabei bietet es sich ebend an, das Gerassel zuwehseln.
Wenichtens die Wellendichtringe sllte man taushen. Da die alten mit der Zeit hart und spröde werden. Die aus Viton sind sehr empfehlenswert thumbsup.gif
http://www.akf-shop.de/shop/product_info.p...lett-VITON.html
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OTRIUS
Geschrieben am: 28.11.2011, 14:55
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Tja dazu hatten wir mal einen super Fred von Swen- Uwe. An diesem habe ich gelernt, wie es geht. hmm.gif

Schade eigentlich, dass er weg ist...

Gruß Christian


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carlos100
Geschrieben am: 28.11.2011, 18:04
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Hi,
besten Dank für eure Antworten. Die Liebe wird da auf eine Probe gestellt und die Axt hab ich schon raus geholt zum "Spalten".

Wie gesagt wollte ich mir die Arbeit ersparen, das ich so eine Operation noch nie durchgeführt habe. Ich werde wohl da nicht herum kommen, weil ich auch nicht weis, wie der Motor so läuft auf Dauer. Jetzt läuft er zwar, höhrt sich auch gut an, aber dennoch weis ich nicht seine Laufleistung. Naja


Aber ich habe da zwei Sachen bekommen, bzw. im net erfahren. Es gibt nämlich zwei alte DDR Tricks. Wenn der Motor gut läuft und es eigentlich unsinnig ist diesen zu spalten, dann haben die Jungs drüben folgende Tricks gehabt:

1. Kickhebel in normaler Position aufsetzen, soweit es geht Positionieren und anschrauben. Dann mit einem 4mm Bohrer ein Durchgangsloch erzeugen und später in die Kickstarterachse ein Geweinde schneiden. Dann eine Madenschraube durch den Kirkstarter in die Welle schrauben.

2. Alles wie zu 1 vorbereiten, aber nun von vorne, senkrecht zwischen Kickstarter und Welle (genau in der Mitte) ein Loch bohren, ca 6mm tief. In dieses Loch ein Gewinde schneiden und eine Schraube rein drehen. Oder statt der Schraube eine Stück Edelstahl Rundmaterial einkeilen.


Was haltet Ihr von den Maßnahmen? Die sind ja nur vorrübergehend, bis eine Regeneration ansteht; ist mir schon klar.

Viele Grüße


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Carlos100 KR51/1 K
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Doc Holliday
Geschrieben am: 28.11.2011, 18:08
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war bei meinem Motor auch so .....

DU brauchst aber einen sehr "juuten" Bohrer dafür.....

Angefügtes Bild
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Schraubst Du noch, oder fährst Du schon ???
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Doc Holliday
Geschrieben am: 28.11.2011, 18:12
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....

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Schraubst Du noch, oder fährst Du schon ???
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MadMaik
Geschrieben am: 28.11.2011, 19:00
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QUOTE (OTRIUS @ 28.11.2011, 14:55)
Tja dazu hatten wir mal einen super Fred von Swen- Uwe. An diesem habe ich gelernt, wie es geht. hmm.gif

Schade eigentlich, dass er weg ist...

Gruß Christian

Von mir gibt es sowas hier auch wo. thumbsup.gif


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Sollte ich mich mit den getroffenen Aussagen irren, nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil



Liebe grüße der Maik
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Raphael
Geschrieben am: 28.11.2011, 20:01
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Ein Link wäre schön ... oder ein Tip für die Suchfunktion .

Gruss,
Raffi


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" Es wird Tote geben." Dieser Schreibfehler in der Einladungskarte führte dazu , daß auf der Feier zu meinem 8. Geburtstag niemand kam.

Da erzähle ich meinem Psychologen meine Lebensgeschichte , und der Arsch sagt nur :"Boah, krasser Scheiss , ey !"

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schwalbe rider
Geschrieben am: 28.11.2011, 20:18
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QUOTE (carlos100 @ 28.11.2011, 18:04)
Hi,
besten Dank für eure Antworten. Die Liebe wird da auf eine Probe gestellt und die Axt hab ich schon raus geholt zum "Spalten".

Wie gesagt wollte ich mir die Arbeit ersparen, das ich so eine Operation noch nie durchgeführt habe. Ich werde wohl da nicht herum kommen, weil ich auch nicht weis, wie der Motor so läuft auf Dauer. Jetzt läuft er zwar, höhrt sich auch gut an, aber dennoch weis ich nicht seine Laufleistung. Naja


Aber ich habe da zwei Sachen bekommen, bzw. im net erfahren. Es gibt nämlich zwei alte DDR Tricks. Wenn der Motor gut läuft und es eigentlich unsinnig ist diesen zu spalten, dann haben die Jungs drüben folgende Tricks gehabt:

1. Kickhebel in normaler Position aufsetzen, soweit es geht Positionieren und anschrauben. Dann mit einem 4mm Bohrer ein Durchgangsloch erzeugen und später in die Kickstarterachse ein Geweinde schneiden. Dann eine Madenschraube durch den Kirkstarter in die Welle schrauben.

2. Alles wie zu 1 vorbereiten, aber nun von vorne, senkrecht zwischen Kickstarter und Welle (genau in der Mitte) ein Loch bohren, ca 6mm tief. In dieses Loch ein Gewinde schneiden und eine Schraube rein drehen. Oder statt der Schraube eine Stück Edelstahl Rundmaterial einkeilen.


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Mit beidem machst du den Kicker shrott...
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hsllacky
Geschrieben am: 30.11.2011, 21:46
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Es gibt noch ne effiziente DDR-Methode. Selber gemacht an meinem Sperber Anno 1988.
Kickstarter anschweißen!


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Gruß Ronny

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