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> unbekannter Mühle-Tacho
doppelporter
Geschrieben am: 18.02.2012, 14:07
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Moinsen,
kann mir jmd verbindlich Auskunft geben, in welcher Maschine der abgebildete Tacho verbaut war...? - wenn mgl mit Eingrenzung der Bauzeit.
Augenscheinlich ist er fast identisch mit dem "normalen" Mühle-Tacho der RT/0, im Detail gibts aber doch einige Unterschiede. So sind die Firmenprägungen unten links und rechts, hinter dem "Nadelkaro" steht nichts. Die offensichtliche Fertigungsnummer ist geprägt und nicht geschrieben. Der Chromring ist ungebördelt und sehr hoch - wobei der Ring mglw mal getauscht wurde. Sieht zumindest irgendwie frickelig aus...
Evtl ein Vorläufer des RT/0 Tachos?

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doppelporter
Geschrieben am: 18.02.2012, 14:08
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doppelporter
Geschrieben am: 18.02.2012, 14:09
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doppelporter
Geschrieben am: 18.02.2012, 14:10
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doppelporter
Geschrieben am: 18.02.2012, 14:43
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Nachtrag, ich hatte soeben mal den Chromring runter - im Gehäuse fehlt der Ausschnitt für die Tachobeleuchtung. Und irgendwie sah der Ring nun doch halbwegs original aus...
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drehmoment
Geschrieben am: 18.02.2012, 17:55
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Moin Clemens,

einen spannenden Schatz hast Du da ausgegraben. Ja, er ähnelt dem RT/0-Tacho doch erheblich mit den genannten Abweichungen. Interessant... blink.gif Es ist definitiv ein Vorläufer der RT/0-Tachometer.

Lt. meiner Recherche gab es die Firma Robert Mühle und Sohn nach einer vorhergehenden Firmenübernahme von 1929 bis zur Enteignung und Demontierung anno 1945.
Näheres findest Du hier.

Gruß,

Bernd (dessen zinkpest-verseuchter RT/0-Tacho heute eintraf, Freude... rolleyes.gif )
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doppelporter
Geschrieben am: 18.02.2012, 18:22
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moin Bernd,
also meinst Du dass der Tacho vor ´45 gefertigt wurde? Über den Namen hatte ich bisher nichts abgeleitet, obwohl es ja am naheliegendsten ist...
was für tachos waren denn in den vorkriegs-rt´s verbaut?
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drehmoment
Geschrieben am: 18.02.2012, 18:31
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... da müßten wir mal das RT-Buch von Claus Uhlmann oder DKW-Literatur zur Hand nehmen, ob da evtl. ein Bild von den Tachos der kleinen DKW RTs zu erhaschen ist... Meines Wissens war aber immer ein DKW-Schriftzug auf dem Ziffernblatt zu lesen hmm.gif

Vielleicht war es auch ein markenungebunden lieferbarer und angebotener Zuliefer-Tacho für Zweirad-Konfektionäre... _uhm.gif

Gruß,

Bernd
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Andi aus Weiden
Geschrieben am: 19.02.2012, 07:40
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Auch hier kann man einiges nachlesen.

Speziell der Bereich 1921-1945.


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rtwolle
Geschrieben am: 19.02.2012, 11:19
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Hallo Doppelporter,
Schönes Teil!!
Hast Du mal auf der Rückseite nach einem Produktionsdatum geguckt? Die Vorkriegstachos waren eigentlich mit Datum gemarkt.
Augenscheinlich handelt es sich hier um einen Anbautacho, da kein Lichtausschnitt vorhanden.
Ich würde auf eine Produktionszeit zwischen 1945-1949 schätzen. Als Anbautacho-Ersatzteil für noch existierende Kräder.
Mögliche Begründung:
Die Firma heißt nicht mehr Rob. Mühle & Sohn, sondern R. Mühle&Sohn, was auf eine Neugründung schließen läßt.
Die Tachoaustatter Isgus und VDO produzieren in den Westzonen und erreichen die Sowjetisch Besetzte Zone nicht mehr. Und da werden auch Ersatzteile benötigt und produziert.

Die Vorkriegs RT 125 in der zivilen Version wurden grundsätzlich ohne Tacho ausgeliefert und konnte mit Anbautachos der Marke ISGUS oder VDO nachgerüstet werden. Dazu gab es von DKW entsrechend herausgegebene Anbauanleitungen.
Die Behörden- und WH -Ausführungen der RT125 waren einheitlich ab Werk mit dem ISGUS -Tacho ausgerüstet.
Grüße
RTWOLLE

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doppelporter
Geschrieben am: 19.02.2012, 15:40
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Interessant....
Eine Markung gibt es leider nicht, hab schon erfolglos gesucht.... sad.gif

Ich hatte ja irgendwie einen Zusammenhang zur RT erwartet, weil die Tachos ja nahezu identisch sind - aber dies kann ich wohl langsam ausschließen...
Schade eigentlich...
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rtwolle
Geschrieben am: 20.02.2012, 12:23
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Nun, einen Zusammenhang mit der RT gibt es schon:
Ohne den Anbautacho als Ersatzteil zwischen 45-49 hätte es wohl keinen Einbautacho für die IFA DKW gegeben.
Der Anbautacho passt ja an die Vorkriegs RTs.
Und nach dem Krieg war weit und breit kein Tachoproduzent im Osten verfügbar, außer Glashütte. Da ist es nur logisch, daß Glashütte dann produziert hat.
Mit der IFA DKW RT wanderte der Tacho in das Lampengehäuse und der vorhandene Glashütte-Tacho wurde einfach modifiziert.
Aber das sind ja alles Vermutungen meinerseits und nicht belegbar.
Mich würde interessieren, was für ein Tacho -wenn denn überhaupt- in der DKW RT 125 auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1949 verbaut war. Die war ja bekanntlich noch mit Seitenständer und kleinem Werkzeugkasten, wie die Vorkriegs RT bzw. RT 125 WH ausgerüstet. Und die Lampe ist zu kurz, als das da ein Tacho reingepasst hätte.
Grüße
Wolfgang
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DB-Doc
Geschrieben am: 25.02.2018, 13:03
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Hey Clemens
Bitte check mal dein Postfach wink.gif
Danke

Gruß Roland
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cosca
Geschrieben am: 26.02.2018, 22:18
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QUOTE (rtwolle @ 20.02.2012, 12:23)
Mich würde interessieren, was für ein Tacho -wenn denn überhaupt- in der DKW RT 125 auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1949 verbaut war.

Also ich kann da keinen Tacho erkennen. Auch im Bericht selber wird keiner erwähnt.
Einen ähnlichen Mühle habe ich auch im Fundus. Ob die Produktion wirklich etwa 1949 schon endete? Der Bedarf an Nachrüsttachos dürfte ja dann 1956 erst akut geworden sein.

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rtwolle
Geschrieben am: 27.02.2018, 10:54
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Hallo Cosca,
wie Du vielleicht gesehen hast, ist mein letzter Beitrag schon etwas älter, von 2012.
Mittlerweile weiß ich, daß am Messemodell von 1949 kein Tacho verbaut war.
Damals hatte ich noch nicht genügend Informationen; insbesondere Bilder von der Maschine sind sehr rar.
Das Messemodell wurde mit Ausnahme der neuen Telegabel und der Hira-Federung ausschließlich aus Vorkriegsteilen bzw. Wehrmachts-RT-Teilen zusammengebaut. Es war ja nichts vorhanden- das Werk demontiert. Es bedurfte gewaltiger Anstrengungen, die 3 Messeexemplare aufzubauen. Selbst ein Graugußmotor wurde verwendet. Ich sehe die Anstrengungen als Signal-DKW Zschopau ist wieder da- man kann wieder mit uns rechnen.
Die Serie ab 1950 sah dann ein modifiziertes Modell .
Woher hast Du das Bild?
Kannst Du es mir schicken?
Gruß
RTWOLLE
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