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> Anhängerprojekt „Suppenküche“ Winter 2012, Abwendung der Hungersnot
Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:45
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Bevor der Anhänger so richtig saniert wird und hübsch gemacht wird, muss klar sein, dass die Anlage auch funktioniert.
Das Ganze soll zum Schluss tauglich sein um draußen in der Pampa, so richtig von Grund auf, einen leckeren Eintopf oder Kesselgulasch zu kochen und nicht bloß schiki miki mäßig hinterm Moped hinterher rollern.
Weiter soll der Anhänger denn auch alles an Zutaten, Gerätschaften und Brennmaterial beinhalten, was man so zum kochen braucht.
Zum Freilandkochen haben wir in unserem Kochclub schon so Manches ausprobiert und auch einige Erfahrungen gesammelt.

Fakto, geheizt wird mit Holz, die Kochdauer beträgt so in etwa 2 Stunden oder mehr und mindestens 10 Ausgewachsene sollten richtig satt werden.

Die Gulaschkanone mit 14 Liter-Kessel gibt’s im gut sortierten Internethandel und war auch schnell da.
Vor Projektbeginn ausprobieren, ne leckere Kartoffelsuppe mit Speck und Bockwurst, bei ordentlich Minusgraden draußen, hat gut geklappt, gut gekocht und gut geschmeckt.
Macht satt und faul, aber das vergeht wieder.


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Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:46
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Den Blechanhänger namens MWH/F, Bj. 1983, Neupreis EVP M 175,- gab´s mit maroden Rädern und Schutzblechen auf dem Schrottplatz für 15 €

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Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:46
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Den alten Fahrradhänger und die Gulaschkanone einfach verschrauben???
Ganz so einfach nun doch nicht.

Erst mal Räder und Schutzbleche ab und das Ding in den Keller geschleppt. Draußen sind 15 Grad minus und da muss man sich nicht mit dem kalten Blech Handtieren.


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Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:47
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Dann noch die Gulaschkanone in Einzelteile zerlegt und die Arbeit kann im Keller losgehen.

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Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:48
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Der Aschekasten soll an der Unterseite montiert werden. Dazu muss ein Loch in den Boden. Rein zufällig muss der Durchmesser 12 cm betragen und ich kann eine CD zum anzeichnen verwenden. Zum ausschneiden leisten mein kleiner Freund namens Dremel gute Dienste.

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Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:49
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Ein Blechring aus Edelstahl soll dann den Suppentopf vom Hängerboden auf Distanz halten, 3,5 cm sollten unten ausreichen. Genauso werden die M6 Schrauben mit Hülsen versehen, damit unterm Kessel noch Platz für Dämmung bleibt.
Der Ring muss auch nicht extra befestigt werden, er wird von den Haltewinkeln des Aschefanges am Kessel auf Position gehalten.


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Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:50
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Schrauben

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Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:51
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Kommt nun der Aschefang, er sollte abnehmbar sein aber auch so gesichert, dass er während der Fahrt nicht von allein abfällt. Dazu habe ich gewinkelte Blechstreifen links und rechts neben dem Loch im Boden angeschraubt und eine Hebelkonstruktion mit Federung gebastelt, welche den Aschefang fest hält. Der Aschefang ist der Originale von der Gulaschkanone.

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Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:52
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Die Befeuerung soll denn von hinten erfolgen, dazu muss wieder ein Loch in die Blechwanne.
Also Zollstock, Bleistift, Dremel und los …
Um den Zwischenraum von der Hängeraußenwand zur Kesselaußenwand zu überbrücken muss ein Rahmenmontiert werden. Mal schauen was so an Blech herum liegt.
Stimmt ja, unser Geschirrspüler hat ja letzte Woche die Mücke gemacht und da gibt’s ja Bleche am Altgerät, welche man durchaus noch gebrauchen kann.
Den Edelstahlstreifen, welcher ursprünglich den Geschirrspüler mit der Arbeitsplatte verband, verbindet nun, den Kessel mit dem Häger am Feuerloch. Mit Blechschere und Zange wurde der Streifen zum Rahmen umgeformt.


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Halloecho
Geschrieben am: 21.02.2012, 19:53
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Geschrieben am: 21.02.2012, 19:53
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Die Klappe ist denn auch nicht so kompliziert. Verzinktes Blech, geschnitten, gebogen, genietet und geschraubt und passt.

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Geschrieben am: 21.02.2012, 19:55
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Kommen wir nun zur Wärmedämmung.
Die hat hier doch eine andere Bedeutung wie am Haus. Sie soll verhindern, dass die Versorgungsanlage von außen nicht zu heiß wird. Ein paar Stunden Holzfeuer muss das schon Stand halten, schließlich soll die Anlage später denn auch lackiert werden und nicht unbedingt mit schwarzer Ofenfarbe.
Hierzu kommt mir die Tatsache mit dem Geschirrspüler wieder zu gute. Ein Seitenblech von ihm, in der Mitte durchgeflext, die Teile zusammengenietet, zu einem „U“ gebogen, bildet den Wärmeschutzmantel.
Der Hohlraum unter dem Kessel mit Mineralwolle ausgestopft und ein Bahn solcher in den gefertigten Blechmantel gepackt und dann den Blechmantel an die Hängerrückwand geschraubt. Sollte funktionieren.
Sollte??? Probieren
3 KG gemischtes Fleisch für Gulasch Zwiebeln, Tomaten Paprika und und und…
Ein Kesselgulasch dient dazu, die Wärmeleitfähigkeit, unter Berücksichtigung des Klimaschutzes zu testen.
Samstag 16 Uhr Kessel anheizen mit etwas Kleinholz, und mit sage und schreibe nur 2 Holzbrikett wurde der Kesselgulasch nach ca. 2 Stunden fertig, einfach genial.
Und die Hitzeentwicklung am Hitzeschild? Konnte man jeder Zeit mit der Hand anfassen, „Test bestanden“ , besser wie bei zahlreichen Weltraumraketen und auch wesentlich billiger.



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Geschrieben am: 21.02.2012, 19:56
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Wie nun weiter, was fehlt noch?

Ein paar gut erhaltene gebrauchte Räder habe ich zwischenzeitlich von einem guten bekannten bekommen. Selbst die Reifen sind noch brauchbar.

Schutzbleche aus Aluminium 1,5 mm Pfalzbleche sind in Auftrag gegeben.

Eine Abdeckung oder Deckel für das ganze muss noch rauf. Soll aus Aluminium-Riffelblech, 2,5 mm gefertigt werden und im geöffneten Zustand als Ablage dienen. Bin mir noch nicht ganz sicher, wie das mal aussehen wird.

Elektrisch gesehen soll ein Rücklicht Montiert werden, ausnahmsweise bin ich hier mal fremd gegangen und habe mir eines vom Seltsamkeitsroller namens Velosolex besorgt. Hat in etwa die Form wie beim Essi, ist aber etwas kleiner. Kommt wohl aus Frankreich, Frankreich ist doch auch für seine gute Küche bekannt


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Geschrieben am: 21.02.2012, 19:57
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Die Kupplung für die Strömlinge soll doch Wasserdicht gestaltet werden. Wer kennt sich da am besten aus, klar, die Schiffbauer, also eine vom Yachtausstatter, Flanschdurchmesser 38 mm

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Geschrieben am: 21.02.2012, 19:58
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Denn fehlen auch noch unbedingt ein paar Stützen an den Ecken des Anhängers. Wie die mal aussehen werden, keine Ahnung bisher, ist aber wichtig. Der Hänger muss beim kochen richtig gerade stehen, sonst läuft die Suppe aus.

Farbgebung, ich dachte so an matt-olivgrün, Räder schwarz



Die Tatsache, dass ich doch ein paar Löcher in die Hängerwanne schneiden und bohren musste, hat mich davon abgehalten, einen vorhandenen, wesentlich besseren MKH/M2 zu verwenden. Der ist mir einfach zu schade zum zerschneiden.

Fortsetzung folgt…


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