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> KR50 Tank aufgearbeitet, Bildbericht zur Vorgehensweise
essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:21
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Hallo,

das Teil meines KR50 mit dem ich die Aufarbeitung begonnen habe war der Tank. Der Start ist jetzt fast ein Jahr her und nun ist der Tank fertig.
Als der Tank noch eingebaut war, sah er erstmal noch ganz gut aus. Bei näherer Betrachtung kündigten einige um den Einfüllstuzen verteilte Rostbrocken aber schon den inneren Zustand an. Obwohl noch etwas Benzin im Tank war, kam bei geöffnetem Benzinhahn kein Tropfen davon aus dem Auslass.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:23
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...die Innenansicht ist nicht so gelungen

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:24
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Schließlich zeigte sich, dass der Tank von innen stark verrostet und verharzt war. Allerdings war er dicht und auch an den Befestigungslaschen nicht eingerissen.

Das Foto ist durch den Auslass aufgenommen mit Beleuchtung durch den Einfüllstutzen - das ist mir so nie wieder gelungen. cool.gif

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:26
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Das Tanksieb und vor allem das Steigrohrsieb waren mit einer festen Schicht aus verharztem Öl verstopft.


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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:27
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Das Steigrohrsieb war bis oben komplett verschlossen - da konnte nichts mehr durchkommen.
Nur mit roher Gewalt, indem ich mit einer Schlüsselfeile durch den Auslass hindurch den Rand des Siebes durchtrennte, konnte das festgebackene Teil überhaupt demontiert werden. An den Stellen auf denen auf dem Bild die Gaze des Siebes zu sehen ist, ist die Dreckschicht lediglich beim Ausbau abgeplatzt.

Jetzt, fast ein Jahr und einige gereinigte Teile später, hätte ich es wohl zuerst mit Wärme probiert und das Sieb evtl. sogar gerettet.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:37
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Ein Teil des losen Rostes kam schon beim Ausgiessen des Restbenzines mit heraus. Nach der Lektüre von Tankversiegelung und TankDoc und weiteren guten Beschreibungen hier im Forum war eine Versiegelung beschlossene Sache.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:38
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Für die erste grobe Entrostung habe ich dann Spax-Schrauben eingefüllt und geschüttelt, geschüttelt, geschüttelt... ohne Betonmischer, alles von Hand - mehrmals 20 Minuten.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:41
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Mit dem Tankversiegelungsset von TankDoc habe ich dann unter Einhaltung der beschriebenen Vorgehensweise und der Sicherheitsmaßnahmen den Tank zuerst von innen entfettet. Die dazu benutzte heiße Lauge ist dabei übergelaufen, ich habe das zuerst nicht so tragisch gesehen und versucht die übergelaufene Lauge nur mit einem um den Einfüllstutzen gelegten Lappen aufzufangen. Durch den Lappen wurde die Lauge aber nur noch länger und intensiver auf dem Tank festgehalten und hat schließlich den Lack abgelöst sad.gif . Das wird so auch in der Beschreibung vorhergesagt und ist ernst zu nehmen! Leider habe ich davon kein Bild gemacht, aber so wie auf dem Bild sah der Lack nachher nicht mehr aus.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:42
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Mit der zum Set gehörenden Säure wurde dann im 2.Gang der auf der narbigen Innenwand verbliebene Rost entfernt und umgewandelt. Wie beschrieben bildete sich eine gleichmäßige steingraue Schicht. Die auf dem Bild sichtbaren gelben Spuren ließen sich durch erneutes vorsichtiges Schleifen mit Spax-Schrauben entfernen.
Zwischen den Behandlungen habe ich den Tank gründlich mit Wasser ausgespült und am Ende mit dem Staubsauger getrocknet. ...zu der Zeit hatte ich noch keinen Heißluftfön.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:44
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Schließlich wurde der 2K-Tanklack nach Beschreibung angemischt und der Tank wurde in 2 Durchgängen im Abstand von ca. 4 Stunden damit ausgeschwenkt. Den Auslass habe ich mit der Benzinahnmutter, in die eine Pappscheibe als provisorische Dichtung eingelegt war, verschlossen. Der Einfüllstutzen war mit einem Tankdeckel abgedichtet, der ebenfalls mit einer Pappdichtung versehen war.
Für den kleinen Tank des KR50 braucht man wirklich nicht viel Lack, da er sehr flüssig ist und lange gut verläuft. Eine kleine Tasse voll (100-125ml) reicht aus.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:45
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Ich habe den Lack, insbsondere beim 2.Durchganng, etwas zu dick angemischt und dann den Tank nicht ausreichend lange gedreht wodurch schließlich ein paar Nasen gelaufen sind. Dummerweise sind die Nasen an einer Stelle, die man durch das offene Tankloch sehen kann. Naja - Deckel drauf und weg.
Den Einfüllstutzen selbst werde ich vielleicht nochmal mit einem kleinen Pinsel nacharbeiten...
Das Bild zeigt den vorläufigen Endzustand - bereits mit Aussenlack.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:47
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Wie bereits erwähnt wurde der eigentlich noch gute Aussenlack des Tankes durch die Lauge des Tankversiegelungssets an 2 größeren Bereichen auf der Oberseite komplett bis auf das Blech aufgeweicht und abgelöst. Das war ärgerlich. An der Unterseite gab es einen ca. 2cm breiten Streifen an dem Tank und Innenschutzblech intensiv gekuschelt (aneinander gerieben) hatten, so dass der Tank dort auch blank war.
Mit Drahtbürste und Bohrmaschine habe ich also den Tank komplett blank gemacht um ihn dann zusammen mit dem geschweißten Innenschutzblech neu zu lackieren.
Während des Bürstens habe ich den Tank mit den Befestigungslaschen an einer Leiste
angeschraubt und in verschiedenen Stellungen mit 2 Schraubzwingen an der Werkbank befestigt.
Bis er so blank wie auf dem Foto aussah hat es dann aber doch mehrere Stunden gedauert.

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Geschrieben am: 08.04.2012, 21:49
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Die Drahtbürste habe ich schon beim Aufarbeiten des Sitzes verwendet - geht gut.
Die rote Nylonbürste ist neu - die macht die Fläche und auch die Ecken schonend sehr sauber.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:51
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Grundierung und 2K-KR50-beige habe ich problemlos, schnell und preiswert vom Farben-Doc. Der Farbton passt sehr gut zu den nicht erneuerten Teilen. Über die Verarbeitbarkeit der Spraydose kann ich mich nur dem immer wieder im Forum geäußerten Lob für die Farben des Doc anschließen. Bisher kannte ich nur Produkte aus dem Baumarkt - die sind deutlich schlechter zu verarbeiten.
Mit dem Heißluftfön habe ich den Tank vor der Lackierung leicht angewärmt und dann auch vorsichtig ein bischen zwischengetrocknet.

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essigurke
Geschrieben am: 08.04.2012, 21:55
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Obwohl man es im März noch nicht erwarten sollte, passierte was bei einer Lackierung unter freiem Himmel passieren muß. Irgendwoher kam eines von diesen scheinbar von frischem Lack magisch angezogenen Mistviechern. Der bereitliegende kleine Spachtel und der Pinsel kamen bei der Entfernung der Fliege zum Einsatz.
Nach dem letzten Sprühgang habe ich dann den Luftraum um das Werkstück mit dem Heißluftfön verteidigt - ist auch nichts weiter passiert.

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