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> Motor gebraucht oder neu???
Mecke
Geschrieben am: 16.07.2012, 09:04
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Moin,

ich beabsichtige mir einen Motor auf Lager zu legen um im Notffall nur wechseln zu müssen.
Meine KR51/2 L benutze ich ja als Alltagsfahrzeug.
Lohnt es sich einen gebrauchten zu nehmen und den aufzuarbeiten oder lieber dierekt einen Neuen?
Mal abgesehen von den Spass am schrauben und den Wissen was alles verbaut ist.
Danke.


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Gruß Renè
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schwalbe rider
Geschrieben am: 16.07.2012, 09:13
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Wie aufarbeiten oder neu?
Anständig übeholen und fertig thumbsup.gif
Die alten Simmerrige werden mit der Zeit nicht besser wink.gif
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Mecke
Geschrieben am: 16.07.2012, 10:25
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Na ja, ich meine einen neuen Motor bei MZA kaufen oder aber einen gebrauchten bei der Bucht (obwohl dort fast so teuer wie ein Neuer) und letzteren selber aufarbeiten mit Lager, Kolben, Zylinder, Dichtungen usw.
Unter 100,- bekommt man ja nichts gebrauchtes. Eher ab 200,- aufwärts.


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Raphael
Geschrieben am: 16.07.2012, 10:39
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Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt , mich aber dagegen entschieden , einen Motor "auf Halde" zu legen .

Möglicherweise wirst du ihn nie brauchen , und wenn du ihn in fünf Jahren (oder noch später) brauchst , sind eventuell schon wieder verschiedenste Gummiteile (Simmerringe) ausgehärtet oder porös ...

Ich warte einfach ab , und sollten meine Motoren mal kaputt gehen , repariere ich sie dann , wenn es soweit ist.

Gruss,
Raphael


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" Es wird Tote geben." Dieser Schreibfehler in der Einladungskarte führte dazu , daß auf der Feier zu meinem 8. Geburtstag niemand kam.

Da erzähle ich meinem Psychologen meine Lebensgeschichte , und der Arsch sagt nur :"Boah, krasser Scheiss , ey !"

"Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren."

M.Gorbatschow




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Mecke
Geschrieben am: 16.07.2012, 10:44
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Ist natürlich ein Argument.
Mein jetziger Motor wird sicher ne weile halten biggrin.gif Er ist ja noch fast neuwertig. Noch nicht einmal eingefahren.
Also werd ich mir das ganze nochmal durchdenken.


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ddrschrauber
Geschrieben am: 16.07.2012, 11:11
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Statt nem neuen Motor würde ich mich lieber nach nem alltagstauglichen Zweitfahrzeug umsehen. Der Anschaffungspreis dürfte ähnlich sein. Dann hast du genug Zeit, den Motor zu machen.

Der Tim


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Schwälbchen
Geschrieben am: 03.08.2012, 22:33
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Hallo,

möchte keinen extra Thread aufmachen, vielleicht kann jemand zu meiner Frage etwas sagen: ich habe auch eine KR51/2 mit 3-Gang Motor. Ist es mit einem vertretbaren Aufwand möglich im Zuge einer Aufarbeitung ein 4-Gang Getriebe einzubauen? Oder ist das nicht möglich?

Vielen Dank schon mal.


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Gruß

Wolfgang
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andi2
Geschrieben am: 04.08.2012, 07:01
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Hallo,da die /2 schon den modernen Motor hat ist das kein Problem.Es ist auch nicht kostenintensiv da komplette Getriebe bzw.Teile günstig zu haben sind.Im Zuge einer Motorrevision bietet es sich geradezu an.mfg andi cool.gif


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gesendet von meinen Schultaschenrechner
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schwalbe rider
Geschrieben am: 04.08.2012, 12:38
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QUOTE (Raphael @ 16.07.2012, 11:39)
Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt , mich aber dagegen entschieden , einen Motor "auf Halde" zu legen .

Möglicherweise wirst du ihn nie brauchen , und wenn du ihn in fünf Jahren (oder noch später) brauchst , sind eventuell schon wieder verschiedenste Gummiteile (Simmerringe) ausgehärtet oder porös ...

Ich warte einfach ab , und sollten meine Motoren mal kaputt gehen , repariere ich sie dann , wenn es soweit ist.

Gruss,
Raphael

Da kann ich das Gegenteil berichten thumbsup.gif

Habe vor 2 Jahren einen Motor fertig bei seite gelegt und Ihn jetzt verbaut.
Geht ohne Probleme das Teil!
Habe bei der Montage die Wediri (Viton) auch schön eingefettet (mit Sprühfett).
Und warum sollen die Wediri porös werden?
Wenn die mehrere Jahre in der Tüte liegen passirt auch nichts wink.gif

Du musst den Motor nur vor Feuchtigkeit schützen!
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Raphael
Geschrieben am: 04.08.2012, 13:26
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Gummi altert auch ohne in Gebrauch zu sein .

Wenn sie in der Tüte luftdicht abgepackt sind , ist das ja in Ordnung . Es geht da weniger um das Thema "Feuchtigkeit" ...



Ich schrieb ja auch "eventuell" . wink.gif

Wenns bei dir geklappt hat , gut ! Muss aber nicht unbedingt der Fall sein .

Gruss,
Raffi


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schwalbe rider
Geschrieben am: 04.08.2012, 13:48
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Wenn man den Motor 20 Jahre lang in der Ecke liegen lässt, würde ich mir auch Gedanken machen...
Viton ist aber sehr strabazierfähiges Material.
Da "Trocknet" so schnell nichts aus.
Nen Kumpel von mir hatte vor ca. 3 Jahren einen DDR-Lager Motor verbaut (S51).
Hat überhaupt keine Prbleme gemacht! Und die Wellendichtringe früher waren vom Material auh noch nicht so Hochwertig wie heute!
Shlimmer ist der Ständige kontackt mit Sprit, der zieht gerade bei den alten Gummis die Fettigkeit raus.
Wenn man die Wediri einfettet passirt das nicht. Man hat auch einen "Grundschmierfilm" der über Jahre beständig bleibt.
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Schwälbchen
Geschrieben am: 04.08.2012, 21:14
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QUOTE (andi2 @ 04.08.2012, 08:01)
Hallo,da die /2 schon den modernen  Motor hat ist das kein Problem.Es ist auch nicht kostenintensiv da komplette Getriebe  bzw.Teile günstig zu haben sind.Im Zuge einer Motorrevision bietet es sich geradezu an.mfg andi cool.gif

Vielen Dank für die Info! thumbsup.gif


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Gruß

Wolfgang
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Flacheisenreiter
Geschrieben am: 04.08.2012, 21:24
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QUOTE (Mecke @ 16.07.2012, 11:25)
Unter 100,- bekommt man ja nichts gebrauchtes. Eher ab 200,- aufwärts.

_uhm.gif Tatsache? Hätte ehr gesagt, zwischen geschenkt und 50€ bekommt man (sogar lauffähige) Motoren.
Die Bucht ist da keine Referenz und gerade bei S5X/KR5X sinds dort fast durchweg Wucherpreise.

Fakt ist, alles Einfetten oder luftdicht verschließen hilft nichts, Dichtringe altern eben, in Kontakt mit den Betriebsmitteln bloß schneller.
Ob Vitonringe tatsächlich standhafter sind wird die Zeit zeigen...


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MfG
Tobi, der Flacheisenreiter


Mein Stand-/Fuhrpark:
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Schwälbchen
Geschrieben am: 04.08.2012, 23:01
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Ich denke schon daß Viton länger halten kann:

http://de.wikipedia.org/wiki/Viton


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Gruß

Wolfgang
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Raphael
Geschrieben am: 05.08.2012, 08:32
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Ihr müsst euch die Funktion des Dichringes genau betrachten : Die Dichtlippe braucht von der ersten Umdrehung an ihren Schmierfilm .

Ist der Schmierfilm nicht da , ist die Dichtlippe sofort wieder hinüber .

Und genau da sehe ich das Problem , nämlich dass nach längerem Nicht-Laufen des Motors dieser Schmierfilm durch austrocknen/verharzen des Schmiermittels nicht mehr gegeben ist .

Diese Funktionsbeschreibung stammt übrigens aus einem Katalog für Industrie-Dichtringe , ist also keine Eigen-Interpretation des Themas .

Wie gesagt , man kann sicher auch Glück haben und der Schmierfilm bleibt erhalten , aber ich habe da (je nach Stehzeit des Motors im Regal) meine Bedenken.

Gruss,
Raffi



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