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> Motorgehäuse RH50 zusammenfügen, Motormontage ohne schlagende Argumente
miaz
Geschrieben am: 12.12.2012, 22:10
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Hallo,

möchte mal meine Variante des Zusammenbau der Gehäusehälften vorstellen. Diese ist schonender für das Gehäuse und die Kurbelwelle.

Ausgleichspiel Kurbelwelle und Abtriebswelle ausmessen

- man verwendet einen Lagerdummy oder ein altes Lager, wo Innen- und Außensitz abgeschliffen wird, um das Lager lose einzustecken, es reicht auch der ausgeschliffene Innenring (Dremel)
- der Lagerdummy kann ein Drehteil in der Breite das Lagers sein
- beim Lager einen Draht rechts und links durch den Käfig fädeln, zum Rausziehen, beim Dummy zwei Gewinde M5 oder 6 für zwei Schrauben zum Ziehen
- Lager, Innenring oder Dummy einstecken und an der Welle senkrecht auf den Innenring messen, nicht aussen, das Lager kippt sonst

user posted image

Lager Kurbelwellenseite montieren

- Deckel ohne Simmerring und mit Ölleitring, den gemessenen Ausgleichsscheiben plus einer Ausgleichscheibe ca. 0,1-0,2mm montieren, Lager in das erwärmte Gehäuse einsetzen
- nach dem Montieren der Gehäusehälfte sitzt das Lager dann an der Kurbelwange an, die zusätzliche Ausgleichscheibe soll die Gehäuseausdehung kompensieren, das Lager muss sicher an der Kurbelwange anliegen
- nach Montage der Gehäusehälften die 0,2-0,3mm Ausgleichscheiben plus der zusätzlichen Ausgleichscheibe entfernen, das axiale Spiel 0,2-0,3mm ist somit zwischen Lager und Deckel eingestellt
- es bewegt sich der Außenring im Gehäuse bei Erwärmung nicht der Innenring auf der Welle
- alternativ kann man auch den Ölleitring schleifen, es gibt verschiedene Stärken, man spart somit die Passscheiben

Lager Abtriebseite montieren

- Deckel ohne Simmering, mit ausgemessenen Ausgleichscheiben (mit Spiel 0,2-0,3mm) montieren, Lager in das erwärmte Gehäuse einsetzen
- Seitenspiel 0,2-0,3mm stellt sich somit zwischen Bronzebüchse auf der anderen Seite und Welle automatisch ein, Lager liegt am Deckel an

Rechte Motorseite auf ca. 100 Grad erwärmen, Motor liegend zusammen stecken, Schraubzwinge hilft. Simmerringe und Dichtungen wegen der Erwärmung erst zum Schluss montieren.

Gehäusebohrung Kurbelwelle, Maße bei Temperaturerhöhung

Grad Maß
4..... -0,04
20.... -0,02
50.... 0
80.... +0,02

user posted image

Hier kann man erkennen, dass sich bei betriebswarmen Motor eine Übergangspassung einstellt, welche den Außenring wandern lässt. Dieses Verhalten ergibt sich aus den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten von Alu und Stahl. Alu dehnt sich weit mehr wie Stahl aus.
Darum ist es falsch, das Axialspiel zwischen Kurbelwange und Lager einzustellen, diese Passung verändert sich nicht bei Temperaturerhöhung, da die Ausdehnungskoeffizienten gleich sind. Einen Teil des Axialspieles geben auch die C3-Lager her.

Gruß
Lutz


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Grüße
Lutz

Ich müsste mal wieder den Essi putzen...

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pneubusiness
Geschrieben am: 12.12.2012, 22:14
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Sehr professionell thumbsup.gif

Gerald, hast du bei unserem (meinem) neuen Motor auch daran gedacht? Nich das da noch was fest läuft oder so hmm.gif


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MfG Tino

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essifreak
Geschrieben am: 12.12.2012, 22:18
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Vielen Dank für deine Doku thumbsup.gif _clap_1.gif


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SR2 Baujahr 1958 Klick / SR2E Baujahr 1960 Klick / S51 Baujahr 1984 Klick / AWO 425 T Baujahr 1952 Klick / MZ TS 250 Baujahr 1974 Klick
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Ich bin ständig auf der Suche nach original Teilen für meine 52er Touren Awo:
vorderer Kotflügel, hinterer 5 Nieten Kotflügel im Originallack, Regenrinnenfelge, 40mm Krümmer mit Patina, Steckkrümmerkopf, Lampentopf, Lampenglas, Kickstarter, Handschalthebel...

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http://simson-oldie.jimdo.com aktualisiert mit neuen Bildern, reinschauen lohnt sich!
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essiquäler
Geschrieben am: 12.12.2012, 22:19
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Ja Tino das habe ich, das mach ich immer so.


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Grüße Gerald
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pneubusiness
Geschrieben am: 12.12.2012, 22:21
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Phuuh, da bin ich aber froh smile.gif


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MfG Tino

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Cloyd
Geschrieben am: 13.12.2012, 17:32
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Die Idee hatte ich auch mal, allerdings wollte ich die Dummies extra aus Alu oder Hartplaste drehen.
So geht das aber auch hervorragend. thumbsup.gif


mfg Toni


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1957 SR2,beige,Originalzustand
1958 SR2,beige,Opas Arbeits-Essi
1964 Schwalbe,orange,im Neuzustand
1964 Schwalbe,soll tundragrau werden
1964 Schwalbe, blau, patiniert
1964 Pedal-Spatz, soll maron werden
1964 Spatz, rot, patiniert

Nur wer sein Moped fährt, liebt sein Moped.
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der Lehmann
Geschrieben am: 13.12.2012, 20:34
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QUOTE (essiquäler @ 12.12.2012, 22:19)
Ja Tino das habe ich, das mach ich immer so.

Gerald komm, du flunkerst doch. wink.gif tongue.gif


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Viele Grüße, Jürgen

Teilnahme UT 1 bis UT 6 und UT 8 bis UT 11
UT 12 in Sachsen, wenn nicht gerade Urlaub ist, dann dabei!

"Das Können ist des Dürfens Maß!" Paul Preuß
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pneubusiness
Geschrieben am: 13.12.2012, 20:35
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laugh.gif


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NorbertE
Geschrieben am: 15.12.2012, 23:17
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Lutz, dass ist ne intressante These. thumbsup.gif

Vorab: Wir reden hier über einerseits Maschinenbau und anderseits über ein über eine Million mal gefertigtes, sehr, sehr toleranzbehaftetes Aggregatchen. wink.gif

Ürsprünglich, von Simson vorgegeben, wurde der Axialausgleich an der KW rechts innen am KW-Lagersitz vorgenommen. Ebenso Abtrieb. Bei Erwärmung und damit Ausdehnung ist es jedoch völlig egal, was die 2 Zehntel wandert: Das Lager innen, aussen oder sonstwas. Hauptsache, die Welle hat die Möglichkeit, axial zu wandern!

Einen Dummy für die Montage zu verwenden, ist nichts Neues. Es ist ein Lagerersatz mit Steck- und Wurfpassung. Kann man so oder so sehn. wink.gif Ich sehs eher so... laugh.gif

Man muss es nun in dem speziellen Falle so sehn: Bei der Demontage wird in den seltensten Fällen Wärme angewandt. Die Gehäusehälften werden auf mitunter recht abenteuerliche Weise getrennt, die Lager bleiben entweder auf den Wellen oder im Gehäuse. Dort müssen die runter oder raus, ebenso meist "kalt".
Damit ist die ursprüngliche "Passung" schon mal hin, wenn sie nicht schon vorher durch ein festgegangenes Lager oder falsche Montage beleidigt war.

Eine recht einfache Variante ist, die Lager und KW in die Kühltruhe zu tun. Das sind so ca. -18°.
Ein so runtergekühltes Lager "fällt" in eine linke Hälfte bei Zimmertemperatur rein. Notfalls muss ich den Daumen nehmen. wink.gif
Stehn lassen, dann nimmt das Lager mit der Zeit auch die Umgebungstemperatur an.
Nun steckt man die runtergekühlte KW (ebenso Kupplungswelle) links einfach rein. Auch die "fallen" rein.
Rechts wird montiert mit Dichtungsmasse, ohne Lager, ohne Schraubzwingen. Zusammen die Hälften. Kalt, mit den Gehäuseschrauben. Und zwar komplett verschraubt!
Die rechten Lager werden auf ca. 80° vorgewärmt, die rechte Gehäusehälfte mit dem Brenner auf ca. 100° an den Lagersitzen. Wenn man als Dichtungsmasse was Temperaturbeständiges nimmt,ist das kein Problem.Durch die beiden unterschiedlichen Temperaturen und die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten fallen (fast!!) die Lager da auch drauf und rein. Es ist bissel ne Erfahrungssache.
Die Lager rein auf knirsch/Anschlag. Auskühlen lassen.

Dann kommt aussen an den rechten Lagersitzen die Messung der Differenz. Die 0,2-0,3 Spiel abgezogen ergibt die Stärke der Beilagscheiben. Bei der Abtriebswelle bin ich da mittlerweile schon "standardisiert" biggrin.gif : Durch die Verwendung von plangeschliffenen Losrädern für die 2 Gänge ist das Spiel fest definiert und ich benutze eine abgestochene Rotgusscheibe als Spielausgleich. KW muss ich nach wie vor individuell einstellen.
Staubdeckel drauf. Die Kw bekommt von links einen leichten axialen Schlag, die Abtriebswelle wird nach Montage des Ritzels unter diesem mit 2 Keilen leicht gehebelt...fertig.

Ich könnts mit Fotos machen...keinen Bock. laugh.gif Mach ich dann in Buchform. laugh.gif


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Karl Kraus
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pneubusiness
Geschrieben am: 15.12.2012, 23:27
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laugh.gif laugh.gif ..... Der war gut Norbert. Man muss ja auch das Rad nicht zweimal erfinden.

Und auch endlich mal wieder vollständige Sätze von Dir. Das ist fast noch mehr Wert. thumbsup.gif


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MfG Tino

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NorbertE
Geschrieben am: 16.12.2012, 00:20
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Lieber Tino,

ich konnte schon immer und kann es noch: Ganze Sätze schreiben. wink.gif Das auch noch mit Inhalt. wink.gif Es ist mir nich abhanden gekommen. wink.gif


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miaz
Geschrieben am: 16.12.2012, 00:34
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Hallo Norbert,

es führen viele Wege zum Ziel und Du hast recht, der RH50 Motor kann auch auf der "grünen Wiese" repariert werden.

Was ich eigentlich verdeutlichen wollte, ist die Tatsache, dass sich nicht der Innenring auf der Welle bewegt. Das ist definitiv falsch. Ich habe in der Motordoku zum RH50 gelesen, dass zwischen Kurbelwange und Lager Distanzscheiben beigelegt werden um das Spiel einzustellen. Es wird also hier davon ausgegangen. Danach muss der Motor zur Entnahme derselben wieder zerlegt werden, nicht so gut für die Gehäusesitze. Stellt man das Spiel zwischen Kurbelwange und Lager ein, sitzt das Lager ja am Seegering dicht an und kann nicht weg. Was passiert bei Erwärmung ? Die Kurbelwelle verspannt sich axial, der Aussenring kann ja nicht weg, der Innenring sitzt fest. (Im Reparaturleitfaden von Simson wird ja auch außen am Seegering ausgemessen !)

Da macht es ja keinen Sinn, eine Kurbelwelle genauestens auszurichten, wer das mal gesehen hat, weis, das ein kleiner Schlag mit dem Kupfer das Ding sonstwohin verbiegt.

Glücklicherweise nimmt der RH50 Motor das nicht sofort übel, aber gut ist es sicher nicht.
Einfach mal als Denkanstoß wie es auch anders geht.

GN8


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Grüße
Lutz

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NorbertE
Geschrieben am: 16.12.2012, 00:54
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Ich sehe, Du kennst Dich aus. thumbsup.gif

Es gibt von Simson eine Reparaturanleitung in Wort und Bild mit Maßen für die ersten Motore: Rh50, 50 II, KR, Spatz bis Star. Da wird es so beschrieben. In meiner damaligen Motordoku wollte ich natürlich nicht schlauer sein, als es die Simsonings waren. wink.gif

Und: Du hast es falsch gelesen in der Motordoku! Es werden bei der Montage der rechten Lager nur "Hilfsscheiben" zwischen Wange und Lager gesetzt, die bei der endgültigen Montage entfernt sind. Richtig ist jedoch, dass man das Lagerspiel innen eingestellt hat.Meine Erfahrung ist, dass es absolut keine Rolle spielt, wo (innen/aussen) die Wellen wandern können. Sie tuns einfach. laugh.gif

Und ja: Jede Demontage (egal, ob kalt oder warm) ist Gift für den korrekten Sitz. Aber (und auch da wieder ein Ja): So genau sche**st die Henne bei dem Ding nicht. Geht auch in Rommels Wüste mit 3 Sandkörnern zu montieren. laugh.gif

Edit: Aber natürlich wandert der Lagerinnenring auf dem KW-Sitz! Sogar manchmal recht heftig. Was denkst Du, woher sonst die ausgelutschten KW-Lagersitze herkommen? wink.gif


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miaz
Geschrieben am: 16.12.2012, 10:02
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Moin,

QUOTE
Danach muss der Motor zur Entnahme derselben wieder zerlegt werden


Hatte ich schon richtig gelesen.

Ausgelutschte Lagersitze auf der Kurbelwelle gibt es. Aber man sollte sich fragen, woher rühren die. U.a. auch weil Fehler bei der Montage gemacht wurden oder die KW schlägt.
Nehme ich neuwertige Teile und montiere alles korrekt, passiert so etwas bei normaler Belastung und Laufzeit nicht. Aus den Passmaßen der Sitze ergibt sich die Verschiebung, das habe ich messtechnisch nachgewiesen.

So ein kleiner SR2 Motor ist sicher kein Hightech-Dings und tausende wurden inzwischen "überholt" und laufen. Trotzdem gelten hier die gleichen Regeln der Technik. Sonst könnte man ja auch auf C3-Lager und Spielausgleich verzichten, frei nach dem Motto, "es wird sich schon irgendwas bewegen, das geht schon, haben wir immer so gemacht".

Sorry, das ist nicht mein Ding. Im Beruf wäre ich mit solch einer Einstellung auf die Schnauze gefallen.

Schönen 3.Advent allen Usern. smile.gif


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Grüße
Lutz

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NorbertE
Geschrieben am: 16.12.2012, 13:03
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Da hast Du mit Sicherheit was falsch verstanden. Ich habe noch nie die Auffassung vertreten, man kann das Ding zusammenwürfeln, wies grade kommt. Eher das Gegenteil.
Mit etwas Erfahrung und dem nötigen Wissen lassen sich jedoch verschiedene Schritte vereinfachen und einige Dinge "optimieren". Diese Motorgeneration ist nicht auf Maximum getrimmt, sondern auf Einfachheit und Langlebigkeit. Aus diesem Grund haben wir an verschiedenen Stellen auch Toleranzmaße, die heute absolut durchfallen würden. wink.gif
Ich könnte Dir da einige Beispiele nennen. wink.gif

Edit: Du vergisst auch, dass wir es bei den Gehäusen mit keinen Neuteilen und einer vollkommen unbekannten History zu tun haben. Man muss da immer schaun, wie man aus maschinenbautechnischer Sicht was draus "zaubern" kann, wo man ehrlich dahintersteht. Ist ne Erfahrungssache. wink.gif

Ebenfalls schöne Vorweihnachtszeit

Norbert


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