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> Kleine probleme mit KR51/11 BJ 80, Geht leider nach einer gewissen Zeit aus
Quietschgelb
Geschrieben am: 29.08.2007, 14:20
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Hallo zusammen,

hier mal ein absoluter Neuling. Ich habe vor kurzen eine KR51/1 Baujahr 80 erworben, die mir mein Bruder soweit wieder flott gemacht hat, doch nun trat eben dieses Problem auf: Nach ca. 15 Kilometern begann mein schlechtlackiertes Schmuckstück an zu stottern und ging aus. Zuvor verlor sie beim Hochschalten in den 3. Gang an Leistung, an mangelnder Drehzahl hat es nicht gelegen. Nach ein paar Minuten sprang sie wieder an und auf dem Rückweg kam das nächste. Als mein Mann auf eine Ampel zu fuhr zog er die Kupplung um den Rest zu rollen und dann stotterte sie und ging aus. Welche Ursachen können für das Problem in Frage kommen??

Vielen Dank schon mal

Quietschgelb
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drehmoment
Geschrieben am: 29.08.2007, 15:56
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Hallo Quietschgelb - willkommen im Forum! _clap_1.gif

Vorab eine kleine Bitte an Dich: ein guter Brauch hier im Forum ist es, sich gegenseitig mit Namen ansprechen zu können - daher die Bitte: gib uns zu Deinem Pseudonym auch noch einen Vornamen an.

cool.gif Das fördert das Miteinander & alle profitieren vom guten Klima cool.gif


_uhm.gif Nun aber zu Deiner eigentlichen Frage. Es klingt nach Spritmangel und kann aber trotzdem verschiedene Ursachen haben:

Das der Sprithahn geöffnet und der Choke geschlossen ist (nach Aufwärmen des Motors und bei Vollgasfahrt) setzte ich einfach voraus (ein geöffneter Choke verhält sich in den Auswirkungen ähnlich wie zu wenig Sprit - auch wenn das Gegenteil der Fall ist. Auf jeden Fall stottert irgendwann der Motor und erstirbt).

Daher hier nun weiter bei der Fehlersuche:

1) Tankdeckel-Loch verstopft (es befindet sich im Deckel ein stecknadelkopf-großes Loch, welches sich gerne mal zusetzt). Dadurch kommt es nach und nach zum Unterdruck im Tank und kein Benzin oder zu wenig läuft in den Vergaser nach und dieser dadurch nach einiger Zeit Vollgasfahrt trocken (als wäre der Sprithahn nur teilweise geöffnet).

Da danach das Fahrzeug aussetzt und steht kann der Sprit wieder nachlaufen und der Schwimmerbehälter des Fahrzeugs füllt sich langsam wieder bis das Schwälbchen irgendwann wieder an springt und fährt tja, ... leider wieder nur genannte 10-15 Minuten bei Vollgas bevor es wieder erneut steht.

Abhilfe: Das Loch wieder freibohren mit einer Stecknadel

2) Gummi-Dichtung im Benzinhahn aufgequollen. Im Benzinhahn sitzt hinter dem Federverschluß das sogenannte Hahnküken, welches man/frau auf Auf/ZU/Reserve drehen kann. Darunter sitzt eine gelochte Dichtung aus Gummi. Durch die kleinen Löcher in der Dichtung fliesst der Sprit. Allerdings quillt dieses Gummi über die Jahre langsam auf und verengt damit den Spritdurchfluss gen Vergaser.

Abhilfe: Neue Dichtung besorgen und einbauen. (Achtung: gibt es in groß und klein, je nach Fahrzeugtyp Simson - Größe ist mir grad für Schwalbe nicht geläufig)

In der Hoffnung damit geholfen zu haben viel Spaß - ich hatte diese beiden kleinen "Fehler" auch schon an meiner KR51/2 - Gruß aus dem Norden,

Bernd thumbsup.gif

_clap_1.gif P.S. an ALLE: Wir haben schon 28.000 Einträge im Forum, wenn das kein Grund zum Feiern ist - wir wachsen leise aber unaufhörlich - KLASSE! _clap_1.gif
PM
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lambiman
Geschrieben am: 29.08.2007, 21:44
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Hi

Das Selbe hatte ich erst gestern bei mir war der unterbrecher verschmutzt(kein Öl)

Aber das mit dem choke stimmt auch is mir mal passiert was man nicht alles vergisst in der hektik ordentlich zurückzustellen blink.gif

Gruß
Dirk


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Du Kannst sie gerne Testen
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