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> Bremse KR51/2
Dapfer
Geschrieben am: 11.04.2013, 15:16
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Hallo,
da ich mit der Bremsleistung meiner Schwalbe nicht zufrieden bin (am Hinterrad), wollte ich folgendes wissen:

- Wie weit sollte man den Bolzen, der Trommelbremse und diesen Stab (?) des Fußbremsgestänges maximal hineindrehen?
- Ich habe von MZA eine neue Bremse da, sind die Teile gut? Oder brechen die schnell auseinander?


Grüße Lennart thumbsup.gif


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Unhold
Geschrieben am: 11.04.2013, 15:52
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Haste den Saustall denn schon mal ordentlich ausgemistet und saubergemacht?
Dreck und Bremsenstaub an der Tanke mit Druckluft rausblasen ( Vorsicht Asbest !!! Windrichtung beachten!) , Trommel mit Waschbenzin auswaschen.

Theoretisch kannste die Tonnenmutter soweit auf das Gestänge drehen wie du willst bzw. bis der Bremsnocken quersteht und sich verkeilt. laugh.gif
Auf jeden Fall wirst du aber Probleme mit dem Bremslichtkontakt bekommen. Dessen Funktion wird schon beizeiten ausfallen bzw. ein Dauerbremslicht verursachen.

Wenn sich die Tonnenmutter auf dem Bremsgestänge sehr weit nach vorn drehen läßt, dann sind die Bremsbacken verschlissen. Dann musst du die größtmöglich dicken Beilagen-Bleche für die Bremsbacken zwischenlegen. Die gibt es in 1, 1,5 und 2 mm Stärke. Ich habe bei mir sogar schon 3 mm dicke Beilagebleche genutzt und die Bremsbacken damit so weit es ging runtergefahren.
Wichtig ist, dass du da beim Arbeiten und Montieren an der Bremse nicht mit schmierigen, öligen Händen auf den Backen und in der Trommel rumfingerst. Verschmierte Bremsbacken bremsen kaum oder garnicht!

Ob die MZA Bremsbacken gut oder schlecht sind mußt du selber austesten. Das wirst du dann sehen. Bau die ein und mach Probefahrten.
Auseinanderbrechen wird da eher nichts. Wichtig ist bei den Bremsenmontage, dass das Bremsschild in seiner Position zur Bremstrommel zentriert montiert wird.


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Dapfer
Geschrieben am: 11.04.2013, 16:07
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Ok danke wink.gif Die ganze Schwalbe wurde schon mal komplett zerlegt und gereinigt wink.gif

Ich bau dann mal die MZA ein, bevor ich Belege bestell!




Danke!


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Unhold
Geschrieben am: 11.04.2013, 16:42
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Manchmal braucht man auch schon bei neuen Bremsbacken Zwischenlagen, z.B. wenn die Trommel verschlissen ist. Besorg dir die Beilagen lieber vorher in allen Größen, bevor du alles nochmal auseinanderbauen mußt, weil es nicht richtig bremst. Auch ein Ersatz Messing-Kontaktfähnchen für den Bremslichtschalter kannst du dir gleich auf Vorrat mitbestellen, da das alte nach vielen Jahren Dauerbetrieb gerne mal verbogen oder durchgescheuert ist.
Die Beilagen und das Kontaktfähnchen ist alles Pfennigkram.


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schwalbe rider
Geschrieben am: 11.04.2013, 17:11
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QUOTE (Unhold @ 11.04.2013, 16:52)
Haste den Saustall denn schon mal ordentlich ausgemistet und saubergemacht?
Dreck und Bremsenstaub an der Tanke mit Druckluft rausblasen ( Vorsicht Asbest !!! Windrichtung beachten!) , Trommel mit Waschbenzin auswaschen.

Theoretisch kannste die Tonnenmutter soweit auf das Gestänge drehen wie du willst bzw. bis der Bremsnocken quersteht und sich verkeilt. laugh.gif
Auf jeden Fall wirst du aber Probleme mit dem Bremslichtkontakt bekommen. Dessen Funktion wird schon beizeiten ausfallen bzw. ein Dauerbremslicht verursachen.

Wenn sich die Tonnenmutter auf dem Brenmsgestänge sehr weit nach vorn drehen läßt, dann sind die Bremsbacken verschlissen. Dann musst du die größtmöglich dicken Beilagen-Bleche für die Brembacken zwischenlegen. Die gibt es in 1, 1,5 und 2 mm Stärke. Ich habe bei mir sogar schon 3 mm dicke Beilagebleche genutzt und die Bremsbacken damit so weit es ging runtergefahren.
Wichtig ist, dass du da beim Arbeiten und Montieren an der Bremse nicht mit schmierigen, öligen Händen auf den Backen und in der Trommel rumfingerst. Verschmierte Bremsbacken bremsen kaum oder garnicht!

Ob die MZA Bremsbacken gut oder schlecht sind mußt du selber austesten. Das wirst du dann sehen. Bau die ein und mach Probefahrten.
Auseinanderbrechen wird da eher nichts. Wichtig ist bei den Bremsenmontage, dass das Bremsschild in seiner Position zur Bremstrommel zentriert montiert wird.

Kann ich so nichr Bestätigen wink.gif

1. Du solltest nur sodicke Beilagen einlegen, dass die Bremsplatte im eingebautem Zustand sich drehen lässt aber du die Bremse nicht so schon endloß nachstellen musst!

2. Zum entfetten ist Bremsenreiniger, Aceton,... ok.
Danach solltest du die Bremse und auch die Trommel mit Spülwasser und einen Schwamm mit soeiner Schruppseite richtig Abwaschen ohmy.gif 2l warm/ heißes Wasser und einen Doppelten Spülmittel/ Allzweckreiniger rein. Ich habe schon alles versucht damit meine Bremsen richtig funzen...
Bremsenreiniger, Schleifpapier,... ALLES nicht das wahre! Wer es nicht glaubt, sollte es mal Versuchen wink.gif Mit Lößungsmittel wird der Dreck zwar gelößt, bleibt aber größtenteils nach dem verdunsten haften. Beim Abwaschen wird der Dreck herausgewaschen. Spülmittel hat zwar eine Gleitende Wirkung (Ideales Schmiermittel für Gummi und Kunsstoffe), ist aber keine Fettigkeit.
Am anfang bremst das erstmal kaum... Aber wenn die Trommel etwas warm wird (! das geht dann ziemlich Plötzlich !) Ankern die Dinger wie die Sau!...

3. Die MZA Beläge sind großer MIST! mad.gif
Nimm die EBC!!! Die sind im eingebautem Zustand im Durchmesser etwas zugroß (Jenachdem wie neu diene Trommeln sind?). Das kann man aber mit einem Schleifbock abschleifen...
Aber nicht den Belag sondern an den Stellen wo der Nocken sitzt. Da sind Gehärtete Bleche eingegossen (Sind wirklich gehärtet! mit der Feile rutscht du nur drüber und die wird stumpf!).
Du musst aber einen Radius einschleifen (Geht ja nicht anders, da die Schleifscheiben rund sind wink.gif )
indem der Nocken sich schön Drehen/ Gleiten kann.
Das sollte aber kein 15 Jähriger Rotzer machen, der denkt dass Er Ahnung davon hat wink.gif
Das sind nur ein Paar Zehntel mm.

4. Das Gestänge sollte zum Hebel im Winkel von max. unter 90° im betätigtem Zustand sein!
Alles was Darüber ist, ist verschenkte Bremskraft! Da sich der Hebel "aufstellt" beim Bremsen. Über 90° wird er "gezogen" und das ist die verschenkte Bremskraft. (Sihe Skizze)

5.Die 2 Bolzen und der Nocken an den Gleitflächen kannst du GANZ leicht Einfetten.
Ich verwende Grapitirtes Fett. Aber nur soviel das die Oberfläche bedeckt ist!!!
Im grunde nimmst du etwas auf den Finger und Schmierst herum. Aber nur so dass Fett drauf ist aber nicht Drannhängt!
Villeicht wäre es eher Besser, wenn du mit einem Bleistift die Bolzen "anmalst"... Bleistiftmiene besteht aus Graphit, Graphit ist ein Festschmierstoff der Korrosionsschützend ist und Wärmebeständig.
Weil, Die Bolzen sind Blank und die Bremsbacken sind aus Alu. Wenn die Bolzen Rost ansetzen oder das Alu Korrodiert, frisst das da sehr schnell wink.gif

6. Die Bremsen müssen erst noch Eingebremst werden!
Das heißt, es kann sein (eigentlich immer) dass der eine Belag eher an der Trommel anliegt als der Andere... Dadurch kammt eine hohe Verspannung zusatande die unter Umständen zum Bruch führen kann! Das merkt man relativ Einfach wenn man einen sehr weichen Druckpunkt am Bremshebel spührt.


Von Bremsen brauch mir Keiner was erzählen wink.gif
der eine oder andere Kumpel von mir dem ich Seine Bremsen so gemacht habe haben auch erstmal gegrinst als ich mit Spülwasser ankahm...
ich habe Sie auch Gewarnt davor, dass es erstmal nicht so gut geht.
Aber dann, dann pass auf!

Und der Blick war auf einmal: ohmy.gif blink.gif _uhm.gif thumbsup.gif


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Dapfer
Geschrieben am: 11.04.2013, 18:04
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Brauchte nichts auszubauen, justieren der Tonnenmutter hat geholfen wink.gif Laut Skizze zwar grenzwertig, aber es funktioniert.. smile.gif Danke für die Antwort!


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Unhold
Geschrieben am: 12.04.2013, 14:59
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Nach meinen Erfahrungen liegt der günstigste Winkel für die höchste Bremskraftübertragung bei ungefähr 90°, und zwar in dem Moment, wenn die Bremsbacken innen an der Trommel anliegen. Da sind die Hebelverhältnisse am besten.

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schwalbe rider
Geschrieben am: 12.04.2013, 17:15
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Ja wie Gesagt etwas darunter. Alles was darüber ist, zieht nur an der Nockenwelle wink.gif
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Mig
Geschrieben am: 13.04.2013, 00:06
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Ich habe die Ebc Bremsbeläge drinne.Die Schwalbe macht auf beiden Rädern einzeln eine Vollbremsung.Nur musste ich runterfeilen,da sie nicht reinpassten.


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Gruss,Mig
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schwalbe rider
Geschrieben am: 13.04.2013, 10:10
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Ja, aber nicht den Belag abschleifen bei sowas!!!
Nur die eingesetzten Bleche wo der Nocken sitzt!
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schwalbe rider
Geschrieben am: 13.04.2013, 14:38
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So hir:
Ps. Das ist nur so drangehalten fürs Foto wink.gif

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Unhold
Geschrieben am: 13.04.2013, 15:35
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Was soll das rumschleifen da?
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schwalbe rider
Geschrieben am: 13.04.2013, 15:52
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Du wirst es nicht wissen...
Die EBC Beläge haben beim Einbau ca. 125,5mm Backenweite...
125mm ist die Trommel.
Dämmerts wink.gif

Im Bild ist ein Originaler Belag zusehen!
Bei den EBC Belägen ist da ein gehärtetes Blech eingegossen.
Mit einer Feile kommste da nicht weit...
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Mig
Geschrieben am: 13.04.2013, 21:26
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QUOTE (schwalbe rider @ 13.04.2013, 11:10)
Ja, aber nicht den Belag abschleifen bei sowas!!!
Nur die eingesetzten Bleche wo der Nocken sitzt!

Schon passiert.Hatte am Belag weggeholt.Bin nicht drau gekommen,hinten wegzuholen


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Gruss,Mig
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domdey
Geschrieben am: 13.04.2013, 21:48
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Was ich noch bemerken wollte : Die 2mm-Beilagen sollte man nicht mehr verbauen . Dann lieber neue Backen ! wink.gif

Das mit den 90° Winkel ist mechanische Physik . Dürfte eigentlich jedem bekannt sein, der mit KFZ zu tun hat und im Fach Fahrmechanik ein bissel aufpasste . biggrin.gif


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Alexander der Grosse; grüsst aus Kolkwitz

Fahrzeuge:
SR 4-3 "Sperber" Bj '69
SR 4-1 "Spatz" Bj. '76
SR 4-2/1 "Star" Bj. '74
SR 4-4 "Habicht" Bj. '73
KR 51/1 (H) "Schwalbe Bj. '78
... und es kommen noch mehr ...
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