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> Tacho defekt, Ausbauen und reparieren?
SR2-einsteiger
Geschrieben am: 19.09.2007, 19:26
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Hi Leute ( schon wieder, tut mir leid wenn ich euch zuspammen sollte),
hab da mal ne Frage:
Kann ich den Tacho aus der Lampe eigentlich ausbauen?
Hab heut nämlich festgestellt das dieser leider kaputt ist und
wollte ihn ausbauen, weiß aber nicht wie der dort rausgehen soll... rolleyes.gif
Und vieleicht könnt ihr mir sogar sagen wie ich folgendes Problem beheben kann:
Die Tachowelle ist also im Tacho, dreht sich aber in ihm nicht.
Heißt also das der Tacho von innen... fest zu scheinen sei.
Kann man da vieleicht irgend was machen oder muss da ein neuer her?

Mfg Nils
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NorbertE
Geschrieben am: 19.09.2007, 21:08
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Hallo Nils,

Du spamst mit Fragen nicht, dazu ist ein Forum da...

Wenn Du (Lampe geöffnet) von vorn ins Lampengehäuse hineinschaust, siehst Du den Tacho und die Welle, die hineingeht. Die Welle muss mittels der Überwurfmutter ab.
Darunter ist ein ziemlich große, flache Mutter, die ein U-förmig gebogenes Blech von unten ans Lampengehäuse drückt. Diese Mutter ab, und schon kannst Du den Tacho nach oben entnehmen.

Zum Prüfen schraubst Du die Welle wieder dran und drehst sie mit dem Finger. An der Tachonadel sollte dann was passieren, denn die Drehzahlen der Welle sind gering.

Grüsse Norbert


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Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
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Toni
Geschrieben am: 20.09.2007, 12:10
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... oder du nimmst nen Akkuschrauber. Und guck dir die enden der Welle ganz genau an. Hatte das beim Trabant, da war die eine Seite total rundgedreht. Dann musste ne neue Welle reinhängen, fertig.
Wenn dann der Tacho geht, musst du dir den Tachoantrieb vornehmen. Hab meinen letztens mal zerlegt, gereinigt und repariert, aber hatte Fotoapparat grade nicht dabei.

Im Tacho selber kannste nicht viel reparieren, das funktioniert irgendwie über magnete. Wenn die Nadel wie irre rumflattert, ist die Rückholfeder der Tachonadel entweder ausgeleiert oder gebrochen.

Mfg. Toni


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Falls mich wer sucht, ich bin im Trabantforum...
PS: Bitte keine PMs mehr hier im Forum, dafür gibts nen Kontaktformular auf meiner Seite
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Schmied
Geschrieben am: 20.09.2007, 19:03
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Also ganz so kann man das nicht sagen: "Geht nicht - gibts nicht!" rolleyes.gif

Ich habe schon einige Tachos wieder her gerichtet. Einfach ist es aber wirklich nicht. Das fängt beim Öffnen des Gehäses an und wenn man sich dann an die Mechanik ran macht, hilft meistens nur viel Geduld und Ausdauer... sad.gif

Wenn die Tachowelle fest oder schwehr geht, ist diese meist im Lagerflansch (das Ende mit dem Gewinde für die Tachowelle) festgegammelt. Meist hilft in diesem Fall wirklich nur die komplette Demontage und vorsichtiges Herausziehen der Welle. Das Flattern, bzw teilweise Mitdrehen der Nadel bis zum Nullanschlag (sehr häufiges Problem bei alten Tachos), wobei die Nadel im Stand wieder auf Null geht, liegt weniger an der Feder. Es gibt für diese 'Krankheit' zwei Hauptprognosen. Meistens ist der Lagersitz der Tachowelle ausgeschlagen und die Welle hat zu viel Spiel. In diesem Fall wird die Nadelwelle (im inneren, auf der die Tachonadel festgemacht ist) teilweise durch das Reiben des Mitnahmemagneten 'mitgerissen'. Des weiteren habe ich festgestellt, dass ein anderes Hauptproblem die Klebeverbindung des Magneten auf der Welle ist. Altersbedingt hat sich diese Verbindung gelöst und der Magnet läuft nicht mehr rund, wodurch auch die Nadelwelle unkontrolliert mitgerissen wird. Das richtige Befestigen des Magneten ist dabei eines der größten Herausforderungen....
Das mag jetzt erstmal alles sehr kompliziert klingen, aber es geht erstmal um die reine Problemlösung. cry.gif
Zum Reparieren als solches noch ein Wort: Ich habe festgestellt, dass man pro instantgesetzten Tacho mindestens noch einen Baugleichen(!) als Ersatzteilspender benötigt. Weiterhin sollte man mit viel Ruhe und hang zum Kleinen an die Sache ran gehen. Beim einjustieren (besonders des Spaltmaßes vom Magneten) kann schonmal die eine oder andere Stunde dahin gehen. blink.gif

Der erste Versuch sollte bei einem festen Tacho aber auch erstmal etwas Rostlöser und Öl am Antriebsflansch sein. Kaputtmachen kann man ihn dann immer noch... wink.gif


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Ostbiker
Geschrieben am: 20.09.2007, 19:17
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Jetzt hab ich auch noch einen Fehler für die Profis, der mich in der Theorie verzweifeln lässt. Der Tacho in meinem Spatz zeigt je nach Motordrehzahl und gefahrener Geschwindigkeit mal, bei schätzungsweise gefahrenen 55, nur konstant 15-20 an und andersrum, bei untertourigen 25 im 2ten Gang, geht die Nadel auf 60 und verharrt dort ohne Zucken, wenn die Geschwindigkeit dann erhöht wird läuft die Nadel linear mit nach oben , fällt dann aber plötzlich herab auf 10, um bei vollgas max.20 anzuzeigen. hmm.gif Nur wenn ich bergab ausgekuppelt im Leerlauf drehe der Spatz aufgrund der Hangabtriegskraft beschleunigt zeigt der Tacho exakte Werte ohne Ausreißer an. Dann kann ich auch noch bei angezeigten 55 den 2ten einlegen und mit Vollast die Geschwindigkeit die ich bergab hatte auf der Ebebe halten, nur zeigt der Tacho dann wieder nur 15-20 cry.gif


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MfG. Christian M.

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SR2-einsteiger
Geschrieben am: 20.09.2007, 20:39
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Jo dann danke erstmal werd morgen mal das teil aufmachen oder zumindest
versuchen rolleyes.gif .
Und falls ichs noch kaputter "repariere" gibts ja immer noch ebay laugh.gif
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Schmied
Geschrieben am: 21.09.2007, 11:14
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*Christian*
Das Problem ist Bekannt.
Hauptfehler wird in diesem Fall eine ausgeleiertes Lager der Welle sein. Wenn diese Welle durch Erschütterung oä. axial verschoben wird, kann sie die Nadelwelle mitnehmen und festklemmen. Wenn dann noch das Absorberblech (ein ringförmiger Blechstreifen um die Magnet-Mechanik herum) locker ist. kommt es an gewissen Stellungen der Nadel zur Berührung zwischen dem Blech und dem auf der Nadelwelle befindlichen Wirbelstrom-becher. Die unterschiedlichen Anzeigen (kleiner Wert bei hoher Geschwindikeit) lassen sich auf das Verschieben der Welle und somit die unterschiedliche Magnetwirkung innerhalb der Machanik zurück führen.

Mir ist bei dem ganzen Erklären jetzt erstmal aufgefallen... hmm.gif
Man müsste vielleicht erstmal erklären wie so ein Tacho funktioniert. Wer diese Grundlage nicht hat wird mit den Erklärungen über Magneten, us. nicht viel anfangen können... blink.gif


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beck
Geschrieben am: 23.01.2009, 22:52
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Ich greife das Thema noch mal auf.

Habe heute mein Tacho ,,zerlegt" weil er sich teilweise nicht richtig drehen konnte und die Welle für die Km rausgerutscht war.

Frage an *Schmied*

Wie macht man das mit dem Magneten und überhapt worauf sollte ich beim Zusammenbau achten?

Gruß Simon

Angefügtes Bild
Angefügtes Bild
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beck
Geschrieben am: 23.01.2009, 22:56
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Hier noch mal ein Bild vom Tacho der verbaut war. Leider Schrott.

Angefügtes Bild
Angefügtes Bild
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markus22322
Geschrieben am: 10.04.2009, 18:40
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Ist es leicht den Chromring, mit Glas, vom Tacho zu lösen? Wie wirds gemacht?
Beim seitlichen rütteln des ganzen Mopeds klappert es leicht- könnten die Geräusche von einer ausgehangenen Welle kommen (km zähler geht nicht mehr)?

Für beck: War das Innere bei dir genietet oder geschraubt (Deckplatte, die die senkrechte Welle hält und das Plättchen, was die Magnetringe begrenzt) ? -Andere sind auch mit angesprochen!
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beck
Geschrieben am: 11.04.2009, 18:19
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wenn du das Teil meist wo der Km zähler dran ist da ist es geschraut gewesen und überhaupt alles ist geschraubt gesteckt oder geklebt.

simon
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