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> Klarlack?
Blitz
Geschrieben am: 05.10.2007, 10:09
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Moin,kurze Frage zur Lackierung.Habt ihr bei Neulackierung nochmal mit Klarlack Linierung und Abziehbilder überlackiert?.Ein alter Simson Meister sagte mir,es wurde früher nicht gemacht,Hartwachs würde reichen. Gruß Andreas _uhm.gif
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Hille
Geschrieben am: 05.10.2007, 11:37
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Hallo Andreas,

ist immer ne Frage, was für Lack du verwendest. Nimmst du Basislack muß immer Klarlack drüber, bei Unilack ist der Klarlack schon drinne. Solltest du also Basislack zum Linieren benutzen, muß auch Klarlack drüber.

Abziehbilder lackiere ich immer mit Klarlack über, da die heutige Produktion nicht mehr benzinfest ist. Habe ich mal übel bei meinem Spatz feststellen müssen.

Es ist korrekt, früher wurde kein extra Klarlack verwendet. Ich glaube im Alkydharzlack bzw. Nitrolack ist der schon mit drinne.

Gruß Hille


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doccolor
Geschrieben am: 05.10.2007, 13:06
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Servus Andreas !!

Stimmt was Hille schreibt.

Den Klarlack macht man heute eigentlich nur drüber, wegen den Stössen bei Mehrfarbenlackierung und bei Aufklebern, dass nicht jeder mit dem Fingernagel kratzt und schaut ob´s lackiert oder geklebt ist. Ansonsten bräuchte man den zusätzlichen Klarlack nicht. (ausser wie Hille schon schrieb)

Die original Linierungen im Westen wurden fast ausschließlich per Hand mit Schlepper/Kielpinsel als Kunstharzlack nach der Lackierung aufgebracht. In der DDR war dies bis auf wenige Fälle wegen der Massenproduktion nur maschinell möglich.

Doc


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Aktuelle lieferbare SIMSON Farben als Lackstift, Spray und Spritzlack:
ägyptischblauSR50,alabaster, atlantikblau (versch. Varianten) atlasweiss, beige, beige(KR50), biberbraun, billardgrün (Varianten für S51/Schwalbe), blau S50N, blaumet.SRA,bordo,braungrau(SR50), brillantblau, diaphanblau, dunkelblau SR, dunstgrauSR50,erikaviolett(SR50), glasurblau,graphitschwarz(SR50), graubeige SR2(Export),hechtgrau, hellrot SR501C, ibizarot, (jalta)blau, kirschrot SR2(Export), lindgrün, malagarot SR50/1, maron, olivbeige (Varianten für Duo, Schwalbe, Habicht), orange, orangeocker DUO, pastellweiss, polarblaumet.SR50,rapsgelb, saftgrün, saharabraun(Varianten), sandgrau, silber-Metalleffekt alt und neu,tornadorot(S53), tundragrau (Varianten für Star/Spatz/Schwalbe),wasserblau 019 (Star 50), weinrot SR50B, weiss(SR80), Trittbrettsilber SR50,weiss SR50, verschiedene Linierungsfarben, Sitzbankblechfarben (verschiedene), verschiedene Rahmenfarben (Schwalbe/KR50), Lenkergrau(SR2), Knieblechbeige (S51), Sitzbankblech Star,
Hammerschlagfarben: Blau(KR50+SR2), Grau, Erikaviolett,Rotbraun
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olympiablau ETZ, dunstgrau ETZ, orangerot ETZ, billardgrün ETZ,silber ETZ,metallicblue ETZ,NVA olivgrün TS, gelb TS, dunkelblau ES, maron BK, saftgrün TS, kristallblaumet. ETZ, alabaster ES, hellbraun ES, helles blautürkis ES/2, Linierung gold, orangerot RT, effektgrün met. RT, blaugrau RT, olivbeige ES, hellblau ES, graublau ES, postgelb ES, olympiablau TS, tiefblau TS, olivgrünmet. TS, rot 3011 TS (ca.), rot TS, grauweiss TS MILICIA, ES rot, kristallblau ETZ,dunkelblau TS, flammenrot TS, gelb ETS, lachsrot ES, adriaticbluemet.SM, icebluemet., grau LSW, Zierlinien dunkelgrün
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Zierlinien blau + gold,
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blassgrünmet./Linierung grün, Emblem gold/dkl.grün
FRAMO: Grau
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DUO78
Geschrieben am: 05.10.2007, 13:43
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editiert:

Moin,

moderne einfarbige 2k-Lacke benötigen nicht unbedingt eine Versieglung durch Klarlack.
Perleffekt-, Flipp-Flopp- und Metallic-Lacke werden jedoch grundsätzlich mit Klarlack versiegelt.

Jedoch hat der Klarlack auch den Vorteil, dass der Glanzeffekt verstärkt und Verwitterungen der Color-Farbschicht verhindert wird. Gleichzeitig dient der Klarlack als UV-Schutz für die Color-Schicht.

siehe auch: http://www.autolack21.de/

Gruß Frank


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Gruß Frank

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doccolor
Geschrieben am: 05.10.2007, 15:21
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@ Frank

Die heutigen ORIGINALLACKIERUNGEN werden ausschließlich als Zweischicht (plus Klarlack) lackiert. Sowohl UNI als auch Metallic.

Ein normaler 2K Lack glänzt genauso wie ein Klarlack.

Desweiteren kann ein normaler Klarlack KEINEN UV-Schutz geben, da keine Metallicteilchen enthalten sind, die die UV Strahlen reflektieren. Deshalb "verschiessen" Metalliclackierungen im Gegensatz zu Unilackierungen fast überhaupt nicht.

Doc


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Wolfgang
Geschrieben am: 05.10.2007, 16:58
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QUOTE (doccolor @ 5. Oct 2007, 14:06)
Die original Linierungen im Westen wurden fast ausschließlich per Hand mit Schlepper/Kielpinsel als Kunstharzlack nach der Lackierung aufgebracht. In der DDR war dies bis auf wenige Fälle wegen der Massenproduktion nur maschinell möglich.

Hallo Doc,
das ist wohl ein Irrtum.
Die Linierung wurde beim SR trotz Massenproduktion sehr wohl von Hand mit Schlepperpinsel aufgetragen. tongue.gif

Wenn die das in der DDR schon maschinell gekonnt hätten, würde man bei BMW nicht noch heute von Hand linieren! biggrin.gif biggrin.gif biggrin.gif

Gruß
Wolfgang


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DUO78
Geschrieben am: 05.10.2007, 17:18
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@doccolor

QUOTE

Die heutigen ORIGINALLACKIERUNGEN werden ausschließlich als Zweischicht (plus Klarlack) lackiert. Sowohl UNI als auch Metallic.


Du hast das entscheidende Wort hervorgehoben. => Origi-Lackierungen
Aber eine "Farbrekonstruktion" ist auch keine Origi-Lackierung... Gut, man kann sich über dieses Thema steiten.

Würde es sich um ein Ausstellungsstück handeln, dann würde ich mich eher für ein Zweischichtsystem entscheiden. Aber bei einem Alltagsfahrzeug... hmm.gif

Da kannst du aber genau so gut moderne 2K-Lacke (2Komponenten-) im Einschichtverfahren verwenden, wenn es preiswert sein soll. (Anstelle von Zitaten: http://www.autolack21.de/Basiswissen_Autol...hic.109.0.html)

Aber wer die Origi-Farben von Simson kennt, der erkennt sofort, wenn ein Zweischichtverfahren angewendet wurde. Das ist ein ganz anderer Glanzeffekt, den du nicht nur "aus dem Winkel heraus" erkennst!
Du erkennst sogar, wenn ein moderner, aber dem Origi-Ton entsprechender 2K-Lack ohne Klarlack aufgetragen wurde!
(andere Oberfläche)

QUOTE

Desweiteren kann ein normaler Klarlack KEINEN UV-Schutz geben, da keine Metallicteilchen enthalten sind, die die UV Strahlen reflektieren. Deshalb "verschiessen" Metalliclackierungen im Gegensatz zu Unilackierungen fast überhaupt nicht.


Also mE verringert der Klarlack das Ausbleichen der darunterliegenden Farben durch UV-Strahlung enorm.
Würde der Klarlack selber nicht UV-beständig sein bzw keinen UV-Schutz haben, würde er selber in der Tiefe durch UV vergilben oder mattieren.


(Wie gesagt, das sind meine persönlichen Meinungen, die ich teils aus den Beiträgen auf Autolack21 und teils von Gesprächen mit einem Lackierer rückschließe. Ich mag mich natürlich auch irren...)

Gruß Frank


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doccolor
Geschrieben am: 05.10.2007, 17:20
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Servus Wolfgang !!

Maschinell war vielleicht der falsche Ausdruck. Apparatur wäre besser. Per Hand war das sehr selten, hat mir auch S.N.E.S (Norbert) bestätigt. wink.gif

Ist ja im Prinzip auch egal, man kann die Linierung ja draufmachen wie man will tongue.gif

Doc


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hottekob
Geschrieben am: 06.10.2007, 16:27
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Das Thema Linieren hat mich bei meinen Restaurationen auch beschäftigt. Die vorherschende Meinung, dass die Linien beim SR von Hand mit einem Schlepppinsel aufgetragen wurden scheint mir nicht haltbar. Bei einer Jahresproduktion im Jahr 1960 von 136.000 Stk. sind das für den einzelnen Tag bis zu 500 Mopeds gewesen. Diese von Hand zu linieren hat mit Sicherheit das "Neuererwesen oder die Rationalisierungsabteilung auf den Plan gerufen.
Mit Sicherheit hat man sich Geräte, Hilfsmittel und Schablonen angefertigt und Liniergeräte benutzt um nicht ständig den Pinsel in die Farbe tünken zu müssen.

Schaut euch doch mal die originalen Linien genau an. Die Linien sind so genau und ebenmäßig wie sie von Hand mit einem Pinsel nicht zu machen sind.
Simson hatte ja auch schon Erfahrungen beim Linieren der Fahrräder gesammelt die vorher produziert wurden, die auch nicht von Hand liniert wurden.

Beim Restaurieren hat man allerdings kaum andere Möglichkeiten: entweder den Schlepppinsel oder vorgefertigte Linierfolien zum Aufkleben (genau wie die Wappen) und dann mit Klarlack überlackieren.
Ich habe mit den Liniefolien bisher gute Ergebnisse erzielt und bin damit sehr zufrieden.
Der Schlepppinsel macht die Lackierung auch nicht originaler. Die Beispiele einiger freihändiger "Künstler" sind mir auch eher abschreckend.

Horst
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der Lehmann
Geschrieben am: 07.10.2007, 15:44
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Hallo Horst,

ich kenne bei SIMSON nur die Pinselvariante. Ein alter Meister hat mir persönlich davon berichtet, dass er anlässlich einer Schulung in Suhl auch die Lackiererei besucht hat. Übrigens wurde bei SIMSON mit Alkyd-Einschichteinbrennlack lackiert. Dabei durfte er auch den "Geheimbereich" der Linierer besichtigen. Nach seinen Erzählungen ging das Ratz-Fatz. Je Teil waren nur Norm-Sekunden vorgegeben. Die Linierung soll Freihand mittel spezieller Halterungen erfolgt sein, so wurden z.B. die Schutzbleche mittels Wippe am Schlepppinsel vorbeigedreht und der Strich aufgezogen. Wieso sollen die da die Stückzahlen nicht hinbekommen haben?

Ich bin mit meiner Handlinierung jedenfalls superzufrieden. Es gibt sie also doch noch, ...die Künstler!!!

Viele Grüße, Jürgen

...hier ein Beispiel vom Tank

Angefügtes Bild
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Viele Grüße, Jürgen

Teilnahme UT 1 bis UT 6 und UT 8 bis UT 11
UT 12 in Sachsen, wenn nicht gerade Urlaub ist, dann dabei!

"Das Können ist des Dürfens Maß!" Paul Preuß
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der Lehmann
Geschrieben am: 07.10.2007, 15:50
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und hier vom Schutzblech...

Ich stand auch vor der Frage, Klarlack ja oder nein. Ein Restaurationsprofi hat mich überzeugt. Kein Klarlack über die Linien und die Wasserschiebebilder. Heute bin ich froh, dass ich nicht die Glanzvariante gewählt habe. Für mich sieht es so originaler aus. Ich muss mich halt beim Tanken vorsehen.

Die Aufassungen gehen auch bei der Frage weit auseinander, jeder muss daher für sich selbst entscheiden und wird letztendlich immer einen Kritisierer finden.

Jürgen

Angefügtes Bild
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Wolfgang
Geschrieben am: 07.10.2007, 17:01
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QUOTE (der Lehmann @ 7. Oct 2007, 16:44)
... ging das Ratz-Fatz. Je Teil waren nur Norm-Sekunden vorgegeben. Die Linierung soll Freihand mittel spezieller Halterungen erfolgt sein, so wurden z.B. die Schutzbleche mittels Wippe am Schlepppinsel vorbeigedreht und der Strich aufgezogen. Wieso sollen die da die Stückzahlen nicht hinbekommen haben?

Ich bin mit meiner Handlinierung jedenfalls superzufrieden. Es gibt sie also doch noch, ...die Künstler!!!


Ja Jürgen,
so ist es gemacht worden! thumbsup.gif
Das Entscheidende ist der Schlepperpinsel, der so lange Borsten haben muss, dass diese die Farbmenge entsprechend der Strichlänge aufnehmen und auch wieder abgeben können, ohne zu klecksen oder auszusetzen.

Wie dann der Künstler dafür sorgt, dass er die Hand auflegen kann, um nicht zu zittern, hängt von dem entsprechenden Werkstück ab. Wenn am Rand des Werkstücks entlang liniert wird, kann ein Finger gleich am Werkstück entlang geführt werden. Sonst gibt es Schablonen. Oder z. B. die Felgen können gleich mittels einer Aufnahme am Pinsel vorbeigedreht werden, um den Mittelstrich zu ziehen.

Gruß
Wolfgang


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Hille
Geschrieben am: 08.10.2007, 15:52
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Hallo Jürgen,

na dann paßt bloß auf, das du keinen Sprit auf deine Abziehbilder bekommst. Ich habe auch vor Jahren deine Variante ohne extra Klarlack gewählt und wurde nach dem ersten Tanken schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Gruß Hille


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Wolfgang
Geschrieben am: 08.10.2007, 16:40
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Hallo Hille,
Du musst aber unterscheiden zwischen
1. Wasser-Abziehbildern (Schiebebildern)
2. Klebefolien.

Erstere wurden bereits früher verwendet und sind auch benzinfest, wie Du an den alten Tanks oder auch an alten Reiseandenken auf Autoscheiben erkennen kannst. Sie müssen vor dem Auftragen in Wasser eingeweicht werden, bis sich das Bild von dem Trägerpapier auf das Werkstück herunterschieben lässt.

Letztere bekommt man heute manchmal als "Abziehbilder" angedreht, weil man eine Schutzfolie von der Kleberseite abziehen muss. Dieser Kleber wird von Benzin gelöst. sad.gif

Gruß
Wolfgang


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Hille
Geschrieben am: 08.10.2007, 17:22
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Hallo Wolfgang,

mit Abziehbilder meine ich Wasserschiebebilder. Das andere sind einfach Aufkleber für mich. Kannst mir glauben, ich habe schon etliche Abziehbilder auf Fahrzeugen bzw. früher auf Ostereier angebracht biggrin.gif wink.gif .
Wenn du ein Fahrzeug neu lackierst mußt du also auch Abziehbilder aus heutiger Produktion nehmen, da es keine Originalen mehr gibt bzw diese nach ca. 15Jahren brüchig werden. Leider sind die heutigen alle nicht benzinfest, kannste mir wirklich glauben bzw. probiere es aus. Bei Berührung mit einem Tropfen Benzin fangen die an zu zerlaufen. Aus dem Grunde benutze ich zum Schluß nochmal Klarlack extra, auch wenn es mehr glänzt als das Original wink.gif .

Gruß Hille


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