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> Glühlampen brennen immer und sofort durch
SR2_Berlin
Geschrieben am: 13.04.2014, 12:29
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Hallo Forum,
ich habe nach langer Zeit mal wieder eine meiner beiden Schwalben ausgemottet. Da gibts nun folgendes Problem: sowohl Scheinwerfer als Rücklicht brennen beim ersten Gasgeben binnen Sekunden durch. 6V halten wenige Sekunden, 12V paar Sekunden länger. Bei Versuchen mit 12V/40W oder 12V/50W Autoglühlampen glimmen diese allerdings nur oder glimmen nur kurz und gehen dann komplett aus. Tachobirne ist allerdings außer Funktion, aber diese 0,5W könnens doch nicht sein, oder?
Neue Batterie ist eingebaut; die Elektrik ist auch teilweise etwas vergnaddelt. Mußte früher mal einen Schalter einbauen um erst den Scheinwerfer einzuschalten und dann das Rücklicht dazu weil sonst immer sofort das Rücklicht durchgebrannt ist...ging aber dann.
24V Glühlampen habe ich leider noch nicht da...
Könnt ihr mir da etwas zu sagen? Hat da jemand eine Idee? Es gibt ja solche Spannungsbegrenzer für Tuningmofas, würde das ganze jedoch gerne etwas originaler reparieren.
Grüße,
Victor


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Gruß Victor
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Chrisk
Geschrieben am: 13.04.2014, 12:52
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Hallo Victor,

Scheinwerfer und Rücklicht haben eigene Spulen und somit erstmal nichts miteinander zutun. An der Batterie kann es ebenfalls nicht liegen.

Mir fällt kein Szenario ein, in dem solch ein Fehler auftreten könnte. Ich würde Dir raten die komplette Elektrik mal zu überprüfen und dabei auch die Grundplatte genauestens an zu schauen.

Einen Schaltplan findest Du z.B. hier: http://www.a-k-f.de/moser/kr51-1.pdf


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Viele Grüße,
Chris

Simson Schwalbe KR51/1 Bj. 68 | Simson S51/1 Enduro Bj. 89 | DKW Hummel Super Bj. 60
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docralle
Geschrieben am: 13.04.2014, 13:12
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Im Standgas sollte wenigstens der Scheinwerfer etwas länger leuchten, kommt aber auch auf dem Zünder drauf an. Üblich bei der /1 sind 15 oder 25W, bei der /2 auch 35W.

Nur bei der Rollerelektrik ist das etwas anders, aber auch nicht so dramatisch. Kontrolliere lieber auch den Kabelbaum auf Beschädigungen, die auch durch das Alter hervorgerufen werden können.


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Gruß Ralle
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domdey
Geschrieben am: 13.04.2014, 15:30
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Hier treten offenbar zu hohe Strömlinge auf . Ich tippe, es wurde falsch verkabelt . hmm.gif


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... und es kommen noch mehr ...
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Unhold
Geschrieben am: 14.04.2014, 14:56
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Ja, vielleicht die falsche Lichtmaschine, oder entweder ein falsches Polrad und/oder falsche Grundplatte. Oder es hat mal irgend jemand früher eine falsche Spule auf die Grundplatte gelötet. Besorg am besten dir ein Multimeter und dann miß mal den Strom gegen Masse im Leerlauf und bei hoher Motordrehzahl.


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der Unhold



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SR2_Berlin
Geschrieben am: 11.09.2014, 12:57
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Hallo zurück,
ich will euch die Auflösung nicht vorenthalten - ich habe den Kabelbaum soweit korrigiert, daß Schlußlicht, Bremslicht und Tachobeleuchtung wieder einwandfrei (ohne durchbrennen) funktionieren. Hupe geht leider trotz Batterie nicht (könnte aber defekt sein) und Blinker sind keine dran. Leider ist der Kabelbaum trotzdem noch ein bißchen vergnaddelt, da ein Kabel aus dem "Block" hinter dem Scheinwerfer ein nachträglich eingefügtes grünes DDR-Standardkabel ist und nicht angeschlossen ist und ein weiteres mit einem solchen geflickt wurde. Leider kann man nicht sehen wo genau diese Kabel in diesem flachen rechteckigen Block angeschlossen sind...
Dann leuchtete allerdings der Frontscheinwerfer immer noch viel zu hell und wäre sicherlich bald wieder durchgebrannt, woraufhin ich einen 6V-Spannungsbegrenzer vor den Scheinwerfer setzte und jetzt leuchtet der auch zusammen mit dem Schlußlicht einwandfrei uznd brennt selbst bei Höchstgeschwindigkeit nicht durch smile.gif
Scheint also ein falsche Spule oder so verbaut zu sein...
Also erstmal alles gut soweit! Danke euch!


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Gruß Victor
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Auxburger
Geschrieben am: 11.09.2014, 16:01
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Dass an der Ladeanlage ein Kabel "zu viel" dran ist, gehört bei der KR51/1 so. Grün ist "wenig" Ladung, grün/rot ist "viel" - angeschlossen wird nur eins der beiden. Weil "viel" auch schon verdammt wenig ist, hast du's schon richtig.

Es kann durchaus sein, dass jemand eine 25W Scheinwerferspule eingesetzt hat aus Habicht, Sperber oder KR51/1S. Die funktioniert mit demselben Polrad, und das wirft dann erheblich mehr Licht als die 15-Watt-Funzel.

Den Spannungsbegrenzer würde ich dann aber trotzdem drinlassen. Das erhöht die Lebensdauer der Lampen ganz erheblich.

Peter


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mulchhüpfer
Geschrieben am: 28.04.2015, 12:28
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Zum Thema durchbrennendes Rücklicht muss ich auch mal fragen. Eine Bekannte wohnt in Ba-Wü und hat ne L-Schwalbe von 82, wo ständig das Rücklicht durchbrennt (es leuchtet schon im Leerlauf verdammt hell...) Ich kann es nicht vor Ort anschauen und habe auch keine Erfahrung mit dem E-Zündungskrams. Daher frage ich mal hier nei: Der Schaltplan ist bei L-Schwalbe ja schon bisschen anders, gibts da verdächtige Punkte woran das liegen kann? Die Schwalbe wurde nicht restauriert und sieht unverbastelt aus, Verkabelungsfehler halte ich daher für eher unwahrscheinlich...


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