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> Technisches Problem an der Schwalbe, Schwalbe KR51/1S Halbautomatik 1974
Eisenbahner1983
  Geschrieben am: 04.11.2014, 12:51
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Moin,

habe folgendes Problem mit einer KR51/1S von 1974:
Nach dem Start läuft sie wunderbar. Dann nach so ca. 10 - 15km fängt sie an zu stottern und geht aus. Dann ist danach nicht mehr anzubekommen. Wartet man und lässt sie abkühlen fährt sie einen noch brav nach Hause.

Daraufhin habe ich mal den Kondensator gewechselt. Unterbrecher war noch ok. Das Problem trat wieder auf. Mal ne außenliegende neue Zündspule verbaut. Weiterhin die gleichen symtome. Danach die Zündung mit neuen unterbrecher versehen und eingestellt. Weiterhin das bekannte Problem.

Mir kommt nun nur noch die Primärspule im den Sinn ! Was meint ihr ? Werde die mal am nächsten freien Tag ausbauen und habe mir mal eine neue bestellt, in der Hoffnung dass sie dann wieder läuft. Der Motor wurde vor 1800km regeneriert.

Gruß Björn

P.S. Was ist eure Vermutung? Die Primärspule?


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Guten Flug wünscht Björn aus der Seehafenstadt Emden (Ostfriesland)
Simson Schwalbe KR51/1S Halbautomatik Baujahr 1974'
Simson S51 B2-4 Baujahr 1981' (DDR Deutsche Post)
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Unhold
Geschrieben am: 04.11.2014, 12:55
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Schon möglich.
Hast du Kerzenstecker und Zündkerze schon erneuert?
Richtiger Wärmewert der Isolator-Kerze muß 260 sein. Eine 225'er z.B. versagt nämlich ihren Dienst, wenn sie zu heiß wird.

Eine andere Möglichkeit wäre noch Nebenluft, vielleicht am Zylinderfuß oder am Vergaserflansch. Wenn der Motor heiß wird, dann dehnt sich alles aus und gibt vielleicht dadurch eine Undichtigkeit frei. Sieht eventuell der Zylinderfuß unten an der Dichtung irgendwo schwarz schmierig (ölig) aus?
Ist der Vergaserflansch verzogen (krumm), weil die Schrauben zu fest angebrummt wurden?


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der Unhold



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Eisenbahner1983
  Geschrieben am: 04.11.2014, 14:10
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Moin,

erst einmal danke für die Antwort. Kerzenstecker sowie Kabel sind auch neu, vergaß ich zu erwähnen. Zylinder scheint in Ordnung. Aber der Vergaserflansch dort fällt mir jetzt nach deiner Antwort eine Unregelmäßigkeit auf ! Und zwar scheint es unterhalb zu Tropfen. Werde einen Nebenlufttest machen und den Vergaserflansch mal neu abdichten.

Gruß Björn


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ddr-driver
Geschrieben am: 04.11.2014, 14:55
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Hallo,
hast du schon mal das Polrad überprüft? Denn im Lauf der Zeit verliert es einen Teil seiner starken Magnetwirkung. Am besten überprüfen kann man es in dem man sich ein möglichst ebenes Stück Metall nimmt (Werkbank) und dann das Polrad auf diese Metallplatte legt und versucht es wieder von der Platte runterzuziehn. Geht es leicht ab dann solltest du dir mal ein anderes Polrad von einem funktionierenden Fahrzeug besorgen und dieses Prüfen. Stellst du Unterschiede fest dann ist was faul... Geht das Polrad jedoch schwer von der Metallplatte zu ziehen dann ist es ok und du kannst es wieder verbauen. Denn die Sache ist die, du machst den Motor an, mit der Zeit in dem der Motor läuft wird die Magnetkraft des Polrades immer kleiner bis der Motor dann ausgeht und wegen fehlender Magnetkraft nicht mehr anspringt. Lässt du das Fahrzeug jetzt eine Weile stehen springt der Motor sofort wieder an weil sich die Magnetkraft erholt hat und nun wieder ausreicht, die ganze Sache wiederholt sich dann aber wieder. Das ist meine Vermutung da du schon vieles getauscht hast und diese Probe mit der Metallplatte ist ja nicht umständlich also probier es mal. Ich hatte so ein Problem auch schon, zack neues Polrad ran weiter gings. wink.gif


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Auxburger
Geschrieben am: 05.11.2014, 09:30
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Die Magnetmaterialien, die alterungs- und wärmebedingt große Schwächen zeigen, sind seit Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre im Fahrzeugbau Geschichte.

Allenthalben zu finden in den Simsons sind allerdings wurmstichige Primär- und Zündspulen sowie Zündkondensatoren entweder im überlagerten DDR-Original oder als Neuware stark schwankender Qualität. Mit den Unterbrechern selbst sieht's nicht besser aus.

Peter


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Eisenbahner1983
Geschrieben am: 07.11.2014, 17:42
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Moin,

brauche in diesem Thread Hilfe ! Es geht auch um die KR51/1S

Link zum Threadthema: Primärspule


Gruß Björn


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