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> Unterschiede Kurbelwellen
Gast
Geschrieben am: 24.12.2014, 13:18
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Hallo Mopedfreunde

In diesem Thread soll es mal um die Kurbelwellen gehen.

Da ich hin und wieder mal Motoren regeneriere und derzeit wieder einen 64er auf der Bank liegen habe drängte sich mir die Frage auf, ob man nicht auch eine 64er Welle mit schlanken Konus (1:10) auf ein Pleuel mit Nadellager oben umbauen könnte.

In erster Linie stellt sich die Frage, welche Kurbelwellen es überhaupt hab.

Gleich sind bei allen Kurbelwellen, Lagersitze, Abstände, sowie die Gewinde. Pleuellänge ist auch identisch.

Unterschiede gab es bei den Koni an der Lima. 1:5 und bis 66 1:10.

Desweiteren gab es unten geführte sowie oben geführte Pleuel.
Bedeutet nun das das unten geführte Pleuel automatisch einen 1:10 Konus hat? Oder gab es auch oben geführte Pleuel an 1:10 Wellen?

Inwiefern unterscheiden sich die unten geführten Pleuel zu den Wellen mit oben geführten Pleuel. Also gab es verschiedene Nadellager, Hubzapfen, Lagerbreite an der Unteren Pleuellagerung?

Viele Fragen. Ich hoffe auf viele Antworten und wünsche ein schönes Weihnachtsfest.

Ziel soll es sein, eine 1:10er Welle (unten geführtes Pleuel) mit einem Pleuel zu bestücken, welches oben ein Nadellager für die Kolbenbolzenlagerung hat.
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schwalbe rider
Geschrieben am: 24.12.2014, 13:22
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Untengeführte Wellen soll es Original gegeben haben _uhm.gif hmm.gif
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Gast
Geschrieben am: 24.12.2014, 16:21
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Sicher doch.
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andi2
Geschrieben am: 24.12.2014, 19:53
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Hallo,Bilder sagen mehr.mfg andi cool.gif


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essiquäler
Geschrieben am: 24.12.2014, 22:21
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Bei dieser Kurbelwelle ist es ähnlich aufgebaut, wie bei den RH2. Einen Umbau mit Pleul oben nadelgelagert ist nur mit viel Aufwand möglich. Aber es macht keinen Sinn, weil man bei der Zündungsauswahl nicht viele Möglichkeiten hat.
Deshalb verbaue ich eine solche Welle auch nicht, wenn es nicht sein muss.

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Grüße Gerald
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Gast
Geschrieben am: 25.12.2014, 11:41
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Inwiefern ist der Aufwand hoch? Entsprechende Möglichkeiten eine Kurbelwelle zu zerlegen und diese wieder zu fügen habe ich. Bei der Zündungsauswahl gibt es eigentlich auch kein Problem. Da sich nur der Konus des Polrades unterscheidet. Lässt man das Polrad nicht gerade runterfallen, so liefert es jahrtausende lang das nötige Magnetfeld zur Erzeugung elektrischer Spannung.
Sollte mal keins zur Hand sein, kann man die Koni ganz einfach austauschen.
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essiquäler
Geschrieben am: 25.12.2014, 21:27
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Es ist ungefähr der gleiche Aufwand, als wenn ich ein nadelgelagertes Pleul in eine Essikurbelwelle einbauen wöllte.


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Grüße Gerald
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Gast
Geschrieben am: 28.12.2014, 17:07
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Das ist richtig lieber Gerald.
Du schreibst immer Aufwand, Aufwand. Worin siehst du den Aufwand? Bei den Pleueln hat sich doch unten nicht geändert, oder?

Insofern bestünde der Aufwand lediglich im Trennen einer Kurbelwelle und dem Anschließenden fügen. Für diese Tätigkeit hätte ich jemanden an der Hand.

Die Frage die sich stellt ist lediglich, ob in eine Welle mit unterer Pleuelführung ein spätes Pleuel von S50 und Co. Passt, oder ob auch da andere Hubzapfen, respektive Lager nötig sind.
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essiquäler
Geschrieben am: 28.12.2014, 18:10
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Das Problem ist, dass das neue Pleulauge viel breiter ist. Da müsste an der Kurbelwelle gefräst werden. Und wenn ich Material wegnehmen, entsteht auch eine Unwucht. Dann müsste die Kurbelwelle danach ja wieder neu gewuchtet werden.

Man könnte auch das neue Pleul schmaler schleifen, aber ob es dann noch hält, ist die Frage.

Und darum lass ich das ganz einfach.


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Grüße Gerald
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Gast
Geschrieben am: 05.01.2015, 15:42
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Na das ist dochmal ne Ansage!

Ich habe nun, weil ich wieder in Chemnitz bin mein Repertoire an Wellen angeschaut.

Und tatsächlich. Es gab 1:10 er Wellen mit unterer Pleuelführung, sowie mit oberer Führung!

Anbei die Bilder:

Hier mit der Führung unten:



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Gast
Geschrieben am: 05.01.2015, 15:46
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Und hier eine mit der Führung oben (Viel Spiel unten)

Die Lagerung des Pleuels unten scheint aber auch verschieden zu sein. Im Schmierschlitz an der unten geführen Variante kann ich keine Rollkörper sehen (Kugellager links und rechts vom Schlitz???) wohin ich bei der Oben geführen Welle (logischerweise) ein Nadellager erkennen kann.

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Gast
Geschrieben am: 05.01.2015, 15:53
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Die Pleuelaugenmaße: unten geführt (10mm) oben geführt (12mm)
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essiquäler
Geschrieben am: 05.01.2015, 16:11
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Solch eine Welle hab ich noch nicht gehabt. Die kannste doch nehmen.


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Unhold
Geschrieben am: 05.01.2015, 16:17
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QUOTE (Gast @ 05.01.2015, 15:46)
... Die Lagerung des Pleuels unten scheint aber auch verschieden zu sein. Im Schmierschlitz an der unten geführen Variante kann ich keine Rollkörper sehen ...

Vielleicht ist da unten 'ne Bronzebuchse drin. hmm.gif


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der Unhold



"DEXIT" ... jetzt ! ... Raus aus der EU - her mit der D-Mark!
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Gast
Geschrieben am: 06.01.2015, 19:44
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QUOTE
Solch eine Welle hab ich noch nicht gehabt. Die kannste doch nehmen.


Diese Welle hat wiederum eine Bronzebuchse oben. Und dieses soll raus, damit 1:50 gefahren werden kann.

Zum Pleueltausch wäre diese Welle sicher hervorragend geeignet, aber sie ist noch neu und ungelaufen. Sogar sämtliche Farbmarkierungen vom Wuchten befinden sich noch darauf.

Er erwäge einen Tausch mit einer neuen DDR Welle mit 1:5er Konus und Nadellager oben. Sozusagen Neu gegen Neu.
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