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> Problem beim Einbau einer Kurbelwelle, Kurbelwelle hat sich verschoben.
Ernie56
Geschrieben am: 18.08.2015, 16:14
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Hallo ich wende mich an euch in der Hoffnung das ihr mir beim lösen eines Problems welches beim Einbau einer Kurbelwelle entstanden ist helfen könnt?

Bei dem Motor handelt es sich um einen RH 50 Motor dem ich eine neue Laufgarnitur nebst neuer Kurbelwelle spendieren wollte.
Die Montage der Kurbelwelle erfolgte in gewohnter Weise völlig Reibungslos bis ich voller Entsetzen feststellen musste das da irgend etwas nicht stimmen kann.
Als ich den Primärantrieb montieren wollte stellte ich fest das sich das Antriebsritzel nicht weit genug auf den Konus der Kurbelwelle aufschieben lässt.
Daraus resultiert jetzt das Kupplungsrad und Antriebsritzel einen Versatz um 2 mm aufweisen es besteht keine Flucht zwischen beiden.
Die ganze Kurbelwelle ist in Richtung Primärantrieb verschoben so daß nun auch das Pleuel um 2mm zuweit nach links steht.
Die Montage der Kurbelwelle erfolgte Vorschriftsmäßig unter Einhaltung der Einbau Reihenfolge der Ölleitscheiben.
Das Antriebseitige Wellenlager sitzt in seinen Sitz gegen den als Anschlag dienenden Seegering die Kurbelwelle wiederum sitzt mit der Wange und dessen Anschlag gegen den Innenring dieses Lagers wie also kann es möglich sein das sich der ganze Salat um 2 mm verschoben hat?
Ich habe die kurbelwelle mit einer Originalen Welle verglichen und dabei keinen messbaren Unterschied fesstgestellt außer das sich im Gegensatz zur original Welle zwei gleich große Gewinde darauf befinden.
An den Hälften des Motorgehäuses wurde nichts verändert was einen solchen Umstand erklären könnte.
Meinen zuletzt instandgesetzten Motor habe ich ebenfalls mit einer Nachbauwelle ausgerüstet da lief die Montage Anstandslos?
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich Ratlos und auch etwas frustriert da meine bisherigen Messungen an Kurbelkammer und Welle zu keinem Ergebnis führten!
Den Motor habe ich nun mittlerweile zum dritten Mal Demontiert und so langsam kommt mir der Gedanke zwischen Seegering und Wellenlager Ausgleichscheiben einzulegen um diese 2 mm zu kompensieren?
Ich habe aber nirgendwo gelesen das dieser Weg zum Erfolg führen könnte zumal dabei die Gefahr bestünde das die Kurbelwelle in der Kurbelkammer anschlägt?
Hat irgend jemand unter euch vielleicht einmal das selbe Problem gehabt?
Ich weiß nicht was ich falsch gemacht habe aber irgendwo muss ich etwas übersehen haben,aber was?
Ich wäre für einen Tip der zum Erfolg führen würde sehr Dankbar damit ich endlich diese vermalledeite Kurbelwelle in den Motor hinein kriege?

Mfg..Ernie _uhm.gif

Angefügtes Bild
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Jeder Ingenieur kann eine Wanze zertreten aber alle Ingenieure können keine Bauen.
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Da es in letzter Zeit auf Grund meiner Schreibweise Kritik hagelte möchte ich hier in aller Höflichkeit erklären das ich nicht deutscher Bauart bin!
Ich bin vor circa 20 Jahren aus den Niederlanden nach Deutschland übergesiedelt demzufolge bin ich der perfekten deutschen Schreibweise nicht mächtig.
Sollten sich in meinen Berichten einmal ein Komma oder ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen oder irgend etwas was da nicht hingehört einschleichen dann möge man mir das doch bitte nachsehen?


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Simson SR 1 Baujahr 1956 (Maron)
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subfossil
Geschrieben am: 18.08.2015, 16:35
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Du kannst doch immer nur eins pro Beitrag hoch laden wink.gif


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Mfg Nico
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Ernie56
Geschrieben am: 18.08.2015, 16:43
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Ok Danke hatte ich vergessen biggrin.gif


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Ernie56
Geschrieben am: 18.08.2015, 16:49
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Hier noch ein Bild vom verschobenen Pleuel.
Den Motor könnte ich so nicht betreiben da die Bronzebuchse nicht genau mittig im Kolben sitzen würde was zu einer einseitigen Belastung des Kolbens der Kolbenringe und des Zylinders führen würde.

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Ernie56
Geschrieben am: 18.08.2015, 17:34
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Der Seegering ist ordnungsgemäß montiert das Wellenlager sitzt dagegen.

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Rico2TG
Geschrieben am: 18.08.2015, 17:42
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...So wie ich das sehe hast du unter dem kupllungskorb die scheibe auf der getriebewelle vergessen blink.gif

Sicher das die Kurbelwelle falsch sitzt???
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Ernie56
Geschrieben am: 18.08.2015, 18:33
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Hallo.
Nein kannst dich beruhigen ich habe dieses Foto nur zu Demonstrationzwecken aufgenommen die Anlaufscheibe Habe ich zuvor entfernt.
Habs nur zusammen gesteckt.
Auch mit Anlaufscheibe besteht dieser Versatz.
Die Welle sitzt eindeutig verkehrt.


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Rico2TG
Geschrieben am: 18.08.2015, 19:05
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...aber allein dein Kupplungskorb sitzt meiner Meinung nach zu weit am Gehäuse unsure.gif

Auch schon gehabt...der Korb hat letztendlich am Simmerring geschliffen...Deswegen der Gedanke!
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Ernie56
Geschrieben am: 19.08.2015, 13:49
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Ich habe den Motor zerlegt und es befand sich nur eine Anlaufscheibe unter dem Lagerring des Kupplungskorbes.
Ich habe doch nichts weiter gemacht als sämtliche lager gewechselt und die neue Nachbauwelle eingesetzt und nun wie aus dem nichts dieses Problem. hmm.gif
Die beiden Zahnrader befanden sich genau in Flucht als ich den Primärtrieb demontierte das weiß ich genau!
Würde ich jetzt zum Ausgleichen den Korb unter Zuhilfenahme einer stärkeren Anlaufscheibe ein Stück vorsetzen dann geschieht das auf Kosten des dann noch zur Verfügung stehenden Gewinderestes für die Befestigungsmutter,glaube das wäre keine gute Idee?
Außerdem bliebe dann immer noch das Problem mit dem Pleuel denn die 2 mm sind einfach zu viel.
Ließe ich dies einfach außer acht dann würde sich der Motor bei mir bestimmt dafür bedanken?


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matze65
Geschrieben am: 19.08.2015, 14:10
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...die Verschleißspuren am Primärritzel zeigen aber, dass der Versatz schon vorher war hmm.gif



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Grüße,
Matthias
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NorbertE
Geschrieben am: 19.08.2015, 19:13
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Du wirst ein Schei.. Gehäuse erwischt haben. biggrin.gif

Die KW kann nicht wandern/verschoben werden. Dazu ist im Kurbelgehäuse nicht genügend Platz vorhanden. Wenn die 2mm verschoben wäre, würde eine Wange schleifen.
Das Pleuel musst Du eh ausrichten. Das geht schon. wink.gif Der Bayer würde sagen "Dös pascht scho" laugh.gif


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Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
Karl Kraus
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Otto
Geschrieben am: 19.08.2015, 20:25
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Und wenn zum Vergleich die alte KW nochmal einbaust... wie sieht es dann aus?


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Twingo C06 Bj 1998 (Alltagsfahrzeug)
Trabant 601 Bj 1989 (lange nicht mehr bewegt...)
Ninja ZX6R Bj 1998 (als Neufahrzeug gekauft und dabei geblieben, soll eine rollende Restauration werden, derzeit 84.000km auf der Uhr)
SR2E Bj 1962 (seitdem in Familienbesitz, wartet auf Überholung)
Pegasus KM30 Bj 1994 (als Alltags und Reiserad, rollende Restauration, geschätzt 70.000km gelaufen, eine MIFA-Marke????)
Giant Terrago Bj 1999 (Mountainbike geschätzt 40.000 km gelaufen)
MIFA Klappie Bj 1972 (derzeit im Aufbau)
Diamant 35154 Schwanenhals (Projekt für irgendwann)
weitere Fahrräder...
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Ernie56
Geschrieben am: 23.08.2015, 19:29
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Es wurmt mich das mir während der Demontage des alten Motors nicht einfiel einige Fotos zu machen.
Ich will mich nicht Streiten aber ich weiß was ich gesehen habe beide Zahnräder liefen in Flucht.
So aber jetzt will ich mal ehrlich zugeben das ich während der Montage der Kupplungswelle geschlampt habe.
Mir ist leider völlig entgangen das ich den Lagerendsitz(gegen den Sprengring)falsch interpretiert habe.
Erst bei genauem Hinsehen bemerkte ich das sich der Sprengring leicht in der Nut bewegen ließ!
Ich habe das Lager mitsamt Kupplungswelle entfernt und wieder von neuem Montiert aber diesemal richtig.
Nun habe ich zwar etwas über 1 mm Spiel zwischen Kupplungsrad und Gehäuse gewonnen aber das Problem mit dem nicht mittig stehenden Pleuelauge steht immer noch im Raum.
Um mir ein ungefähres Bild über die vorhandenen Platzverhältnisse der Kurbelwelle innerhalb der Kurbelkammer machen zu können habe ich die neue Kurbelwelle lose in den Motor gelegt und beide Hälften verschraubt.
Dann wurde das Kupplungsrad inqlusive Anlaufscheibe und Buchse montiert und anschließend das Ritzel auf die Kurbelwelle aufgeschoben und mit der Mutter Handfest gesichert.
Ich betone nochmal das ich die Kurbelwelle ohne Lager im Motor eingelegt habe die Welle lag also lose unten auf den Lagersitzen.
Ich habe dann die Welle soweit verschoben bis beide Zahnräder von Ritzel und Kupplungskorb genau übereinander standen und dabei festgestellt das zwischen der Kurbelkammerwandung und Kurbelwellenwange(Kupplungsseitig)wesentlich mehr Freiraum besteht als das auf der gegenüberliegenden Seite der Fall ist!
Schiebe ich nun die Welle in die richtige Position(Pleuelauge genau mittig)dann habe ich wieder diese 1,9mm Versatz.
Fazit.
Würde ich nun erneut diese Welle nach Vorschrift montieren (linkes Lager gegen den Sprengring)dann hätte ich dasselbe Problem wie vorher.
Das ist doch nicht normal oder?
Aus meiner Sicht könnte nur das Einlegen von 2 Distanzscheiben entsprechender Bemaßung Montageseitig zwischen Sprengring und Lageraussenring des Wellenlagers Abhilfe schaffen?
Natürlich müssten diese Scheiben mit Einkerbungen versehen werden um den Ölleitfluss von der Olleitscheibe her zu gewährleisten?
Die zweite Überlegung wäre eventuell eine 1,9mm starke Messingscheibe zwischen der Anlauffläche der Wange und dem Innenring des Kupplungseitigen Wellenlagers einzulegen.
Bitte haltet mich nicht für einen Deppen es ist nur eine Überlegung? _uhm.gif
Ich habe ausgerechnet das mir dann anschließend auf der Einstellseite(Zündung)trotz eingelegter Ölleitscheibe noch circa 0,6 mm Raum bleiben um das vorgeschriebene Axialspiel der Kurbelwelle einstellen zu können!

Eine Option gäbe es allerdings noch die ich bisher nicht in Betracht gezogen habe?
Würde ich den ganzen Schlamassel jetzt so montieren wie gewohnt wie groß wäre dann die Chance das sich die Kurbelwelle während des Betriebes innerhalb der lagerringe oder mitsamt der Wellenlager in den Sitzen in die richtige Position schiebt,hier ist wohl der Experte gefragt...? hmm.gif

Mfg Ernie cry.gif


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Ernie56
Geschrieben am: 27.08.2015, 19:13
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Einen recht schönen guten Abend an alle Schrauber.

Alle Probleme erkannt und behoben mein Moter befindet sich aus mechanischer Sicht in bester Ordnung.
Ob er auch seinen Dienst wie ich es geplant habe versehen wird das wird sich spätenstens nach dem ersten Startversuch zeigen.
Ich habe mir einige Tage den Kopf zerbrochen weshalb nach der Montage soviele Probleme auftauchten demzufolge habe ich mich kurzerhand entschlossen das Triebwerk noch einmal in alle seine Einzelteile zu zerlegen.
Beim Demontieren hatte ich große Schwierigkeiten die beiden Motorhälften zu trennen da ich dafür keine Trennvorrichtung habe.
Dem sehr guten Dichtungsmittel hatte ich es zu verdanken das die Hälften zusammen pappten als wären sie miteinander Verschweißt!
Erst als ich zwischen die Hälften eine sehr scharfe Klinge trieb(natürlich sanft)gaben sie nach und ließen sich auseinander nehmen.
Das rechte Lager löste sich mitsamt der Halfte von der Kurbelwelle aber das linke blieb auf der Welle stecken.
Dank Trennmesser konnte ich es aber Problemslos von der Kurbelwelle lösen.
Alle Teile Teile gereinigt die restliche Dichtmasse von den Dichtflächen entfernt und andere Wellenlager eingebaut inqlusive alle Radialdichtringe neu.
Das ganze wieder montiert und siehe da die Kurbelwelle weist keinen Versatz mehr auf und das Pleuel steht auch genau in der Mitte der Zylinderbohrung.

Bitte nicht fragen welchem Umstand ich es nun zu verdanken habe das alle Maße jetzt stimmen,ich weiß es nicht??????? _uhm.gif
Als weitere Maßnahme habe ich diesem Motor einen neuen Primärtrieb spendiert da der Originale schon ziemlich ausgelutscht aussah.
Dieser neue Primärtrieb (Kupplungsrad und Antriebsritzel)ließen sich genau so schwer installieren wie der den ich bei einen anderen Motor montiert habe.
Es lag nicht an der Konstruktion sondern an der Bemaßung des Lammellenträgers(Korb)da dieser höher ausgeführt ist als das original.
Die 6 Stützflächen für die erste Kupplungslamelle lagen um etwa 3mm zu hoch demzufolge kam das gesamte Kupplungspaket (Lamellen und Mitnehmer Scheiben) um diesen Betrag bei der Montage desselben höher zum liegen.
Dieser Umstand führte dazu das ich die Kupplung nur um die Hälfte betätigen konnte und das auch nur sehr schwer außerdem kam der Deckel bei voll gezogener Kupplung außerhalb der 4 Stehbolzen zum liegen was mich sehr beunruhigte.
Abhilfe schafte in diesem Falle nur das Ausfräsen der 6 Lamellenzapfenschlitze um 3 mm.Diese Arbeit war eine echte Herausforderung und beanspruchte circa 4 Stunden schweißtreibende Arbeit zumal die 6 Stützflächen für die Lamellenzapfen möglichst in horizontaler und glatter Form herausgearbeitet werden sollten!
Der Aufwand hat sich gelohnt denn jetzt passt das komplette Kupplungspaket vom erforderlichen freien Spielraum her genau in den Korb und ich kann die kupplung voll und geschmeidig betätigen.
Ich habe alle Arbeitsschritte(jeden einzelnen)Videotechnisch erfasst so daß daraus eine 12 teilige Videofolge entstehen wird die ich demnächst außerhalb dieses Forums Online stellen werde!

Mfg Ernie biggrin.gif


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Ernie56
Geschrieben am: 28.08.2015, 10:35
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Ich möchte kurz zum Thema Vape Zündanlage wechseln denn das könnte mein Thema technisch bereichern?
Ich suche händeringend nach einen kompetenten Erfahrungsbericht der das Thema Einbau und Inbetriebnahme dieser elektronischen Zündanlage beschreibt.
Sehr bin ich daran interessiert zu erfahren wie sich der RH 50 bei Inbetriebnahme dieser Zündung verhält?
Wie ist das Kaltstartverhalten,wie läuft der Motor bezüglich des niedrigeren Drehmomentes des leichteren Polrades usw.
Ich habe schon seid 1 Jahr eine neue Vape im Schrank liegen und jetzt während der Montage meines Motors wäre der besste Moment gekommen um diese Anlage in meinen Motor einzubauen.
Technische Details braucht mir keiner zu erklären denn die kenne ich bestens!
Mich interessiert nur die Erfahrung und das "PRO und CONTRA" in Bezug zur Vape.
Im Internet habe ich bisher nur Müll gefunden mit dem ich nix anfangen kann.
Freue mich auf euere Anwort? thumbsup.gif

Mfg...Ernie

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