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> Elektrikprobleme SR50/1B Rücklicht >50V??
finnah
Geschrieben am: 20.12.2007, 15:15
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Hallo

ich habe hier zuhause eine Simson SR50/1B rumstehen, die mich langsam zur Verzweiflung bringt. Motortechnisch läuft sie (habe oft genug einen Bekannten genötigt sie mir fertig zu machen, da ich davon keine Ahnung habe). Nun habe ich ein Problem mit der Elektrik. An sich läuft alles was angeschlossen ist (Tachobeleuchtung, Blinkerkontrolle und Leerlaufkontrolle sind abgeklemmt), bis auf mein Rücklicht. Das brennt ständig durch. Das ist ja eine ganz normale Birne mit 2 Fäden (12V 21/5W).
Wenn mir dies nachts passiert, klemm ich einfach eben die Kontakte hinten um, so dass der Bremslichtfaden als Rücklicht benutzt wird. Aber sogar der nun als Rücklicht verwendete Bremslichtfaden schmorrt irgendwann durch. Interessant ist, dass nicht unbedingt der Faden beschädigt ist, sondern die "Haltestange" in der Birne weg ist und nur noch ein kleiner Ball aus geschmolzenem Metall zu sehen ist.
Ein anderes Problem ist, dass, sobald die Simson irgendwie feucht wird, sich meine Batterie (12V) vollkommen leerzieht und somit auch kein Blinker usw. mehr funktioniert.
Wenn beide Probleme aufeinander treffen, funktioniert also nur noch das Vorderlicht (beides, Abblendlicht und Fernlicht) und die Kontrolleuchte hierfür. Sie fährt natürlich noch wunderbar, aber ohne den Rest der Elektrik im Straßenverkehr zu fahren ist nicht angenehm.

Ich habe mir bereits den farbigen Schaltplan zu der 50/1b von Moser besorgt und angeschaut und mal mit einem Multimeter einiges nachgemessen. So habe ich z.B. die Spannung an meinem Rücklicht gemessen (ohne Birne), wo ja eigentlich nur 12V anliegen dürften. Bei Standgas lag die Spannung dort bei etwa 10V. Bei Vollgas ging die Anzeige bis auf 50V und höher. Für kurze Augenblicke sogar bis auf 57V.
Nun meine Vermutung: Vor "kurzem" war meine gesammte Spulenscheibe im Motor hin, sodass diese komplett ausgetauscht werden musste, was mein Bekannter getan hat. Wenn ich allerdings die hohen Voltzahlen am Rücklicht sehe, zweifle ich schon, ob da vllt. das falsche Ersatzteil eingebaut wurde. Eins mit mehr Wicklungen (kann ich mir aber eher nicht vorstellen, da mein Bekannter Ahnung davon hat).

Oder hat mein Rücklichtproblem einen anderen Hintergrund?
Hat vllt. auch jemand einen Vorschlag zu meinem Problem mit der Batterie?? Gibt es da besondere Schwachstellen, an denen man nachschauen kann???


edit: Interessant ist auch, dass das Vorderlicht heller leuchtet, sobald das Rücklicht seinen Geist aufgibt.

edit2: So. Habe nun wie gewünscht meine Schrift formatiert. Hoffe es ist nun OK

Vielen Dank schon einmal im Vorraus


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SR 50/1B oder doch ein Sammelsorium aus sämtlichen kompatiblen Simsonteilen??
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Stefan
Geschrieben am: 20.12.2007, 17:15
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Hallo,
also so richtig kann dir zwar nicht helfen, hätte aber eine Bitte.
Stell dich doch erstmal, damits bissl persönlicher wird. smile.gif
Dann überarbeite doch mal bitte deinen Text. Hier n Absatz, dort mal n großer Buchstabe. Ich als Jugendlicher hab schon damit zu tun das zu entziffern. Hier gibt es auch welche, die sind 3 Mal so alt wie ich. biggrin.gif rolleyes.gif laugh.gif
Ist nicht böse gemeint, sondern nurn Hinweis thumbsup.gif

Stefan

Bearbeitet von Stefan am 20.12.2007, 19:15
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Maik
Geschrieben am: 20.12.2007, 19:01
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Klingt ja sehr komisch das Ganze.
Hast du mal gemessen, was direkt von der Lima an der Klemmleiste ankommt.
Da siehste dann, ob wirklich zuviel Spannung von der Lima geliefert wird!
Geht eigendlich die Lampe vorne auch kaputt?
Mess mal die Spannung vorn nach!
Und der Grund für die entladen Batterie könnte ein kurzer in der E - Anlage sein.

Gruß Maik
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Hille
Geschrieben am: 20.12.2007, 21:45
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Hallo finnah,

du bedenkst aber beim Messen auch, das du Wechselspannung misst, also Messgerät auf AC stellen. Und ohne Last wird sowieso nicht gemessen, also Glühlampe reinschrauben (Birnen hängen am Baum). Ach, klemmt doch mal wieder die Tachobeleuchtung an. Und jetzt miss mal die Spannung und schreibe sie hier rein.

Gruß Hille


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finnah
Geschrieben am: 21.12.2007, 12:38
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Hi.

Ersteinmal danke für die schnellen Vorschläge. Ich habe tatsächlich die Spannung am Rücklicht falsch gemessen. Da lernt man sowas 2 Jahre lang in der Schule und machts dann in der Praxis doch falsch.

So. Die Fernlichtkontrolleuchte ist angeschlossen und funktionstüchtig. Nun habe ich die Spannung am Rücklicht mit und ohne Birne nocheinmal richtig gemessen. Es kamen annähernd identische Ergebnisse raus. Ohne Birne 10V bei Standgas bis 23V bei Vollgas. Mit Birne im Standgas ca. 9V. Bei Vollgas bis zu 17V. Sowohl bei Fernlicht als auch bei Abblendlicht. Allerdings sind die Kontakte sehr oxididiert und entsprechend sind die Messergebnisse.

An der Lima habe ich im Standgas ca. 14V , bei Vollgas wieder die 57V gemessen, dieses mal habe ich aber relativ sicher richtig gemessen. (sowohl Kabel zur Masse, als auch Kabel zu Kabel)

Irgendwie widersprechen die Messungen all meinen elektrotechnischen Kenntnissen. Laut Schaltplan geht doch die Leitung direkt zum Zündschloss und dann zum Rück- bzw. Vorderlicht. Wie kann dann aus den 57V auf einmal 23V spitze werden??

Das Zündschloss wurde ebenfalls schon einmal ausgetauscht. Ich hoffe da ist alles richtig angeschlossen worden. Ansonsten sieht die Steckleiste im "Bauch" der Simson relativ original aus. Inwiefern das nun genau der Fall ist habe ich noch nicht nachgeprüft (ist so kalt in der Gerage).

Was mir auch noch Interessantes aufgefallen ist, ist dass bei der Batterie 4V Gleichspannung bei ausgeschalteter Zündung anliegen. Ist klar. Die Batterie ist ja auch leer. Wenn ich allerdings die Zündung einschalte sinkt die Spannung bis auf ca. 0,5 V runter und dabei sind alle Gleichstromverbraucher wie Blinker, Hupe usw. nicht betätigt.
Lässt das darauf schließen, dass generell und nicht nur bei Nässe ein Kurzer drin ist??

Bin schon kurz davor, das ganze Kabelgedöns rauszuschmeißen und alles neu und richtig zu verkabeln. Ist vieleicht ne "scheiß" Arbeit, aber die Kabel sind sowieso sehr brüchig und porös und dann hab ich endlich alles so wie es muss.


mfg
finnah


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SR 50/1B oder doch ein Sammelsorium aus sämtlichen kompatiblen Simsonteilen??
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DUO78
Geschrieben am: 22.12.2007, 12:39
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Moin finnah,

QUOTE
An der Lima habe ich im Standgas ca. 14V , bei Vollgas wieder die 57V gemessen, dieses mal habe ich aber relativ sicher richtig gemessen. (sowohl Kabel zur Masse, als auch Kabel zu Kabel)

Irgendwie widersprechen die Messungen all meinen elektrotechnischen Kenntnissen. Laut Schaltplan geht doch die Leitung direkt zum Zündschloss und dann zum Rück- bzw. Vorderlicht. Wie kann dann aus den 57V auf einmal 23V spitze werden??


Hast du bei der Messung an der Lima die Beleuchtung (als Last) eingeschalten gehabt oder nicht?
Wenn nicht, würde das deine hohen Messwerte erklären! (unbelasteter ungeregelter Generator = gemessene Leerlaufspannung)

---

QUOTE
Was mir auch noch Interessantes aufgefallen ist, ist dass bei der Batterie 4V Gleichspannung bei ausgeschalteter Zündung anliegen. Ist klar. Die Batterie ist ja auch leer. Wenn ich allerdings die Zündung einschalte sinkt die Spannung bis auf ca. 0,5 V runter und dabei sind alle Gleichstromverbraucher wie Blinker, Hupe usw. nicht betätigt.
Lässt das darauf schließen, dass generell und nicht nur bei Nässe ein Kurzer drin ist??


Hast du die Leerlaufkontrolle berücksichtigt? Die zieht ja auch Strom...
Da die Batterie sowieso schon tiefentladen ist kann sie gerade so die 4V ohne Stromfluß halten. Sobald die 2W der Leerlaufkontrolle abverlangt werden (Zündung ein), bricht die Batteriespannung trotz des geringen Stroes extrem zusammen, da die Batterie wegen der Tiefentladung keine Leistungsreserven mehr hat.

Falls du Pech hast, wirst du deine Batterie nicht reaktiviert bekommen und dir daher eine Neue kaufen müssen. ... Wie gesagt: Falls du Pech hast.

---

QUOTE
Bin schon kurz davor, das ganze Kabelgedöns rauszuschmeißen und alles neu und richtig zu verkabeln. Ist vieleicht ne "scheiß" Arbeit, aber die Kabel sind sowieso sehr brüchig und porös und dann hab ich endlich alles so wie es muss.


Also wenn die Kabelisolierungen bei der kleinsten Bewegung (leichte Biegungen) schon aufbrechen, dann solltest du wirklich deinen Kabelbaum oder einzelne betroffene Kabel erneuern.
Falls du die (Einzel-)Kabel nicht in den Original-Farben bekommst, dann drucke dir den Schaltplan aus und fertige dir eine Legende an (z.B. Rückseite), in der du folgende Informationen zu den geänderten Kabelfaben einträgst:

von "Komponente" "Klemme" | zu "Komponente" "Klemme" | origi-Farbe | neue Farbe

Somit behälst du dann auch später den Überblick, wenn du dir diesen Plan mit der Legende gut aufbewahrst.

---

Betreffs des durchbrennenden Rücklichtes:

Du hast unter Belastung der Lima bei Vollgas 17 Volt! Die Birnen sind auf 12V Nennspannung ausgelegt. In der KFZ-Technik wird bei der Bordspannung von 13,8...14,4V als normale Spannung ausgegangen, wobei bis 15V als höchste länger anhaltende Spitzenspannung noch als normal angesehen wird.

Schaue mal bitte nach deiner Scheinwerfer-Bilux, wieviel Watt die hat. Da sollte original eine 12V 35/35W drin sein. Nicht das da eine 25/25W-Birne drin ist. Da die Spannung dann wegen der "Minder-Belastung" höher geht, als die Birnen verkraften können, dann weren sicher die schwächsten Birnen zuerst durchbrennen (erst Tachobel. dann Rücklicht).
Aber es reicht auch schon aus, das bei richtiger Lampenbestückung wegen einer defekten oder fehlenden Tachobeleuchtung die Spannung so weit ansteigt, dass die Rücklichtbirne (als schwächste im Stromkreis) als erste durchbrennt.

Die Lima-Spule ist original eine 12V/42W, welche wie folgt belastet wird:
35W Scheinwerfer (Abbl./Fern) + 5W Rücklicht + 2W Tachobeleuchtung = 42W. Bei Fernlicht werden 44W gezogen, wodurch die Spannung nur unwesentlich zusammenbricht.

Gruß Frank


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joker317
Geschrieben am: 22.12.2007, 15:09
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hmm.gif Das mit den 17V ist ja sowieso so nicht richtig, ein Motor dreht ja im Fahrbetrieb nie so hoch wie im unbelasteten Zustand.
Nur mal so als Einwurf biggrin.gif
MfG joker317
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DUO78
Geschrieben am: 22.12.2007, 15:23
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Joker317, das ist nicht nur ein Einwand, sondern Realität!

Die Frage ist jetzt, wie weit finnah den Motor im Stand wirklich hochgedreht hat.

Wenn es wirklich bis Anschlag war, dann sind die gemessenen 17V reell, weil im Stand sogar einige hundert(?) Umdrehungen mehr drin sind, als im reellen Fahrbetrieb.

Danke für deinen Hinweis/Einwand. Ich habe dieses beim Schreiben "übersehen".

Gruß Frank


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finnah
Geschrieben am: 28.12.2007, 17:44
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So.
Erst einmal frohe Weihnachten nachträglich rolleyes.gif rolleyes.gif .
Wie bereits angelündigt, bin ich nun dabei die Elektrik meiner SR 50/1B komplett zu erneuern. Mir ist dabei ein loses Kabelbündel im "Bauch" der Simson aufgefallen, das aufgerollt und nirgends angeschlossen war. Nach einigem Suchen ist mir aufgefallen, dass das evtl das frühere Kabel der Leerlaufkontrollleuchte sein könnte. Jetzt ist nur die Frage wo muss das angeschlossen werden. Das eine Ende am Birnchen, aber das andere Ende?? Das andere Ende muss natürlich am oder im Motor-/Getriebeblock angeschlossen werden. Allerdings weiß icht nicht wo. Bei mir kommen 4 Kabel aus dem Motor-/Getriebeblock, die von der Lichtmaschine sind. Ansonsten sind da nirgends kabel, außer einer kleinen Klemme. Was zuvor anscheinend als Masse missbraucht wurde. Dort geht ein Kabel vom Minuspol der Batterie zu der besagten Klemme, dann zum Massepunkt unter den Steckkontaktblöcken und dann zur ELBA. Meine vermutung ist nu, dass vielleicht die besagte Klemme evtl. für die Leerlaufkontrolleuchte sein könnte, da ein zweiter Massepunkt bei dieser Strippe auhc auf dem Schaltplan nicht eingezeichnet ist.




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SR 50/1B oder doch ein Sammelsorium aus sämtlichen kompatiblen Simsonteilen??
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DUO78
Geschrieben am: 29.12.2007, 02:52
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Moin,

sieht das bei dir so aus? http://www.dumcke.de/olc/popup_image.php?pID=2060&imgID=0

Das Bild zeigt dir den Motor mit Leerlaufkontakt. (oberhalb der roten Plastikschraube)

Die Verkabelung kannst du den Schaltplänen bei http://www.moser-bs.de entnehmen.

Gruß Frank


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finnah
Geschrieben am: 29.12.2007, 17:57
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Hi.

Ich habe hier und hier einfach mal 2 selbst gemachte Bilder hochgeladen. Entschuldigt die Qualität, aber ich hatte gerade nur ein Handy zur Hand. An meinem Motor ist, neben der Kabel der Lima, wirklich nur diese eine Klemme da, die dort zu sehen ist. Da, wo die Klemme normalerweise sein sollte, ist nicht einmal eine Schraube oder sonst irgendwas. Nicht mal ein gestopftes Loch. Da ist echt garnix. Nur Blankes Metall von der Abdeckung. Jetzt bin ich ein wenig ratlos, da die Klemme anscheinend an einer der Befestigungsschrauben des Getriebedeckels befestigt ist. Ist das doch einfach nur die Masse des Motorblocks? Aber wo ist dann mein Leerlaufschalter?



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DUO78
Geschrieben am: 29.12.2007, 21:15
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Moin,

Das ist wirklich nur ein Masse-Anschluss! Anscheinend hast du dann einen Motor ohne Leerlaufkontrollkontakt (Austauschmotor?).

Du könntest das aber anhand der folgenden Anleitung selber nachrüsten: http://www.simson-umbau.de/?site=tutorials...Technik&tutid=9
(Der Link könnte ggf was für das FAQ sein, da allgemein auf alle M5x1-Motoren anwendbar!)

Sei dir aber über die Folgen mangelhafter Ausführung und mangelhafter Schraubensicherungen im Klaren!

Gruß Frank


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finnah
Geschrieben am: 03.01.2008, 11:37
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Moin.
So.
Es ist vollbracht. Ich habe nun meine Elektrik erneuert und exakt nach Schaltplan wieder neu angeschlossen. Die einzige Ausnahme die ich gemacht habe ist, dass ich das gelb-schwarze Kabel, welches von der Klemmleiste zur Leerlaufkontrollleuchte und dann zur Hupe geht, direkt von der Klemme an der Hupe angeschlossen habe. Der Grund ist ja eben, dass ich keinen Leerlaufkontrollschalter habe.


Allerdings ist mir bei der Probefahrt wieder das Rücklicht durchgebrannt. Das hat mich dann natürlich noch einmal zu Nachdenken angeregt.

QUOTE
Die Lima-Spule ist original eine 12V/42W, welche wie folgt belastet wird:
35W Scheinwerfer (Abbl./Fern) + 5W Rücklicht + 2W Tachobeleuchtung = 42W. Bei Fernlicht werden 44W gezogen, wodurch die Spannung nur unwesentlich zusammenbricht.


Passt das?? Weil: Die Tachobeleuchtung ist, zumindest laut Schaltplan, doch garnicht im Stromkreislauf der Lima. Die Tachobeleuchtung bekommt laut Schaltplan den Saft von der Batterie.
Somit würde man mit der Rechnung 35W Scheinwerfer (ja, es ist ein original Narva 12V 35W/35W) + 5W Rücklicht + 2W Fernlichtkontrolle = 42W bei Fernlicht aufgehen.

Bei Abblendlicht wären allerdings ja diese 2W von der Fernlichtkontrollleuchte übrig, die ja wieder irgendwo verteilt werden müssen.... Ich weiß ja nicht wie empfindlich das 5W Rücklicht ist.

Da ich beim Erneuern der Elektrik gemerkt habe, dass bei unserer gebraucht gekauften Simson anscheinend recht viel rumgepfuscht worden ist, kann ich das Werk ja weiterführen, wenn ich das Rücklicht unter origninalbedingungen nicht gemäß zum laufen bringen kann, und einfach einen Widerstand vormRücklicht schalten. Aber erst werde ich nocheinmal nachschauen ob ich nicht doch noch irgendwo einen Fehler finde.


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DUO78
Geschrieben am: 03.01.2008, 15:09
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Moin finnah,

erst einmal ein gesundes neues Jahr!

Nein, du hast keinen Fehler gemacht (Somit alles richtig gemacht!). Ich selber habe nicht in den passenden Schaltplan geschaut. Deswegen meine trügerische Meinung betreff der Tachobeleuchtung. cry.gif

hmm.gif So, wie kannst du jetzt verfahren?

thumbsup.gif Ich hätte da einige Vorschläge, wie du zu vielen 2W auf die einfachste Weise verbraten kannst.
Ich hoffe nur, dass du gut genug mit der Elektrik klar kommst... laugh.gif

Variante 1:
Deine Leerlaufkontrolle wird ja nicht verwendet, da "Tot".
Also könntest du folgendes machen:
Schwarz-rot legst du auf Masse. Da wo das schwarz-gelbe Kabel gesessen hätte ziehst du ein Kabel nach 56b (gelb; Abblendphase) am SW oder am Abblendschalter (je nach dem, wo du am besten rankommst vom Platz).
Somit hast du nun eine 2W "Abblendlicht-Kontrolle/Licht-ein", die sich mit der 2W Fernlichtkontrolle -je nach dem ob Fern oder Abblend an ist- abwechselt. Es werden somit immer 42W gezogen (Solange die "Birnen" heil sind)

Variante 2:
Du ziehst grau-rot von der Tacho-Beleuchtung ab und isolierst den Kabelschuh gegen Kurzschlüsse. Nun ziehst du von dem freien Kontakt der Tacho-Bel. ein Kabel zur Zündschloss-Klemme 56 (weiß-schwarz; "Licht ein").
Zwar hast du dann bei Abblende 42W Verbrauch, aber bei Fernlicht 44W.

Variante 3:
besorge dir eine Rücklichtbirne mit 12V 23/8W (siehe z.B. http://www.louis.de/?topic=artnr_gr&artnr_gr=10031015 ), wenn dein Rücklicht original mit einer Zwei-Faden-Glühlampe bestückt ist.
Somit ist die Spule bei Abblende um 1W "überlastet", was aber kaum auffällt: 35W+8W=43W (Vorteil: Schohnt die Birnen etwas => etwas längere Lebensdauer der Birnen)
Aber bei Fernlicht sind es dann schon 3W Verlust, wegen der Kontrollleuchte. Jedoch sollte das der Helligkeit noch keine spürbaren Einbußen bringen.
Die 2W mehr im Stopplicht sind eher irrelevant, da es ja nicht ständig leuchtet und nicht deutlich heller wird.

Empfehlen würde ich dir die Varianten in folgender Reihenfolge:

- V3, weil keine Änderung in der Elektrik nötig; nur ein "Birnentausch"
- V1, weil nur ein zusätzliches Kabel gezogen werden muss und immer 42W gezogen werden (egal, ob Abblende oder Fernlicht)
- V2, weil bei Fernlicht der Nachteil der 44W Gesamtaufnahme besteht.

Du kannst auch V2 und V1 kombinieren und ziehst dauerhafte 44W. Effekt: Du siehst jederzeit durch die Kontrolleuchten (grünes N und blaue SW), ob Licht eingeschalten ist.

Tipp:
Notiere dir die Änderungen in einem Schaltplanausdruck! Das erspart dir, deiner Werkstatt oder dem eventuellen späteren Käufer einige Kopfschmerzen bei einer eventuellen Fehleranalyse, was da für Kabel wie geklemmt sind.

Gruß Frank


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KR50Peter
Geschrieben am: 04.01.2008, 11:07
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Hallo finnah,

Elektrik ist so ne Sache.
Erst mal muß alles Richtig angeschlossen sein. Komplett durchmessen.
Alle Kontakte sollten mit Kontaktspray benetzt sein. Ab- und aufstecke und bewegen.
Auf Festen Sitz der Kontakte und Glühbirnen achten, Notfalls mit Zange leicht zusammenbiegen.
Wackelkontakte führen auch zu Glühbirnendurchbrenner.
- SIEHE DEINE RÜCKLICHTKONTAKTE -> Korrosion.
Wenn die Spulen mal defekt war kann auch der Gleichrichter kaputt sein, dieser die Batterie mit Wechselstrom versorgt.

Ich habe in meinem Bastlerleben schon mal ein Problem mit der Elektrik gehabt, da habe ich alle Bauteile (Lima, Batterie, Gleichrichter, Lampenfassungen usw.) abwechselnd getauscht, Lima habe ich durchgemessen und festgestellt eine Spule war defekt, zu Schluss hab ich den kompletten Kabelbaum neu gezogen weil die Kare immer noch nicht richtig lief (war dann aber doch kein Elektrikproblem mehr).
Aber mir ist dann doch nach einander jede Birne kaputt gegangen, Angefangen vom Rücklicht. Bin dann Nachts nur noch mit Blinker gefahren, war ziemlich blöd. Das Problem war ein Wackelkontakt an der Steckverbindung beider Batteriepole. Die aber zuvor ebenfalls erneuert wurden. (Problemlösung - Kabelschuh zusammenbiegen)

Da ich u.a. noch Suzukibastler bin waren mir diese beiden Links bei der Fehlersuche sehr hilfreich.
Lichtmaschinen
Fehlersuche Ladestromkreis






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Grüße Peter

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VIERTAKTSINDZWEITAKTZUVIEL
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