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> Steuerteil Elektronikzündung
MrRed
Geschrieben am: 19.02.2019, 18:18
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Hast du schonmal eine Zündzeitpunkt Pistole angeschlossen um zu sehen ob es dir deinen ZZP hin und her verschiebt?
Ansonsten würde ich sagen dass was am Gaser/Wellendichtringen ist.
Kann ja auch eine Defekte Zündspule sein, sind aber alles Vermutungen über das Internet.
Wie gesagt, es gibt kompetente Schrauber zu denen man mit dem Fahrzeug gehen kann, über das Internet ist eine 100%ige Ferndiagnose nicht möglich.
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ckich
Geschrieben am: 19.02.2019, 18:47
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QUOTE (ddrschrauber @ 19.02.2019, 10:27)
Wenn es der Geber ist, dann erklärt mir mal warum ein neues Steuerteil jedes Mal funktioniert, ein altes nie wieder (bei mir zumindest nicht) und die Widerstandswerte am Geber passen?

Der Tim

Meist hat die Leiterbahn im Geber ein Riss.
Solange auf den Geber keine Vibration und Thermische Einflüsse wirken,
bekommt es über den Riss noch kontakt.
Deswegen sind auch die Widerstandswerte vom Geber meist ok.

Steuerteile müsste man an ein anderen Moped probieren ob sie wirklich nicht mehr gehen.
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ddrschrauber
Geschrieben am: 19.02.2019, 21:51
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QUOTE (MrRed @ 19.02.2019, 18:18)
Hast du schonmal eine Zündzeitpunkt Pistole angeschlossen um zu sehen ob es dir deinen ZZP hin und her verschiebt?
Ansonsten würde ich sagen dass was am Gaser/Wellendichtringen ist.
Kann ja auch eine Defekte Zündspule sein, sind aber alles Vermutungen über das Internet.
Wie gesagt, es gibt kompetente Schrauber zu denen man mit dem Fahrzeug gehen kann, über das Internet ist eine 100%ige Ferndiagnose nicht möglich.

Also ich kann mich wohl als kompetenten Schrauber bezeichnen. Ich weiß auch, wie sich der Unterschied zwischen Vergaserproblem und Zündungsproblem anfühlt. Es liegt definitiv nicht an Zündkerze und Steuerteilen. Das ist jetzt das vierte Steuerteil in 20 km. Ich werde mir jetzt Geber und Ladespule vorknöpfen.

Kann man die Spülen ausbauen, ohne sie abzulöten.

Der Tim


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MrRed
Geschrieben am: 20.02.2019, 12:50
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Ich dachte du willst Hilfe und ignorierst hier alle Vorschläge?
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ddrschrauber
Geschrieben am: 21.02.2019, 09:22
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„Such dir nen kompetenten Schrauber“ ist keine Hilfe. Neben dem was interessiert mich vor allem das warum. Dieser Serienfehler, den ich habe, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf eine gebrochene Leiterplatte zurückzuführen. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen ein Steuerteil auseinander zu nehmen, um rauszukriegen, was daran kaputt gegangen ist. Das müsste durch eine Spannungsspitze entstanden sein, die bei Windungsunterbrechung nicht entstehen kann.
Aber ich gebe dir insofern recht, dass ein defekter Geber möglich ist. Nur warum funktioniert das alles mit den eingebauten Steuerteil nicht mehr, auch nicht nach Tagen, mit einem neuen aber sofort? Das schließt in meinen Augen den Geber als Ursache schon wieder aus. Zumal die Widerstandswerte gepasst haben und ein Windungsschluss, ergo zu wenig Signalspannung damit unwahrscheinlich ist.

Der Tim

PS: welchen neuen Ladespulen kann man denn heutzutage trauen? Taugen die von Zwotec was? Die sind ja dreimal so teuer.


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jan_avr
Geschrieben am: 21.02.2019, 20:27
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Wie sieht es denn eigentlich auf der anderen Seite aus? Ist die Zündspule eine 6Volt oder EMZA? Ist der richtige Zündkerzenstecker verbaut? Ich meine 1kohm sollte der richtige sein. Elektrodenabstand ist 0,4mm? Vielleicht liegt hier ja auch der Fehler?


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ddrschrauber
Geschrieben am: 21.02.2019, 22:13
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Daran liegt es nicht. Die EMZA liefert eine so hohe Ausgangsspannung, das die auch ohne Zündspule gegen Masse knackende Funken abgibt. Aber die kommen nur alle gefühlte 50 Umdrehungen ein- zweimal. Unabhängig von der Potieinstellung.

Der Tim


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jan_avr
Geschrieben am: 22.02.2019, 10:00
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Mit EMZA meine ich die speziell für diese Zündung gebaute Zündspule. Aif dieser steht dann statt 6 odet 12Volt eben EMZA drauf.Es kann sein dass die Steuerteile durch Fehler in der Zündspule oder eben den Teilen nach denen ich oben gefragt habe zerstört werden.

Mfg Jan


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ddrschrauber
Geschrieben am: 28.02.2019, 08:32
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So, das Problem ist gelöst. Nachdem ich den Geber ausgebaut und die Leiterbahn freigelegt hatte, konnte ich weder was auffälliges messen noch sehen. Ich habe trotzdem einen neuen Geber eingebaut.
Der ist anders aufgebaut, als die S50-Geber. Soll heißen, es sind keine Gewinde drin, sondern Durchgangslöcher und die Einbuchtungen für die Ladespule fehlen. Damit könnte ich die Ladespule erst montieren, nachdem ich die Grundplatte nachgearbeitet hatte. Das hätte ich mir sparen können. dry.gif
Als ich alle Spulen wieder eingelötet und mit Multimeter kontrolliert hatte, fiel mir an der Ladespule ein stark flatternder Messwert bis unendlichen Widerstand auf. Das war der Fehler! Die Ladespule hat einen Wackelkontakt durch Windungsbruch. Das erklärt dann auch die Spannungsspitzen, die mir die Steuerteile zerschossen haben.
Also eine neue Ladespule (nicht die von FEZ) besorgt, die jetzt natürlich den schmalen Spulenkern hat und alles funktioniert wieder. _clap_1.gif

Der Tim


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docralle
Geschrieben am: 28.02.2019, 15:22
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Sowas kommt auch vor. An solche Fehlerquellen denkt man nicht so schnell.


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Geschrieben am: 01.03.2019, 12:52
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QUOTE (ddrschrauber @ 28.02.2019, 08:32)
... Nachdem ich den Geber ausgebaut und die Leiterbahn freigelegt hatte, konnte ich weder was auffälliges messen noch sehen ...

Das ist ja das Tückische bei den Gebern. Beim Messen der Durchgangs- und Widerstandswerte im kalten Zustand ist alles im grünen Bereich, und wenn dann die Belastung im Fahrbetrieb dazukommt, mit Wärmeausdehnung, dann ist wieder Schluß.

Ich habe bei meinen über die Jahre gesammelten defekten Gebern vor einiger Zeit mal alle vorher freigelegten Leiterbahnen der Platine mit einem dünnen Kupferdraht überbrückt und mit Lötkolben verlötet. Funktioniert seitdem tadellos und hat Geld gespart. Hinterher habe ich die freigelegten Bahnen dann wieder mit der Heißklebepistole versiegelt.

Wackelkontakt oder Windungsbruch der Zünd- oder anderer Spulen im warmen Zustand habe ich auch schon öfter erlebt. Da ist mit Messen im Kaltzustand oft auch nichts zu finden und dann muss man halt probieren.
Aber so eine Spule ist ja relativ schnell, nur auf Verdacht hin, raus- und auch schnell wieder reingelötet.


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ddrschrauber
Geschrieben am: 14.08.2019, 19:34
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Es geht leider weiter. Ich habe (nur im kalten Zustand!) nach ca. 1000 km Zündaussetzer bei mittleren Drehzahlen. Bei verringertem Elektrodenabstand sind die weg.
An der Ladespule liegen 145V an. Der Widerstand der Ladespule ist kalt 550 Ohm und warm 750 Ohm. Hat die Nachbauspule wieder ein Ding weg?

Der Tim


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