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> Pulverbeschichtung
christian
Geschrieben am: 11.01.2008, 20:51
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_uhm.gif
Ich restauriere seit einiger Zeit meinen SR1 Bj.1954/55. Nun geht es an die Lackierung.
Im Original war er lindgrün. Wer hat Erfahrungen mit vergleichbaren RAL-Farbtönen bei einer Pulverbeschichtung?
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doccolor
Geschrieben am: 11.01.2008, 21:07
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Servus Christian !!

Mit Pulverbeschichtung bekommst Du meistens Probleme, überleg Dir das nochmal.

Im RAL Bereich gibt es nicht einmal einen wenigstens halbwegs annähernden Farbton für das Lindgrün.

Doc wink.gif


--------------------
Aktuelle lieferbare SIMSON Farben als Lackstift, Spray und Spritzlack:
ägyptischblauSR50,alabaster, atlantikblau (versch. Varianten) atlasweiss, beige, beige(KR50), biberbraun, billardgrün (Varianten für S51/Schwalbe), blau S50N, blaumet.SRA,bordo,braungrau(SR50), brillantblau, diaphanblau, dunkelblau SR, dunstgrauSR50,erikaviolett(SR50), glasurblau,graphitschwarz(SR50), graubeige SR2(Export),hechtgrau, hellrot SR501C, ibizarot, (jalta)blau, kirschrot SR2(Export), lindgrün, malagarot SR50/1, maron, olivbeige (Varianten für Duo, Schwalbe, Habicht), orange, orangeocker DUO, pastellweiss, polarblaumet.SR50,rapsgelb, saftgrün, saharabraun(Varianten), sandgrau, silber-Metalleffekt alt und neu,tornadorot(S53), tundragrau (Varianten für Star/Spatz/Schwalbe),wasserblau 019 (Star 50), weinrot SR50B, weiss(SR80), Trittbrettsilber SR50,weiss SR50, verschiedene Linierungsfarben, Sitzbankblechfarben (verschiedene), verschiedene Rahmenfarben (Schwalbe/KR50), Lenkergrau(SR2), Knieblechbeige (S51), Sitzbankblech Star,
Hammerschlagfarben: Blau(KR50+SR2), Grau, Erikaviolett,Rotbraun
MZ Farben:
olympiablau ETZ, dunstgrau ETZ, orangerot ETZ, billardgrün ETZ,silber ETZ,metallicblue ETZ,NVA olivgrün TS, gelb TS, dunkelblau ES, maron BK, saftgrün TS, kristallblaumet. ETZ, alabaster ES, hellbraun ES, helles blautürkis ES/2, Linierung gold, orangerot RT, effektgrün met. RT, blaugrau RT, olivbeige ES, hellblau ES, graublau ES, postgelb ES, olympiablau TS, tiefblau TS, olivgrünmet. TS, rot 3011 TS (ca.), rot TS, grauweiss TS MILICIA, ES rot, kristallblau ETZ,dunkelblau TS, flammenrot TS, gelb ETS, lachsrot ES, adriaticbluemet.SM, icebluemet., grau LSW, Zierlinien dunkelgrün
AWO Farben: Maron
Zierlinien blau + gold,
REX Farben:
blassgrünmet./Linierung grün, Emblem gold/dkl.grün
FRAMO: Grau
IWL: Berlin: smaragdgrün,creme,coralle,hellblau,HS grau, Pitty: Bordeauxrot, dunkelblau,Maron, Wiesel: smaragdgrün,maron,Troll: hellblau
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christian
Geschrieben am: 11.01.2008, 21:22
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Hallo Doccolor,
vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Ich habe mir heute eine RAL-Farbtabelle angesehen. Ich finde den RAL 6021 blassgrün recht ähnlich.
christian
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doccolor
Geschrieben am: 11.01.2008, 22:33
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Von der Helligkeit her mag das sein, aber das Lindgrün ist wesentlich gelblicher, kräftiger und frischer, als dieses stumpfe, dreckige und kalte 6021.

Hast Du keinen Spezi, der Dir das "richtig" lackieren kann ??

Ausbesserungen bei Pulverbeschichtung kannst Du vergessen und die kommen garantiert....

Doc wink.gif


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ägyptischblauSR50,alabaster, atlantikblau (versch. Varianten) atlasweiss, beige, beige(KR50), biberbraun, billardgrün (Varianten für S51/Schwalbe), blau S50N, blaumet.SRA,bordo,braungrau(SR50), brillantblau, diaphanblau, dunkelblau SR, dunstgrauSR50,erikaviolett(SR50), glasurblau,graphitschwarz(SR50), graubeige SR2(Export),hechtgrau, hellrot SR501C, ibizarot, (jalta)blau, kirschrot SR2(Export), lindgrün, malagarot SR50/1, maron, olivbeige (Varianten für Duo, Schwalbe, Habicht), orange, orangeocker DUO, pastellweiss, polarblaumet.SR50,rapsgelb, saftgrün, saharabraun(Varianten), sandgrau, silber-Metalleffekt alt und neu,tornadorot(S53), tundragrau (Varianten für Star/Spatz/Schwalbe),wasserblau 019 (Star 50), weinrot SR50B, weiss(SR80), Trittbrettsilber SR50,weiss SR50, verschiedene Linierungsfarben, Sitzbankblechfarben (verschiedene), verschiedene Rahmenfarben (Schwalbe/KR50), Lenkergrau(SR2), Knieblechbeige (S51), Sitzbankblech Star,
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essifan
Geschrieben am: 12.01.2008, 08:50
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Hallo !!

Ich bin auch Doc seiner Meinung... thumbsup.gif
Spätestens zu irgendeinem Treffen wenn die Moppeds dann
nebeneinander stehen in der Sonne ärgerst Du Dich. Ich
denke deswegen geben sich hier die Sylvia und der Doc
so ne Mühe die alten Farben wieder "aufleben" zu lassen.
Und Ausbessern ist wie gesagt auch so eine Sache dann
für sich. hmm.gif
Pulvern würde ich z.B. nur das Sattelunterteil (schwarz).

Grüsse Mario


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Die Menschen fürchten die Wahrheit und vergöttern Lüge...wer sie belügt wird ihr Herr, wer die Wahrheit sagt, stets ihr Opfer.
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christian
Geschrieben am: 12.01.2008, 14:13
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kann ich kleine Kratzer bei einem gepulverten SR später nicht mit einem normalen Lack in dem gleichen RAL-Ton ausbessern?
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doccolor
Geschrieben am: 12.01.2008, 15:15
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Der pulverbeschichtete RAL Ton entspricht in keinster Weise dem normalen RAL Ton.

Ich mische viel nach Farbmuster, aber sobald eine Pulverbeschichtung kommt mit RAL Angabe, Hände weg. Da hab ich mein Lehrgeld schon bezahlt....

Für 15,50€ bekommst Du 500ml 2K Autolack im Originalton

Letztendlich musst DU die Entscheidung treffen...

Doc wink.gif


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karat
Geschrieben am: 15.01.2008, 21:03
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Hallo!

Habe mal ein bisschen im Velosolex Forum gestöbert. Auch dort wird kräftig an der Restauration alter Mopeds gearbeitet. Nachfolgend habe ich einen kleinen Erfahrungsbericht zum Thema Pulverbeschichtung:

"Hallo Schorsch,

das Pulverbeschichten ist eine Glaubensfrage.
Ich persönlich bin ganz davon abgekommen.
Weniger wegen der fehlenden Originalität bei Oldtimerrestaurationen als aus praktischen Gründen.

Der immer wieder ins Feld angeführte Vorteil der Schlagfestigkeit ist in Wirklichkeit gar keiner.
Eine Pulverbeschichtung ist nur unwesentlich schlagfester als ein guter handelsüblicher PU-Autolack von Herberts oder Glasurit.
Der Unterschied liegt in der Konsistenz von ausgehärtetem Pulver- und Spritzlack.
Die Pulverbeschichtung ist wesentlich zäher als der gespritzte Kollege, was dazu führt, das bei Steinschlag keine Partikel abplatzen.
Was man aber nicht sieht, ist, das sich die Beschichtung flächig vom metallischen Untergrund gelöst hat und nur noch wie eine Blase darüber hängt.

Genau das wird aber zum Problem, denn die Kunststoffbeschichtung ist nicht wasserdicht, sondern zieht Feuchtigkeit regelrecht an, bis die unterhöhlten Stellen als knallhart pralle Wasserblasen dann auch sichtbar werden. Da ist dann aber am Metall schon großer Schaden entstanden.

Sieh Dir mal pulverbeschichtete Stahlrohr-Gartenmöbel an, die über Jahre der Witterung ausgesetzt waren. Bei denen läßt sich das verrottete Metall unter der intakten Beschichtung teilweise mit Daumendruck einbrechen.
Defekte Stellen, falls man sie überhaupt zeitig entdeckt, lassen sich aber nicht gut von Hand nachbessern, da auf dem Pulverlack keine gute Haftung zu erzielen ist.

Vor Jahren war diese Beschichtung bei uns der Hit für die Endurofahrer.
Von denen würde es heute keiner mehr machen.

Weitere Nachteile sind die schlechtere (wellige) Oberfläche und der deutlich(!) geringere Glanzgrad, welcher auch noch bei Beanspruchung stark abnimmt und mit Hausmitteln nicht mehr aufpoliert werden kann.

Durch Korrosion stark zerfressene Metallteile können nicht gespachtelt, sondern müssen fachgerecht gezinnt werden, da der Untergrund nicht nur metallisch leitend sein muß, sondern auch eventuell aufgebrachter Spachtel sich bei den Einbrenntemperaturen verabschiedet. Zumindest oberflächentechnisch.
Das saubere Zinnen ist wiederum eine Kunst für sich. Ich kanns net.

Außerdem (das ist jetzt natürlich von der privaten Werkstatteinrichtung abhängig) ist das ein Verfahren, welches ich nicht mehr selbst ausführen kann, sondern weggeben muß.
Das man mit solchem Kleinkram wie einer Handvoll Motorradteile nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird, wird jeder schnell merken, der es versucht. Lackieren kann ich bei mir.

Das Pulverbeschichten ist eine tolle Sache, um verschleißarme Oberflächen im Innenbereich herzustellen. Büro- und Medizinmöbel z.B.

Falls Du trotzdem vorhast, Deine Teile pulverbeschichten zu lassen, frage gezielt nach Beschichtungen für den Außenbereich.
Die ist teurer, aber etwas beständiger gegen Feuchtigkeit und UV-Licht.
Und achte darauf, das alle Teile, vor allem die unregelmäßig geformten, wirklich bis in die Ecken und mit ausreichender Schichtstärke beschichtet sind.
Nachlackierungen von Hand halten auf dem Zeugs nicht und das komplette Entlacken eines beschichteten Teils ist was für jemand, der Vater und Mutter erschlagen hat.

Mein Gegenvorschlag, wenns halbwegs professionell sein soll:
Grundierung > 2-K Decklack

Bei steinschlaggefährdeten Stellen:
Grundierung > überlackierbarer Steinschlagschutz auf Wasserbasis > Decklack (Decklack mit 10...30 % Weichmacher)

Sollte hier doch was abplatzen, siehst Du die Schadensstelle sofort und kannst von Hand Lack nachtupfen.

Bei stark rostnarbigen Teilen 2-K Polyesterfüller vorlegen und schleifen (evtl. mehrfach)

Und: immer alles von einem Hersteller verwenden! Sonst gibts Blasen.



Viel Spaß

Gert"

Soweit also zum Thema Pulverlack! Auch mit der Überlackierbarkeit des Pulverlackes hat man u.U. so seinen Spaß!

Gruß

Karat
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Gringo
Geschrieben am: 15.01.2008, 21:41
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Pulvern ist gar nicht so verkehrt, habe damit einige Fahrräder gemacht, aber hochglanz ist das nicht. Ich würde bei einem Sr1 auch auf die gut alte Lackierung zurückgreifen, zumal du da keine Probleme mit der linierung bekommst, diese hält auf einer Pulverbeschichtung nicht so dolle. Außerdem ist der Lack Hitzebständiger, was sich bei vielen Oldtimern besonders an den Naben bemerkbar macht. Übrigens habe ich meine Dellen im Rahmen mit Aluspachtel geglättet, das geht dann ohne Probleme mit der Pulverbeschichtung.
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bikenils
Geschrieben am: 16.01.2008, 08:57
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Der Beitrag ist ja interessant. ABER, moderne Mountainbikes namhafter Hersteller werden alle gepulvert. Da wird immer der große Vorteil der Schlagfestigkeit genannt. Danach werden sie meistens noch mit Klarlack überzogen, um die Aufkleber zu schützen. Wie hält das Zeug dann? Gut, die Rahmen sind Alu oder Carbon, aber wie hält der Klarlack?

Nils


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"Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont." Aesop 6. Jh.v.Chr.
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christian
Geschrieben am: 16.01.2008, 16:37
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Hallo Leute,
ich habe nun mit einem Lackierer gesprochen der schon mehrere Oldtimer restauriert hat. Er gab mir den Tip den SR als erstes zum Sandstrahler zu bringen. Dann soll ich die Teile sofort pulvern lassen. Das Pulver soll somit als Grundierung dienen. Zum Schluß würde er mir den SR mit dem von Doccolor angemischten Lack überlackieren.
Was haltet Ihr von dieser Idee? _uhm.gif
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Gringo
Geschrieben am: 16.01.2008, 16:43
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kannst du mir den Sinn von der ganzen Aktion erklären?? Ich würde sagen, entweder lackieren oder beschichten wink.gif
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essifan
Geschrieben am: 17.01.2008, 16:00
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Doppelt gemoppelt !!

Was soll das denn? Original waren sie auch lackiert und das
hat jahrzehntelang gehalten. thumbsup.gif
Jetzt da die Mopeds nicht mehr im Alltagseinsatz sind und ab
und an mal bewegt werden und sowieso mit denen umgegangen
wird wie mit rohen Eiern dürfte es eine ordentliche Lackierung
eigentlich machen. smile.gif

(Falls Du zufällig zu viel Geld übrig haben solltest nehm ich Dir
gerne was von Deiner Bürde ab. wink.gif laugh.gif)

Gruße Mario


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karat
Geschrieben am: 17.01.2008, 21:37
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Gerade bei den preisgünstigeren Pulverlacksystemen kommen Epoxid- oder Polyesterharze zum Einsatz, die ihre Festigkeit durch die starke Vernetzung der Polymere erzielen. Damit entsteht schon einmal ein ganz anderes Materialgefüge, wenn man den Pulverlack mit einem normalen Lacksystem vergleicht! Dies macht die Überlackierbarkeit problematisch, da Haftungsprobleme auftreten können - muss nicht sein, kann aber passieren!
Der Lackhersteller Brillux empfiehlt z.B. bei seinen Pulverlacken die vorherige Grundierung und erst anschließend die Überlackierung mit einem konventionellen Lacksystem. Brillux schreibt zwar auch, dass unter Umständen auch ein Anschleifen genügt - aber darauf würde ich mich nicht verlassen - zumal deren Systeme aufeinander abgestimmt sind --> und hier liegt die Crux: Man muss schon genau Bescheid wissen, was man macht - sonst geht die Sache in die Hose!

So schreibt z.B. ein Lackierer im Forum von www.besserlackieren.de:

"Ich hatte den gleichen Fall bei einem Kunden mit pulverbeschichteten Türen, da hat sich der Decklack nicht mit dem Pulverlack vertragen, trotz Lösemitteltest kam es zu diesen Spannungsrissen, hier war die Lösung recht einfach, High Solid in dünnen Schichten mit langen Ablüftzeiten lackieren, so konnte das Lösemittel den Pulverlack nicht aufweichen, mann hätte auch einen Sperrgrund vorlegen können, wie Holger schon erwähnt hat.

Gruß Steve
seit 1980 Lackierer!"

Hochwertige Polyurethan-Pulverlacke, die bessere Eigenschaften aufweisen - kosten gutes Geld --> da ist die Frage ob man noch einen Preisvorteil hat, wenn man einen Pulverlack einsetzt.
Auch in der Anwendung würde ich Unterschiede machen! Ein Blech schwingt, ist flexibel, vibriert und ist etwas ganz anderes wie ein dickwandiger Rahmen (Thema: Haftung, Unterrostung --> siehe voriger Fred aus dem Velosolex-Forum). Ich lasse zur Zeit meine Schwalbe restaurieren - Rahmen (Pulverlack) - Bleche 2K-PUR Lack (also konventionell, kein Pulver).

Gruß

Karat






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