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> Extrem hohe Drehzahlen im Leerlauf. S50, Vermutlich vergaserproblem
fabbbiii
Geschrieben am: 28.03.2017, 15:58
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Hallo,

da ich das Problem hatte, das meine S50 im Leerlauf manchmal ausging wenn der Motor kalt wurde, habe ich beschlossen den Vergaser zu reinigen. Anschließend habe ich den Vergaser wieder eingebaut und das Ding lief einwandfrei rund. Schon nach der ersten Fahrt jedoch stotterte sie beim Fahren, da ich den Choke zu früh wieder zugemacht habe. Danach ging sie wie gewohnt im Leerlauf wieder aus. Nachdem ich dann wieder den Vergaser auf und wieder zugebaut habe und diesen eingebaut habe, ist das Standgas meiner S50 extrem hoch, bzw. die Drehzahlen sind extrem hoch; wie Vollgas quasi. Zudem habe ich immer ein sehr starkes spiel im Gasgriff, sobald ich den Vergaser eingebaut habe. Sobald ich den Bowdenzug mit Teillastnadel in den Vergaser schraube existiert dieses Spiel. Ich habe bereits den Bowdenzug neu eingespannt und auch überprüft ob das Plätchen richtig an der Teillastnadel liegt. Jetzt bin ich ratlos woran es liegen kann, dass so hohe Drehzahlen zu Stande kommen.
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SimsonSammler1234
Geschrieben am: 28.03.2017, 21:00
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Ich empfehle dir einen neuen Vergaser von MZA zu kaufen. Mir scheint so, dass deiner eine Macke hat. hmm.gif

Grüße Jörg


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arnold
Geschrieben am: 29.03.2017, 08:05
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Hast du den Kolbenschieber korrekt eingeführt? Spiel des Zugs und Drehzahl sprechen meiner Meinung nach für einen Fehler an dieser Stelle.

Bzgl. der vorherigen Probleme (stottern, ausgehen im Standgas etc.) würde ich eine falsche Schwimmereinstellung in Betracht ziehen.
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fabbbiii
Geschrieben am: 29.03.2017, 09:01
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Hey, mit der falschen Schwimmereinstellung liegst du goldrichtig, arnold. Die war bis zu 20 Millimeter über dem Sollmaß. Das habe ich auch korrigiert. Vielen Dank für den Hinweiß darauf, dass die früheren Probleme daran liegen könnten, ich habe mich schon gefragt welche Gründe das so haben könnte.
Es stimmt in der Tat irgendwas mit meinem Gasschieber nicht. Dieser klemmt nämlich. wenn ich alles zusammenschraube, dann ist erstmal kein Spiel im Gasgriff. Sobald ich diesen jedoch einmal betätige, entsteht mit jeder Betätigung ein größeres Spiel. Auch beim rausholen habe ich manchmal Probleme. Ich sehe auch eine kleine Macke an dem Gasschieber, die wahrscheinlich von der Standgasschraube kommt. Vielleicht ist mein Gasschieber dadurch etwas unförmiger und er klemmt?
Meine Frage ist nun, kann ich irgendwas an dem Gasschieber machen, wie zum Beispiel abschleifen oder ähnliches, oder sollte ich mir einfach gleich einen neuen besorgen?
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subfossil
Geschrieben am: 29.03.2017, 15:23
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Wenn es ne kleine Macke ist kannst du es mit Schleifpapier versuchen.



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Mfg Nico
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arnold
Geschrieben am: 29.03.2017, 15:40
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Genau, pder das Schräubchen hat einen weg. Vielleicht ist es einfach nur zu weit drin...
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fabbbiii
Geschrieben am: 29.03.2017, 16:29
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Hey, das mit dem Schleifpapier werde ich mal versuchen, danke für den Tipp.

Meinst du, dass die Leerlaufregulierungsschraube da klemmt oder welche meinst du? Die kann es nämlich nicht sein, da er selbst klemmt, wenn sie rausgedreht ist.
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arnold
Geschrieben am: 30.03.2017, 07:04
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Ja, das meinte ich. Wenn auch das Schleifen nicht hilft, muss eben ein neuer Schieber her...
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fabbbiii
Geschrieben am: 30.03.2017, 14:45
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So, ich habe jetzt die Nadel auf gut Glück sanft hin und hergebogen, und ein wenig von dem Gasschieber abgeschliffen. Der Vergaser läuft jetzt super. Das Standgas klingt super.
Allerdings ist mir aufgefallen, das sobald ich einen Gang einlege die Drehzahl merklich niedriger wird und der Motor etwas mehr kämpfen muss da zu bleiben, fahre ich dann einmal kurz an und bleibe stehen, säuft der Motor nach ca. 10-15 Sekunden kämpfen ab. Woran kann das nun liegen, immernoch am vergaser?
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SimsonSammler1234
Geschrieben am: 30.03.2017, 19:30
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QUOTE (fabbbiii @ 30.03.2017, 14:45)
So, ich habe jetzt die Nadel auf gut Glück sanft hin und hergebogen, und ein wenig von dem Gasschieber abgeschliffen. Der Vergaser läuft jetzt super. Das Standgas klingt super.
Allerdings ist mir aufgefallen, das sobald ich einen Gang einlege die Drehzahl merklich niedriger wird und der Motor etwas mehr kämpfen muss da zu bleiben, fahre ich dann einmal kurz an und bleibe stehen, säuft der Motor nach ca. 10-15 Sekunden kämpfen ab. Woran kann das nun liegen, immernoch am vergaser?

Ich verweise nochmals auf meine erste Empfehlung.

Vorher kannst du aber gerne nochmal überprüfen, ob der Vergaser richtig bestückt ist und die Teillastnadel würde ich ebenfalls erneuern, wenn die verbogen war.




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domdey
Geschrieben am: 30.03.2017, 20:49
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Für mich liest sch das wie Kolbenschieber verdreht eingebaut . hmm.gif


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Alexander der Grosse; grüsst aus Kolkwitz

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SR 4-2/1 "Star" Bj. '74
SR 4-4 "Habicht" Bj. '73
KR 51/1 (H) "Schwalbe Bj. '78
... und es kommen noch mehr ...
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gs51
Geschrieben am: 30.03.2017, 22:50
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Hallo - das könnte auch an der Kupplung liegen, wenn die Kupplungsscheiben nicht leicht im Kupplungskorb laufen dann könnte es trotz gezogener Kupplung zum Schleifen der Reibbeläge kommen und der Motor läuft schwergängig - Gruß
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arnold
Geschrieben am: 31.03.2017, 07:02
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Ich würde auch letzteres vermuten. Warum soll er unbedingt einen neuen Vergaser kaufen?
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