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> Krümmer löst sich immer wieder
mnffm
Geschrieben am: 05.07.2017, 14:52
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Hi,

habe die letzte Zeit meine KR51/1 wieder fit gemacht.
Jetzt habe ich allerdings das Problem, das sich die Krümmerverschraubung am Zylinder nach ein paar Kilometern immer wieder löst.
Ich habe mehrfach ordentlich festgezogen, neuen Dichtring rein und die Feder ist auch drin.
Habt ihr vielleicht ne Idee ?
(habe jetzt schon an Loctite gedacht. Das kann es ja aber auch nicht sein)

Grüsse!
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Auxburger
Geschrieben am: 05.07.2017, 14:58
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Jo ... das ist so. Warum? Der Auspuff ist nur einmal am Rahmen aufgehängt und ansonsten nur von der Krümmermutter gehalten. Nun bewegt sich der Motor unweigerlich im Rahmen, der alte gummigelagerte noch mehr, und deswegen arbeitet das.

Fester wird's mit massivem Dichtring statt Füllstoff, mutigem Anzugsdrehmoment und dieser extra Sicherungsschelle, die es in den Shops gibt. Nicht wieder lose werden wird es trotzdem nie.

Sehr viel später kam dann endlich (und nicht für diesen Motor) noch ab Werk eine bewegliche Krümmerbefestigung, die das sauber löst. Die kann man an den alten Motor auch dranstricken. Das wirkt, schön ist aber anders.

Peter


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ENIGMA
Geschrieben am: 05.07.2017, 15:47
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Ich ziehe die Mutti ( + 2x Kupferdichtung) zusammen immer nur mit dem Krümmer an, damit kann man das Krümmerrohr gleich sehr gut als Hebel nutzen und eine ganz andere Kraft ausüben als nur mit einem Hakenschlüssel. Den setze ich nur an, damit die Mutter sich mit dem Rohr mitdreht .
Das schont auch die Mutter Riffeln, aber wenn man es arg übertreibt, dann zerstört es das Alugewinde des Zylinders!

Ich habe noch eine Alumutter an einer 64er Schwalbe, da empfiehlt sich diese Montage besonders,da die Aluriffeln der Mutter sonst extrem schnell leidet und von fest ziehen kann keine Rede sein.
Danach braucht man den Auspuff nur noch aufs Rohr auf zu schieben.

Das funktioniert.aber nur an Fahrzeugen, wo der Krümmer sich um wenigstens 180 Grad um seine Achse drehen lässt.

Von Auspuff Paste kann ich am Krümmergewinde nur abraten, das backt sich dermaßen hart ein, das man die Mutter irgendwann später kaum noch abbekommt, nur noch mit roher Gewalt. Und das Zeug setzt das Gewinde total zu, es ist nur für glatte Verbindungen wie die an der Krümmerschelle geeignet.
Mfg Enrico
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subfossil
Geschrieben am: 05.07.2017, 20:17
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Fest ziehen, richtig warm fahren und nochmals fest ziehen (im warmen Zustand)

Und beim fest schrauben nicht allzu zimperlich sein, Mutter und Zylinder vertragen mehr als man meint.


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Mfg Nico
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gs51
Geschrieben am: 05.07.2017, 21:56
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bei Nachbaukrümmern liegt es meist am Flansch, da er meist nicht wie original flach, sondern eher konisch gefertigt wird, das kann niemals fest werden - den muss man dan halt nachbördeln
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Unhold
Geschrieben am: 07.07.2017, 15:05
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Verwende mal zwei Kupferringe am Krümmer. Den ersten mußt du in die Krümmermutter legen, dann Krümmer durchsteckebn und den zweir Dichtring zwischen Auslaß und Krümmer legen, dann die Sicherungs-Feder dazwischen und dann ordentlich festziehen. Dann hält das schon. Eventuell, wie bereits oben erwähnt, nochmal nach ein paar Kilometern nachziehen.

Falls das nicht hält, dann müsstest du dich, Wohl oder Übel, in erhebliche Unkosten stürzen und brutale, hammerharte 2,83 € in solch eine Blechschelle investieren ... wink.gif


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mondo
Geschrieben am: 08.07.2017, 00:51
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Bau dir ne Kalotte ein und du kannst dich um Sachen kümmern, die wirklich wichtig sind.

Grüße


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Thomas KR51/1
Geschrieben am: 08.07.2017, 15:09
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QUOTE (Unhold @ 07.07.2017, 16:05)
Verwende mal zwei Kupferringe am Krümmer. Den ersten mußt du in die Krümmermutter legen, dann Krümmer durchsteckebn und den zweir Dichtring zwischen Auslaß und Krümmer legen, dann die Sicherungs-Feder dazwischen und dann ordentlich festziehen. Dann hält das schon. Eventuell, wie bereits oben erwähnt, nochmal nach ein paar Kilometern nachziehen.

Falls das nicht hält, dann müsstest du dich, Wohl oder Übel, in erhebliche Unkosten stürzen und brutale, hammerharte 2,83 € in solch eine Blechschelle investieren ...  wink.gif

Hallo,

das Problem hatte ich bei meiner KR51/1 auch ständig. Dazu kam dann noch, dass ich nach jeder Ausfahrt immer Ölspritzer auf dem Schutzblech im Bereich des Krümmers hatte.
Ich habe es dann genau wie vom Unhold beschrieben gemacht:
Dichtung (rund) auf den Krümmer geschoben, dann Krümmermutter hinterher, und oben auf den Krümmer zwischen Mutter und Flansch am Zylinder eine zweite Dichtung (flach). Gibt es als Set z.B. bei Dumcke.de
Der Vorbesitzer hatte den Krümmer ohne Dichtungen verbaut, wie ich dabei feststellen musste _uhm.gif
So eine Sicherungsschelle habe ich auch noch verbaut, allerdings ist mir bei der Ersten recht schnell die Nase davon abgebrochen, vermutlich durch die Vibrationen vom Motor da die Verschweißung nur angepunktet war.
Mein Arbeitskollege, der auch noch als Hobby eine Simson-Werkstatt betreibt, hat mir dann eine gegeben, die er nachgeschweißt hat, und die hält jetzt.
Seither hat sich meine Krümmermutter nicht mehr gelockert, ich hatte sie nach dem Abdichten und einigen Fahrkilometern noch mal nachgezogen, seither ist es dicht und fest.
Ich hoffe, das bleibt auch so rolleyes.gif .

Gruß Thomas


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SIMSON Schwalbe KR51/1 Baujahr 1974
SIMSON SR50 B4 Baujahr 1988
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Auxburger
Geschrieben am: 12.07.2017, 09:17
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Wenn man mit zwei Dichtungen arbeitet, wird's besser - ganz besonders dann, wenn man für die obere einen massiven Kupferring nimmt.

Dazu braucht man dann aber zwingend die neuere Krümmermutter mit mehr Tiefe. Die alte flache greift sonst nur noch mit sehr wenigen Umdrehungen, dementsprechend gefährdet ist das Gewinde. Mit der tieferen Mutter kann man dann auch richtig kräftig andrehen.

Peter


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