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> Möve Transportrad Wiederaufbau
ichbinich
Geschrieben am: 28.06.2020, 20:00
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Guten Abend!
Ich habe ein Transportrad von Möve geerbt. Da ich das Rad noch nicht hier habe, weiß ich die Rahmennummer und somit das Baujahr nicht. Original ist an dem Rad der Rahmen und der vordere Gepäckträger. Lenker, Bremse, Schutzbleche, Kurbelgarnitur, Räder.... alles wurde ersetzt. Die Originalteile sind nicht mehr auffindbar. Ich möchte das Rad gerne wieder in den Originalzustand versetzen. Ich habe keinen Plan woher ich die fehlenden Originalteile bekommen kann. Bei Ebay-Kleinanzeigen ist nichts zu finden. Und hier brauche ich eure Hilfe. Woher bekomme ich die fehlenden Teile?
Falls das nicht so funktioniert, mein Plan B bei dem ich auch Hilfe brauche: Welche baugleichen Teile von anderen Rädern kann ich verwenden um zum Ziel zu kommen?
Gruß
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phänomario
Geschrieben am: 29.06.2020, 08:49
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Hallo,

Infos zu Deinem (sicher Möve?) Gepäck-Rad finden sich u.a. HIER

Fotos vom Zustand und Wiederaufbau-Verlauf wären interessant. thumbsup.gif


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Grüße Mario

DAS DDR-Fahrradwiki
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ichbinich
Geschrieben am: 29.06.2020, 12:21
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Möve ist, auch wenn davon nicht mehr viel übrig ist. Nach den Bildern und Beschreibungen in deinem Link müsste es das Modell 300 oder das nachfolgende sein. Ein Bild vom derzeitigen Zustand...

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Mr._Tonzy_Linder
Geschrieben am: 29.06.2020, 15:04
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Wäre es meines, würde ich das Rad bis auf ein paar kosmetische Korrekturen (z.B. gleicher, moderner Felgentyp vorn und hinten + schwarze Schutzbleche) so lassen wie es ist.

Mit der Nabenschaltung hinten und der Trommelbremse vorn fährt es sich besser als das Original jemals war und "original" wird das Rad halt ohnehin nie wieder. Bestenfalls originalgetreu, aber bis dahin ist unter den Voraussetzungen ein seeeehr langer Weg. Zum Schluss fehlt dann noch das Dekor, das meines Wissens noch nicht als Nachfertigung angeboten wird.
Dann lieber brauchbar und mit dem Guten aus zwei Epochen.
Wenn man ein komplettes Teilespender-Rad braucht, bei dem zum Schluss dann auch wieder der Rahmen übrig bleibt, hat man ja auch nichts gewonnen, sondern könnte auch gleich das zweite originalgetreu aufbauen.
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ichbinich
Geschrieben am: 29.06.2020, 15:59
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Du hast natürlich Recht und diese Überlegungen habe ich auch schon angestellt. Ein anderes Lastenrad zu kaufen um dann die Fehlteile für das vorhandene zu gewinnen ist widersinnig... wenn dieses hier nicht ein Erbstück wäre. Ein komplettes Rad zu plündern widerstrebt mir. Bleibt immer noch der Plan "B"... Zukauf von Teilen.
Die speziellen Teile scheinen der 25mm-Lenker und die verstärkte Vorderradnabe zu sein. Kann zu diesen Sachen jemand Informationen geben oder hat jemand Bilder? Woher sind diese evtl. zu bekommen?
Schutzbleche... schwarz. Wieviele Linien?
Rad hinten... Normale Ausführungen in Stahl? Liniert?
Rad vorne... Passt das 20" Vorderrad vom Handwagen oder irgendeinem anderen Fahrzeug?
Kurbelgarnitur habe ich gesehen, dass es ein Glockentretlager ist. Die Form des Zahnkranzes scheint nicht so selten zu sein. Ich bitte um Hinweise.
Gruß
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nukular
Geschrieben am: 29.06.2020, 20:12
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Ich würde da auch fragen: Warum muss es originalgetreu aufgearbeitet werden? Das Fahrrad ist über 60 Jahre alt, da wurden wie selbstverständlich zahlreiche Teile ersetzt. Das gehört ja mit zur Geschichte des Rades mit dazu. Absolut original wieder aufbauen ist sicher sehr reizvoll, aber manchmal wird das auch überbewertet. Es würde ewig dauern, bis du zu einem befriedigenden Ergebnis kommst.
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phänomario
Geschrieben am: 01.07.2020, 12:22
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Grundsätzlich stimme ich den obigen Meinungen auch zu.
Bestimmte Teile würde ich aber entweder farblich anpassen oder versuchen die Optik des Rades mehr an die ursprüngliche Optik anzupassen. D.h. dem Charakter des Rades näherkommen ohne die Trekkingradoptik mit Lastkorb.

Den Lenker z.B. würde ich gegen den eines Transportrades mit der typischen Form austauschen, die Schutzbleche könnte man schwärzen, auch die Felgen.
das das alles mit Aufwand verbunden ist, ist klar.
Ob eine Linierung und wenn ja, welche, hier verwendet wurde, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht hat einer der Forenmitglieder ein Foto. Oder eben bei altesrad.net mal stöbern.

Auch z.B. der hintere Gepäckträger, der ließe sich sicher problemlos gegen einen austauschen, der dem Charakter des Rades (als "Lastesel") eher entspricht.

Das lässt sich beliebig fortsetzen mit den Anbauteilen, die jetzt noch montiert sind. Auch das typische Schild zwischen den Oberrohren wurde ich wieder montieren, der Aufschrift sind ja heute keine Grenzen gesetzt.

Ein schönes Projekt und gutes Gelingen wünscht


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Grüße Mario

DAS DDR-Fahrradwiki
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Callifan
Geschrieben am: 01.07.2020, 13:56
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Hallo,
Super das du Olaf sein Lastenfahrrad geerbt hast und es in gute Hände kommt.
Ich kenne das Fahrrad seit ich denken kann und es hat mindestens 100.000km schon gefahren. Es war schließlich jeden Tag im Einsatz.
Ich würde es auch mit wenigen Neuteilen eher mit den jetzt verbauten auf Alt "trimmen".
Viel Spaß und Erfolg damit.

MfG Toni
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Carl Meutzner
Geschrieben am: 01.07.2020, 16:49
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Um mal NUR auf die Teilefrage einzugehen: anhand der Luftpumpenhalter, die ich zu erkennen glaube, würde ich sagen, dass es sich um ein MIFA Lastenrad handelt.

Das macht die Suche nach Teilen wiederum etwas einfacher. Denn ab Ende der 60er sind meiner Meinung nach auch silberne Stahlfelgen und - Schutzbleche authentisch, Sattel und Tasche aus Kunstleder, Zeitgemäße FER Beleuchtung und Glasrückstrahlerpedalen, Standart Renak Glockenlager lassen sich genau so einfach auftreiben.
Knackpunkt bleibt der für DDR-Lastenräder Typische Lenker mit 25mm von Möve/Mifa sowie das Schutzblech vorn. Falls es älteren Baujahres sein sollte, wurden bei Mifa zweifach Weiß linierte schwarze Felgen und Schutzbleche vorn und hinten verbaut. Die Vorderräder - egal ob silber oder schwarz - finden sich auch an (eigenbau-) Anhängern, Schutzbleche zum Umbau für vorn zur Not auch.

Schau einfach mal nach der Rahmennumer und ob das Rad angelötete Luftpumpenhalter hat. hmm.gif


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Hubraum statt Wohnraum.

Meine Sammlung: Mittlerweile viel zu viele Möven um sie alle aufzuzählen...
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ichbinich
Geschrieben am: 02.07.2020, 13:42
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Hallo Toni, so klein ist die Welt. Ich hätte es auch lieber gesehen, wenn er noch etliche Kilometer gemacht hätte. Das Leben nimmt manchmal keine Rücksicht.

Ich verfolge Plan "B" (Zukauf von Teilen) und bin dabei, Teile zusammen zu suchen. Was ich dann so gefunden habe, werde ich hier einstellen und bitte dann um eure Begutachtung. Carl, vielen Dank für Deine Hinweise. Die Luftpumpenhalter sind Schellen, angeschraubt. Ist das ein Indiz für Mifa oder Möve? Du hast mich etwas verunsichert. Ziemlich sicher hat das Rad ein Möve-SKS. Zum Vorderrad: Ich versuche ein Rad aus einem DDR-Handwagen aufzutreiben. Stahlfelge und verstärkte Nabe hätte ich dann. Wie verhält sich das mit den verstärkten Naben? Sind diese auch mit dem Baujahr gestempelt? Habe bisher noch keine mit dieser Stempelung gefunden. Luxusproblem?!
Zweite Frage die auftauchte: Sind die Pedalarme beim Lastenrad länger als beim normalen 26er oder 28er?
Und die letzte Sache: Falls jemand einen 25mm-Lenker übrig hat...
Gruß


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