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> Kurbelwelle Spiel ?
Dessateur
Geschrieben am: 27.10.2008, 12:16
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Hallo,
habe gerade bei meinem S 51 den Zylinder runtergemacht und danach folgendes festgestellt.
Ich kann das Pleul ca. 3 -4 mm in Richtung der Kurbellwelle hin und her bewegen.
Ist das normal ? der Motor hat eine echte Laufleistung von 26000 Km.
Weiterhin ist mir aufgefallen das an dem Kolben Verbrennungsspuren auch unterhalb der Kolbenringe und nur auf etwa der Hälfte des Kolbens sich befinden.
Ist das Normal, ich dächte das Verbrennungsspuren doch nur auf dem Kolben oben sein dürfen, oder ? hmm.gif

Waldi
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Hille
Geschrieben am: 27.10.2008, 12:43
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Hallo Waldi,

in welche Richtung hast du Spiel, axial oder radial? Solltest du dein Pleuel nach oben und unten bewegen können, muß die Welle regeneriert werden.

Wie stark sind die Verbrennungsspuren am Kolbenhemd? Hast du das Ringstoßmaß mal gemessen? Das sollte glaube ich nicht größer als 0,8mm sein. Leichte Verbrennungsspuren am Kolbenhemd sind normal bei fortschreitenden Verschleiß. Allerdings würde ich dir bei 26000km eine komplette Motorüberholung empfehlen.

Gruß Hille


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Dessateur
Geschrieben am: 27.10.2008, 13:17
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Super, Danke für die schnellen Antworten. Das Spiel ist seitlich also anscheinend normal. Also werde ich nur Zylinder und Kolben und Nadellager wechseln sowie die Wellendichtringe.
Nochmals vielen Dank habt mir sehr geholfen. thumbsup.gif
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Dessateur
Geschrieben am: 17.11.2008, 15:20
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Hallo,
habe nun alle Teile zum Zylinderwechsel da.
Nun tut sich für mich folgende Frage auf.
Habe irgendwo bei dem Thema Zylinderwechsel gelesen das man die Papierfußdichtung vor dem Einbau naß machen soll.
Mir erschließt sich nicht der Grund. Könnt Ihr mir da weiterhelfen ?
Soll man die Fußdichtung naß machen und wenn ja warum ?
Bin schon gespannt auf die Antwort.

Waldi
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Hille
Geschrieben am: 17.11.2008, 15:32
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Hmm, ein Grund dafür wäre mir nicht bekannt. Ich entferne die alte Dichtung und setze trocken die neue drauf.

Gruß Hille


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Ricardo
Geschrieben am: 17.11.2008, 17:41
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Ich mache immer eine, Hauchzarte Schicht dichtmasse auf die Dichtung

mfg

Richard cool.gif


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Mit freundlichen Grüßen
Richard


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ddrschrauber
Geschrieben am: 17.11.2008, 20:22
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Ich fette die Dichtung immer ein, ich glaube hier hat jeder sein eigenes Rezept. biggrin.gif

Der Tim


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Dave
Geschrieben am: 17.11.2008, 20:34
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Dichtmasse ist bei diesen dünnen MZA Dichtungen nicht verkehrt.Sicher ist sicher.
Es gibt aber auch dickere Fußdichtungen,die hlaten eigentlich auch ohne Dichtmasse.

Hier noch ein Tipp wie man seine (ausgebaute) KW auf Spiel überprüfen kann.
Man hält die KW unter dem oberen Pleulauge fest,die Hubwangen hängen nach unten.
Jetzt mit der Hannd auf's obere Pleulauge schlagen.Wenn man ein "klick" oder ein klappern höhrt,ist das untere Nadellager defekt und muss gewechselt werden.


MfG
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ddrschrauber
Geschrieben am: 17.11.2008, 20:56
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QUOTE (Dave @ 17.11.2008, 20:34)
Dichtmasse ist bei diesen dünnen MZA Dichtungen nicht verkehrt.Sicher ist sicher.

Die dünnen halten auch dicht, wenn die Dichtfläche verzogen ist natürlich nicht mehr. Bei den dickeren Dichtungen musst du aufpassen, speziell bei Dichtkappen- und Zylinderfußdichtungen wird das Spaltmaß nicht mehr stimmen. Hier werden original 1mm Dichtungen eingesetzt.

Der Tim


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Dave
Geschrieben am: 17.11.2008, 20:59
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Meinst Du mit Spaltmaß das Quetschmaß?
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ddrschrauber
Geschrieben am: 17.11.2008, 21:02
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Beim Zylinder ja, das wird größer und dann stimmen Verdichtung und Steuerzeiten auch nicht mehr richtig.
Bei den Dichtkappen musst du dickere Ausgleichsscheiben unterlegen.

Der Tim


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Dave
Geschrieben am: 17.11.2008, 21:06
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Das Quetschmaß kann man ja messen und wenn nötig nachbessern.

Was meins Du eigentlich für Dichtkappen?

MfG Dave
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ddrschrauber
Geschrieben am: 17.11.2008, 22:46
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Die am Kettenritzel zum Beispiel oder hinter der Lima.

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Hille
Geschrieben am: 18.11.2008, 10:26
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Normalerweise dichtet so eine Fußdichtung keine Unebenheiten aus, sondern nur Einschlüße. Aus diesem Grunde ist Dichtmasse nicht erforderlich, auch wenn die Dichtung nur 0,25mm stark ist.

Die Sache mit dem Fett ist mir auch bekannt. Allerdins finde ich es nicht so schön, wenn das warme Fett dann langsam am Motor runterläuft.

Gruß Hille


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ddrschrauber
Geschrieben am: 18.11.2008, 11:43
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Ich nehme Fett für Elektromotorenlager. Das hat in etwa die Konsistenz von uraltem Wälzlagerfett. Nach dem EInbau wird das dann außen abgewischt und dann läuft nichts mehr runter, zumindest hatte ich den Fall noch nicht.

Der Tim


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