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> Kupplung trennt nicht, bin am verzweifeln!, Trotz neuer Reibbeläge nichts zu machen
günther
Geschrieben am: 11.03.2009, 22:53
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Guten Abend!

ich habe ein Problem mit der Kupplung an meiner Schwalbe KR51/2. Der Motor ist ein Viergang und wurde (mal unabhängig von dem Kupplungsproblem) vor ein paar Monaten in der Werkstatt vollständig zerlegt und neu gelagert. Nun habe ich das Problem, das die Kupplung absolut nicht das macht was sie soll.

1. Wenn die Kupplungseinstellschraube vollständig rausgedreht ist, (also so wie sie beim Neuzustand der Lamellen und Reibbeläge wäre) dann passiert rein garnichts, soweit ich den Kupplungshebel auch ziehe, absolut kein Wiederstand, kein Gegendruck, die Kupplung trennt nicht. Allein schon deshalb merkwürdig, weil die Reibbeläge nagelneu sind!

2. Wenn die Kupplungseinstellschraube so weit es geht reingeschraubt ist, (also so, als ob die Kupplung völlig fertig wäre, was sie ja eben gerade nicht ist) dann ist der Gegendruch so einigermaßen da, die Kupplung hebt sich auch an, trennt aber kaum, eigentlich so gut wie garnicht.

Ich hatte bis jetzt nie Probleme die Kupplungen meiner Simson-Mopeds einzustellen, aber hier komme ich nicht mehr weiter. Habt ihr Ideen, was defekt sein kann?

Vielen Dank für alle Vorschläge!

Gruß Günther
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NorbertE
Geschrieben am: 11.03.2009, 23:41
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Ein Gedanke kommt mir ganz spontan. Jeder, der schon mal einen M5x zerlegt hat, wird mir folgen können.
Die Betätigung der Kupplung quer durch die Welle erfolgt mittels 3 Zylinderstiften: 2 längere und mittig ein kurzer. Wenn der fehlt, kommt Deine Beschreibung Schraube ganz rein (die linke Seite) und Bowdenzugschraube ganz raus (rechte Seite) dem Maß dieses Stiftes schon recht nahe. Auch passt, dass Du gar keinen Widerstand spürst.

Was tun? Öl runter, Kupplung auf, Moped nach links legen, von rechts mit dem Gummihammer aufs Motorgehäuse schlagen...da müssen 3 Stifte rausfallen!

Wenn nur 2, dann Gummihammer nehmen und zur Werkstatt gehn. laugh.gif thumbsup.gif


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günther
Geschrieben am: 12.03.2009, 09:04
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Hallo Norbert!

danke für deinen Tipp, die Idee hatte ich leider auch schon. Ich habe zwar noch nicht geprüft, ob wirklich dieser kleine Stift fehlt, aber ich habe spaßenshaber einen solchen vorne in die Welle gesteckt und dann die Schraube wieder rein gedreht. Jetzt hab ich bei gezogener Kupplung sofort Widerstand gehabt, und auch die Kupplungsscheiben hat es angehoben. Dennoch: Die Kupplung trennt noch immer nicht! Absolut nichts zu machen, egal wie man die einstellt, das Hinterrad dreht beim Gang einlegen sofort. Was kanns nun noch sein?

Gruß Günther
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NorbertE
Geschrieben am: 12.03.2009, 11:36
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Günther, ich entnehme Deinem Post: Du kannst also diesen kleinen Sift (ca. 10mm lang) nun "zusätzlich" hinzufügen? Das darf nicht sein können/dürfen! Soweit ist die Verstellmöglichkeit/der Weg nicht.
Ich bin nun fast (Ferndiagnose ist immer Mist) wirklich der Meinung, der fehlt bei Deinem Motor.
Mach die Gummihammermethode von oben und schau, was drin ist. Dann sehn wir weiter.


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günther
Geschrieben am: 12.03.2009, 11:43
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Hallo!

ich habe den Stift aber rein bekommen, obs nun sein darf oder nicht^^ Ist es theoretisch egal, ob der Stift in der Mitte ist oder links in der Welle? Wozu ist die Druckstange überhaupt in drei Teile geteilt?
Denn wenn es theoretisch gleich ist, wo die Stange ist, dann brauch ich die ja wirklich nur dazu stecken. Ändern tuts ja dennoch nichts, wie bereits gesagt.

Gruß Günther
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lambiman
Geschrieben am: 12.03.2009, 17:28
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Also den kurzen würde ich in die Mitte nehmen so wies gehört weil der am Ende sich zuviel verschieben könnte oder gar rausfallen

Das Hinterrad dreht sich sogar im Leerlauf und auch im bei eingelegtem Gang dreht sichs nur muss mans mit dem fuß halten können

bzw wenn man drauf sitzt darf der Motor nicht abtouren beim Gang einlegen

Wenn die Lamellen sich öffnen ist doch gut außerdem stellt man oben am Lenker die Kupplung ein am Motor wird nur grob eingestellt

Gruss
Dirk


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Vom Pol bis zum Äquator und auch in Ulan bator
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günther
Geschrieben am: 12.03.2009, 17:43
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Hallo!

danke für deine Hinweise, aber du kannst mir schon glauben das ich weiß wie man eine normale Kupplung einstellt. Oben am Lenker macht man übrigens schonmal garnichts wenn die Kupplung nicht trennt! tongue.gif

Das Rad ist absolut nicht festzuhalten wenn der Motor dreht, dann würgt man den Motor direkt mit ab. Eigentlich ist es fast egal ob man die Kupplung gezogen hat oder nicht, es wirkt immer so als ob der eingekuppelt ist. Im Stand beim draufsitzen die Kupplung einlegen bedeutet bei diesem Motor, das er sofort losfahren will bzw wenn nicht sofort gas gegeben wird das er abwürgt.

cry.gif cry.gif cry.gif
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seg02
Geschrieben am: 12.03.2009, 18:10
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Hallo Günther, hallo Norbert, hmm.gif ,

1. Die Sache mit den Kupplungsdruckstiften würde ich schon so machen wie es Norbert beschrieben hat. Ein langer ( die Enden Sind mit Radien versehen) dann der kleine (Die Enden sind mit negativen Radien versehen - nach innen) und dann den zweiten langen.

2. Wenn der Kupplungsdeckel schon entfernt ist, prüft bitte mal, ob sich die Kupplungslamellen im Kupplungskorb/ Ritzel leicht bewegen lassen, oder ob die total fest sitzen.

Begründung zu 2.:
diese Sitzuation hatte ich auch schonmal - wahrscheinlich bin ich nicht der einzige!!
Nachbaumüll Kupplungslamellen- die sind dann mit Sicherheit in den Kupplungskorb reingepresst worden. Daher trennen sie dann auch nicht.


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NorbertE
Geschrieben am: 12.03.2009, 18:50
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Ich bin wirklich der Meinung (da Günther den "zusätzlichen Stift" reinkriegt) der fehlt. Auch die (der RA würde sagen "Einlassung" laugh.gif ) Aussage"kein Widerstand" sagt mir das. Wie gesagt "Ferndiagnose" rolleyes.gif

Die zweite Möglichkeit (die ich aber bei Günther ausschliesse wegen dem " kein Widerstand") ist die auf dem Foto.

Die Nasen der Kupplungsscheiben arbeiten sich ins Metall ein. Das Foto ist noch harmlos. Löst man den Federdruck (Kupplung ziehn) kommen die Nasen aus diesen eingearbeiteten Betten nicht raus. Die Kupplung trennt nicht richtig. Das hätte aber müssen die Werkstatt sehn/beheben!

Günni, lass mich nicht dumm sterben. Bleib dran und sage an thumbsup.gif

Angefügtes Bild
Angefügtes Bild


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günther
Geschrieben am: 12.03.2009, 18:56
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Hallo Leute!

an dieser Stelle nochmal danke an die Vielzahl an Tipps und freundlichen Antworten!
Ich werd mich am Wochenende dran setzen und das alles mal machen was ihr gesagt habt. Kupplungskorb ist übrigens ganz neu, gerade mal 200km bewegt, also ich denke das wirds nicht sein.
Ich sag sofort bescheid wenn ich näheres weiß!

Ach so, nur mal son Gedanke: Kann es sein das die Membranfeder ausgelutscht ist?

Gruß Günne
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NorbertE
Geschrieben am: 13.03.2009, 13:16
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Nein, Günther!! Die Feder oder früher Federn drücken die Kupplungsscheiben ja zusammen. Wenn die Feder(n) breit ist/sind, würde die Kupplung rutschen. Am Griff ziehst Du ja gegen den Federdruck. Das würde Deiner Aussage "keinen Widerstand" entsprechen. Aber dann dürfte er nicht " sofort losfahren wollen" (d.h. die trennt nicht)
Ich bin nach wie vor der Meinung (und auch wirklich gespannt), die haben den mittleren Stift vergessen.


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günther
Geschrieben am: 13.03.2009, 17:45
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So Freunde, jetzt haben wir den Salat: Der kleine Stift fehlt nicht...was machen wir nun?
Kleine Beobachtung: Ich habe kurz vor der Demontage der Kupplung nocheinmal die Schraube ganz reingedreht, sodass die Kupplung beim ziehen angehoben wird. Dabei ist mir aufgefallen, das die Kupplungsscheiben nur an zwei Ecke angehoben werden,an den anderen nicht. Das ist ja schonmal der Grund dafür das er nicht richtig trennt. Nur wo können wir jetzt den Schuldigen suchen? Die Schrauben waren alle fest.

Gruß Günther (noch verzweifelter... cry.gif )
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NorbertE
Geschrieben am: 13.03.2009, 19:12
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Tja, wenn Du schon soweit bist, zerleg die Kupplung komplett. Die Nachbaukupplungsscheiben sind, vorsichtig formuliert nicht sehr maßhaltig. Wenn also die Scheiben im Korb schon beim Einlegen klemmen, kann sie nicht richtig trennen. Die müssen in den Korb "reinfallen" und dürfen nirgends klemmen. Ich muss fast Jede beschleifen.


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Ostbiker
Geschrieben am: 13.03.2009, 19:18
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desweiteren mal die Druckfedern prüfen, nicht das einige "ausgelutscht" bzw. gebrochen sind. Sie müssen alle 4 ungefähr die gleiche Federrate besitzen.


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MfG. Christian M.

http://www.facebook.com/SimsonfreundeAltmuhltal

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günther
Geschrieben am: 13.03.2009, 22:39
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Abend!

das mit den Kupplungsscheiben werde ich mir morgen mal anschauen, kann natürlich durchaus sein das die irgendwo klemmen. Wäre das dann die Ursache dafür, das die Kupplung sich nicht überall gleichmäßig anhebt? Andererseits sind wir ja immer noch nicht in der Hinsicht weiter, das ich die Schraube für die Kupplung so extrem weit reindrehen kann, ohne das ein Widerstand entsteht. Was kann das denn nun noch sein?

@ostbiker: Es handelt sich um einen M531 Motor, der hat keine 4 Druckfedern thumbsup.gif

Schönen Abend noch! Falls zwischenzeitlich noch ne Idee aufkommt, bitte immer bescheid sagen! Insbesondere was die Sache mit der Schraube angeht, weil<das versteh ich einfach nicht. Wie weit muss die Kupplung eigentlich angehoben werden, damit sie normal trennt? können ja eigentlich nur wenige Millimeter sein, oder?

Gruß Günther
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