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> SR 1 - Oberfläche der Radnaben, Wer weiß, wie das im Original war?
focus2122
Geschrieben am: 16.04.2009, 21:16
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Hallo Essi-Experten,

ich restauriere zur Zeit einen SR 1, Baujahr 1956. Das Gerät war über und über mit Farbe zugekleistert, sogar die Speichen waren gestrichen.

Habe im Moment die Räder und Radnaben zerlegt, neue Speichen besorgt, und alle Farbschichten entfernt. Naben und Bremsankerplatten erscheinen jetzt metallisch blank mit Resten einer galvanischen Oberfläche - vielleicht galv. Zink oder sogar Chrom(?). Weiß jemand, mit welcher Oberfläche die damals gefertigt wurden?

Und weiterhin: welche Art der Oberflächenbehandlung wäre im Rahmen der Restaurierung ratsam? Eine erneute galvanische Behandlung halte ich bei genieteten Baugruppen nicht für geeignet, ein Lackaufbau ist vielleicht wegen der auftretenden Wärmebelastung an den Bremstrommeln auch nicht so ohne weiteres eine dauerhafte Lösung.

Für Hinweise und Erfahrungsberichte wäre ich dankbar.

Gruß focus 2122
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euvs
Geschrieben am: 16.04.2009, 21:25
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...meines Wissens waren die Exportvarianten (Alufelgen) verchromt jedoch auf rauer Oberfläche - also eher matt. Die Standardversion mit Stahlfelge waren die Naben silber lackiert. Aber frag doch mal den Doc - der kennt sich ja mit Farben aus oder nutz die SuFu... Grüsse, der Eike wink.gif


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Doc Holliday
Geschrieben am: 16.04.2009, 21:29
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Meine Radnaben waren auch übergepinselt.

Auch nach dem säubern waren Spuren von einer galvanischen Behandlung zu sehen. Original waren die Naben wohl glanzverzinkt oder hatten Industrie Chrom (nicht poliert) .

Ich habe meine Naben gestrahlt und vernickeln lassen, da dies besser zum Patina Look passt.

Gruß Mathias


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Schraubst Du noch, oder fährst Du schon ???
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hottekob
Geschrieben am: 16.04.2009, 21:34
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Habe meine Naben sandstrahlen und danach silber lackieren lassen. Sieht sehr gut aus und bisher auch noch keine Farbveränderungen durch das Bremsen.

Übrigens, wer Bremst verliert biggrin.gif

hotte
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Hille
Geschrieben am: 16.04.2009, 22:02
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@focus 2122 Das Thema wurde schon mal behandelt, Suche benutzen. Lackieren ist aber die ungünstige Variante wink.gif .

Gruß Hille


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Mopedfuchs
Geschrieben am: 16.04.2009, 23:30
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Ich selber habe bisher nur lackierte Radnaben gesehen bzw. vereinzelt. hochglanzverchromte. Die lackierten waren allerdings nicht silber, sondern mit einem leichten beige-touch.

Ich würde die Radnabe strahlen lassen. Den Zahnkranz nicht mit, den würde ich von eventuellem Rost befreien. Dann würde ich die Nabe lackieren und anschließend den Zahnkranz einölen oder einfetten, sodass er nicht erneut rostet.
Wie gesagt, das ist mein Vorschlag. Muss jeder für sich entscheiden, wie er es schließlich macht.

So viel Hitze entwickelt sich beim bremsen nicht, dass es dem Lack etwas anhaben könnte. So schnell glühen die Radnaben nicht. biggrin.gif


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essifan
Geschrieben am: 17.04.2009, 06:12
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QUOTE (hottekob @ 16.04.2009, 21:34)
Habe meine Naben sandstrahlen und danach silber lackieren lassen. Sieht sehr gut aus und bisher auch noch keine Farbveränderungen durch das Bremsen.


Oh da kann der Herr Lehmann aber ein anderes Lied singen. sad.gif
Es wurde heiß durchs Bremsen und der Lack hat sich verfärbt. cry.gif
Aus dieser Erfahrung heraus hab ich lieber hitzefesten Lack (silber) genommen
und das funktioniert bis jetzt ganz gut. thumbsup.gif
Die nächsten Naben von mir liegen zum verzinken bereit. Dann sollte das
Problem der Färberei eigentlich erledigt sein. biggrin.gif


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Blitz
Geschrieben am: 17.04.2009, 07:18
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Morjen,ich habe meine Naben alle vernickeln lassen! Habe für 3 Paar Naben,Bremsschilder und diverse Schrauben ca 30 EUs bezahlt.Bei meinen Naben,war immer ein gewisser Rest von Cu.zu erkennen,also waren sie vernickelt oder verchromt. hmm.gif Alles in allem eine preiswerte Sache.
Gruß Andreas
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sr2-freak
Geschrieben am: 17.04.2009, 09:32
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Ich hab sie schon Pulverbeschichtet gesehen. Was haltet ihr davon? Wäre auch eine Möglichkeit für mich... hmm.gif
Gruß sr2-freak
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Gringo
Geschrieben am: 17.04.2009, 16:22
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pulverbeschichtung ist nicht so günstig wegen der wärme. lieber lackieren.
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sr2-freak
Geschrieben am: 17.04.2009, 21:58
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aber wenn man sie verzinken lässt, fließt doch der Zink in die Naben rein und auch in die Bremstrommeln und dadurch auch auf die inneren Bremsbelege..... sollte man das nicht eigentlich vermeiden ?????
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Hille
Geschrieben am: 18.04.2009, 12:07
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mach doch nicht. Die Zinkschicht ist so weich und so dünn, das der nach dem ersten Bremsen weg ist. So sieht übrigens eine galvanisch verzinkte Vorderradnabe aus.

Angefügtes Bild
Angefügtes Bild


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der Lehmann
Geschrieben am: 18.04.2009, 18:18
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QUOTE (Hille @ 18.04.2009, 13:07)
Die Zinkschicht ist so weich und so dünn, das der nach dem ersten Bremsen weg ist.

Na ja Hille,

das habe ich auch gedacht. Leider war die Bremswirkung nach der Verzinkerei so gut wie weg. Ich habe die Räder wieder ausgebaut, den Zink auf der Bremsfläche entfernt und die Bremsbeläge gereinigt. Jetzt ist wieder alles o.k..

Viele Grüße, Jürgen


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Viele Grüße, Jürgen

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Hille
Geschrieben am: 18.04.2009, 18:42
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Hmm, war bei mir nie so. Man kann aber auch die Stahlringe in den Trommeln abkleben, dann bleibt alle sauber.

Gruß Hille


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boerdy61
Geschrieben am: 18.04.2009, 19:30
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QUOTE
Habe für 3 Paar Naben,Bremsschilder und diverse Schrauben ca 30 EUs bezahlt.


Hallo Andreas, wie muss man denn die Teile vorbehandeln, wenn man sie vernickeln lassen will? Ich wollte nämlich einiges von meiner 64er (Schrauben, Steckachsen) derartig veredeln lassen.

Thorsten


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Gruß Thorsten

boerdy61

2014 - Die 64er werden 50!
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