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> 65er Handschaltung einstellen?!
General-GT
Geschrieben am: 18.04.2009, 17:55
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Hallo zusammen,
wir (freundin und ich) haben heute mal die Schwalbe soweit fertig gemacht und sind auch schon die ersten Kilometer damit gefahren.

Es handelt sich um eine 3 Gang Handschaltung von 1965. Es ist nicht mehr sehr viel original dran aber die Goldenen Züge der Gangschaltung sind noch original.

Mein Problem ist jetzt, dass der zweite Gang extrem schwer rein geht. Desweiteren springen der 2. und 3. Gang raus wenn man den Drehgriff etwas nach vorne drückt.

Ich habe heute schon die Kublung eingestellt und dann auf gut glück mich an der Gangschaltung versucht. Es ist etwas besser geworden aber der Leerlauf geht auch immer erst bei dem zweiten Versuch rein. Da meine Freundin Führerscheinneuling ist und bis jetzt noch keine Schaltung gefahren hat, sollte die Schwalbe natürlich so gut wie es möglich ist funktionieren. Hab ihr noch ein paar Tipps zum Einstellen für mich?

Die vordere Bremse haben wir neu gemacht (Neue Beläge und neue Bremsnocke), Züge geölt ect. aber die Bremsleistung lässt extrem zu wünschen übrig. Gibt es da noch irgendwelche Besonderheiten in diesem Baujahr zu beachten?


Gruß

Daniel


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coolmodie
Geschrieben am: 18.04.2009, 22:42
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habs gestern auch endlich bei der 65er geschaft die schaltung einzustellen......
das a und o ist erstmal di griffarmarur abbauen und säubern und dann alles neu fetten.......
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fruit-of-the-loop
Geschrieben am: 19.04.2009, 11:54
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Die Griffamatur ist, wie Moodie schon bemerkte, ausschlaggebend. Besonders ist auf den korrekten Sitz des Schaltrades zu achten.
Ich mache das immer wie folgt:

1.Die Bowdenzugverstellschrauben rein drehen so das beide Züge voll Spiel haben.
2.Schaltrad ausbauen und eventuell säubern und fetten.
...hierbei ist noch darauf zu achten das der vom Motor aus gesehen linke Bowdenzug zuerst in das Schaltrad eingehangen wird da er den längeren Weg bei hochschalten gezogen wird (ansonsten kann er sich recht schnell durchschleifen).
3.Den Schalthebel am Motor und den am Drehgriff in die Stellung des zweiten Ganges bringen und dort belassen!
4.Das Schaltrad mit den Zügen MITTIG (wichtig!!!) wieder einbauen.
...die Bowdenzüge müssen gut in der Schaltradnut liegen.
5.Die Bowdenzugverstellschrauben auf ca.1- max 1,5mm Spiel einstellen
...nicht zu straff und nicht auf Spannung!

Fertig.

Einmal richtig grundeinstellen ist meistens effektiver als zu versuchen das irgendwie hinzubiegen.
Die Bowdenzüge sollten nicht angerissen sein, sonst kann man ne gute Einstellung eigentlich schon vergessen....und die Gänge, insbesonderer 1ter und 3ter springen unter Last immer wieder Raus.
Die Schaltzüge für rechts und links gibt es noch neu...allerdings leider nur in schwarz.

Steffen
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General-GT
Geschrieben am: 19.04.2009, 18:31
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Alles klar, danke für die Tipps. Mein Problem war allerdings ein anderes.

Ich habe heute alles auseindern gehabt und neu gefettet, Züge geölt ect. pp

Ich hatte mich gewundert, warum ich mit einer Einstellschraube immer schon voll an der Grenze des Gewindes war. Anscheinend waren die ganzen Komponenten schon so weit ausgenudelt, dass die Stellschrauben nicht mehr gereicht haben. Ich habe mir (mit Hilfe) dann einen feisten 10mm Adapter gebaut der zwischen Aussenzug und dem Motorgehäuse kommt. Alles sauber eingestellt und sie läuft super.


Selbst die goldenen Bowdenzüge konnten erhalten bleiben.

Leider war das nur die erste von vielen Baustellen die kostengünstig repariert werden müssen. Zum Beispiel die Verkabelung. Die Batterie entläd sich sofort, auf der Schlüsselstellung "Zündung ohne Licht" ist das Fernlicht eingeschaltet. Ein Gewinde der Lenkerabdeckung ist ausgenudelt blah blah blah.


Ist es normal, dass die KR51/1 so super heftig beim Fahren vibriert? Boa, da kribbeln einem ja die Oberschenke von. laugh.gif

Gruß
Daniel


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