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> Eine Frage an die Elektriker, Rücklicht will nich so ganz
donhondo
Geschrieben am: 04.05.2009, 21:38
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Hallo zusammen,

nach dem Aufbau von Bruno und bis jetzt (seit 4 Wochen) 700km gefahrenen Kilometern über die Landstraßen der östlichen Oberlausitz bin ich ganz zufrieden mit meiner Schwalbe. Sie läuft und läuft und läuft. Hier und da vibriert was bei bestimmten Drehzahlen. Einerseits normal, andererseits wird das nach und nach verbessert. Was kann ich sagen: trotz 2 qcm Loch im originalen Auspuff (im Bereich der Einkerbung) bringt sie ihr Drehmoment auf die Straße (auch auf dem Berg hinter Mittelherwigsdorf nach Seifhennersdorf) biggrin.gif Nichts, was nicht zu lösen wäre.

Frage: Bei korrekter Verkabelung glimmt das Rücklicht nur leicht, auch die Tacholampe zeigt nur an, dass sie lebt, mehr auch nicht. Klemme ich das graue Kabel statt auf Klemme 58 des Zündschlosses auf den 3er-Verteiler am Zündschloss drauf, habe ich ein schön helles permanentes Rücklicht. Extra Massekabel bis nach vorn habe ich auch gezogen. Aber das kanns ja nicht sein als Normalzustand, der Akku soll ja auch geladen werden. Habe nun die Tagfahrschaltung installiert, aber was is, wenn ich mal spät abends nach dem Fensterln fluchtartig heimfahren muss, weil mich der Papa meiner Angebetenen vom Hof jagt? blink.gif

Also: Bremslicht ist normal, somit liefert die Spule genügend Saft. Am Rücklicht kommen laut Messgerät keine 3V an.

Kann es sein, dass die originale Rücklichtdrossel der Ladeanlage hinüber ist? Wenn ja, kann ich das reparieren oder brauche ich eine komplett neue Ladeanlage? cry.gif

Vielen Dank im Voraus und Grüße, Karsten.
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shanana
Geschrieben am: 04.05.2009, 22:09
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schonmal geschaut was vorne in die leitung reingeht ? nicht das du irgendwo nen korridierten kabelbruch hast und dadurch der spannungsabfall zustandekommt.

gruß


marcel


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donhondo
Geschrieben am: 04.05.2009, 22:13
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Schon geschaut, vorne gehen auch nur besagte knapp 3 V raus. Bis nach hinten alles neue Kabel gezogen, 1,5er Querschnitt, also genug Platz für den Strom smile.gif

Grüße, Karsten.
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lambiman
Geschrieben am: 04.05.2009, 23:09
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Also wenn ich mir jetzt den Schaltplan so anschaue gehört an die Klemme 58 ja Tachobeleuchtung und Schlusslicht das hat also schonmal gestimmt

Gehst du jetzt auf den Knotenpunkt bekommen diese direkt Strom von der Ladespule darum auch diese Helligkeit

An diesem Knotenpunkt hängt dann ja auch die Hauptversorgung für die Ladeanlage wenn man nun das Kabel für "Wenig Ladung" anschließt

Könnte es doch sein hmm.gif

Nee ich sehs gerade für die Lichtversorgung ist das ROT/GELBE zuständig und geht über den Sicherungkasten

Nun Könnte sein eine Falsche Sicherung ist eingesetzt oder die Wicklung der Spule ist defekt

Oder ganz einfach falsche Birnen eingesetzt tongue.gif

Gruss
Dirk


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shanana
Geschrieben am: 05.05.2009, 17:42
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an einer falschen sicherung kanns definitiv nicht liegen, eine sicherung verhält sich ja nicht wie ein widerstand.


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donhondo
Geschrieben am: 05.05.2009, 20:02
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QUOTE (shanana @ 05.05.2009, 18:42)
an einer falschen sicherung kanns definitiv nicht liegen, eine sicherung verhält sich ja nicht wie ein widerstand.

Glaube ich auch nicht.

Werde mal am Wochenende messen, was aus der Spule kommt. Wenn dort alles okay, dann isses wohl die Ladeanlage.

Grüße, Karsten.
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Auxburger
Geschrieben am: 05.05.2009, 20:23
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Fehlersuche am Rücklicht- und Ladekreis, der Reihe nach:

Erstmal beide Kabel (grau/rot und rot/gelb) abstecken.

Wechselspannung messen.

Kommt nix? Spule kaputt oder Kabel ab.

Kommt was? Gut. (Die Spannung werden hoch sein, weit mehr als 6V.)

Richtiges Bremslichtbirnchen (6V 18W bei der KR51/1) einsetzen.

Loses Ende von grau/rot gegen Masse Widerstand messen - sollte "unendlich" sein.

Jetzt grau/rot wieder dran an den Dreifach-Verteiler, aber dort grau/schwarz abstecken.

Bremslichtschalter betätigen, Spannung messen - bei mittleren Drehzahlen sollten etwa 6V anliegen.

Jetzt grau/schwarz wieder dran.

Richtiges Tacho- (6V 0,6W) und Rücklichtbirnchen (6V 5W) einsetzen. Motor an, Licht einschalten, mittlere Drehzahl, Spannung messen - erst zwischen Dreifachverteiler und Masse, dann zwischen Rücklichtkabel (grau) und Masse. Letzteres sollten 6V sein, ersteres deutlich höher.


Ladeanlage prüfen geht dementsprechend - grau/rot abgesteckt lassen, rot/gelb anschließen, und Stück für Stück vorwärtsarbeiten. Hinter der Ladeanlage misst man Gleichspannung, sollte bis etwa 7,2V steigen. Die Gleichrichterdiode kann ein halbwegs brauchbares Multimeter auch prüfen.


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donhondo
Geschrieben am: 05.05.2009, 20:42
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Auxburger,

vielen Dank für die ausführliche Anleitung! thumbsup.gif

Btw: weiß jemand von Euch, wo ich 6W/0,6W Birnchen für die Tachobeleuchtung als Ersatz bekomme? Onkel Dumcke hat sie nicht. Ich kann auf der original eingebauten Leuchte nicht erkennen, welchen Wert sie wirklich hat.

Grüße, Karsten.
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Auxburger
Geschrieben am: 05.05.2009, 20:57
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nosmis.de hat noch welche (Art. Nr. 005192 dort), ansonsten beim Elektrokrämer:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;G...42fed05b3552c45

Die originalen haben gerne ein Passungsproblem, sind schlecht und batzig gelötet am oberen Rand, nur mit Gewalt oder Nacharbeiten in die Fassung zu kriegen. Die von Reichelt sind da besser.


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donhondo
Geschrieben am: 05.05.2009, 21:12
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QUOTE (Auxburger @ 05.05.2009, 21:57)
nosmis.de hat noch welche (Art. Nr. 005192 dort), ansonsten beim Elektrokrämer:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;G...42fed05b3552c45

Die originalen haben gerne ein Passungsproblem, sind schlecht und batzig gelötet am oberen Rand, nur mit Gewalt oder Nacharbeiten in die Fassung zu kriegen. Die von Reichelt sind da besser.

Alles klar und besten Dank. Werde bei Reichelt bestellen.

Grüße, Karsten
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