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> Neue Batterie, Erste Ladung
Wessischrauber
Geschrieben am: 07.08.2009, 08:50
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Hallo,
ich brauch 'mal Eure Hilfe.
Ich restauriere z.Zt. eine KR 51/1 ( siehe Userecke ).
Da die alte Batterie ( 6V 4,5 Ah ) nach dem Dornröschenschlaf natürlich platt war, habe ich eine baugleiche, neue erstanden.
In der Anleitung steht, dass selbige nach dem Befüllen mit Säure und 1/2 stündiger Standzeit einsatzbereit wäre.
Eine Erstladung von 12-15 Stunden mit 450mA wäre aber empfohlen.
Jetzt habe ich mir von meinem Schwiegervater ein Autobatterieladegerät älteren Datums ausgeliehen, welches auf 6V umschaltbar ist.
In der Anleitung des Ladegerätes ( mit analoger Ladestromanzeige ) steht, dass mit dem Gerät Batterien mit minimal 20Ah geladen werden können.

Jetzt nach langer Vorrede meine Frage:
Kann ich es wagen, das Teil zum Laden der Schwalbebatterie zu benutzen.
Oder sollte ich bei Verwendung schon 'mal die örtliche Freiwillige Feuerwehr parat haben ? _uhm.gif

Was sollte man sonst benutzen und wo krieg ich das her ? _uhm.gif

Schon 'mal Danke fürs Helfen thumbsup.gif
Gruß Gerhard


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Ich wollte mich mit Ihnen geistig duellieren, aber ich merke Sie sind unbewaffnet.
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Raphael
Geschrieben am: 07.08.2009, 08:55
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Das kannst du benutzen . Das habe ich auch vor kurzem noch gemacht, hatte aber vorher einen befreundeten KFZ-Dachverständigen gefragt .

Gruss,
Raphael


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" Es wird Tote geben." Dieser Schreibfehler in der Einladungskarte führte dazu , daß auf der Feier zu meinem 8. Geburtstag niemand kam.

Da erzähle ich meinem Psychologen meine Lebensgeschichte , und der Arsch sagt nur :"Boah, krasser Scheiss , ey !"

"Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren."

M.Gorbatschow




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Wessischrauber
Geschrieben am: 07.08.2009, 09:03
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Hallo Raphael,

warst mal wieder bei den schnellsten.

Daaaaaanke !!!! biggrin.gif thumbsup.gif

Vielleicht hat ja noch jemand einen Tipp, was man sich für die Zukunft anschaffen sollte ( ich will ja nicht jeden Monat bei Schwiegerpapa betteln gehn ).

Einen schönen Tag und ein super Wochenende für alle

Gruß

Gerhard


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drehmoment
Geschrieben am: 07.08.2009, 09:55
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Moin Gerhard,

etwas Grundsätzliches zum Ladegerät: Selbstredend muß die angegebene Spannung zu Deiner Batterie passen und richtig gepolt angeschlossen werden. Wenn Du vor dem Laden noch die Entlüftungsnippel entfernst, damit die Batterie gasen kann - ist alles schon erledigt.

Das große Autoladegerät stellt zwar mehr Amperestunden zur Verfügung als für die Batterie benötigt werden, aber die Batterie "saugt" sich die Amperezahl die sie benötigt selbst.
Es ist nicht so, dass das Ladegerät in die kleine Batterie 20 Amperestunden im übertragenen Sinne "reindrückt".

Ein Vergleich zur Veranschaulichung: Eine hundert Watt Glühbirne benötigt bei 230/240 Volt einen gewissen Strom. Dieser ergibt sich lediglich durch die Wattzahl und die Spannung, an der sie betrieben wird. Und nur diesen daraus resultierenden Strom nimmt sie dann auch ab - d.h. der Stromverbraucher (Akku oder Glühbirne) bestimmt aufgrund seiner Leistungsdaten den zu entnehmende Strom (aus Ladegerät oder Netz).

Ergo: Ladegeräte müssen die gleiche Spannung haben wie die aufzuladende Batterie und mindestens den Strom zur Verfügung stellen, den die Batterie im Ladevorgang abfordert.
Sollte diese geringer sein (Mottoradbatterieladegerät 12 V mit wenigen Amperstunden an großer Autobatterie) findet die Ladung auch statt, aber dauert erheblich länger und kann das Ladegerät auch durch Betrieb an der Leistungsgrenze überhitzen.

Meine Empfehlung aus den Ostschätzen lautet ja Ladefix wink.gif thumbsup.gif
Selbst dieses alte Gerät lieferte schon zwei Spannungen und 4 Ampere Ladestrom blink.gif

Wenn es etwas mehr sein darf (ich habe mir grad ein neues zugelegt, welches sogar eine tiefentladene Batterie wieder ins Leben zurückholte) kann ich folgendes empfehlen:
Saito Ladegerät 6 u. 12 V für Blei-, Säure-, Gel- und Microflies-Akkus

Es ist teuer, verfügt aber über einen Diagnose u. Testmodus, hat einen Überladeschutz (Batterie kann auch nach Aufladung am Gerät überwintern und wird dann mit Lade- und Entladezyklen fit gehalten, ist wie oben erwähnt multifunktionell einsetzbar und sorgt nach vollendeter Ladung sogar für Entsulfatierung der Batterie (damit wird das Sulfat in der Batterie abgebaut, welches für den Platteschluß und damit für den frühen Batterietod zuständig ist).

Aaaaaaaaber, es gibt auch diverse andere günstigere, ohne Frage wink.gif

Gruß,

Bernd
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Wessischrauber
Geschrieben am: 07.08.2009, 10:05
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Hallo Bernd,
danke für den kleinen Abstecher in die Welt der Stromtierchen. laugh.gif
Dein neues Ladegerät ist ja echt High-Tech.
Mich würde aber das kultige Ladefix interessieren (würde vom Aussehen und Baujahr wahrscheinlich besser zu mir passen rolleyes.gif )
Gibts da im "wörld weid Forum" vielleicht noch jemand der so ein Schätzchen sein eigen nennt und bereit ist es gegen einen kleinen Obulus abzugeben ?

nochma Gruß

Gerhard



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drehmoment
Geschrieben am: 07.08.2009, 10:11
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Hallo nochmal,

keine Ursache, die Stromtierchen hatten es mir mal angetan - daher der Versuch des Erklärbären wink.gif

Das verlinkte Ladefix ist sogar von mir, steht aber aufgrund damaliger großangelegter Suchaktion bis zum Erstehen desselben nicht wirklich zum Verkauf. Neuere Geräte aus der DDR hören auf den gleichen Namen, sehen nur nicht ganz so kultig aus - siehe hier...

Gruß,

Bernd
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Raphael
Geschrieben am: 07.08.2009, 10:17
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Bernd , da möchte ich mich auch mal eben Bedanken, ich bin nämlich auch kein Stromonkel .
Ich wusste nur dass es geht ----Warum und Wieso--- wusste ich nicht ,

Danke an den Erklärbär

Gruss,
Raphael
thumbsup.gif


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drehmoment
Geschrieben am: 07.08.2009, 10:19
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... zuviel der Ehre - Danke wink.gif
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Hille
Geschrieben am: 07.08.2009, 21:36
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naja, die Erklärung von Bernd ist nicht falsch, aber etwas unvollständig.

Beim Ladevorgang sind , wie schon erwähnt, die Ladespannung und der Ladestrom entscheidend. Dieser sollte bei einer Ladezeit von ca.16h 1/10 der Batteriekapazität betragen. In deinem Fall also 450mA. Die Ladeschlußspannung beträgt bei einer Bleizelle ca.2,4V = 7,2V bei einer 6V Batterie. Bedingt durch das ohmsche Gesetz sink aber der Ladestrom bei steigende Ladespannung. Aus diesen Grunde gibt es elektronische Ladegeräte, die den Ladestrom relativ konstant halten und noch eine automatische Endabschaltung besitzen, womit ein Überladen nicht möglich ist. Die neusten Ladegeräte besitzen noch die Möglichkeit, durch ca. 100A hohe Stromstöße die Sulfatablagerung an den Bleiplatten "abzusprengen". Dadurch kann ein Batterieleben erheblich verlängert werden.

Du kannst das Ladegerät sicher benutzen. Zur Sicherheit würde ich aber trotzdem mal ein Multimeter in Reihe schalten und den Ladestrom messen.

Gruß Hille


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Wessischrauber
Geschrieben am: 10.08.2009, 06:32
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Hallo Hille,
Danke für Deine Erklärung.
Ich denke ich werde Deinen Vorschlag mit dem Messgerät beherzigen.
Wie sagt schon de' Maddin " sischer is sischer". biggrin.gif

Schönen Tag Euch allen.

Gruß
Gerhard


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drehmoment
Geschrieben am: 10.08.2009, 10:38
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QUOTE (Hille @ 07.08.2009, 22:36)
naja, die Erklärung von Bernd ist nicht falsch, aber etwas unvollständig...

Gruß Hille

Moin Hille,

ich wollte es bewusst nicht (mit Fachbegriffen) überfrachten -> natürlich kann man da weiter ins Detail gehen. wink.gif

Gruß,

Bernd
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Auslaufmodell
Geschrieben am: 08.11.2009, 18:19
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Ich kann also im Prinzip ein Ladegerät mit beliebigem Ladestrom zum Laden des Akkus nehmen, solange dieser 10% der Akkugesamtkapazität nicht unterschreitet?
Ist es denn nicht gesünder für den Akku, mit einem Ladegerät geladen zu werden, das auch nur, sagen wir, 450mA zur Verfügung stellt?
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Hille
Geschrieben am: 08.11.2009, 20:49
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QUOTE

Ist es denn nicht gesünder für den Akku, mit einem Ladegerät geladen zu werden, das auch nur, sagen wir, 450mA zur Verfügung stellt?


Wo ist der Unterschied, wenn du mit einem Auto 50km/h in der Stadt fährst, obwohl es 200km/h bringen würde oder du hast ein Moped, das nur max. 50km/h fährt wink.gif ?

Du kannst jedes Ladegerät nehmen, egal ob es dir Ströme von 10A oder 1A zur Verfügung stellt. Du mußt den Ladestrom nur einstellen können.

Du hast es falsch verstanden. Der Ladestrom bei einem Bleiakku sollte immer 1/10 der Gesamtkapazität des Akkus sein. Natürlich darf er auch drunter sein, dann erhöht sich aber die Ladezeit. Drüber sollte er nicht sein.

Gruß Hille


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Geschrieben am: 08.11.2009, 21:23
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Achso, aber wie kann man denn bei einem Ladefix den Ladestrom einstellen? ermm.gif
Geht gar nicht, oder doch? Hab mir grade dieses hier ersteigert, dann ist das wohl für den Schwalbenakku 5-fach überdimensioniert?
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