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> Problemlösung
heiwen
Geschrieben am: 01.09.2009, 07:54
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Ich wollte Euch nur mal die Geschichte erzählen.

Mein Bruder hat neben seiner RT und SR2 noch ein S51 seit 15 Jahren im täglichen Gebrauch. Seit dieser Zeit zickte das gute Moped immer rum. Wenn er warm war, sprang er einfach nicht mehr an. Der Motor wurde von einem "Profi" der früher schon eine Simson Vertragswerkstatt hatte gemacht. (Ich zweifle zwar an seinem Können, unterlegt mit Arroganz, die ja seinerzeit oft durch die Mangelwirtschaft in speziellen Bereichen vorherrschte. Gut, er hat immer noch nicht gemerkt, dass es sich geändert hat.)

Alles wechseln, rumdocktern von Zündung bis Vergaser half nichts.

NUN hat mein Bruder in einer müßigen Stunde, nachdem ich ihm von dem Masseproblem mit meiner AWO berichtete, zu guter letzt alle Masseverbindungen gesäubert und ordentlich neu gemacht und siehe da, MOPED läuft wie eine EINS und springt auch wieder an, wenn es warm ist.

Also, manchmal liegt die Ursache doch sehr nahe und die "Spezialisten" mit ihrer "Erfahrung" sehr weit weg.

Gruß

Heiko


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EsserHannes
Geschrieben am: 01.09.2009, 10:15
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Ich kenn das auch einen "Spezialisten", der mir erzählen will, wie gut doch die ALMOT Zylinder sind dry.gif

MZA-Knecht..wie viele...

LG Hannes smile.gif


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Es liegt mir wieder dieser Zweitaktduft in der Luft.
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drehmoment
Geschrieben am: 01.09.2009, 14:55
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Grüß Dich Heiko!

... was man wieder beweist: dranbleiben wird genauso belohnt wie mal ohne festgefügte Konventionen "andersherum denken". Denn wenn alles getauscht und eingestellt ist und das gute Stück hat immer noch den Ausgangsfehler - kann es ja nur an etwas bisher nicht bedachtem liegen.

In der Radio- und Fernsehklitsche in der ich vor 20 Jahren (in meinem damaligen Beruf) arbeitete, war es bei den Meistern und komplizierten Fehlern durchaus üblich, ein Gerät an dem man sich ohne Fehlerbeseitigung über längere Zeit erfolglos "festgebissen" hatte, mit erwähnen der reinen Fehlerbeschreibung an den Kollegen weiterzugeben.
Dieser wurde bewusst nicht "geimpft" mit dem Gedankenkonstrukt, das der Vorgänger bezüglich dieses Fehlers entwickelt hatte. So war es dem zweiten Meister oder Techniker oftmals möglich, dem scheinbar so erstaunlich hartnäckigen Fehler recht zügig auf die Schliche zu kommen,
da er in der Regel einen anderen Weg der Fehlersuche einschlug bzw. einschlagen konnte.

Eine andere wahre These bei der Fehlersuche lautet (gilt in diesem Fall definitiv nicht für Deinen Bruder):

Selbst eingebaute Fehler sucht man am längsten: Falls der Bock nach der Reparatur ungewohnte Zicken macht, einfach mal Stück für Stück Revue passieren lassen, was man zuletzt und vor allem wie bzw. in welcher Reihenfolge zusammengebaut hat. Ein Kumpel von mir machte sich um beim Restauriren seines Leichenwagens seine beiden Hobbys Schrauben und fotografieren zu nutze und fotografierte bei der Demontage kompliziert wirkende Konstruktionen um -z.T. Monate später- nicht beim Zusammenbau zu scheitern. Der Erfolg gab ihm dabei Recht.

In diesem Sinne...

Schrauber-Grüße aus dem Norden,

Bernd
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heiwen
Geschrieben am: 01.09.2009, 15:21
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QUOTE
Selbst eingebaute Fehler


Dazu noch einen. Wir, damals 15/16 Lenze auf dem Puckel, wollten unsere Mopeds natürlich vor Diebstahl sichern.

Dazu wurde, versteckt, ein Schalter eingebaut, der die Zündspule unterbrach.

Wenn man es nun einmal eilig hatte, wie meist in dem Alter, vergaß man durchaus den Schalter anzumachen.

Mir passiert, dass ich den Berg runter keine Problem mit schieben hatte, aber den Berg wieder hoch. Oben angekommen, voll abgek...., fiel mir ein, Schalter an, einmal treten und das wars......

Anekdote am Rande

heiko


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drehmoment
Geschrieben am: 01.09.2009, 15:28
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Schönes und klassisches Beispiel zur Erklärung laugh.gif thumbsup.gif

Genauso läufts doch manchmal ab. Ein gerades Kreuz behält, wer dann trotzdem über sich lachen kann thumbsup.gif

Gruß,

Bernd
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