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> Montage Motor SR, Kurbelwellenlager
jawa360
Geschrieben am: 05.11.2009, 00:07
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hallo,
die einhaltung des axialspiels der wellen gestaltet sich bei mir zum problem ,da die lager nur warm auf die kurbelwelle zu bringen sind und dann sitzen sie so fest daß sich bei m trennen der motorhälften die lager aus dem gehäuse ziehen . so geht alles wieder von vorne los . bei meinem ersten sr-motor ging das alles , wie im buch beschrieben , ohne probleme , da hatte ich noch alte ddr-lager . kann jemand meine situation teilen, was macht man da ? wohlbemerkt , ich bin kein fachmann , bastler eben.
mfg. manfred
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NorbertE
Geschrieben am: 05.11.2009, 10:11
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Manfred, es gibt 2 Varianten: Du nimmtst etwas Schleifpapier und bearbeitest die Lagersitze auf der KW

Oder Du setzt die Lager in den fertig gefügten Hälften endgültig ein. Auf "knirsch", also bis Anschlag. Nun misst Du von Lageraussenseite bis Planfläche für die Dichtkappen und ziehst dort 0,2mm ab. Nach erfolgter kompletter Montage rechts (Ausgleichsscheiben, Dichtkappen mit Simmerringen) bekommt die KW von links mit einem Gummihammer einen Schlag. Damit ist das Lagerspiel vorhanden.
An der Abtriebswelle gehts genauso, man muss zum Schluss nur mit zwei kräftigen Hebeln (oder kleinen Hartholzkeilen) unter das montierte Ritzel und damit die Welle diese 0,2mm nach aussen bringen.


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Karl Kraus
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Doc Holliday
Geschrieben am: 05.11.2009, 11:12
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Hallo Manfred,

wenn Du einen neue "Nachbau" Kurbelwelle hast, tendiere ich zum Schleifpapier.
Einfach 5 bis 7/100 abschleifen...... Diese neuen Wellen sind etwas übermaßig.

Gruß Mathias


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Schraubst Du noch, oder fährst Du schon ???
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Cloyd
Geschrieben am: 05.11.2009, 20:53
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Könnte man nicht auch das von Dir, Norbert, beschriebene Kopierpapier einfach drin lassen, was zum Lagerspieleinstellen genutzt wurde?
Man setzt die Lager in die rechte Hälfte, wenn schon alles endgültig zusammen ist.Was soll das Papier schon groß anrichten?
Hab ich da einen Denkfehler, oder ist das garnicht so abwegig?

mfg Toni


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1957 SR2,beige,Originalzustand
1958 SR2,beige,Opas Arbeits-Essi
1964 Schwalbe,orange,im Neuzustand
1964 Schwalbe,soll tundragrau werden
1964 Schwalbe, blau, patiniert
1964 Pedal-Spatz, soll maron werden
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Sven
Geschrieben am: 06.11.2009, 07:10
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Die Frage ist: was passiert dann mit dem Papier ? Bleibt es wo es ist, oder löst es sich irgendwann auf und diffundiert als Cellulosematsch durchs Getriebe ? Und wenn es auf der Welle bleibt, ist es auch ölgetränkt nur bedingt komprimierbar und dir fehlt Spiel. Also muss meiner Meinung nach das Papier auch wieder raus.
Zumal es bei mir überhaupt keine Probleme gab, die Gehäusehälfte wieder abzunehmen, da ja nur die nötigsten Getriebeinnereien zum Maßnehmen aufgesteckt waren.

Gruß Sven
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Cloyd
Geschrieben am: 06.11.2009, 13:26
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Sven, das Papier hat doch später garkeine Aufgabe mehr.Es hält nur die Distanz zwischen Welle und Lager, damit man weis wiviel Ausgleichsschieben außen reinmüssen, bevor die Staubkappen samt Simmerringe montiert werden.
Man könnte statt Papier auch einen Kunsstoff nehmen, der sich in Öl und Benzin auflöst.

Ich habe auch die Befürchtung, dass beim Motor meines 57ers, auch einfach das KW-Lager auf der Welle bleibt.Den Motor hab ich vor kurzem zerlegt.Die KW war nicht ohne Gewalt rauszubekommen.Das Lager ist noch auf der ausgebauten KW.
Das ist alles echt schädlich für die Lagersitze im Gehäuse.Das ist nunmal deutlich weicher als die Lager. sad.gif

mfg Toni


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Sven
Geschrieben am: 06.11.2009, 16:31
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Schon klar Toni, natürlich braucht man das Papier nicht mehr, nur wenn das Papier dazwischen bleibt, dann hast du nach dem Zusammenbau auch kein Spiel mehr cry.gif

Das Problem mit den auf der KW festsitzenden Lagern hatte ich ausschließlich beim Auseinanderbauen. Die alten Lager wollten auch nur mit Gewalt von der Welle. Mit den neu eingebauten Lagern ist mir das bei Einstellung des Ausgleichsspiels nie passiert und das bei immerhin 3 Motoren. Allerdings habe ich auch nie Replika - Kurbelwellen verbaut, sondern ausschließlich Originale. Der Doc Mathias hat ja oben geschrieben, dass die Repros etwas Aufmaß haben, da könnte ich mir schon vorstellen, dass auch die neuen Lager nicht mehr runter wollen.

Gruß Sven
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NorbertE
Geschrieben am: 06.11.2009, 16:46
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Zu den Lagern auf der KW, die nicht runterwollen, zum Lagerein-undausbaun fällt mir ein Spruch ein, der garnicht von mir stammt wink.gif "Feuer ist des Menschen Freund" laugh.gif

Der Spruch stammt vom Schmied und ich denke, er ist in der Zunft gebräuchlich. Weil er stimmt. thumbsup.gif

Im Falle "Lager" muss man das "Feuer" aber nicht wörtlich nehmen. laugh.gif laugh.gif 80°C Wärme (trockende Wärme bitte, wir sind bei Metallen nicht im homöopathischen Bereich laugh.gif ) reichen dosiert an der richtigen Stelle aufgebracht aus, um eine Schrumpfung umzukehren oder überhaupt zu erreichen.

Es gibt im Netz dieses Lehrvideo M53x. Dort ist es gut gezeigt, wie man es eigentlich lehrbuchmässig machen sollte.


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jawa360
Geschrieben am: 06.11.2009, 20:21
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hallo , ich bin irgendwie erleichtert , daß mein problem mit den kurbrlwellenlagern schon mehr leute beschäftigt hat . aber erst mal vielen dank für die hinweise . am eifachsten wäre es gewesen , ich hätte die trümmer in eine werkstatt gegeben , aber das verbietet mir mein schrauberstolz . zu mal ich schon gesehen habe , daß dort solche situationen mit dem hammer und einem holzklotz geregelt werden. da ich auch
mit cellulosebrei und auflösenden kunststoffen mein motörchen nicht füttern möchte , vrsuche ich es mal mit norberts vorschlägen . es handelt sich tatsächlich um eine nachfertigung für 50 € . nachfertigungen haben mein seelisches gleichgewicht schon des öfteren nachhaltig gestört . bei simson genau wie bei jawa und mz .

gruß , manfed
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der Lehmann
Geschrieben am: 07.11.2009, 05:04
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Moin Manfred,

ich will ja nicht zum frühen Morgen meckern huh.gif , aber schau dir mal bitte die Forumsregeln an. thumbsup.gif

Hier sind die deutsche Rechtschreibung und damit Groß- und Kleinschreibung Pflicht. Soviel Zeit muss sein. D A N K KE _clap_1.gif

Ich wundere mich, dass der SUPERMOD laugh.gif noch nichts gesagt hat.

Viele Grüße, Jürgen


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Viele Grüße, Jürgen

Teilnahme UT 1 bis UT 6 und UT 8 bis UT 11
UT 12 in Sachsen, wenn nicht gerade Urlaub ist, dann dabei!

"Das Können ist des Dürfens Maß!" Paul Preuß
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jawa360
Geschrieben am: 07.11.2009, 08:00
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Nun gut , ich hatte diese Regeln nicht gelesen . Normalerweise schreibe ich alles klein und bin damit noch nie angeeckt . Ist ja auch international so üblich !
Da wir aber im überreglementierten Deutschland leben und mir viel an diesem Forum liegt , werde auch ich in Zukunft die Großschreibung beachten . Rechtschreibfehler kann ich natürlich nicht ausschließen , denn ich bin Oldtimerschrauber und kein Oberstudienrat .
Nachdem ich nun das Schreiben mit einem zweiten Finger geübt habe , werde ich mir eine Vorrichtung zur möglichst genauen Bearbeitung der Lagersitze von Kurbelwellen bauen . Eine minimale Materialabnahme erscheint mir die wohl beste Variante , denn man möchte den Motor vielleicht auch mal wieder zerlegen .
gruß , manfred
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jawa360
Geschrieben am: 07.11.2009, 08:23
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Hallo Jürgen , noch was , schreibt man " danke " jetzt in der deutschen Rechtschreibung mit großen Buchstaben und zwei " K " ?
Ich lerne gerne dazu , manfred

Wenn das mit der Kurbelwelle funktioniert hat , melde ich mich wieder .
Danke für die hilfreichen Hinweise , was den Motor betrifft und ein schönes Wochenende.
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NorbertE
Geschrieben am: 07.11.2009, 13:18
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Hört auf, Ihr Zwei. _console.gif

Manfred, Jürgen hat da Recht: Wir versuchen es zumindest, hier vom Schreibstil etwas Stil zu bewahren. Das ist so eine Art "Steckenpferd" von mir und ich bin auch kein Lehrer, will es auch nicht sein.
Wenn ich einen 10-Zeiler nur klein ohne jeglich Interpunktion lesen soll, krieg ich Augenkrebs. laugh.gif Da ist mein altes Hirn überfordert. laugh.gif

Zu den Lagersitzen KW: Es ist mir sowieso völlig unverständlich(es existieren ja dort richtig bemaßte Zeichnungen!!), dass man gerade bei einem Lagersitz mal schnell 7 100stel grösser ist. hmm.gif
Der Hersteller hat entweder keine Ahnung, eine Zeichnung zu lesen, eine CNC-Bank zu programmieren oder sonstwas. Richtig ist es jedenfalls nicht und solche Dinge stimmen mich immer traurig.

Manfred, Du wirst ja nun nicht 100 Kurbelwellen nacharbeiten wollen. laugh.gif Eine Vorrichtung ist also "Kanone auf Spatzen".
Die Schleifpapier-Methode mag russisch sein und ist auch maschinenbautechnisch nicht richtig. Funktioniert aber thumbsup.gif Ein bisschen Wärme tut das Übrige.

Wenn Du eine Jawa zum Laufen kriegst, wirst Du auch dieses "Problemchen" lösen. thumbsup.gif


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Karl Kraus
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jawa360
Geschrieben am: 07.11.2009, 14:50
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Hallo Ihr alle ,
Hat sich ja schon erledigt , und Jürgen hat mir auch schon mal einen großen Gefallen getan .
An Dich ,Norbert , ich bin bekennender Schrauboholic ( soeben die Krankheit erfunden) , Rentner , habe eine warme Werkstatt und eine geduldige Frau ( mitunter ).
Wenn ich von einer Vorrichtung spreche , dann sollte man nicht gleich an Leonardo Davinci oder Ferdinand Porsche denken...es sind lediglich zwei Spitzen und ein Kantholz mit aufgeklebten Schleifpapier. Also Dinge , die ohnehin vorhanden sind .
Montage und Demontage eines 350er Jawa-Motors ist nicht besonders schwierig , es ist allerding streng darauf zu achten daß einem die Kurbelwelle nicht auf die Füße fällt sonst müßte man die Arbeit für einige Wochen unterbrechen .
Mir gefällt das Forum , vor allem ein unheilbarer Schrauboholic braucht Information wie ein Alkoholic den Schnaps .

Also dann , Manfred
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NorbertE
Geschrieben am: 07.11.2009, 14:59
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laugh.gif Manfred, ist schon alles Gut. laugh.gif

Ich Unverbesserlicher, zudem jünger als Du (ich träume vom Renterdasein laugh.gif ), muss Dich dahingehend korrigieren, dass Dein "Davinci" korrekt "da Vinci" hiess. laugh.gif laugh.gif

Wenn jetzt die Faust aus dem Monitor kommt, würde es mich nicht wundern... laugh.gif laugh.gif


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