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> Beschädigte Dichtflächen an den Motorhälften
Doc Holliday
Geschrieben am: 19.07.2025, 10:01
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Nebst Achsen und Muttern. Brauch ich nicht mehr


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Schraubst Du noch, oder fährst Du schon ???
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Unhold
Geschrieben am: 01.09.2025, 10:36
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Gerade bei LIDL gesehen:

Zur Zeit ist dort wieder das 2-Komponenten-Epoxidharz für 2,99 € im Regal, in zwei verschiedenen Versionen.
Das rote Temperaturbeständige ist mit dabei.

Wer also beschädigte Dichtflächen, Lunker, Risse oder gar Löcher im Motorgehäuse oder sonstwo hat, kann sein Schnäppchen machen.

QUOTE (Unhold @ 19.03.2024, 18:36)
"REXXAN 2K-Epoxidkleber Super Strong" ist das richtige Zeug zum Auffüllen der Dichtflächendefekte am Motorgehäuse und zum Abdichten von Rissen. Öl- und benzinfest und Temperaturbeständig bis 180°C. Das ist so was wie das frühere EPASOL.

Das gibt es hin und wieder beim LIDL im Angebot für einen easy Preis von 2,99 €.  smile.gif

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der Unhold
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smartsurfer81
Geschrieben am: 02.09.2025, 12:33
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Hi Unhold.
Meinst du das Zeug taugt auch für die 250iger ETZ Motoren um die Blech Abdeckkappen im Ritzelraum, für die Wellenbohrungen, abzulichten?
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Moped Micha
Geschrieben am: 02.09.2025, 15:27
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Kannst du nehmen, mache aber einen Kronkorken, ohne Gummi drüber.


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Bleibt gesund!

Grüße
Micha
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Unhold
Geschrieben am: 02.09.2025, 16:24
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QUOTE (smartsurfer81 @ 02.09.2025, 12:33)
Hi Unhold.
Meinst du das Zeug taugt auch für die 250iger ETZ Motoren um die Blech Abdeckkappen im Ritzelraum, für die Wellenbohrungen, abzulichten?

Kann ich nicht beurteilen. Ich habe das als Dichtmittel im herkömmlichen Sinne noch nie benutzt.

Wahrscheinlich würde das gehen, aber wenn deine Deckel irgendwann mal raus müssen und neue eingesetzt werden müssen, dann haste vielleicht ein Problem. Es sei denn, du willst das für die Ewigkeit machen.
Das Zeug wird knochenhart und man hat hinterher möglicherweise Mühe, nach Reparaturen die Reste davon wieder leicht aus irgendwelchen Ritzen und Ecken zu entfernen.
Aufgefüllte Dichtflächen-Defekte glätte ich z.B. nach dem Aushärten mit der Schlichtfeile oder zieh' sie vorsichtig mit der losen Klinge vom Teppichmesser ab. Dafür braucht es aber ebene, zugängliche Flächen. In Bohrungen herum zu kratzen halte ich da eher für nicht so günstig. Das könnte einer späterer Dichtheit neuer Abschlussdeckel möglicherweise abträglich sein. hmm.gif

Ich habe damit aber z.B. schon lockere Kugellager in den ausgeleierten Lagersitz eingeklebt.


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der Unhold
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Unhold
Geschrieben am: 22.10.2025, 18:38
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Hier ist nochmal die damalige offizielle Suhler Mitteilung für die Vertragswerkstätten zur Behebung kleinerer Dichtflächen- und anderer Motorgehäuseschäden mit Zweikomponenten-Epoxydharz.

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der Unhold
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Unhold
Geschrieben am: 22.10.2025, 18:49
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... und noch die damalige Info zu größeren Gehäuseschäden, die geschweißt werden müssen.

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der Unhold
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UlrichE
Geschrieben am: 08.05.2026, 21:12
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Hallo,
danke für die information. Ich konnte mich jetzt länger nicht mehr um mein Moped kümmern.
Es ist aber wieder ein neues Problem für mich aufgetaucht. Ich habe so alte Alufelgen. Eigentlich noch gut aber eben alt und blind. Zu DDR Zeiten haben wir Aluteile geschwabbelt damit sie wieder glänzen. Ich habe mir also bei Ebay so eine Schwabbelscheibe und Paste gekauft und im Keller angefangen zu Schwabbeln. Als ich dann mit der Felge hoch ins helle Licht bin sah das aus wie gesandstrahlt irgendwie grisselig. Woher kommt denn sowas und wie bekomme ich das wieder weg? Oder kann man die Felgen wegen der Speicheneingänge gar nicht Schwabbeln?
Bin für jeden guten Rat dankbar.
Gruß
Ulrich E

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Unhold
Geschrieben am: 09.05.2026, 15:24
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Eventuell kannst du erst mal mit Schmirgelleinen (oder Sandpapier) die übelsten Unebenheiten abtragen.
Erst mit grober Körnung beginnen und dann immer feineres Schleifpapier verwenden, zum Schluss mit Naßschleifpapier und das Finish dann mit Schwabbelscheibe und Polierpaste. Das ist natürlich mühselig ... _console.gif

Aber vielleicht kannst du es am Anfang auch mal mit einen "Negerkeks" in der Bohrmaschine versuchen. hmm.gif


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der Unhold
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UlrichE
Geschrieben am: 09.05.2026, 20:37
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Hallo Unhold,
du schreibst, zum Schluss mit Schwabbelscheibe. Das war ja die Ursache. Die Alufelge war glatt und ich hätte sie mit Elsterglanz wieder zum glänzen bringen können. Ich dachte nur es ist einfacher und geht schneller und glänzt auch mehr wenn ich Schwabbele. Und dadurch ist die Hügellandschaft ja erst entstanden. Im Keller ist es nicht so hell gewesen und dadurch habe ich das nicht gleich gesehen. Schwabbelt ihr eure Alufelgen nicht? Polliert ihr die nur mit Hand. Oder was habe ich falsch gemacht mit dem Schwabbeln?

Gruß
Ulrich E
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ENIGMA
Geschrieben am: 10.05.2026, 07:33
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Guten Morgen, Ullrich.
Alles an Werkzeugen , was eher grob ist vom Material Abtrag an Aluminium, sollte man an diesem typisch weichen Werkstoff mit Vorsicht anwenden, was anderes ist dann der Feinschliff oder die Politur.
Wenn eine Alufelge sehr arg oxidiert ist, dann kann man mit der Schwabbellscheibe natürlich das schlimmste entfernen, meistens reicht aber eine schrittweise Bearbeitung mit feineren Materialien aus.

Ich habe immer sehr gute Ergebnisse mit runden Polierfliesen aus dem Handel in verschiedenen Körnungen erreicht, die spannt man in die Bohrmaschine ein und damit kann man auch sehr gut zwischen den Erhöhungen der Nippel arbeiten, was mit der Scheibe nicht geht.
Den Rest poliere ich dann mit Polierscheiben aus Stoff oder Filz, und geeigneten Schleifpasten, alle mit Achse für die Bohrmaschine.
Für maschinelle Bearbeitung nehme ich keine halb flüssige Tupenpaste, sondern die festen Steinpasten, gibt's in grün, braun weiß ect., weil's die nicht wegschleudert bei hohen Umdrehungen und es ist nicht so eine Sauerei. rolleyes.gif
Und wenn man aus der Felge unbedingt einen Spiegel machen möchte, poliert man geduldig händisch mit Silber Politur nach.... biggrin.gif
Mfg Enrico
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