Einbau Vape
| NorbertE |
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Das vorige Foto sieht zugegeben etwas russisch aus. Ein Anspruch war ja: es soll nicht zu sehen sein. Dafür will ich auch keine Schraubenköpfe oder Blindnieten sehn. Das gelingt (sieht man noch) am Federkasten hinter dem Rahmenrohr sehr gut. Hier erst mal die eingebaute Zündspule. Die passt grad so rein, weil ja oben das Federelement auch noch Platz haben muss. Wichtig und mit Fummelei verbunden ist die Masseverbindung zwischen den Halteblechen der Spule und dem Regler und natürlich die Verbindung zur Grundplatte. Für Spule und Regler ist ein Kabel mit 6er Kabelschuhen vorhanden und im Kabelbaum ist auch die Masse von der Grundplatte. In der Enge des Kastens ist halt das auf die Schrauben fädeln der Kabelschuhe, Zahnscheiben (sind keine dabei!) und Muttern eine fummelige Angelegenheit.
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Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten. Karl Kraus
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| NorbertE |
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Schrauben verstecken: Im Federkasten ist die Ausbuchtung fürs Rahmenrohr. Die sieht man nicht. Dort, so meine Intension, muss die Befestigung hin. Nur wie? Das ist ja eine recht genaue "Blechpassung" und darf nicht auftragen. Sonst steht der Kasten an der Stelle vom Rohr ab. Ich habs angezeichnet, 7,5mm gebohrt und 6er Senkkopfschrauben verwendet. Es ist sehr dünnes Blech und beim Anziehn zieht es die Schraubenköpfe auch noch schön rein. Es passt! Man muss (Spule und Regler) genau anzeichnen, da die Befestigung von Beidem aus 2mm Blech besteht. Da biegt man nichts! Die Spule hat Langlöcher, da kann man noch bissel korrigieren, beim Regler nicht.
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| NorbertE |
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Bei der Montage in der Enge muss man schon vor dem Festschrauben die Kabel an Spule und Regler stecken. Man kommt sonst nur noch schwer ran. Die Steckverbinder sind unverwechselbar und die Kabellängen mehr als ausreichend bemessen. Den Schaltplan hab ich bis zum anfänglichen Drüberkucken bis jetzt nicht gebraucht. Ist alles offensichtlich. Man fädelt nun den Kabelbaum von der Grundplatte von unten nach oben durch die Öffnung im Rahmenkasten hinterm Motor und das Zündkabel und die neue 2 und 51 von oben nach unten durch. 2 Kabelbinder liegen auch bei, sodass man es ordentlich fixieren kann.
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| NorbertE |
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Den Federkasten mitsamt Hinterradschwinge wieder montiert und schon ist das Alles verschwunden. Am Motor hab ich nun den Kabelwirrwar, den man aber gut als Reserve in den Kasten zurückschieben kann. Die neue 2 und 51 hab ich erst mal ganz profan mit einer Lüsterklemme an die alten Kabel zur Lampe verbunden. Die Länge hätte auch bis in den Scheinwerfer gereicht. Diese Verbindung ist noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Das Zündkabel läuft von oben mit dem neuen Kabelbaum zur Grundplatte und unter dieser durch.
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Lasst mich ein erstes Fazit ziehen, obwohl ich noch die Glühlampen wechseln muss und Laufen muss er ja auch  und mit der Gleichstromhupe (ohne Batteriefach-direkt an Wechselstrom) muss ich auch noch sehn. Mögen die Tschechen sein, wie sie wollen, aber an dem "Bausatz" gibt es nichts zu mäkeln. Der Einbau ist auch für jeden ambitionierten Oldtimerschrauber machbar, weil es wirklich gut beschrieben ist. Alle Kabel dabei, bebildert die Sache, zur Not Schaltplan dabei, gute Steckverbinder...man kann eigentlich nichts falsch machen, wenn man ein klein wenig Grundverständnis hat. Gebraucht habe ich in aller Ruhe mit Schreiben hier, Fotografieren und Zigarettenpausen ca. 4 Stunden. In meiner Einleitung schrieb ich von einem Satz in der BA, der mir nahe liegt: " In Anbetracht des hohen Stromflusses (und der damit erzeugten Wärme) muss immer das Licht eingeschaltet sein um die von der Lichtmaschine erzeugte Energie zu verbrauchen, die ansonsten der Regler vernichten muss, wobei er sich sehr stark aufheizt was nicht nur zu dessen baldiger Zerstörung, sondern auch Brandgefahr führen kann. (Es kann auch ganz ohne Regler gefahren werden, er wird dabei einfach abgeklemmt und die beiden schwarzen Kabel der Lichtmaschine bleiben isoliert (!) frei.)" D.h. ins deutsche übersetzt: Dieser Wechselspannungsregler ist sowieso unterdimensioniert, geht auf alle Fälle alsbald über den Jordan und ausserdem kann Dir die Karre abfackeln. Besser ist sowieso, Du fährst ohne Licht.  Ich bin noch ganz schwer am überlegen, ob ich dem "Bordnetz" nicht eine Zwangslast in Form eines Widerstandes spendiere, um den Regler zu entlasten. Angegeben ist die WS-Leistung mit 70 Watt. 15 Watt Bilux+ Rüli sind 20 Watt. 40 bis 50 Watt müssen weg irgendwie. Eine Kurbelwellenbeleuchtung wär auch noch ne Idee. Ich meld mich wieder, wenn ich den Probelauf hinter mir habe und die Karre im Tageslicht steht.
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| GrasserBenno |
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| QUOTE (NorbertE @ 04.03.2014, 18:07) | Angegeben ist die WS-Leistung mit 70 Watt. 15 Watt Bilux+ Rüli sind 20 Watt. 40 bis 50 Watt müssen weg irgendwie. Eine Kurbelwellenbeleuchtung wär auch noch ne Idee. |
Zuerst die Frage eines Laien: Müssten dir die Birnen nicht durchbrennen, wenn zuviel Watt reinkommen? Ich weis, haben wir alle mal in der Schule gehabt, aber das macht mir immer wieder Probleme, genau wie BWL Und dann schon einmal ein Danke für die Doku bisher
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| NorbertE |
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Danke für die Blumen. Benno, die Sache mit den Lampen (es sind keine Birnen. Wir sind hier in keiner Mosterei  ) ist so geregelt: Bei der herkömmlichen Variante erzeugen die Lichtspulen bei korrekter Lampenbestückung genau die Spannung in Volt (also 6 Volt), wie nötig ist. Sie sind so dimensioniert, dass die Lampen den nötigen Strom ziehen können. D.h. bei richtiger Bestückung stimmt Leistung der Spulen und Lampen überein. Geht jetzt eine Lampe kaputt, kommt die zum Fehlen. Da die Spannung nicht geregelt/begrenzt wird, geht die hoch und damit bekommt die noch gängige Lampe ein mehr an Spannung und damit Strom. Bei dem Vapedings ist ein Regler vorhanden, der die Spannung kostant hält. Es ist also (bis zur max. Grenze von 70 Watt) völlig egal, was man als Lampen einsetzt. Wenn man z.B. eine Lampe vorn mit 50 Watt und ein Rücklicht mit 20 Watt hätte, könnte man den Regler theoretisch weglassen. Ham wir nicht. Wir haben nur so ca. 20 Watt an Lampen. Damit läuft die erzeugte Spannung in den Spulen hoch. Der Regler leitet nun soviel Strom nach Masse, dass die (hier 12Volt) eingehalten werden. Je weniger an Lampenleistung man dranhängt, um so mehr muss der Regler ableiten/"verbraten". Es heisst nicht umsonst "verbraten", den die Leistung verschwindet nicht, sondern wird in Wärme umgesetzt. Aber dieser Regler hat auch eine maximale Leistungsfähigkeit. Wenn gar keine Lampe eingeschalten ist, müsste er die 70 Watt voll verbraten. Dafür ist er bei aller Miniaturisierung schlicht zu klein. Deswegen ja meine Idee mit einer "Zwangslast", weil man ja schnell mal vergisst, das Licht anzuschalten.
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| Wolfe |
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Super verständlich beschrieben. Wenn du einen Widerstand einbaust, fügst du das dann hier zu deiner VAPE Einbauleitung dazu? Grüße, Wolfgang
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