Star- Hängerprojekt, und wie man die Elektrik istalliert
| Sachswolf |
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Hy Bernt, ich habe doch die faktisch richtige Dose verbaut...man lese zurück. Wenn ich den Stecker vom Hänger in die Dose stecke wird das Rücklicht + Bremslicht abgeschalten und durch das Rücklicht vom Hänger ersetzt. Leider verbiegt sich das Kontakblättchen in der Dose ständig so, dass der Kontakt unterbrochen wird, obwohl der Stecker aus der Dose gezogen ist und so das Rücklicht nicht funktioniert, wenn ich ohne Hänger fahre. Das Kontaktblättchen für das Bremslicht macht da keine Probleme. Da meine Rücklichter eh immer gegrillt werden, selbst die für 12V und 5W (12V und 10W hält), dachte ich mir, man könne das evtl. machen. (Überspannung) Das Bremslicht (18W) macht ja keine Brobleme und die sonstigen Leuchtmittel im Star funktionieren normal und halten auch. Obwohl ich die 12V/10 W Birne drin habe wird dennoch mit die Tachobeleuchtung nach 1 Woche gekillt. Kurzschlüsse und Wackelkontakte sind keine drin. Kann es sein, dass meine 40 Jahre alte Leitungen einfach nur fertig sind und die Störungen verursachen?...Strom kommt aber in Fülle an.
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| Sachswolf |
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Hm, meinst dass eine 15/15 W V6 Frontglühbirne die 12 V soooolange Standhalten kann?
Ich habe noch die alte Variante wie beim SR2 verbaut und ich fahre schon seit 1 Jahr mit dieser Birne und als ich den Star bekommen habe, war eine 12 V 21 W im Rücklicht verbaut und das war eindeutig zu dunkel.
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| drehmoment |
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| QUOTE (Sachswolf @ 06.05.2011, 19:33) | Hm, meinst dass eine 15/15 W V6 Frontglühbirne die 12 V soooolange Standhalten kann?
Ich habe noch die alte Variante wie beim SR2 verbaut und ich fahre schon seit 1 Jahr mit dieser Birne und als ich den Star bekommen habe, war eine 12 V 21 W im Rücklicht verbaut und das war eindeutig zu dunkel. |
Ähm, ich bin nicht einhundertprozentig sicher, aber meine für den Schwunglichtmagnetzünder mit innenliegender Zündspule (Spatz, Star) sind zwei unabhängige Lichtspulen für a) Scheinwerferbirne und eine andere Spule  für die Birnen des Rück- und Bremslichts verbaut... Das würde erklären, warum sich Deine Scheinwerferbirne seit Jahr und Tag wacker schlägt. Sie hat die originale 6-Volt-Spule und die anderen beiden müssen sich evtl. mit 12 Volt herumschlagen und kapitulieren und zerbröseln des Öfteren darüber  Die seinerzeit verbaute und von Dir angesprochene "dunkle" 21-Watt u. 12 Volt-Birne erklärt sich damit auch: in der ursprünglichen 6-Volt-Variante der Lichtspule für Rück- und Bremslicht beträgt die maximale Leistung 18 Watt. Gesetzt den Fall, Du hättest stattdessen eine 12 Volt-Variante auch mit dieser bescheidenen Wattzahl plus altem Kabelbaum mit Übergangswiderständen an Steckern und Übergängen, würde ein 21 Watt-Glühwendel da vermutlich wirklich nur trübe aus der Glaskuppel blinzeln...  Wie gesagt, ist nur eine Vermutung - aber vielleicht eine Kontrolle wert, sie spart evtl. neue Birnen ein und Du wärest wieder vorne und hinten auf 6 Volt-Birnen... Meine Erfahrung ist ja ohnehin, das die längste Überlebensdauer im Simson-Möp immer nur die NARVA-Birnen hatten. Alle anderen Günstig-Produkte holte bald der Besenwagen...
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| Sachswolf |
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| QUOTE (drehmoment @ 06.05.2011, 19:43) | Ich habe noch die alte Variante wie beim SR2 verbaut und ich fahre schon seit 1 Jahr mit dieser Birne und als ich den Star bekommen habe, war eine 12 V 21 W im Rücklicht verbaut und das war eindeutig zu dunkel. [/QUOTE] Ähm, ich bin nicht einhundertprozentig sicher, aber meine für den Schwunglichtmagnetzünder mit innenliegender Zündspule (Spatz, Star) sind zwei unabhängige Lichtspulen für a) Scheinwerferbirne und eine andere Spule für die Birnen des Rück- und Bremslichts verbaut... |
Nope, beim Star wird die Lichtspule mit Kontakt 59 und die andere Lichtspule mit Kontakt 59b auf den Zünschloss mit Kontakt 30 gleichgeschalten. Von der Lichtspule mit Kontakt 59b führt noch ein Kontakt mit der Bezeichnung 59a bis zum Anschluss ebenfalls mit der Bezeichnung 59a zur Feinsicherung (1A) . Die 2 Lichtspulen müssen auch gleich geschalten sein, weil mein Frontlicht heller wird, wenn das Rücklicht nicht brennt.
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| Sachswolf |
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Dennoch danke.
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| drehmoment |
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Ich hab endlich einen aussagefähigen Schaltplan gefunden, Sachs!  Wenn die Lichtspulen wie Du sagst zusammengeschaltet würden, gäbe es heilloses Durcheinander: Die eine Spule (Ladespule mit 18 Watt) versorgt über eine 1A-Sicherung, eine nachgeschaltete Gleichrichterdiode und die große Sicherung (mit 4A) die Batterie mit GLEICHSPANNUNG sowie die anderen GLEICHSTROM-Abnehmer wie Blinkgeber, Hupe, Leerlauf-Kontroll- und Parkleuchte ohne weitere (Ab-)Sicherung. Darüberhinaus versorgt die 18 Watt-Ladespule aber auch über einen zweiten Abgriff Rücklicht, Bremslicht, Tachobeleuchtung. Der Lichtkandidat Scheinwerfer hängt über den Abblendschalter alleine an der 15 Watt-Lichtspule (allerdings wie die anderen Rücklicht-, Bremslicht- und Tacholicht-Birnen von der Ladespule ohne Gleichrichtung). Da Glühbirnen ohnehin bestens an Wechselspannung arbeiten, wäre eine Gleichrichtung überflüssig und suboptimal, da die Gleichrichtung auch immer etwas verlustbehaftet ist. Gerade das aber wollen wir ja gerade für unser (NARVA-)Glühobst vermeiden. Gruß, Bernd
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| drehmoment |
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| QUOTE (lambiman @ 06.05.2011, 21:31) | Also um dem Problem mal einen Namen zu nennen.
Es scheint so das deine Schlußlichtdrossel defekt ist es kommen also mehr als 5W beim Rücklicht an das killt natürlich die Birne.
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Hallo Dirk,
bei allem Verständnis für das Elektrowesen, aber:
Eine Überspannung kann eine Birne überfordern, niemals aber eine zu hoch "bereitgestellte" und abforderbare Leistung, da die Leistung immer durch den Verbraucher Birne festgelegt und abgefordert wird. Die Wattzahl als Leistungsangabe des Verbrauchers Birne resultiert aus der Multiplikation der angelegten Spannung mit dem sie durchfließenden Strom, der sich aus der ohmschen Last des Glühwendels ergibt. Um diese auf der Birne vermerkte Leistung in Watt abfordern zu können, müssen die Parameter Strom und Spannung im richtigen Verhältnis bereitstehen.
Wäre die für die Birnenleistung (in Watt) benötigte und zur Verfügung gestellte Srommenge im Angebot zu gering, wird die Birne dunkeler brennen als sie es könnte. Wäre der für die Birne verfügbare Strom "zu hoch", würde die Birne (richtige Betriebsspannung vorausgesetzt) Ihre maximale Leistung abgeben (die aufgedruckte oder eingeprägte Wattleistung) und hell leuchten - aber keinerlei Schaden nehmen...
Das gleiche Beispiel mit der varierender Spannung und gleichbleibendem Strom verhält sich dagegen wie folgt: Spannung geringer als auf Birne angegeben: Birne wird dunkler. Erhöht sich dagegen die Spannung über den auf der Birne angegebenen Wert wird sie immer heller, bis der Glühfaden verglüht...
Gruß,
Bernd
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| Sachswolf |
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Hallo Bernt, du hast Recht, ..nach meinen Schaltplan ist es so, wie du es geschrieben hast. Ich bin bei den vielen Strichen von der Leitung 59 im Verlauf wieder auf die Leitung 59b gerutscht. Die Leitung die von Anschluss 59, also Frontlicht, endet aber auf Anschluss 59 vom Zündschloss, was dann von unten gesehen über den Anschluss 30 in der 2. Etage wäre. Gut wenn man ein Linial hat. ......Wenn also die 18 W Lichtspule, statt 6V, nun das Doppelte, also 12V hat, ist es völlig logisch, wenn Rücklicht, als auch Tacholicht zu hell leuchten und so bei zeiten durchbrennen. Wie kommt es nur, dass es zu minimalen Spannungsschwankungen kommt, wenn die Bremsleuchte aktiviert wird? Hat das was mit der Masse zu tun, die sich am Ende beide Spulen dann durch die Verbindung des Bremslichtlichtschalter teilen?
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| lambiman |
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| QUOTE (drehmoment @ 06.05.2011, 22:10) | | QUOTE (lambiman @ 06.05.2011, 21:31) | Also um dem Problem mal einen Namen zu nennen.
Es scheint so das deine Schlußlichtdrossel defekt ist es kommen also mehr als 5W beim Rücklicht an das killt natürlich die Birne.
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Hallo Dirk,
bei allem Verständnis für das Elektrowesen, aber:
Eine Überspannung kann eine Birne überfordern, niemals aber eine zu hoch "bereitgestellte" und abforderbare Leistung, da die Leistung immer durch den Verbraucher Birne festgelegt und abgefordert wird. Die Wattzahl als Leistungsangabe des Verbrauchers Birne resultiert aus der Multiplikation der angelegten Spannung mit dem sie durchfließenden Strom, der sich aus der ohmschen Last des Glühwendels ergibt. Um diese auf der Birne vermerkte Leistung in Watt abfordern zu können, müssen die Parameter Strom und Spannung im richtigen Verhältnis bereitstehen.
Wäre die für die Birnenleistung (in Watt) benötigte und zur Verfügung gestellte Srommenge im Angebot zu gering, wird die Birne dunkeler brennen als sie es könnte. Wäre der für die Birne verfügbare Strom "zu hoch", würde die Birne (richtige Betriebsspannung vorausgesetzt) Ihre maximale Leistung abgeben (die aufgedruckte oder eingeprägte Wattleistung) und hell leuchten - aber keinerlei Schaden nehmen...
Das gleiche Beispiel mit der varierender Spannung und gleichbleibendem Strom verhält sich dagegen wie folgt: Spannung geringer als auf Birne angegeben: Birne wird dunkler. Erhöht sich dagegen die Spannung über den auf der Birne angegebenen Wert wird sie immer heller, bis der Glühfaden verglüht...
Gruß,
Bernd
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Lieber Bernd Du solltest dich mehr der Praxis als der Therorie widmen. Probiers mal klemme bsw. eine 21w Birne an eine 25W Spule du wirst sehen sie brennt unter Vollast durch glaubs mir. Kennst du z.B die Schaltung der S50N(schaue doch bitte mal in den Schaltplan)wirst du bemerken Front,Rück und Tachobeleuchtung hängen an einem Stromkreis und werden von einer 20,6W Spule gepeist zusammen sind 15+5+1,2=21,2W Leistung die benötigt wird. Da die Leistung der Spule aber ungeregelt ist kann es vorkommen die Leistung übersteigt die 20,6W man hat sie deshalb mit 21,6W belastet um ein durchbrennen unter Vollast zu verhindern. Dasselbe stellt man sich nun beim Star vor grundlegend bringt die Lichtspule 18W. Im Lichtbetrieb werden aber die 18W nicht benötigt denn man belastet sie ja nur mit 5,6W(Tacho+Rücklicht) deshalb hat man in die Laderegelung eine Drosselspule integriert die die Leistung der Spule auf ca 5W begrenzt(siehe auch S50 etwas Reserve) ist diese Drosselspule nun defekt oder meinetwegen durch Kabelbruch, Korrosion etc außer Betrieb brennt die Birne durch das ist Fakt. Wäre sie komplett außer Betrieb wäre würde es nur einen Vollgasstoß daueren bis sie durchbrennt, sie scheint aber "schleichend" die Birnchen zu überspannen. Es ist ja auch bekannt das bei defektem Tachobirnchen auch schleichend sich die Rücklichtbirne verabschiedet warum ist das wohl so  . Übrigens kann ich die aussage nur DDR-Birnchen taugen was nicht teilen ich fahre nunmehr seit 3000Km Nachbaubirnchen in der S50 und die sind aufgrund der gesetzlichen Regelung und der Elektrischen Schaltung immer an also Front,Rück und Tachobeleuchtung auf Dauerbetrieb!!!! Es passiert nichts sie halten einfach es ist so und die Lichtausbeute ist einfach genial sie steht keinem 25W Frontlicht nach. Soviel dazu denk drüber nach Gruß Dirk
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Die Simsons sind die Besten im Osten wie im Westen Vom Pol bis zum Äquator und auch in Ulan bator Du Kannst sie gerne Testen Sie sind die allerbesten vom Süden bis zum Norden und hinaus bis in die Fjorden
Aktuelle Besitztümer: Star Bj73 Patinamoped Star Bj72 Liegt zerlegt rum Star Bj74 Im verwendbaren Originallack Star BJ73 Teileleiche Spatz Bj65 nicht schön aber selten Habicht Bj74 Auferstanden aus Ruinen Kr51/1S Bj72 in der Restauration KR51 Bj65 Arbeit fürs nächste Jahr S51 B2-4 Bj86 Mein Alltagsmoped S50N Bj76 Seit Juli 2010 10000Km gelaufen SR50C BJ86 Im Alltagsbetrieb ES250/0 Bj58 Viel Arbeit ES150/0 Bj62 Erste Serie mit 2 Farb. Tank ES125/0 Bj64 Vollrestaurierte Glitzerkiste Troll Bj63 Desolater Zustand wird restauriert Neuzugang:
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| Sachswolf |
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Dirk, es stimmt einfach nicht. Die Leistung(W) kann das zichfache der Birne übersteigen..kein Thema, sie brennt nicht durch. Denk an die Partybeleuchtung, die mit den Haushaltsglühbirnen , die parallel geschalten ist. Da brennt auch nicht gleich der ganze Strang durch, wenn z. B. die Sicherung 2000W 230V schickt und die Lichterkette aber an Ende nur 1000W 230V schluckt. Nur wenn die Spannung (V) über die der Birne liegt, dann verglüht sie je nach Höhe der Überspannung. Um so höher die Spannung über der des Endverbachers liegt, um so schneller wird er dadurch zerstört. Man stellt sich eine 100er Weihnachslichterkette vor, die in Reihe geschalten ist. Wenn 100 Birnen genau 230 V verbrauchen, also pro Birne 2,3 V und nun aber 4 durchbrennen, müssen die restlichen Birnchen die Spannung der 4 kaputten Birnchen mit tragen und so kommt es zu einer Überspannung von ~ 0,09853 V pro Birnchen und diese verbrauchen sich dann schneller und so verringert sich die Lebensdauer des Birnchen, pro kaputtes Birnchen immer weiter nach unten. Aus diesen Grund steht ja in der Gebrauchsanweisung, jede kaputte Birne zu wechseln, um die Lebensdauer der intakten Birnchen zu gewährleisten und sie vor Überspannung zu schützen. Wenn also bei der S50 ein Birnchen durchbrennt, dann nur wegen einer Über- Spannung(V) und nicht wegen der Über- Leistung (W)
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