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> Seltsames Fahrverhalten
domdey
Geschrieben am: 31.05.2010, 20:19
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Nun erinnere ich mich, dass der Ric schrieb, der Funke wäre ordentlich . _uhm.gif
Wäre er schwächer (im warmen Zustand), würde ich zwei Sachen genauer angucken: Den Kondensator (der ist ja schon neu) und die Zündspule . Eine Verringerung des Elektrodenabstands verändert den Innen-Widerstand der Spule . Das Problem wird damit aber nur kurzfristig gelöst .


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Raging-Ric
Geschrieben am: 31.05.2010, 20:45
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Der Funke ist im warmen Zustand echt wunderbar.
Werde es aber trotzdem mal probieren morgen.

Vermute trotzdem dass es eher ne Spritfrage ist.

Ric


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Star1404
Geschrieben am: 05.06.2010, 11:08
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Hallo Simsonsfreunde.

Ich habe mir das alles hier mal durchgelesen und bringe mein Problem mal mit hier an, da die Symtome fast auf meinen Staribert zutreffen.

Ich erzähl euch mal was ich der Reihe nach festgestellt hab.

Zündung habe ich im Zuge meines Neuaufbaus frisch eingestellt, Zündfunke ist im kalten Zustand herrlich blau und kräftig.
Zündkerze (0,4mm; 260er), Stecker, Hochspannungskabel, Hochspannungsdurchführung, Zündspule, Kondensator und Unterbrecher sind ca. 300km alt und vorm Neuaufbau tadellos gelaufen. An der gesamten Motoreinheit wurde nichts gemacht, der ist schon überholt und eingefahren. Kabelbaum ist komplett neu, alle Lötstellen an der Lichtmaschine und der Zünsspule sind ordentlich gelötet. Hochspannundsdurchführung ebenfalls als bekannte Fehlerquelle ordentlich isoliert.
Choke schließt ordentlich und Vergasernadel ist nach Handbuch richtig gehängt, lief in dieser Einstellung ebenfalls ca. 300Km im letzten Jahr. Bedüsung nach Vorgabe.

Symtome: Motor springt im kalten Zustand beim 2.Kick mit Choke an (ich machs nie ohne Choke) und läuft prima im Leerlauf, kalt wie auch warmgefahren. Bergfahrverhalten ist auch zufriedenstellend und so habe ich auf einer Bergkuppe halt gemacht und den Motor abgestellt. Nach 2-3 Fotos sparang er nicht mehr an.

Funkenprüfung mit der heißen Kerze - definitiv wenige zarte Funken, meiner Meinung nach auch nicht so blau. Kann aber täuschen, da viel Sonne schien.

Kalte nagelneue Kerze (0,4;260er) eingeschraubt, sprang wieder nicht an.

Funkenprüfung, wieder wie oben - wenige zarte gelbliche Funken.

Diese Kerze wieder eingeschraubt und dann bergab sprang der Motor durch einkuppeln im 2. Gang wieder an und lief bis nach Hause ca. 2Km und dann auch wieder super im Leerlauf.

Heut morgen habe ich als erstes Funkenprüfung gemacht, wieder herrlich blau. Sprang dann auch gleich wieder an, gefahren bin ich aber heut nicht.

Somit habe ich ein Temperaturproblem. Aber was kann es sein? Danke schonmal für eure Hilfe.


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Grüße vom René
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Simson SR2
Geschrieben am: 05.06.2010, 12:01
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Innenliegende Zündspule !!!

Habe das bei meinem Sr1 auch gehabt, neue Zündspule rein laüft prima.
Auch beim s50 N das selbe Problem.
Neue rein fertig. thumbsup.gif
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Star1404
Geschrieben am: 05.06.2010, 12:27
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Ja, SR4-2/1 hat innen liegende Zündspule. Was soll an ihr kaputt sein, das ich sie nach der kurzen Laufzeit schon ersetzen soll?


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Grüße vom René
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Raging-Ric
Geschrieben am: 05.06.2010, 13:14
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Kondensator hast du dir angeguckt?

Ric


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Star1404
Geschrieben am: 05.06.2010, 13:45
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Der ist wie beschrieben auch noch nicht alt. Was kann er haben, also kann ich ja schlecht messen was er hat oder?


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Star1404
Geschrieben am: 05.06.2010, 13:55
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Welchen Widerstand sollte die Zündspule genau haben, kalt und warm? Hat das schonmal jemand gemessen?


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Raging-Ric
Geschrieben am: 05.06.2010, 14:30
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Naja das sind eigentlich die typischen Symthome für nen beschädigten Kondensator. Und der ist auch das was ich bei solchen Anzeichen immer als erstes wechsel. Einfach mal probieren.

Ric


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ddrschrauber
Geschrieben am: 05.06.2010, 17:46
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Versuche mal einen DDR-Kondensator, die neuen sind alle Mist.

Der Tim


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domdey
Geschrieben am: 05.06.2010, 21:05
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Wenn es die polnischen oder die ungarischen sind, hast du recht . Es gibt aber welche aus deutscher Fertigung sind, und der richtig sitzt -das heisst, wenn er richtig verkörnt ist- hält er . Zwar auch nicht so lange wie der aus DDR-Zeit, aber allemal besser, als die aus Polen oder Puszta-Land . dry.gif


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ddrschrauber
Geschrieben am: 05.06.2010, 21:13
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Meinst du die Frolyt-Kondensatoren? Dann kann ich ja mal ins Werk gehen und mir welche besorgen. Ist ja keinen Kilometer vom mir weg.

Der Tim


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domdey
Geschrieben am: 05.06.2010, 21:18
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Wenn die Herrschaften um diese Zeit noch aufhaben... _uhm.gif hmm.gif wink.gif


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Geschrieben am: 12.06.2010, 15:42
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Hallo Leute,

ich habe genau das gleiche Problem wie Star und Ric:

gestern hab ich mal wieder ne Runde mit dem Spatz gedreht, und nach vielleicht 4km merke ich, wie der Motor sich allmählich schwer tut, Zündungen anzunehmen, woraufhin er dann nach weiteren hundert Metern bei langsamerem Tempo und etwas Gasrücknahme einfach ausgegangen ist. Antreten war dann nicht mehr möglich. Da ich schonmal den Verdacht hatte, daß es irgendwie mit der Hitze des Motors zu tun hat, hatte ich einfach mal 10 Minuten gewartet, bis sich der Motor etwas abgekühlt hatte. Danach ließ sich die Maschine auch wieder fast problemlos starten, und war gut für den nächsten Kilometer bis zur nächsten roten Ampel, wo er dann im Stand wieder abgestorben ist, und das Spiel wieder von neuem begann ...

Frage an euch: habt ihr inzwischen herausgefunden, was dieses Problem verursachen kann? Ich hatte leider Zündkerze und Zündfunken nicht betrachtet, das werde ich beim nächsten mal nachholen.

Zwei Möglichkeiten sind hier schon genannt worden:

1) Irgendwas mit der innenliegenden Zündspule. Aber wie kann das sein, hat da jemand eine Ahnung, wie sich die Hitze negativ auf die in der Zündspule induzierte Spannung auswirken kann?
Oder wie durch Wärme der Zündfunke vielleicht irgendwo einen Kurzschluß findet, und daher nicht mehr der ganze Funke an der Kerze ankommt?

2) Der Zündkondensator. Gut, daß ein Kondensator mal schwach wird, ist nichts ungewöhnliches, und eine Abhängigkeit von der Temparatur kann ich mir gut vorstellen. Allerdings kühlt der Bereich des Motors, wo der Kondensator sitzt, innerhalb von 10 Minuten nicht soweit ab, als daß der Kondensator sich dadurch wieder erholen könnte, also ich glaube das nicht.

... habt ihr schon was raus?

Gruß,
Andreas

PS: Genau das gleiche Problem hab ich übrigens auch beim SR2 und SL1.


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"Es ist technisch nicht leicht zu erklären, warum stets ungewaschene Maschinen eines Tages nicht mehr laufen, Kolben festgehen, Lager knattern, das Getriebe wimmert. Ein ewig schmutziges Motorrad nämlich macht seinem Herrn keinen Spaß. Und was ihm so an Liebe fehlt, versäumt oder spart er an Öl, das läßt er an Kabeln hängen, an Bowdenzügen aufreiben, die Zündung übersehen und den Vergaser vergessen. Es ist der seelische Druck, der sich durch Blechdeckel und Gußgehäuse hindurch in die Maschine frißt."
Alexander Spoerl, aus "mit Motorrad und Roller auf du", 1955.
PM
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domdey
Geschrieben am: 12.06.2010, 16:55
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Halt !!! Nicht gleich alles auf die Zündanlage schliessen !
Ric, mach mal folgendes: Nimm dir nochmal den Staribert deines Kumpels, und fahre solange, bis er wieder ausgeht ! Dann nicht mit Startversuchen den Motor wiederbeleben versuchen, sondern den Tankdeckel öffnen ! Zischt es jetzt ordentlich, und läuft sichtbar Sprit durch den Schlauch zum Vergaser ? Wenn ja, weisst du ja, was jetzt zu tun ist . wink.gif


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