Quasselecke
| albin |
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da ist ja eine interessant Diskussion angelaufen, Martin hat schon recht, was er da gesagt hat! Ist für mich einer der klar denken kann. Hier ist auch überall aufgeklärtes Denken aber sind die Leute damit zufrieden? Was Homosexualität betrifft, das hat es immer gegeben, aber so wie man das heute hochjubelt, das ist auch nicht richtig, wären unsere Eltern homo gewesen, dann wäre wir alle nicht. Ich verstehe nicht, wie man eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft leben kann, das ist nicht mein Ding, ich habe auch eine Frau und das ist eine Ostdeutsche. Gott hat uns Menschen als Mann und Frau erschaffen, wie das vielfach überall in der Natur ist. Im Buch Genesis, sucht sich ein Mann eine Frau und sie werden "ein Fleisch".
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| chewa1983 |
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Naja, ich sehe das anders mit dem klar denken. Wäre ja schlimm, wenn Martin recht hätte. Damit meine ich nur, dass es nicht immer nur die Wahrheit gibt.
Wer jubelt denn Homosexualität hoch?
Wer sagt denn, dass irgendwelche Eltern homosexuell sein sollten? Lass dich mal aufklären: Homosexualität ist keine Entscheidung wie welchen Käse ich heute kaufen soll... Das ist ein inneres Gefühl, das da ist oder eben nicht. Das ist der Knackpunkt in deinem Denken!
Wenn du eine außergeschlechtliche Partnerschaft nicht verstehen kannst, ja, dann tuts mir leid es zugen, aber dann reicht der Horizont nicht weit genug. Es sagt doch auch keiner, dass irgendwer, der das nicht will, das tun muss. Es heit doch aber so schön: Leben und leben lassen. Im Klartext: Toleranz ist der Schlüsselbegriff. Ich könnte auch kein gleichgeschlechtliche Partnerschaft führen. aber ich weiß, dass es für manche homosexuelle Paare die Erfüllung ist.
In der Natur gibt es auch schwule Tiere? Haben die sich bewusst entschieden schwul zu sein?
Hast Du eine Antwort auf die Frage, warum Dein Gott Homosexuelle erschaffen hat?
(Im Übrigen solltest Du deine Rhetorik überdenken. "Homo" zu schreiben ist beleidigend!)
Das mit dem "Fleisch werden" ist eine Umschreibung bioliogisch-anatomischen Chrakters für Sex.
Außerdem hat doch nicht Gott das Buch Genesis geschrieben.
Glaubst Du an Gott oder an den Autor des Buches Genesis?
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| Mr._Tonzy_Linder |
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| QUOTE (chewa1983 @ 24.06.2011, 16:27) | | Hast Du eine Antwort auf die Frage, warum Dein Gott Homosexuelle erschaffen hat? |
Es ist mir jetzt müßig, das ganze Geschwalle zu lesen und ich finde es witzig, auf was für Themen ihr in einem DDR-Moped/Fahrrad-Forum kommt, aber an dem Punkt scheinst du im Ethik-Unterricht etwas falsch verstanden zu haben ;-)
Nach der christlichen Lehre hat Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen und ihnen mitgegeben "Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch ..." (1. Mose 1,28) Wäre nur einer der beiden homosexuell geschaffen worden, wäre das an der Stelle nicht unbedingt von Vorteil gewesen, oder?
Dazu passt noch 3. Mose 20,13. Übrigens wird dort auch Inzest und Unzucht mit Tieren verurteilt. Wie ist deine Meinung dazu? Sollte man auch das legitimieren, weil man einmal dabei ist und es sicher auch welche gibt, die so geboren (nicht geschaffen) sind?
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| moosmutzel |
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Umgekehrt ergibt es mehr Sinn: "Wes Brot ich eß, des Lied ich sing" Unser Religionslehrer war übrigens schwul und es war mit der beste Lehrer, den ich hatte. Mir kommt es vor, als könnten hier Einige eine Partei bibeltreuer Fahrradsammler aufmachen. Das wäre doch mal was Neues, auch wenn die potenzielle Wählergruppe wohl nicht für den Einzug ins Parlament reichen würde. Mit der Bibeltreue sehe ich das so: Im Altertum war das Leben verdammt hart, die Menschen gingen alles andere als sorgsam miteinander um. Das Konzept der Nächstenliebe war was völlig Neues und hat den Umgang miteinander revolutioniert und viele Vorteile gebracht. Die Nächstenliebe ging jedoch nicht soweit, dass man Andersartige mit all ihren verstörenden Eigenschaften annehmen konnte oder wollte. Daher hat es z.B. die Schwulenfeindlichkeit auch bis in die Bibel geschafft. Aber diese Ausgrenzungstendenzen passen doch gar nicht zum Konzept der Nächstenliebe, die ja auch heute noch eine gute Idee ist, auf der unsere Werte basieren, und es ist an uns dies zur Vollendung zu bringen und das zu leben und umzusetzen, was die Menschen vor 2000!!! Jahren eigentlich meinten aber noch nicht zu denken wagten. Denn wie hier schon gesagt wurde, die Bibel ist nicht von Gott geschrieben worden, allenfalls die 10 Gebote sind von ihm und da steht nichts gegen Schwule drin - behaupte ich jetzt mal ohne nachzuschauen.  Chewas Argument, dass Gott alle so geschaffen hat, wie sie sind und sie daher ihre Existenzberechtigung haben, stößt allerdings spätestens bei erblich veranlagten Gewalttätern an ihre Grenzen(siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie#Neurobiologie) Aber ein anderes Argument sollte mehr zählen und das heißt: Tu was du magst, solange du keinem schadest. Eigentlich die Grundaussage des Anarchismus, aber bitte: Ich will den jetzt nicht auch noch ins Spiel bringen.  Ich finde es übrigens sehr gut, dass wir uns mal in diese Richtung austauschen und uns so noch besser kennen lernen. Das hatte ich gar nicht beabsichtigt mit dem Video, schon verrückt, wo man thematisch so hintreibt.
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| albin |
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Die Bibel wird schon als Wort Gottes gesehen, geschrieben natürlich von verschiedenen Menschen, die aber inspiriert von Gott waren. Natürlich muss man das eine oder andere im Kontext der damaligen Zeit betrachten.
Man kann nicht von Schwulenfeindlichkeit sprechen, denn das widerspricht der Nächstenliebe, Schwulenfeindlichkeit wurde sicher nie gepredigt. Sicher wurde früher Homosexualität als schwere Sünde gesehen, heute wird das von Moraltheologen verschieden gesehen. Heute ist sicher die moraltheologische Beurteilung der Homosexualität weniger negativ, wie früher.
In einem "Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über die Seelsorge für homosexuelle Personen" vom 1. 10. 1986 steht: Homosexualität macht den Plan des Schöpfers bzgl. der Geschlechtlichkeit des Menschen ungültig. Sie führt nicht zu einer Vereinigung, die das Leben weitergeben kann, sie entspricht deshalb nicht dem Wesen der christlichen Liebe, sie verhindert eigene Erfüllung und eigenes Glück, weil sie der schöpferischen Weisheit Gottes entgegensteht. Weiters wird dann die Auffassung abgelehnt, dass Homosexuelle keine andere Wahl hätten, als sich homosexuell zu verhalten. Es sei eine unbegründete und demütigende Annahme, dass das geschlechtliche Verhalten Homosexueller immer und vollständig dem Zwang unterworfen und daher frei von Schuld sei." Inwiefern dieses Schreiben noch aktuell ist weiß ich nicht.
Wenn Leute homosexuell sind, dann sind auch sittliche Forderungen notwendig:
1) Im Partner soll ein Mensch gesehen werden, die Beziehung soll dem Wohl beider dienen. 2) Es soll vermieden werden andere zur Homosexualität zu verführen. Es soll niemand auf diesem Weg gebracht werden, bei dem die Anlage zur Homosexualität noch nicht fixiert ist. 3) Homosexuelle sollen es schließlich vermeiden, anderen Ärgernis zu geben. Man kann zwar verstehen, dass Homosexuelle ein Interesse haben können, auf sich aufmerksam zu machen, um ihre Forderungen in der Gesellschaft zur Geltung bringen zu können. Auf der anderen Seite können sie sich durch unkluge und drastische Präsentationen gerade mit ihren Anliegen selbst wieder schaden.
So da habe ich ein altes Skriptum aus der Studienzeit ausgegraben. Ich verstehe auch nicht, wie man zu diesem Thema kommt, denn ich habe anfänglich nichts zu diesem Thema geschrieben!
Da bei den Griechen mit den Lustknaben, da frage ich mich auch wie alt diese waren? Waren es noch Kinder? Sowas ist heute zum Glück strafbar, weil das homosexuelle Pädophilie ist.
In die Quaselecke passt dieses Thema ja aber sonst geht es hier um Fahrräder!
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| chewa1983 |
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Tonzylinder, ich glaube Du spinnst einfach!!!
Homosexualität mit Inzest und Zoophilie zu vergleichen. Bist du irgendsoein evangelischer Freikirchler oder was???
Albin, du verlangst, dass Homosexuelle niemanden zu homosexuellen Handlungen verführen?? Niemand, der nicht homosexuelle Neigungen besitzt, lässt sich dazu hinreißen...
Martin, ich stimme Dir zu. Leben, und leben lassen. Das hatte ich ja vorher auch geschrieben. Mein Begriff von freiheit ist der, dass freiheit so weit reicht, dass die Interessen von anderen Menschen gewahrt werden. Dort sind die Grenzen. Und eben das schließt dann Pädophile, oder Gewalttäter oder/und Sexualstraftäter etc aus. Das kannst du gerne mit Anarchismus labeln. Ich nenne es begrenzte Freiheit. Hauptsache, man hält sich daran (was leider oft auch nicht so ist).
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Mein Verständnis von Gott ist, dass er tolerant, gütig, sanft, großzügig und weise ist!!!
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