Getriebe-Öl regenerieren, Geld gespart
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Hallo Forengemeinde, jetzt mal ein kleiner Tipp für den Geldbeutel, wie man altes, ausgelutschtes Getriebeöl wieder fit macht für die nächste Saison  . QUOTE (Erfundener Werbe-Fuzzi) | Wer kennt das nicht: die Saison ist zuende, man legt das Möppi still, läßt nach der letzten Fahrt das Öl ab - und es ist rabenschwarz! Mist, das teure Getriebeöl, erst eine Saison drin und schon wieder am Ende?
Aber nicht so mit dem Killermagnet - einfach in das Altöl gelegt, über Nacht stehen gelassen, und am nächsten Tag ist es wieder fit für die nächste Füllung! |
Hier eine Foto, wo ich in einer Schale von 10cm Durchmesser etwa 2cm altes Getriebeöl eingelassen habe, und dann einen Neodym-Permanentmagnet hineingelegt habe. Da ich momentan auf dem Magnet-Trip bin, hat sich das so ergeben
Angefügtes Bild

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"Es ist technisch nicht leicht zu erklären, warum stets ungewaschene Maschinen eines Tages nicht mehr laufen, Kolben festgehen, Lager knattern, das Getriebe wimmert. Ein ewig schmutziges Motorrad nämlich macht seinem Herrn keinen Spaß. Und was ihm so an Liebe fehlt, versäumt oder spart er an Öl, das läßt er an Kabeln hängen, an Bowdenzügen aufreiben, die Zündung übersehen und den Vergaser vergessen. Es ist der seelische Druck, der sich durch Blechdeckel und Gußgehäuse hindurch in die Maschine frißt." Alexander Spoerl, aus "mit Motorrad und Roller auf du", 1955.
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Am nächsten Tag sah die Sache dann so aus wie auf diesem Foto. Der sehr starke Magnet hat tatsächlich den sehr feinen Metallabrieb, der das Öl schwarz gefärbt hat, angezogen, und auf diese Weise dem Öl entzogen.
Angefügtes Bild

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"Es ist technisch nicht leicht zu erklären, warum stets ungewaschene Maschinen eines Tages nicht mehr laufen, Kolben festgehen, Lager knattern, das Getriebe wimmert. Ein ewig schmutziges Motorrad nämlich macht seinem Herrn keinen Spaß. Und was ihm so an Liebe fehlt, versäumt oder spart er an Öl, das läßt er an Kabeln hängen, an Bowdenzügen aufreiben, die Zündung übersehen und den Vergaser vergessen. Es ist der seelische Druck, der sich durch Blechdeckel und Gußgehäuse hindurch in die Maschine frißt." Alexander Spoerl, aus "mit Motorrad und Roller auf du", 1955.
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In ein Marmeladenglas gefüllt und gegen's Licht gehalten sieht das Öl wieder richtig benutzbar aus. Hmmm, lecker! Man könnt's grad' für Honig halten.
Angefügtes Bild

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"Es ist technisch nicht leicht zu erklären, warum stets ungewaschene Maschinen eines Tages nicht mehr laufen, Kolben festgehen, Lager knattern, das Getriebe wimmert. Ein ewig schmutziges Motorrad nämlich macht seinem Herrn keinen Spaß. Und was ihm so an Liebe fehlt, versäumt oder spart er an Öl, das läßt er an Kabeln hängen, an Bowdenzügen aufreiben, die Zündung übersehen und den Vergaser vergessen. Es ist der seelische Druck, der sich durch Blechdeckel und Gußgehäuse hindurch in die Maschine frißt." Alexander Spoerl, aus "mit Motorrad und Roller auf du", 1955.
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So, aber um Mißverständnissen gleich Einhalt zu gebieten, muß ich meine oben genannten Aussagen etwas korrigieren, bevor es andere tun:
1. Kann man wirklich altes Öl, das schon viele 1000 Kilometer gelaufen ist, auf diese Weise natürlich nicht regenerieren. Man mag es auf diese Weise wohl wieder ansehnlich machen, aber die mechanisch aufgecrackten Moleküle werden dadurch natürlich nicht wieder zusammengefügt - die dünnflüssige Plärre wird das Getriebe nicht mehr ausreichend vor Verschleiß schützen.
2. Eignet sich diese Methode aus eben genanntem Grund nur dafür, Öl zu reinigen, welches aufgrund eines mechanischen Fehlers im Getriebe überschnell verschmutzt. Auch das geht nur, wenn man sicher sein kann, daß das Öl nicht durch Einbringung von Benzin wegen Undichtigkeiten im Motor verdünnt wurde, und deshalb ebenfalls unbrauchbar ist. Eventuell könnte man durch Ablüften des Benzins das Öl wieder brauchbar machen, das ist aber erstens ungesund (wegen des krebserregenden Bezols) und birgt zweitens das Problem der Explosionsgefahr in geschlossenen Räumen.
3. Diese Methode eignet sich aber, die Ursache für verschmutztes Öl herauszufinden. Kommt die schwarze Farbe vom Ölruß oder vom Metallabrieb? Diese Frage läßt sich mit dieser Methode beantworten.
In meinem Fall hat sich diese Methode aber auch geeignet, Öl wieder aufzubereiten, um den Motor durch häufige Ölwechsel zu reinigen. Ich mache den Ölwechsel momentan wöchentlich, um beurteilen zu können, ob der Motor einen Defekt hat oder wirklich nur stark verschmutzt ist. Der Vorbesitzer wußte wohl nicht, daß man bei einem Motor auch mal das Öl wechseln muß. Mechanisch kann das Öl innerhalb einer Woche aber nicht so stark verschleissen, daß man es wegkippen müßte, auch wenn es rabenschwarz ist. So reinige ich das Öl auf diese Weise und fülle es für die nächste Fahrt tatsächlich wieder rein. Das ist aber zugegebenermassen ein Sonderfall. Gruß, Andreas
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MAWfreund |
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 Mach ich genauso, ich hol aus der Werkstatt immer Altöl, Kanisterweise. Zum ölen von Ketten, Bowdenzügen oder zum Mischen. Ich fahr seit 10 Jahren kein Mischöl sondern nur altes. Maik
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DDR Mopeds und Motorräder Simson Fahrräder aus allen Epochen, von der Kaiserzeit bis in die DDR
Grüße Maik
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schwalbe rider |
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