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> Einbaurichtung der Keile bei Keiltretlagern
Otto
Geschrieben am: 13.04.2026, 10:51
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Das Rücktrittargument würde ich nicht berücksichtigen oder weiter verfolgen. Das ist eine rein deutsche Sache. In allen anderen Ländern hatten Fahrräder von Anfang an richtige Bremsen. Ich persönlich baue die Keile so ein, dass ich bei Kraftwirkung auf die Kurbel / Pedale die Mutter unten haben möchte. Hintergrund: ich habe einfach Angst, dass wenn ich beim Treten von der Pedale abrutsche, ich dann mit dem Knöchel auf der Mutter und dem überstehenden Keil aufschlage. Bei mir hat sich noch kein Keil gelöst, ich habe da aber auch noch nicht drüber nachgedacht, ob das die richtige Keilposition ist.


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mulchhüpfer
Geschrieben am: 26.04.2026, 17:20
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Joa, ich vermute dass die Einbaurichtung des Keils nur geringfügige Unterschiede macht, in der Praxis. Ich fahre seit 7000 km mein Alltagsrad mit "falsch" eingebauten Keilen, Probleme haben sich daraus bisher nicht ergeben. Dafür blieb der Knöchel von Verletzungen verschont, in der Tat.

Ich habe jetzt übrigens mal das Trauerspiel um die Qualität der Achsen und Kurbelkeile fotografisch dokumentiert.
Oben: Achsnut und Keil eines intensiv genutzten Diamant-Sportrads aus den 1950er Jahren.
Unten: Achsnut und Keil es wenig genutzten Mifa-Sportrads aus den 1980er Jahren.
cry.gif

Angefügtes Bild
Angefügtes Bild


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Jenenser
Geschrieben am: 15.05.2026, 19:54
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Um die Einbaurichtung habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich habe festgestellt, das die Keile nur in einer bestimmtem Richtung richtig tief in die Aufnahme am Pedalarm passen. So ergibt sich für mich automatisch der richtige Einbau.

Der vorschnelle Verschleiss bei den 80iger Achsnuten und Keilen lässt sich nur durch regelmäßiges festziehen der Muttern an den Keilen begegnen. Trotzdem habe ich den Eindruck das Keile als auch Achsen sehr weich sind und schnell mal verschleissen.


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Wir machens analog, muss ja nicht gleich die ganze Welt wissen was wir vorhaben. (Kundschafter des Friedens)

Viele Grüße aus Jena

André
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Otto
Geschrieben am: 17.05.2026, 07:47
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In den 80zigern ging es nur noch um Planerfüllung, nicht mehr um Qualität und Standfestigkeit. Den Neuteilen hat man das ja nicht angesehen und der Plan war erfüllt und übererfüllt, Auszeichnung und Prämie konnte verliehen werden. Ist heute nicht anderes: Geräte rausschieben und Quartalszahlen und Shareholder Value schaffen. Der Servicetechniker wird das Gerät beim Kunden schon irgendwie zum Laufen bringen. Anderes System - gleiche Denkweise. Wird heute wohl auch nicht mehr lange gut gehen.


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RadTourer
Geschrieben am: 31.05.2026, 09:21
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Ja mit der Qualität des Materials ab 60/70 ist mir auch schon aufgefallen, weich und oder ungenau (zuviel Spiel).

Habt ein schönes Wochenende smile.gif
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Unhold
Geschrieben am: 01.06.2026, 12:18
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Ja, weich habe ich bei billigen Tretlager-Achsen leider auch schon feststellen müssen.
Da bin ich alle hundert Kilometer am Nachziehen der Befestigungsmuttern der Keile, weil die sich ständig in die Achse einarbeiten und alles locker wird. sad.gif
Neulich ist mir dabei mal das Gewinde vom Keil samt Mutter abgerissen. Nach den Auswechseln des Keils standen sich die Tretkurbeln plötzlich nicht gerade gegenüber sondern etwas schräg versetzt. Bei der Ursachenforschung habe ich festgestellt, dass der neue Keil, obwohl er auf den ersten Blick gleich aussah, einen ganz minimal anderen Winkel der Schräge hatte als der alte.
Deshalb musste ich dann auf der anderen Seite den Keil auch noch erneuern, damit die Kurbeln wieder in der Flucht lagen.
Also immer zwei gleiche Keile verwenden oder genau prüfen, ob deren Winkel stimmt.


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der Unhold
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