Der Steppke läuft am 28iger ca 30-40 kmh ja nachdem wie gut der Motor in Schuss ist. In der Regel fährt man am besten gemütliche 25-30 kmh. Die Reibrolle ist ein Nachteil und dreht bei Nässe und Nebel, sprich feuchter Luft immer durch, man kann den Anpressdruck mittels Hebel anpassen, aber das führt zu hoher Belastung der Kugellager. Auch der Reifen leidet, wenn für besseren Gripp, man immer mal wieder in sandige Stellen fährt. Daher sollte man nur bei trockener Straße fahren. Nicht umsonst nannte man ihn den “Reifentod“ .Wenn das nicht richtig optimiert ist und die Rolle rutscht, hält ein Reifen max 2 Wochen...
Bei Bergfahrten tritt man entweder mit oder schwengt ihn gleich ab und fährt Rad.
Der Steppke hat nur 38ccm und 0,8 Ps.
Auch saut er schnell ein, was zu thermischen Problemen führen kann. Der ganze Motor inkl Getriebe läuft übrigens Ölfrei und wird nur über das Gemisch geschmiert. Daher darf man nicht zu viel in den Reibrollenschmiernippel fürs Lager drücken, sonst zieht er sich das Fett rein...
Fazit ist, : Damals hatte man nichts anderes und fuhr halt entsprechend. Heute dagegen ist es schön wenn er (wieder, oder noch )läuft und man ihn auf Treffen zeigen kann, sonst eher ein schönes Stück Geschichte zum hinstellen.