Heute auf dem MDR TV !!
| hallo-stege |
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| QUOTE (ddrschrauber @ 06.04.2012, 14:11) | Ich dachte zur ABE gehört nur die Ausstattung und StVZO-Tauglichkeit des Fahrzeugs. Aber wie es scheint, spielt das ganze Produktionsmanagement da ja auch mit rein. |
@Tim, aber sicher. Wenn Du eine Typgenehmigung (früher:ABE, heute EG) haben möchtest, musst Du eine sogenannte Anfangsbewertung durchlaufen. Dafür musst Du z.B. nachweisen, daß es Dich als Firma überhaupt gibt und Du in der Lage bist, die Fahrzeuge so zu produzieren, daß sie genau der Genehmigung entsprechen. Und Du musst ein Qualitäts-Management-System haben, welches entweder mit einem ISO-Zertifikat oder im Rahmen einer Begehung (das habe ich dort gemacht) nachgewiesen wird.
Erst danach dreht es sich um das eigentliche Fahrzeug. Der Hersteller beschreibt sein Fahrzeug (Beschreibungsbogen) nach einem vorgegebenen Schema, gibt Prototypen oder Vorserienfahrzeuge zur Typprüfung an einen technischen Dienst und erst, wenn diese Prüfungen positiv verlaufen sind (die EMV aus dem Bericht ist nur eine von vielen) sind wir (oder eine andere europäische Behörde, darf sich der Hersteller aussuchen) wieder im Spiel und erteilen die Genehmigung.
Kann man auch alles irgendwo auf der KBA Homepage (unter Typgenehmigung) nachlesen.
Gruss von Frank
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| NorbertE |
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Frank, es wird Dir nicht gefallen, was ich schreibe. Es ist auch nur meine Meinung. Die Runde mit den "Prüfungen", "Zertifizierungen" ist ein recht zweischneidiges Schwert. Ein Grenzgang. Einerseits ist es völlig richtig, wenn (egal bei welchem Produkt) bestimmte Vorgaben existieren, die der Produzent einzuhalten hat und die es auch zu kontrollieren gilt. Das war der seichte Teil meiner Rede. Andrerseits kann man das aber natürlich übertreiben. Mit Vorgaben, die völlig sinnentleert sind, von denen noch kein Mensch je gehört hat und bei denen sich jeder Praktiker entnervt an den Kopf fasst. Es gibt da richtig gute Beispiele dafür. Der Krümmungswinkel einer Banane z.B. oder die "193. Änderung der europäischen Konfitürenverordnung". Und all das muss kontrolliert, überwacht werden. Mag es noch so hirnrissig sein: Wir brauchen einen "Inspektor" dafür. Besser noch eine "Behörde" mit vielen Ispektoren, die allesamt ganz wichtig sind. Es liegt mir völlig fern, Dich persönlich angehn zu wollen. Wir kennen uns ja nicht. Ich hab aber mit "Kontrolettis", die nichts, aber auch garnichts auf die Reihe kriegen, die in einem "Sachgebiet" von eben dieser wichtigen "Sache" null Ahnung haben, meine Erfahrungen. Eine einfache technische Frage...null, nichts. Um das Gesicht nicht zu verlieren, kommen dann eben die "Gesetze", an die man sich gottverdammt zu halten hat. Hinterfragt werden die schon lange nicht mehr. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Die regulieren Vieles tot. Und bekommen auch noch ein fürstliches Salär dafür, dass sie vieles, vielleicht Gutes, Nützliches abwürgen. Das "Andere", was die "Prüfung" bestanden hat, wird eben teurer. Irgendeiner muss es ja bezahlen. Ich schreib mich grad in Rage  aber nöö, mach ich nicht, weil ich Deine fachlichen Ratschläge sehr wohl schätze. Nimm es nicht persönlich  Soll ich jetzt noch mit "Mehrwert" anfangen?  Nöö, mach ich auch nicht.
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Irgendwie muss ich Norbert recht geben. Ich bin zwar nicht vom Fach, nur ein popeliger KFZ - Mechatroniker aber bei dem Bericht neulich habe ich mich schon gefragt, ob das nicht zu viel des Guten ist. Ich meine klar wenn du mit der eSchwalbe an einem Opi vorbei fährst und der kippt um weil der E - Motor eine Störfrequenz aussendet, ist das eine Seite ( wichtiger Part). ABER wem interessiert es welche Lieferung Reifen, wo notiert ist, falls im Fall der Fälle der Hersteller seine Reifen zurück ruft. Erstens ist dieser Fall extrem selten und zweitens kommen die Leute dann eh alle in die Werkstatt, falls der Fall auftritt ( ich nenn das: " Der hat das an seinem Fahrzeug, also habe ich das auch - Syndrom" besonders bei Taxi oder LKW / Flottenfahrer). Ein bisschen Ordnung muss schon sein und gewisse Sachen müssen passen aber Deutschland übertreibt es. Russland ( Lada) erfüllt EU Normen bei seinen Fahrzeugen die er in den "Westen" verkauft aber wenn man dann sieht was die dafür machen müssen, um diese Norm / Bescheinigung zu erlangen dann ist das echt ein Witz. Da werden Spiegel um 2 cm verlängert, Teermatten eingeklebt, eine Abdeckung für die AHZV "angebracht" ( Quitscheente  ) und und und..... Das sind Sachen die in meinen Augen echt überflüssig sind und den Kaufpreis für den Endverbrauch nur unnötig in die Höhe treiben. Bei Euro 3 Abgasnormen verstehe ich das [/I]gerade noch[/U] ! Leider aber ist das im deutschen Staat so. Es will ja jeder in seinem Beruf eine Daseinsberechtigung haben. Wahrscheinlich ist das auch gut so sonst hätten wir noch mehr Arbeitslose.
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Einfach, Simson, Gut!Mit freundlichen Grüßen
StephanSuche Schallplatte: Moscow von WonderlandFuhrpark: Restauration: S51 B 1-4 in Arbeit Alltagsmoped: SR50 C ( Hier gehts zum Link ) MWH M1 --- Infos unter www.ost-kultfahrzeuge.de.tl ---
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| Wetterauer |
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| QUOTE | | ABER wem interessiert es welche Lieferung Reifen, wo notiert ist, falls im Fall der Fälle der Hersteller seine Reifen zurück ruft. |
Gerade das mit den Reifen fand ich aber logisch und hilft ja den Fahrzeugherstellern letztlich, wenn sie nur die betroffenen Fahrzeuge und nicht pauschal alle Fahrzeuge zurückrufen müssen.
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Gruß Martin 1. Simson: S 50 B 1 Baujahr: 1978 Vergaser: 16 N1-8 Batterie: 6 V Motor: M 53/21KF E-Zündung _________________ 2. Simson: S 50 B 2 Baujahr 1980 Vergaser: 16 N3-4 Batterie: 12 V Motor: M 53/21KF Vape-Zündung 
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| Ost-Kultfahrzeuge |
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Da kann ich dir aus Erfahrung sagen das
A: Auch wenn nur die betroffene Fahrzeuge angeschrieben und zurück gerufen werden, werden ca. 50 - 60 % der übrigen Fahrzeughalter auch in die Werkstatt kommen, solche die nicht angeschrieben wurden. Vermutlich aus Sorge oder Langeweile. Und die schildern dir haargenau, das sie das gleiche Problem haben, sodass du die Fahrzeuge eh überprüfen musst.
B: Es ist teilweise von den Herstellern gewollt, gerade bei Verschleißteilen! Ökonomisch mach das nur dann Sinn wenn die Fahrzeuge etwas älter und damit mängelbehaftet sind bzw. zum Jahreszeitenwechsel ( Sommer / Winter) oder wenn man Zubehör verkaufen kann.
Da fällt mir folgendes Bsp ein.:
Yamaha orderte 2011 gewisse Fahrzeuge der XT1200Z zurück da dort Dichtungen im Blinker angeblich Wasser durchließen. Naja, Problem hin oder her, keines der 89 Fahrzeuge hatte "Wasserprobleme". Vorab schickte das Unternehmen Briefe an die betreffenden Kunden raus. Mehr oder weniger ein schmaler 6 Zeiler aber im Brief befand sich auch Werbung für neue Seitenkoffer, Handblenden uns so ein Schnickschnack. In den Filialen traf auch pünktlich vor der Rückrufaktion, das besagte neue Equipent ein. Während der Kunde auf seine Maschine wartete, bestaunte er das Kofferset und was soll ich sagen ... 4 von 10 Kunden kauften es dann auch.
Geschickt eingefädelt ....
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| NorbertE |
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Frank, ich schrieb ja" nimm es nicht persönlich". Das mein ich auch so!  Das Du mir punktuell die Negation der Negationen beweisen würdest...das glaub ich sofort.  Das macht mir das Finanzamt punktuell auch immer wieder. Ich bin "Handwerker", Du bist der "Kontroletti". Was denkst Du, was "auf dem Bau"der "Architekt", der "Statiker", der (ein armer Hund) "Bauleiter"  (der letzte in der Kette) abhalten muss.  Allesamt studierte Leute. Dort kollodiert einfach die Praxis mit der Theorie! Da sind wir aber nur die Ausführenden! Und jetzt bin ich mal der Daniel Düsentrieb. Ich habe in schlaflosen Nächten rausgekriegt, das entgegen der herkömmlichen Physikmeinung in der einfachen chemischen Verbindung H2O viel mehr an "mol" drinsteckt. Einfach, weil ich im Stande bin, die beiden Wasserstoffatome um das eine Sauerstoffatom ein klein wenig anders anzuordnen. Wirr, wie ich bin, kann ich Dir das nicht erklären. Noch nicht. Aber, wirr wie ich bin, zieh ich los. Ich kanns vorführen. Und dann treff ich auf Dich... Ich bin froh, dass Du "hier" bist. Ich schätze Deine Meinung, ich schätze auch Deinen Umgang mit manchmal "komischen" Fragen. Nochmal (das ist eigentlich meine Sorge) nimm es nicht persönlich oder als Angriff.
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| hallo-stege |
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| QUOTE (NorbertE @ 06.04.2012, 22:42) | | Und jetzt bin ich mal der Daniel Düsentrieb. Ich habe in schlaflosen Nächten rausgekriegt, das entgegen der herkömmlichen Physikmeinung in der einfachen chemischen Verbindung H2O viel mehr an "mol" drinsteckt. Einfach, weil ich im Stande bin, die beiden Wasserstoffatome um das eine Sauerstoffatom ein klein wenig anders anzuordnen. Wirr, wie ich bin, kann ich Dir das nicht erklären. Noch nicht. Aber, wirr wie ich bin, zieh ich los. Ich kanns vorführen. Und dann treff ich auf Dich... |
Hallo Norbert, das nennt sich dann bei Fahrzeugen im Amtsdeutsch "Neue/Besondere Technologien" oder auch "Ausnahmegenehmigung". Eine kleine Spezialität von mir, denn da traut sich nicht jeder in Europa ´ran  Keine Angst, ich fühl mich nicht angegriffen  Gruss von Frank
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| NorbertE |
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Frank, das freut mich. Und: au fein, dann trägst Du mir bestimmt meine HHO-Gas-Zelle in der Citrone ein. Nicht, dass ich diese Eintragung wirklich bräuchte, nein, es ist nur nervig das Alles alle 2 Jahre für eine Stunde wegen dem Dekramann wieder ausbaun zu müssen. Bei KFZ beneide ich die Amis bissel. Dort gilt (vereinfacht): Hat das Ding Räder, die bis zum Boden reichen? Kannst Du bremsen, so, dass Du irgendwann zum Stehen kommst? Kannst Du beide Fragen mit Ja beantworten, fahr los.  Ein anderes, persönliches Beispiel: Ich hab natürlich eine Eintragung, welche Reifengrössen/Felgen ich auf meiner Citrone montieren "darf". Das wird wohl in jeder Auto Zulassung drinstehn. Nun habe ich mal einen Satz M+S bekommen, der ist ( Felgentyp und alles stimmt, "Markenware") statt der aufgeführten 65R15 nur 60R15. Auf deutsch heisst das, die Schlappen sind aussen geringfügig "kleiner". Die einzige Auswirkung ist, das im Betrieb mein Tacho "nacheilt".  Ich bin also physikalisch gesehn geringfügig langsamer unterwegs, als mir der zappelnde Zeiger weismachen will. Das hat mich bei einer Kontrolle schon mal richtig Geld gekostet. Und da komm ich dann an die Grenze meines Verständnisses, weil der kontrollierende "Angestellte" meinen oben angeführten "null Plan" hatte. Es passiert niemandem was dabei, aber es kann nicht sein, was nicht sein darf.  Das wäre aber Thema einer Grundsatzdiskussion. Stammtisch eben. Ich kann aber auch ein positives Beispiel benennen: Meine Fahrt mit Anhänger und Mopeds drauf zum UT nach Weimar. Der Hänger war geliehn und der Eigentümer hatte schlicht den "TÜV" verpasst. Die Besatzung des Wagens der BAB-Polizei hat das von hinten anhand der "falschen Farbe" der Plakette gesehn> Bitte Folgen. Und jetzt kam Alles zusammen: Keine Hängerzulassung mit (vergessen), an der Citrone eingetragene Last 1.500 kg, Hänger lt. Typenschild max. 2.500 kg. Geht garnicht.  aaaber: auf dem Hängertypenschild steht kein Leergewicht des Hängers. (Der Hänger war übrigens "neu" und sah auch so aus. Keine abgewrackte Reuse!). Die Spanngurte um die Mopeds waren auch nicht korrekt, weil da gibts ja eine Extraverordnung, wie das so zu sein hat. Als "selten- mit-Hänger-Fahrender" wusste ich davon natürlich nichts. Einen Eigentumsnachweis der mitgeführten Mopeds auf dem Hänger (nur Eins war meins  ) hatte ich auch nicht. Ich sah mich, den Hänger, die Mopeds über das WE auf diesem Rastplatz (A4 bei Glauchau) schon kampieren und bin im Kopfe schon die Notrufnummern durchgegangen.  Der Polizist (so ein Typ "Teddybär") hat aber den kompletten "Ermessensspielraum" ausgenutzt und mich ziehn lassen. Ohne "Bussgeld" oder dergleichen Wegezoll. Ich hab mich artig bedankt. Das Nachspiel hatte der Eigentümer des Hängers. 1 Punkt in Flensburg (und er war nicht mal beteiligt, nur der eingetragene Eigentümer!) und natürlich irgendwas um die 100 Eus als "Strafe". Weil: Ohne der kostenpflichtigen Absolution eines "Experten" kann man einfach nicht so rumfahren. Frank, ich weiss, ich bin böse.
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| QUOTE (NorbertE @ 07.04.2012, 11:21) | Bei KFZ beneide ich die Amis bissel. Dort gilt (vereinfacht): Hat das Ding Räder, die bis zum Boden reichen? Kannst Du bremsen, so, dass Du irgendwann zum Stehen kommst? Kannst Du beide Fragen mit Ja beantworten, fahr los.  |
@Norbert, die KFZ Hersteller oder Importeure in den USA dagegen sind garnicht zu beneiden. Das Normenwerk dort, was ein Fahrzeug zu erfüllen hat, ist auch nicht weniger komplex als bei uns, unterscheidet sich aber erheblich von dem in der restlichen Welt (und auch bei uns) in vielen Ländern gelten Standards. Dann gibt es dort die sogenannte Selbstzertifizierung, d.h. der Hersteller erklärt selbst, daß er das geltende Regelwerk einhält. Und nun kommen die US-Kontrollfuzzis ins Spiel: stellen sie fest, das nicht nach den Regeln produziert wird, kannst Du den Betrieb praktisch dicht machen ... (nicht nur wegen der zu erwartenden Bußgelder, Rückrufe etc.) Dazu eine völlig irrwitzige Produkthaftung. Nee, die Ami Hersteller sind, was das angeht, arme Schweine.
Deswegen wollen die meisten unserer Hersteller, daß wir das das Prinzip des "Vorher guckens" = Betriebserlaubnis weiter beibehalten.
Gruss von Frank
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Frank, ich meinte bei den Amis nicht einen "Hersteller", sondern eher den "Besitzer" eines Fahrzeugs. Der hat weitgehende Narrenfreiheit. Ich war in Lousianna bei einem Herstellerbetrieb für Flugzeugmotore. Sehr wohl ist es mit Genehmigungen ähnlich wie D. Dazu kommt (mein Eindruck), dass das mafiöse Geflecht mit "muss man kennen" und "seine Yacht ist eigentlich meine" scheinbar weitaus ausgeprägter ist. Die regeln mit Geld Alles! Die Produkthaftung in dieser Form finde ich nicht mal so schlecht. Sie besagt nichts weiter als "Du bist verantwortlich dafür, was Du da baust". Das es "findige Rechtsanwälte" gibt, die Dir im E-Fall die Pistole an den Kopf halten, ist ne andre Sache. Cool war (Du kennst das Prinzip sicher und ich habs auch schon in D erlebt), dass die Firmenbelegschaft einen "Security" benennt und auch bezahlt!! Dieser "Sicherheitsinspektor", dessen Salär die Firmenbelegschaft vom Lohn abgezogen kriegt, streift durch die Firma und wenn Du keine Brille aufhast oder am Ende keine Handschuhe (das geht garnicht.  ), gibts Ärger. Bis zum Rausschmiss! Der Firmeninhaber lehnt sich ganz entspannt zurück, weil: Es kostet ihn nichts, es ist sowieso Vorschrift und der Security hilft Unfälle zu vermeiden. Der spart pures Geld und die Arbeiter bezahlen das. Der Mann war in der Belegschaft auch hochangesehn. Ich fand das System besser als z.B. eine deutsche BG. Es ist ein "TÜV" vorort.
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