MZ 125/3 "Sonderausführung"
| Wiesel 1 MK |
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Ok, das mit der Spule ist jetzt klar. Ich schraube sie nochmal raus und schau nach diesem rausgelaufenen Isolierlack.
Was hat es aber nun mit diesen extrem hohen Drehzahlen auf sich? Ich hab da echt Angst um den Motor. Vorallem wenn er noch kalt ist.
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| hsllacky |
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Hallo, das Problem mit der Drehzahl kommt sicher nicht von der Zündspule, da mußt du dir eher mal den Vergaser vornehmen. Wenn der Motor hochdreht und dann ausgeht deutet das auf Spritmangel hin, wie wenn du den Benzinhahn zu hast, das Gemisch magert ab, die Drehzahl steigt an bis gar kein Sprit mehr kommt. Auch deine unfreiwilligen Pausen bei der Tour können daher rühren das nicht genug Benzin in die Schwimmerkammer nachläuft, meist läuft der Motor im Leerlauf und bei Teillast, unter Volllast geht er dann aus. Ich würde systematisch vorgehn, Tank, Benzinhahn, Schlauch, Vergaser und Luftfilter kontrollieren/reinigen, ebenso Zündung überprüfen, neue Kerze, Zündkabel, Kerzenstecker testen, evtl. eine außenliegende Zündspule von den Nachfolgemodellen testen. Batterie/Lima/Regler scheint ja schonmal zu funktionieren. Viel Erfolg!
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Gruß RonnyKR50 Bj.62 hammerschlagblau klickSR4-1K Spatz Bj.65 Dreiradumbau klickTS 150 Bj. 75 blau klick
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| Wiesel 1 MK |
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Ich hatte Heute den Vergaser abgebaut. Alles schön vorsichtig, damit die Nadeln nicht verbiegen. Innen war alles sauber, bis auf ein paar Anhaftungen an den Rändern des Gehäuses. Das habe ich dann noch sauber gemacht. Die Nadel an dem Flachschieber hängt in der mittleren Kerbe ( insgesamt sind es 5 ). Der Schwimmer ist auch leichtgängig. Dann habe ich mich weiter hoch gearbeitet. Und da ( so schien es mir jedenfalls ) war wohl der Fehler. Der Benzinhahn hat im Inneren ja diese 3 Löcher für die Funktionen ( ZU, AUF und RESERVE ) und diese waren zum größten Teil mit einer Art Harz oder dick gewordenem Öl verklebt. Das Zeug habe ich auch nicht raus bekommen. Zum Übergang habe ich jetzt erstmal einen S 51 Benzinhahn angebaut. Durch den fließt das Benzin auch sauber zum Vergaser. Also Problem gelöst... dachte ich. Als ich sie dann anreten wollte, ging gar nichts. Der Motor blubberte nur, sprang aber nicht an. Ich habe dann mal die Zündkerze rausgeschraubt, diese war leicht feucht, aber nicht nass. Ich habe sie dann gleich mal draußen gelassen, um zu sehen ob ein Zündfunke kommt. Also Stecker drauf, Zündung an und mit der Hand "angetreten". Zündfunken kamen sauber an der Kerze. Ich habe neben dem Haus einen leichten Berg, dort habe ich sie dann anrollen wollen. Beim ersten Mal tat sich nix, beim Zweiten sprang sie dann an. Fuhr ca. 50 m und ging mit blubbern wieder aus. Diesmal sprang sie aber durch antreten wieder an und ich fuhr ein Stück ( ca. 300 m ) dort wieder das selbe, unter blubbern einfach ausgegeangen. Beim Antreten drehte sie dann wieder so extrem hoch, ließ sich wieder paar Meter fahren und ging wieder aus. Als ich dann zu Hause war versuchte ich sie nocheinmal anzutreten. In Zündschalterstellung 2 tat sich gar nix. In Stellung 4 sprang sie ganz kurz an, ging aber sofort wieder aus. Ich bin so bissl am verzweifeln. Was kann das nur sein? Ich dachte echt, dass es am Benzinhahn lag. Aber es hat sich ja eher verschlimmert. Vor allem verstehe ich nicht, wie ich Tage zuvor noch ein paar größere Runden drehen konnte, ohne Anzeichen vorn irgend welchen Macken. Seit Sonntag spinnt sie rum... ich könnte heulen.
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| Wiesel 1 MK |
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Also ich denk, das mit der Lichtmaschine ausbauen bekomm ich noch hin. Aber den Motor zerlegen... puh. Ich hab hier nur ne kleine Garage und ich nenn es mal eine Grundausstattung an Werkzeug.
So einen kompletten Dichtungssatz für meine 125/3 gibt es ja im Shop. Das muss ich aber nach meinem Urlaub machen.
Sind das denn die typischen Anzeichen von Falschluft?
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| Wiesel 1 MK |
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Die Düsen bzw. Durchlässe im Vergaser sind sauber. Im Vergaser habe ich auch nix von diesem klebrigen Zeug gefunden. Speziell habe ich aber das Löchlein für die Schwimmernadel und die Düse die mit der Aluschraube unten verschlossen mit Küchentuchpapier gereinigt. Man kann das sauber durchgucken und im Licht sind die Innenwände auch glatt.
Ich habe zwar noch keinen Wellendichtring ( rechts ) da, aber ich werde Heute mal versuchen die Lichtmaschine raus zu bekommen. Ich habe mir so überlegt, wenn die dort an der Dichtung Luft zieht, dann müsste doch die Lichtmaschine auch mit Benzin versabbelt sein. Denn schließlich wäre dann ja die Dichtung undicht und Gemisch müsste aus dem Kurbelgehäuse ausdreten. Oder hat das so viel Saugkraft, dass nur in eine Richtung Luft gesaugt wird?
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| Wiesel 1 MK |
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Hier nun das Innenleben... Die Seite mit der Kupplung und dem Antriebszahnrad war extrem mit viel DDR Schmierfett zugekleistert. Hier hat es jemand richtig gut gemeint. die Seite der Lichtmaschine war eigentlich sauber. Ich habe da mal bissl dran rum geguckt und um ganz ehrlich zu sein brauche ich mal eine Beschreibung wie ich die Lichtmasche ausbaue ( ohne was kaputt zu machen ). Für mich ist es ja dann auch wieder wichtig alles wieder zusammen zu bekommen, beim Zusammenbau. Wo soll ich jetzt mit Bremsenreiniger hinsprühen? Kann da bei offenen Deckel nix kaputt gehen, wenn ich den Motor antrete? Ich habe ja die Kupplung und die Bremse ausgehängt. Wobei mir schon klar ist, dass bei der Bremse nix passiert.
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| Wiesel 1 MK |
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Nach dem es mir keine Ruhe gelassen hat und ich ja Urlaub habe ging es einfach mal weiter. Ich habe mir bei youtube ein Video angesehen bezüglich Lichtmasche bei der RT... und los gings. Probieren geht über studieren - dachte ich mir. Hier ein Bild der beiden Abbaustadien. Das Nockenstück ging etwas schwer abzuziehen, was dann aber durch etwas wackeln möglich. Wie bekomme ich jetzt diesen Spulenblock von der Welle? Was ich neben bei bemerkt habe... Wenn ich diese Spule drehe, dann dreht ja der Motor mit und man merkt die Kolbenverdichtung. Dabei ( wenn man es mehrmals dreht ) richt es aus dem Bereich der Spule nach Benzin und man hört dort eine Art Atmungsgeräusch.
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