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> Ansaugtrakt Sperber 71
Sperberklaus
Geschrieben am: 15.02.2018, 10:35
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Nachtrag: Meine Gedanken zum Messen der Kurbelwelle

Die Kurbelwelle darf zum Messen NICHT zwischen zwei Spitzen (z.B. in der Drehbank) aufgenommen werden! Ein Fehler, den man auch auf einigen Videos im Netz sehen kann.

Es reichen 2 prismatische Auflagen. Diese müssen nichtmal hoch präzise sein. Theoretisch reichen 2 Bleche aus denen man eine Ecke entfernt und sich so ein einfaches Prisma baut.

Wichtig ist, dass die KW mit ihren Lagersitzen auf diesen Prismen aufliegt und die linke und rechte Seite der KW zeitgleich mit einer Messuhr gemessen wird.

Alles andere zeigt nur, wie genau die Zentrierbohrungen am KW-Ende zur Wellenmitte laufen... insbesondere bei älteren Wellen, die schon mal einen leichten Klaps aufs Wellenende bekommen haben , ist diese Messung wertlos.

Grüße
Klaus



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Simson Sperber 71'er
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Sperberhaftes
Geschrieben am: 19.02.2018, 20:08
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Ich mutmaße, dass deine "zu großen" Ersatz- Spiegelgläser welche für die klassischen
rechteckigen MZ, Trabant, Wartburg Spiegel sind, welche aber auch für Simson Fahrzeuge im Zubehör- und Ersatzteilevertrieb gehandelt wurden. Maße sind ca. 132x92 mm.

Dein gezeigter Slusia Spiegel ist völlig richtig und passend zum Baujahr 71.

Für diesen brauchst du das Spiegelglas mit den Abmaßen 119x69 mm.

Das Glas bekommst du Hier (Foto ist merkwürdiger Weise vom falschen, großen 132x92 Glas) und
Hier.


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Ein Experte ist jemand, der immer mehr über immer weniger weiß - bis er letztendlich absolut alles über gar nichts mehr weiß. Gruß, der Florian
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Sperberklaus
Geschrieben am: 21.10.2018, 14:19
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Hallo zusammen,

lange hats gedauert... teuer ist es geworden, hab aber seit einer Woche meine Zulassung und schon 90km hinter mir.

Trotz einigem Einstellen hab ich noch folgendes Problem.

Der Vergaser ist ein Nachbauvergaser 16N1-3. Die Bedüsung ist korrekt, der Schwimmer mit Senfglasmethode bestmöglich eingestellt.
Ich hab Probleme ihn richtig einzustellen.

Nach dem Warmfahren (bis dahin Leerlaufluftschraube 2 1/2 Umdrehungen raus), hab ich mir eine ruhige Ecke gesucht, zügig runtergebremst, Leerlauf, Schraubenzieher schon parat...

Gasschieberanschlagschraube so weit reingedreht, dass er nicht ausgeht (gefühlt läuft er dann mit ziemlich hoher Drehzahl). Die Leerlaufluftschraube hat scheinbar kaum bis gar keinen Einfluss (Nach vollständigem Reindrehen, veränderte sich die Drehzahl nicht durch langsames Rausdrehen).

Nächste Runde gefahren (5-6km) und erneut versucht. Der Motor läuft mit hoher Drehzahl, tourt nach dem Stehenbleiben sehr langsam ab... dann aber soweit, bis er allmählich ausgeht. Drehe ich die Gasschieberanschlagschraube nur eine Viertelumdrehung weiter rein, dreht er unangenehm hoch...

Fahre ich mit zu hoher Standgasdrehzahl (so, dass er nicht ausgeht), nervt das Schalten (bei Kupplung ziehen, dreht der Motor hoch), stelle ich es auf ein normales Maß ein, geht der Motor beim Kupplung ziehen und rollen lassen aus.

Zündung ist perfekt eingestellt (abgeblitzt), Kerze 260er mit 0,4er Abstand, Luftansaugsystem ist komplett (Schlauch zum Vergaser hab ich wegen Falschluftverdacht erstmal mit Schellen gesichert.

Der einzige Teil des Ansaugsystems, den ich nicht auf Dichtigkeit testen kann, ist der Übergang der "Blase" unter dem Tank zum Rohr am Rahmen. Dort habe ich eine benzinfeste dünne Neoprendichtung angefertigt (nach Originalvorbild) und die Blase nicht nur mit einem Blechbügel, sondern einem starken Gummi in Position gedrückt.

Zylinderfuß und Vergaserflansch hab ich schon mit BRemsenreiniger abgesprüht... ohne irgendeine Reaktion.

HAbt ihr eine Idee?

Bilder folgen.

Viele Grüße
Sperberklaus


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Simson Sperber 71'er
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Sperberklaus
Geschrieben am: 21.10.2018, 14:23
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Simson Sperber 71'er
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Sperberklaus
Geschrieben am: 21.10.2018, 14:24
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Simson Sperber 71'er
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Sperberklaus
Geschrieben am: 21.10.2018, 14:24
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Simson Sperber 71'er
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Sperberklaus
Geschrieben am: 21.10.2018, 14:25
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Simson Sperber 71'er
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Sperberklaus
Geschrieben am: 21.10.2018, 14:26
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Simson Sperber 71'er
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Sperberklaus
Geschrieben am: 21.10.2018, 14:27
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Simson Sperber 71'er
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Sperberklaus
Geschrieben am: 21.10.2018, 14:28
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Simson Sperber 71'er
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Sperberklaus
Geschrieben am: 21.10.2018, 14:31
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und bevor jemand etwas sagt: ja, die Aussenliegende Zündspule und auch der Kabelverbinder unter dem Tank kommen wieder dran... der Optik wegen.

Ich hab noch den originalen Vergaser zu liegen, den könnte ich mit neuen Düsen bestücken und auch testen. Allerdings hat der keinen Schlauchanschluss am Überlauf... sicherer ist es mit Schlauch (Stichwort: Getriebeölverdünnung).

Danke für eure Hilfe vorab.

VG
Klaus


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Simson Sperber 71'er
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jan_avr
Geschrieben am: 21.10.2018, 20:24
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Also ich würde es mal mit dem anderen Vergaser probieren. Wegen dem Überlauf brauchst du dir keine Gedanken machen, so lange die Ablaufbohrung im Gehäuse frei ist.

MfG Jan


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S 50 N 1975
Kr 51/1 1976 Lkrad
Kr 51/2 1983
Kr 51H 1965
SR4-1P 1964
SR4-3 1971
SR2E 1961
SR 50 CE Bunny 1991
MZ ETZ 125 1986
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Suhlermario
Geschrieben am: 10.01.2020, 09:17
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Guten Morgen

Mein Kumpel und ich machen gerade seinen Sperber SR4-3 wieder fit .
Die Ansauganlage ist ja ziemlich kompliziert und er reagiert ja bekanntermaßen recht heftig mit mangelnder Leistung auf Falschluft .
Die Verbindungsschläuche zwischen Luftfilterflasche und dem Vördämpfer sowie den zwischen " Pimmel " und Vergaser haben wir neu . Das passt alles bestens .

Nun zum Problem :
Die Verbindungsmuffe zwischen dem Vordämpfer ( unter der Sitzbank ) und dem " Pimmelende " im Rahmen ist total hinüber . Diese wurde ganz sicher irgendwann mal falsch eingesetzt.

Ersatz für diese konnte ich bisher nirgends finden . Eigentlich hatte ich vor mit nem Kreisschneider ne neue zu machen . Sollte ja nicht so schwer sein . Die originale bestand aus einem grauen ziemlich weichen Moosgummi oder ähnlichen .

Welches Material bzw. welche Alternativen benutzt ihr da ?

Gruß Mario
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Sperberklaus
Geschrieben am: 10.01.2020, 09:47
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Hallo Mario,

ich habe dafür auf einem großen Onlinemarktplatz eine
"Zellkautschuk Matte 8mm Stärke 200x300mm Moosgummi EPDM"
gekauft. Ich glaube, die kostete 4,95€ plus Versand.

EPDM soll Benzinfest sein. Vom Material her ist es härter als das Original. Nach 500km habe ich bisher keine Probleme festgestellt (allerdings läuft mein Sperber auch nur 68-70...woran auch immer das liegen mag).

Ich habe diese Matte einmal für die Dichtung zwischen dem Luftbehälter und dem Rahmenanschluss genommen.
Mit etwas Mühe und einem scharfen Teppichmesser habe ich aus dem selben Material auch eine Dichtung für den Deckel des größeren Luftbehälter (unterm Tank) geschnitten. Dabei musste ich die 8mm filetieren und auf 4mm bringen.

Die Matte war groß genug zum Üben.

Viel Erfolg
Sperberklaus


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Simson Sperber 71'er
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Suhlermario
Geschrieben am: 10.01.2020, 13:26
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Hallo Sperberklaus

Vielen Dank für den Tipp , habe so eine Platte in 8mm Stärke bestellt .
Folgendes habe ich vor :

Eine Scheibe im Durchmesser 49mm ( welche auf die Blechscheibe kommt ) und dazu eine Scheibe im
Durchmesser 36mm ( die saugend in den Stutzen des Luftbehälters passt ) und diese beiden mit 24 oder 25 mm Loch fürs Rohr versehen .
Diese beiden dann miteinander verkleben , und so montieren .
Durch den kleineren Ring der ja dann in dem Behälter sitzt , erhoffen wir uns eine bessere Abdichtung des ganzen .

Mal schauen ob es was wird .
Wie Du schon erwähnt hast , sollte die Platte groß genug zum üben sein .

Gruß
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