Kurbelwelle Axial-Pleuelspiel
lambiman |
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Ja das muss so sein Man muss das Pleul Axial verschieben können da nich jeder Zylinder Identisch ist Also aufpassen beim aufsetzten des Zylinders später muss vorher das pleuel ausgerichtet werden(ich gehe aber mal davon aus das weisst du schon) Was mich wundert also ich habe eine welle Original DDR-produktion und neu selbst da kippelt das Pleuel geringfügig Das schaut dann so aus Gruss Dirk
Angefügtes Bild

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Die Simsons sind die Besten im Osten wie im Westen Vom Pol bis zum Äquator und auch in Ulan bator Du Kannst sie gerne Testen Sie sind die allerbesten vom Süden bis zum Norden und hinaus bis in die Fjorden
Aktuelle Besitztümer: Star Bj73 Patinamoped Star Bj72 Liegt zerlegt rum Star Bj74 Im verwendbaren Originallack Star BJ73 Teileleiche Spatz Bj65 nicht schön aber selten Habicht Bj74 Auferstanden aus Ruinen Kr51/1S Bj72 in der Restauration KR51 Bj65 Arbeit fürs nächste Jahr S51 B2-4 Bj86 Mein Alltagsmoped S50N Bj76 Seit Juli 2010 10000Km gelaufen SR50C BJ86 Im Alltagsbetrieb ES250/0 Bj58 Viel Arbeit ES150/0 Bj62 Erste Serie mit 2 Farb. Tank ES125/0 Bj64 Vollrestaurierte Glitzerkiste Troll Bj63 Desolater Zustand wird restauriert Neuzugang:
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schmoll-troll |
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Danke für die vielen Antworten und wertvollen Informationen! Habe beim Bolzenausdrücken tunlichst aufgepaßt, den Pleuel keinen seitlichen Kräften auszusetzen... Aber werde beim Zusammenbau selbstverständlich prüfen, dass der Kolben nicht schief sitzt. Ok - geringfügig kippelt der Pleuel zwar, aber das bewegt sich nicht mal im Millimeter-Bereich. Sind allenfalls ein paar Zehntel. Kolben/Zylinder sind auch noch Null-Schliff. Vielleicht hätte ich die WeDis auch nicht wechseln müssen, aber wenn man schon mal etwas anfängt, kann man gleich alles in einem Aufwasch machen.Fängt man nicht ständig wieder an. Erstaunt mich trotzdem, dass es so eine Streuung gab, dass der Pleuel mal locker 2mm Seitenluft hat. "Normalerweise" schwimmt doch der Kolben und gleicht so die Ungenauigkeiten aus. Ist zumindest bei der R35 so... Einen Tribut an die Moderne werde ich dem Motor aber gönnen: Ein Nadellager statt der Bronzebuchse für den Kolbenbolzen... Gruß Daniel
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NorbertE |
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Also jetzt hörts doch langsam auf mit Lustig...  (oder fängt an  ) 1. Dirk: Holz für die Lehre ist eher ungeeignet, denn das Kolbeneinbauspiel beträgt 0,06mm. Das sind 6 100stel!!! 2. Wenn es nun 8 100stel sind: richtet Ihr das dann mit dem Hammer?  3. kommen wir zum KW-Rundlauf: Dort darf eine max. Abweichung von 0,03 (3 100stel!!) sein. 4.Der radiale Luftspalt des unteren Pleuellagers beträgt 0,009-0,019mm. 5. Das max. Axialspiel des Pleuels unten beträgt 0,1mm(+0,1mm) also 0,2mmm 6. Die Wuchtung der KW beträgt mit 46,5 p 60-5% 7. sind dies also eindeutig "feinmechanische" Maße!!! Überlegt Euch das also, was Ihr mit KW`s und so anstellt. Grüsse Norbert Edit: in eine Bronze-Pleuel kann man oben kein Nadellager einbaun, da ist zuwenig "Fleisch" da. Da haben schon Andere sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht.
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NorbertE |
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Mo, da muss ich weiter ausholen Das untere Pleuellager ist schon bei den RH-Motoren ein Nadelkranz gewesen. Die Spielmaße hatte jede Simsonwerkstatt und die sind auch heute noch problemlos beschaffbar. Die KW selber mitsamt dem Pleuel und den Lagern ist ein hochgradig feinmechanisch ausgeklügeltes Ding. Da geht mit Do-it-yourself nichts zu machen. Wir bewegen uns dort im 100stel-Bereich, also Mikrometer und dementsprechende Messplätze. Das werden wohl die wenigsten haben, ich auch nicht. Das obere Lager einer bronzegelagerten müsste man ausdrehn und auf G7 schleifen. Dann ist dort ringsrum sowenig Material da, dass es beim Einsatz eines Nadelkranzes ausreisst. Es gibt für Tunigmassnahmen spezielle Pleuels, die gewuchtet und austariert sind. Gewichtsoptimiert usw. Ebenso KW`s. Dort sollte doch unser "Aktivist der ersten Stunde" nun weitermachen können. Grüsse Norbert
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Adolf Hennecke |
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also, das Pleuel läst sich auf dem Hubzapfen einige mm hin und her schieben, beim "kippeln" sind es nur wenige zehntel gemessan aber oben am Pleuel. Je nach eingebauter Lagerpaarung war diese schon im Neuzustand recht unterschiedlich. Wir hatten neue originale Wellen, die hatten so viel Luft so das man dachte die haben schon 15000 km weg. Also, es klingt als wäre Deine Welle noch gut, aber eben mit Bronze Buchse, Wichtig aber auch den Zustand der Lagersitze zu prüfen. Die laufen oft ein und sind dann untermaßig, da hilft nur ein Elektroschreiber mit Wolfram Elektrode, dort werden die Lagersitze dann beschriftet und die Lager gehen wieder straff drauf. Es stimmt aber wirklich neue Kurbelwellen müssen auf jeden Fall ausgewinkelt werden, so gewalttätig es klingen mag
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schmoll-troll |
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Sodele... um 1:50 fahren zu können, habe ich meinem Sperbermotor nun doch eine originale neue KW mit Nadellager gegönnt. Habe sie recht günstig erstanden. Beim allseits geschätzten Auktionshaus (das mit den bunten Buchstaben) hat jemand einige davon in letzter Zeit verschleudert (wurde bestimmt im Forum wahrgenommen). In größter Vorfreude wollte ich das Ding nun einbauen, aber ich mußte feststellen, dass sich die 6303er Lager einfach so auf die Lagersitze aufschieben lassen. Ist das normal??? Der Verkäufer - er macht den Anschein, in der Materie beheimatet zu sein - ließ sich auf Nachfrage aber noch zu keiner Erläuterung hinreißen. Vielleicht hat hier jemand einen Tip, ob das so sein muß/darf. Die Lager klappern nicht auf der Welle und lassen sich auch nicht kippen. Könnte es reichen, nach Spiel ausmessen und dem ganzen Brimborium, beim Zusammenbau einfach mit Lagerkleber nachzuhelfen und die Lager auf der Welle zu fixieren? Habe keine Lust - wie weiter oben prophezeit - da mit Wolframelektrode Material auftragen zu lassen. Dann wird die Aktion teurer, als eine neue KW von den üblichen Simson-Teile-Hökern zu erstehen.  Gruß Daniel
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NorbertE |
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Naja...  ...ich geb dort Adolf bissel Recht. Eigentlich ist es eine Schrumpfpassung. Ich hab auch schon bei SR KW`s eingebaut, wo man die Lager mit etwas Mühe "stecken" konnte. Es ist nicht richtig, aaaaber... Wenn es allerdings eine "Wurfpassung"  ist, dann wirds Mist!! Mit Klebern habe ich weder innen noch aussen Erfahrung, obwohls da ja richtig gute Sachen geben soll. Es wird halt ein wenig warm  und Öl-Und Kraftstoffbeständig muss er ja auch sein. Das Sicherste ist wirklich auferodieren, besser noch aufchromen. Mal sehn, vielleicht hat da Ostbikerchen Erfahrungswerte mit neumodischem Klebezeugs. Grüsse Norbert
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