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> Kann man eine Nabenschaltung ölen?
Unhold
Geschrieben am: 07.07.2026, 18:54
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Beim Fahrrad meiner Mutter hängt leider immer öfter der kleine Gang der 3-Gang Nabenschaltung fest.
Wenn man im kleinen Gang unterwegs ist und dann am Handdrehgriff hoch in einen schnelleren Gang schalten will, wird zwar der Schaltbowdenzug und die kleine Schaltkette unten locker, aber der kleine Gang hängt fest und man kurbelt sich weiter einen Wolf. Erst wenn man dann bei gelockertem Schaltzug vorsichtig ein paar leichte Schläge von außen gegen die Radnabe gibt, rutscht der kleine Gang raus und man kann weiter hoch schalten.

Meine Frage:
Kann ich das Fahrrad einfach auf die Seite legen und der Nabenschaltung von außen einfach durch das Loch in der hohlen Achse, das wo die kleine Schaltkette rein geschraubt ist, ein paar Tropfen Feinmechanik-Öl gönnen, damit dort drin alles wieder etwas beweglicher wird?

Oder riskiere ich dadurch vielleicht die Funktion des Rücktrittes? Also würde der dann eventuell schmierig und nicht mehr greifen?

Ich habe noch nie eine Nabenschaltung zerlegt und kenne mich deshalb mit deren Mechanik nicht aus.

(Das Bild ist nur ein Beispielfoto.)

Angefügtes Bild
Angefügtes Bild


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der Unhold
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Otto
Geschrieben am: 08.07.2026, 14:34
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Versuch macht klug.

Oder mal "Sachs 3 Gang Nabe zerlegen" googlen.

Der Rücktritt ist ohnehin nur eine Krücke und deutsche Spezialität. Als Bremse würde ich das nicht benutzen. Insofern wäre mir auch egal, ob die verölt, da wäre mir die Schaltfunktion wichtiger.


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Moped Micha
Geschrieben am: 08.07.2026, 20:03
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Am besten ist mit mit entsprechenden Fetten zu fetten. Es kann Dir passieren, dass die Bremse kichert bei Öl. So ging es mir nach Ölen. Bremsmantelfett kriegt man. Das andere Fett gibt es auch im Baumarkt.

Ich weiß, dass Du die Nabe zerlegen kannst und zusammenbauen...


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Bleibt gesund!

Grüße
Micha
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Nico241090
Geschrieben am: 08.07.2026, 20:28
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Hallo

Irgendwann ist es einfach Zeit, so eine Nabe komplett zu überholen. Man kann es als "Russenlösung" probieren, die Nabe blos zu öffnen und das verharzte Fett mit etwas Kriechöl wieder weich zu bekommen, doch die Lösung hält nicht lange an.

Natürlich kannst du es auch erstmal nur mit etwas Öl nur in das Loch probieren, so lange du die Nabe nicht flutest, passiert da nichts bezüglich nachlassender Bremsleistung. Nur auch dieses Erfolg wird nicht von langer Dauer sein.

Alles schön zerlegen, reinigen und neu fetten. Entweder man holt sich das Nabenfett von Sachs/Shimano, ich fahre mit Autol Top 2000 bei den alten Schaltnaben auch ganz gut (Und bremst auch gut, ohne dass es metallisch klingt)


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Nicht jeder, der die Bretter, die die Welt bedeuten betritt, merkt, dass er auf dem Holzweg ist.

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Jenenser
Geschrieben am: 09.07.2026, 20:14
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Nico, Du Forumsurgestein. Schön wieder etwas von Dir zu lesen!

Kommst Du mit nach Bitterfeld?

...oder sehen wir uns vielleicht beim MAW um den See...?


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Wir machens analog, muss ja nicht gleich die ganze Welt wissen was wir vorhaben. (Kundschafter des Friedens)

Viele Grüße aus Jena

André
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