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> Mitteldichtung für Motor?
blauemaus
Geschrieben am: 22.09.2026, 08:08
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Hallo an Euch,

ich bin gerade dabei, mir einen leicht getunten SR2-Motor für meinen SR1 zusammenzubauen, um ihn im kommenden Jahr für Kürbitz zu nutzen.
Jetzt ist das Motorgehäuse an der Dichtfläche ziemlich ramponiert und ich frage mich, ob es hier eventuell Sinn macht, eine Mitteldichtung zu verwenden.
Gibt es hierzu Erfahrungen?
Es ist ja überhaupt immer eine Herausforderung, einen SR-Motor einigermaßen dicht zu bekommen...

Viele Grüße
Micha


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essiquäler
Geschrieben am: 25.09.2026, 19:32
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Ich sage niemals eine Mitteldichtung hat was mit dem Zylinder zu tun


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Grüße Gerald
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blauemaus
Geschrieben am: 25.09.2026, 20:51
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Hallo Gerald,

kannst Du das näher erläutern?
Ich habe schon viele SR-Motoren instandgesetzt, aber selten so ein vermurkstes Gehäuse gehabt.
Nur deshalb hat sich die Frage gestellt, ob es hier Erfahrungen gibt.
Bis jetzt verwende ich Hochtemperatur-Motordichtmasse und habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Viele Grüße
Micha


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Unhold
Geschrieben am: 26.09.2026, 12:16
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Im Prinzip könntest du da auch eine dünne Papierdichtung dazwischen machen, musst aber dann wahrscheinlich trotzdem zentnerweise Dichtmittel dazu geben. Außerdem müsstest du dann wohl auch die 0,2 oder 0,3 mm zusätzliches Axialspiel der drei Wellen ausgleichen, die durch die Papierstärke dazu gekommen sind, damit die nicht seitlich hin und her wandern.

Du solltest vielleicht besser an den Dichtflächen Grate und Aufwerfungen vorsichtig und mit Bedacht mit einer feinen Schlichtfeile etwas glätten sowie bei Löchern, Kratern und Lunkern die Dichtflächendefekte mit Zweikomponenten-Epoxydharz auffüllen und nach dem Aushärten alles dann auch wieder schön mit der Schlichtfeile planen bzw. die Gehäusehälften auf einer Glasscheibe oder ebenen Tischplatte mit Naßschleifpapier etwas abziehen. Dann ist keine Papierdichtung nötig, wenn du es gut machst, sondern nur etwas Dichtmittel (Curil, Hylomar o.ä.).

Ich repariere damit immer alle meinen defekten Dichtflächen und klebe damit die Kugellager in ausgeleierte Lagersitze ein. Hält und funktioniert prima.

Solches benzin-/öl- und temperaturbeständiges 2K-Epoxydharz gibt es im Baumarkt, oder wenn es nicht eilt, dann gibt es das auch für lächerliche drei Euro immer mal wieder beim LIDL.
Lies auch mal das hier.



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der Unhold
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blauemaus
Geschrieben am: 26.09.2026, 18:08
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Hallo Unhold,

so wie du es beschreibst, verfahre ich auch!

Ich frage mich bloß, warum so vielen Dichtsätzen diese Mitteldichtungen beiliegen. Deshalb fragte ich hier nach Erfahrungen.

Ich nehme sowohl zum Einkleben von Kugellagern, als auch zum Nacharbeiten von Lunkerstellen Epoxidharz, welches für höhere Temperaturen geeignet ist. Das Harz hat auch eine lange Verarbeitungszeit, sodass sich Lager richtig einstellen lassen.
Zum Abziehen der Dichtflächen nutze ich die alte Glasscheibe eines Fernsehers aus Sicherheitsglas, auf die ich einen großen Bogen 300er-Schleifpapier lege. So lassen sich Unebenheiten gut erkennen. Die Vorbehandlung so, wie du beschrieben hast.

Bei Motoren, welche ich vor Jahren instandgesetzt hatte und wegen irgendwelcher Probleme später zerlegt hatte, saßen die Lager immer noch an Ort und Stelle und es gab auch keine Undichtigkeit am Gehäuse.
Von den Schwachstellen an der Durchführung von Kupplungs- und Schaltbetätigung mal abgesehen. Den Sicherungsstift der Kupplungsbetätigung habe ich zusätzlich mit einem Tropfen Silikon abgedichtet.
Der Motor, der gerade bei mir "in Arbeit" ist, wurde mal irgendwann mit Gewalt geöffnet, indem ein Schraubenzieher oder kleiner Meißel zwischen die Hälften getrieben wurde...
Die Lager wurden mit trotz Verkantung mit einem Dorn heraus gedroschen.

Viele Grüße
Micha


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