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> "Restauration" Star Bj. '74 - Fragen an die Profis, Fragen zu den Details, Tipps und Tricks
300TDTurbo
Geschrieben am: 17.12.2019, 19:11
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300TDTurbo
Geschrieben am: 17.12.2019, 19:13
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300TDTurbo
Geschrieben am: 17.12.2019, 19:15
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und noch ein "Vorher"-Bild

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300TDTurbo
Geschrieben am: 17.12.2019, 19:17
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das "neue" Innenleben biggrin.gif

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300TDTurbo
Geschrieben am: 08.01.2020, 12:53
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QUOTE (300TDTurbo @ 17.12.2019, 19:10)
Danke für eure Rückmeldungen und vor allem für die Fotos smile.gif

Alles klar, dann soll es eine schwarze Lampenmaske werden.
Wie schon gesagt, die Sitzbank bleibt erstmal drauf. Die hydraulischen Dämpfer auch.

Sind die Spiegel eigentlich teuer? Originale mit etwas Patina?

Dann würde mich noch interessieren, ob von euch jemand Erfahrung hat, mit Originallack freilegen. Hätte vor gehabt es an einer Stelle mal mit Aceton zu probieren.


Ich weiss jetzt nicht ob jemanden interessiert. Aber der Motor ist jetzt fertig biggrin.gif

Falls das durch die Bilder irgendwie unterging, würde ich doch gern nochmal auf meine anderen zwei Fragen bzgl. des O-Lacks und der Spiegel verweisen. rolleyes.gif


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300TDTurbo
Geschrieben am: 03.03.2020, 10:10
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Da hier leider nicht mehr geantwortet wurde, will ich dennoch, dass das Thema hier noch einen Nutzen für die Nachwelt hat. Daher ist es nicht mehr nötig, dass jemand Antwortet.


Ich habe nun versucht den O-Lack mit Aceton freizulegen. Das ging auch ganz gut. Lappen über die zu entlackende Stelle, Aceton über den Lappen, weniger als 1min einwirken lassen und dann hat sich der Lack auch schon abgelöst. Man hatte bei der Sache einen ziemlichen Verschleiß an Lappen. Habe mir dazu alte Handtücher besorgt.
Leider war der O-Lack nur noch stellenweise vorhanden. An denen Stellen wo der Lack abging, war auch noch O-Lack darunter, jedoch an denen wo der überlackierte noch dran war natürlich nicht. Das zeigt mal wieder, dass das Entlacken einen Glückspiel gleich kommt. Bei meinem Vogel wurde unsauber abgeschleifft. Naja, so oder so, den versuch wars wert.


Hier noch ein Bild vom "Streifenhörnchen"


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300TDTurbo
Geschrieben am: 03.03.2020, 10:18
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Das "Streifenhörnchen" hat mir dann garnicht gefallen. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, auf dieser Grundlage eine relativ natürliche Rat-Look / Rostoptik zu erzeugen.
Ich entschied mich dann die Teile zum Sandstrahler zu geben und dann auf den komplett entlackten Lack eine schöne gleichmäßige Rostoptik hinzubringen. Der O-Lack war so oder so nicht mehr zu retten. Neu lackieren kam auch nicht wirklich in Frage, da ich ja von vorn herrein eine Patina- oder Rat-Lookoptik wollte.

Den Rost wollte ich möglichst schonend, also ohne Salzsäure auftragen, damit er ja nicht zu tief wird. Man sollte das Fahrzeug bei Bedarf in ein paar Jahren ja doch noch neu Aufbauen können, falls dann doch mal Bedarf besteht.
Ich habe mich dazu entschieden eine Mischung aus Essigessenz und Salzwasser entschieden. Das ganze habe ich mit einer Sprühflasche aufgesprüht und sobald die Teile trocken waren wiederholt. Ab den 2. Tag dann nur noch 3-4x pro Tag.

Hier das Ergebnis nach 2h.

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300TDTurbo
Geschrieben am: 03.03.2020, 10:20
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300TDTurbo
Geschrieben am: 03.03.2020, 10:22
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300TDTurbo
Geschrieben am: 03.03.2020, 10:29
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Um das Ganze nicht ins unendliche weiterrosten zu lassen, habe ich mich für eine Versiegelung mit Owatrol entschieden. Durch das Owatrol wird der Farbton noch um einiges dunkler, aber man sieht schon nach 1-2 Tagen trocknungszeit, wie das Owatrol das Salz aus dem Rost verdrängt. Das äußert sich in weißen Salzrändern. Diese kann man mit einem Pinsel dann einfach entfernen. Für nachahmer würde ich daher empfehlen, die Salzkonzentration von Sprühvorgang zu Sprühvorgang etwas zu reduzieren.

Dass der Rost nur oberflächlich ist, konnte man auch gut sehen, denn bei der Owatrolbehandlung löste sich der Rost an denen Stellen wieder, an denen ich zu nahe mit der Sprühdose ran bin und zu viel Öl auf der Stelle war.
Vor der Owatrolbehandlung, habe ich die Teile mit einen trockenen Pinsel abgepinselt, um die losen Teilchen etwas wegzubekommen. Danach mit Druckluft abgeblasen.

Fotos folgen noch, da ich noch keine Detailaufnahmen gemacht habe. Auch wie es mit den anderen Teilen weitergeht, werde ich hier noch dokumentieren.


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Pyramidenverleih
Geschrieben am: 03.03.2020, 12:23
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Warum hast Du da nicht gleich Rostlack verwendet?
Er hat Eisenpartikel im Lack und rostet so ganz natürlich ohne das Originalmaterial anzugreifen.
Kannst Du dann auch mit Owatrol versiegeln.
Das schont die Grundsubstanz und macht bei einer späteren Restauration auch weniger Aufwand die Spuren zu beseitigen.
Den richtigen Rost musst Du dann erst mal wieder loswerden.


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Gruß Bernd

War das Drehmoment erreicht, geht die Schraube wieder leicht.

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300TDTurbo
Geschrieben am: 04.03.2020, 00:03
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QUOTE (Pyramidenverleih @ 03.03.2020, 12:23)
Warum hast Du da nicht gleich Rostlack verwendet?
[...]

Hallo Bernd,
der Rostlack hat selbstverständlich eine Daseinsberechtigung aus dem von dir beschriebenen Grund.
Aber:
Ich wollte halt keinen Rostlack verwenden, da ich grundsätzlich gerne "Hausmittel/Alternativen" verwende und gerne bisschen experimentiere. Das war der eine Grund.
Der andere ist natürlich, dass die von mir beschriebene Methode sehr sehr günstig ist. Die Rostoptik kostete mich ca. 1,90 EUR für Salz, Essig und Sprühflasche. 13,20 EUR für das Owatrol und 11,25 (400 ml, was glaube ich eh zu viel war)EUR für den 1K-Klarlack in matt, um den glanz des Owatrols wegzubekommen und das ganze nochmal zusätzlich vor Abrieb zu schützen.

Dass diese Methode das Material angreift stimmt natürlich. Jedoch ist das meiner Meinung nach sehr, sehr minimal. Wenn ich nicht aufgepasst habe und zu viel von dem Essig aufsprüht hatte löste sich der "Rost" gleich wieder und tropfte einfach auf den Boden. Außerdem löste sich der Rost auch gleich, als ich zu viel und zu intensiv das Owatrol aufgesprüht hatte. Darum schätze ich, dass der eigentliche Rost nur sehr sehr gering ist und nicht Nennenswert die Substanz angegriffen hat. Vielleicht hat auch nur die Salzschicht gerostet?

Dazu kommt noch, dass man den Farbton des Rostes beliebig beeinflussen kann. Verwendet man eine sehr hohe Essigkonzentration, wird der Rost eher dunkler und Kastanienfarben, verwendet man viel Wasser wird er eher Orange also heller. Bei einem Rost-Lack geht das glaub ich nicht so gut, da man ja nur einen einzigen Rostbeschleuniger verwendet. Hast du dazu vllt. eine Erfahrung?

Meine Kamera ist leider für Nachaufnahmen relativ schlecht. Ich habe versucht eine Stelle festzuhalten, bei der ich mit dem Owatrol zu nahe hinging. Hier sieht man das blanke Blech als weiße Punkte. Der Verrostungszustand war bei der Owatrolbehandlung sogar noch etwas intensiver als auf dem 3. Bild, da ich das Bild einen Tag zuvor gemacht hatte und dann nochmal alles über Nacht feucht gehalten habe. Wenn man da gleich mit einen Lappen drübergewischt hätte, wäre wahrscheinlich der ganze Rost runter. Das Owatrol härtet aber etwas aus und hält den Flugrost auf dem Material. Der Klarlack sollte den Rest erledigen um einen Abrieb zu verhindern.

Gruß
Max

P.S. Deine Erfahrungen mit Rostlack würden mich interessieren und würde sicher gut hier zum Thema passen. _clap_1.gif

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01139 DRS
Geschrieben am: 05.03.2020, 07:35
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... interessant. Bitte fortsetzen
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Pyramidenverleih
Geschrieben am: 05.03.2020, 18:23
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Ich selbst habe noch nicht mit Rostlack gearbeitet.
Ich treffe nur öfter einen Lackierer welcher mit einem auf rostig gemachten Suzuki Samurei kommt.
Als ich ihn mal ansprach das er sein Auto doch mal ein bissl Farbe gönnen sollte, meinte er nur das er frisch lackiert ist. Es ist selbst rostende Farbe.
Dafür sah er wirklich echt aus, wie frisch nach 50 Jahre Wüste smile.gif
Leider habe ich ihn diese Woche nicht getroffen, sonst hätte ich mal ein Bild gemacht.


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Gruß Bernd

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Geschrieben am: 10.03.2020, 15:37
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So die letzten Tage gings weiter mit dem Rat-Look.

Das Owatrol ist nun getrocknet. Zwischendrin, habe ich an einigen Stellen etwas nachpinseln müssen, weil der Rost noch nicht ganz gesättigt war. Bei den Temperaturen (durchschnittlich 8°C) habe ich das Owatrol 4 Tage austrocknen lassen. Vor dem Lackieren habe ich dann nochmal die Salzschichten, welche ich ja vorhin schon erwähnt habe, mit einem weichen Tuch leicht abgewischt. Das ging auch super.

Als Endschicht habe ich mich für einen 1K-Klarlack in matt entschieden. Laut dem technischen Merkblatt von Owatrol, verträgt es sich nämlich am besten mit 1K-Lacken. Anscheindend aber auch mit einigen 2K-Lacken, jedoch war mir das Risiko zu groß, dass sich das Owatrol und damit der Rost dann wieder ablöst.
Der Klarlack erfüllt 2 Aufgaben. Die erste den Rost auf den Teilen halten und einen Abrieb einigermaßen verhindern und zweitens den öligen Glanz des Owatrols überdecken. Ich habe es ein bisschen unterschätzt, dass es wichtig ist das Owatrol gleichmäßig aufzutragen und dann auch auf den Stellen wo die Rostschicht etwas dicker ist (da wo das Essigwasser etwas stehen konnte) nochmal nachzusprühen. Daher war der Glanz relativ ungleich. Der matte Klarlack gliech das jetzt aber wiederum aus. Ich finde, das Ergebnis recht zufriedenstellend.

Die Farbunterschiede sind noch da, was den Rost etwas natürlicher gewachsen aussehen lässt. Der Glanz ist so gut wie weg und alles in einen schönen Matt. Weil ich nur 2 Schichten aufgetragen habe, ist auch die Plastik noch gut verhanden. Wenn man über den Lack strecht, merkt man die ganzen Unebenheiten _clap_1.gif
Wer das nicht will, den empfehle ich eine 3. Schicht. Für den Star haben die 400ml aus der Spraydose gerade so für 2 Schichten gereicht. Lackiert wurden Rahmen, Lampenmase, beide Kotflügel, Bremshebel, Fußrasten, Sitzbankstütze sowie Vorder- und Hinterradschwinge. Die 200ml Owatrol waren dafür ebenfalls ausreichend.

Hier das Ergebnis:


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